Welcome at the Chair for Social Work and Youth Welfare


(Prof. Dr. Nadia Kutscher)

 

 

Nachrichten aus dem Bereich Lehrstuhl für Erziehungshilfe und Soziale Arbeit :

Die Sachverständigenkommission für den 17. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung hat am 15. Juni 2022 ihre Arbeit aufgenommen. Im Namen der Bundesregierung beauftragte Bundesjugendministerin Lisa Paus die Fachleute, den Bericht bis zum Frühjahr 2024 zu erstellen. Der 17. Kinder- und Jugendbericht soll einen Überblick über die Gesamtsituation der Kinder- und Jugendhilfe und die Lage der jungen Generation geben, unter Einbeziehung der unterschiedlichen Gruppen und Perspektiven junger Menschen.

In die Berichtskommission wurden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfahrene Persönlichkeiten aus der Praxis berufen:
• Prof. Dr. Sabine Andresen, Goethe-Universität Frankfurt am Main
• Lorenz Bahr, Landschaftsverband Rheinland, Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter
• Prof. Dr. Karin Böllert, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ
• Prof. Dr. Peter Cloos, Stiftung Universität Hildesheim
• Prof. Dr. Jörg Fischer, Fachhochschule Erfurt
• Marion von zur Gathen, Paritätischer Gesamtverband
• Prof. Dr. Benedikt Hopmann, Universität Siegen
• Prof. Dr. Davina Höblich, Hochschule RheinMain
• Prof. Dr. Nadia Kutscher, Universität zu Köln
• Dominik Ringler, Kompetenzzentrum für Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg
• Prof. Dr. Philipp Sandermann, Leuphana Universität Lüneburg
• Dr. Talibe Süzen, Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt
• Prof. Dr. Martin Wazlawik, Hochschule Hannover
• Dr. Gabriele Weitzmann, Bayerischer Jugendring

Eine eigene Geschäftsstelle beim Deutschen Jugendinstitut (DJI) unterstützt die Kommission inhaltlich und organisatorisch.

Die Kinder- und Jugendberichte
Die Bundesregierung ist verpflichtet, dem Deutschen Bundestag und dem Bundesrat in jeder Legislaturperiode einen "Bericht über die Lage junger Menschen und die Bestrebungen und Leistungen der Jugendhilfe" vorzulegen und dazu Stellung zu nehmen. Mit der Erarbeitung des Berichts beauftragt die Bundesregierung jeweils eine unabhängige Sachverständigenkommission. Der 16. Kinder- und Jugendbericht wurde im November 2020 vorgelegt. Er ist der demokratischen Bildung in Kindheit und Jugend gewidmet.
Jugendberichte gibt es bereits seit den 1960er Jahren, damals im Jugendwohlfahrtsgesetz verankert. Später wurde geregelt, dass jeder dritte Kinder- und Jugendbericht einen Überblick über die Gesamtsituation der Kinder- und Jugendhilfe vermittelt. Der anstehende 17. Kinder- und Jugendbericht ist ein solcher Gesamtbericht.

Das Bundesjugendkuratorium, dem Prof. Dr. Nadia Kutscher angehört, berät als Sachverständigengremium mit bis zu 15 Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittsfragen der Kinder- und Jugendpolitik.
Die Beratungsergebnisse des BJK werden der Bundesregierung, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der (Fach-)Öffentlichkeit in Form von Positionspapieren und Stellungnahmen zur Verfügung gestellt.

Informationen zum Bundesjugendkuratorium finden Sie hier: https://bundesjugendkuratorium.de/
Die aktuellen Stellungnahmen u.a. finden Sie hier: https://bundesjugendkuratorium.de/stellungnahmen