Auf dieser Seite entsteht die Forschungs- und Projektdatenbank der humanwissenschaftlichen Fakultät. Ziel ist es, alle Forschungseinrichtungen und laufende Projekte zu listen und dabei auch Mitwirkungsmöglichkeiten für Studierende zu veröffentlichen.
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Die folgende Webseiten geben einen vorläufigen Überblick über laufende Projekte und Forschungseinrichtungen an der Fakultät.
Betriebliche Integrationsvereinbarungverantwortlich: Prof. Dr. Dr. Mathilde Niehaus Kategorien: Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 01.04.2001 - 30.06.2007E-Mail: Mathilde.Niehaus@uni-koeln.deInternet: http://www.hf.uni-koeln.de/31940Förderer: Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung, Kooperationspartner ist der Vorstand des Arbeitskreises der Schwerbehindertenvertretungen der Deutschen Automobilindustrie.Mitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Mit der Novellierung des Schwerbehindertengesetzes im Oktober 2000 wurde die Integrationsvereinbarung als neues Instrument für die betriebliche Integrations- und Rehabilitationsarbeit eingeführt. Der Gesetzgeber sieht darin ein Instrument zur "Förderung der Beschäftigung (schwer)behinderter Menschen". Es soll verbindliche betriebliche Regelungen bezüglich der Integration und Rehabilitation (schwer)behinderter Menschen ermöglichen.
Über den Nutzen, die Praktikabilität und die innerbetriebliche Akzeptanz von Integrationsvereinbarungen liegen bislang jedoch noch keine systematisierten betrieblichen Erfahrungswerte vor. Diese Lücke soll die Studie schließen. |
Prävention von Verhaltensstörungen - Entwicklung und Evaluation eines selektiven Trainings zur Förderung emotional-sozialer Kompetenzen im vorschul. Bereichverantwortlich: Prof. Dr. C. Hillenbrand, Dr. T. Hennemann & Annika Heckler-Schell Kategorien: Pädagogik Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 20.08.2001 - 20.02.2028E-Mail: erziehungshilfe@hrf.uni-koeln.deInternet: http://www.hrf.uni-koeln.de/de/e/content/692.htmFörderer: DFG-Forscherantrag: Anschubfinanzierung durch das Rektorat der Universität zu Köln, Stipendium der Graduiertenförderung der Universität zu KölnMitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Studierende können Examensarbeit anfertigen Beschreibung:Emotional-soziale Kompetenzen stellen eine wichtige Bedingung für eine gelingende Transition in die Schule dar. Gerade für Risikokinder im Vorschulalter jedoch fehlt im deutschsprachigen Raum ein spezifisches, selektives Präventionsprogramm zur systematischen Vermittlung von emotional-sozialen Kompetenzen. Projektziel ist die Entwicklung und Evaluation eines selektiven Präventionstrainings zur Förderung der sozial-kognitiven Informationsverarbeitung und Emotionsregulation von Kindern im Vorschulalter, das über einen Zeitraum von ca. sechs Monaten vor dem Schuleintritt der Kinder durchgeführt wird. |
Academic Network of European Disability experts (ANED)verantwortlich: Prof. Dr. Anne Waldschmidt Kategorien: Soziologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 01.01.2008 - 31.12.2014E-Mail: disability-studies@uni-koeln.deInternet: http://idis.uni-koeln.de/forschung/projekte/anedFörderer: Europäische Kommission. Generaldirektion für Beschäftigungspolitik, soziale Angelegenheiten und ChancengleichheitMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:The Academic Network of European Disability experts is a new pan-European academic network in the disability field. It is funded by the European Commission and builds upon the expertise of existing disability research centres and networks. It consults with disabled people’s organisations and is supported by organizational partners, national experts, thematic rapporteurs and external advisors. The Network’s collaborative infrastructure maximises participation and lesson learning across research and policy communities and thereby strengthens the European Research Area.
Its philosophy and aims focus on research that supports the objectives of European disability policy towards the goal of full participation and equal opportunities for all disabled people. Its structure prioritizes the leading role of disabled people in strategic and academic management. The tasks of the Network are: co-ordination of critical disability research across EU/EFTA countries; establishment of a collaborative online working environment; analysis of existing data sources, collection of evidence and examples from different countries, and production of thematic reports on the implementation of the European Action Plan and the mainstreaming of disability in EU policy; monitoring international developments, including legislation and practice related to implementation of the UN Convention. |
Aufbau interkultureller Kompetenz im Medizinstudium – Teilprojekt im Rahmen von EISBÄR (Entwicklung und Integration von Schlüsselkompetenzen des Berufsbildes von Ärztinnen und Ärzten) / PJ-STArT-Block – in Kooperation mit der Medizinischen Fakultätverantwortlich: Prof. Dr. Cristina Allemann-Ghionda Kategorien: Pädagogik Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 01.04.2009 - Ende nicht angegebenE-Mail: Cristina.Allemann-Ghionda@uni-koeln.deInternet: http://www.pjstartblock.uni-koeln.de/11494.htmlFörderer: Förderprojekt im Sonderprogramm „Innovation in Lehre und Studium“ der Universität zu KölnMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Verantwortlich: Prof. Dr. Cristina Allemann-Ghionda, Houda Hallal, M.A.
Im Medizinstudium besteht die größte Herausforderung für Lehrende und Studierende darin, Wissen, Fertigkeiten und ärztliches Handeln in einen Zusammenhang zu bringen. Kurz vor dem Praktischen Jahr (PJ) werden die Studierenden des Modellstudiengangs Humanmedizin in Köln noch einmal kumuliert auf den ärztlichen Alltag vorbereitet, den sie dann zwölf Monate lang erleben. Der PJ-STArT-Block (STArT = Schlüsselkompetenz-Training und -Anwendung in realitätsnahen Tagesabläufen) bietet mehreren Kleingruppen von Studierenden die Gelegenheit, über eine Woche hinweg auf einer Simulationsstation mit Schauspielerpatienten bzw. - Patientinnen den klinischen Alltag und das ärztliche Handeln „am eigenen Leib" zu erfahren und zu üben. Zwei der Module sind der interkulturellen Kommunikation zwischen Arzt und Patient/in sowie den Zusammenhängen zwischen soziokulturellem Hintergrund, Migration und Gesundheit bzw. Krankheit gewidmet. Die Auseinandersetzung mit der interkulturellen Thematik erfolgt zum einen durch eine Simulation, während welcher die Studierenden tätig werden müssen, zum anderen durch das Studium von paper cases und die Diskussion darüber. Exemplarisch werden Fälle mit islamischen Patientinnen und Patienten simuliert und mit Hilfe wissenschaftlicher Veröffentlichungen analysiert. Stets ist ein strukturiertes Feedback wesentliches Element, um den Studierenden aufzuzeigen, was sie können und wo es ggf. noch Verbesserungsbedarf gibt. Ziel der beiden interkulturellen Module ist es, die interkulturelle Sensibilisierung und Kompetenz von Studierenden der Medizin zu entwickeln, um eine konstruktive Kommunikation zwischen Arzt und Patient so wie im interkulturellen Team zu begünstigen.
Der PJ-STArT-Block ist das Ergebnis eines maßgeblich durch das Rektorat der Universität zu Köln geförderten Projektes zur Innovation in der Lehre, dem so genannten EISBÄR (Entwicklung und Integration von Schlüsselkompetenzen des Berufsbildes von Ärztinnen und Ärzten). Das Team vereint Kompetenzen aus der Humanmedizin, der Pharmazie, der Psychologie, den Geistes- und den Sozialwissenschaften, insbesondere der Erziehungswissenschaft. |
The neural substrates of social comparisonverantwortlich: Thomas Mussweiler Kategorien: Psychologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 04.04.2008 - 04.04.2008E-Mail: thomas.mussweiler@uni-koeln.deInternet: http://social-cognition.uni-koeln.de/Förderer: Economic and Social Science Research Councial (GB)
Deutsche ForschungsgemeinschaftMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Humankind’s natural environment is one of relationships and social institutions. Social psychologists have shown that, as a consequence of this, almost all our judgements and assessments of ourselves and other people are shaped by comparisons with the people who surround us. Although a great deal is known about the situations in which we engage in social comparison, we know very little about the mechanisms in the brain responsible for this.
In this project, we will use fMRI methods to first look at the neural circuits involved in different types of comparison processes. One aim will be to establish the extent to which social and non-social comparison judgements share neural resources. We will then go on to specify the neural networks that are involved in social comparison further, by exploring potential overlap with a second psychological mechanisms that is often used in the processing of social information, namely mentalizing (taking the perspective of another person). Finally, we will examine how social comparisons contribute to evaluations of the self. We assume that differences in the influence of such unconscious comparisons are related to differences in the motivation system of the human brain, and will investigate this with genetic tests of differences in the dopamine system, one of the important molecules for communication between nerve cells.
One general aim of this project is to establish the neuroscience of social comparisons as a key topic of investigation into the social brain. Comparisons contribute to a host of psychological phenomena in social judgment, emotion and motivation. Understanding the neural substrates of comparison will thus enable a deeper and more complete understanding of people as social thinkers.
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Das KlasseKinderSpiel zur Prävention von Verhaltensstörungenverantwortlich: Prof. Dr. C. Hillenbrand, Kathrin Pütz & Dr. T. Hennemann Kategorien: Pädagogik Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 20.09.2001 - 20.08.2030E-Mail: erziehungshilfe@hrf.uni-koeln.deInternet: http://www.klassekinderspiel.deFörderer: Körberstiftung Hamburg: Projektpreis im transatlantischen Ideenwettbewerb USAbleMitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Studierende können Examensarbeit anfertigen Beschreibung:Das KlasseKinderSpiel wurde vor mehr als 35 Jahren von einem Lehrer in den USA entwickelt (Good Behavior Game). Das KlasseKinderSpiel ist eine Form der Verhaltenssteuerung durch die Belohnung von positivem Arbeitsverhalten von Schülern während der Arbeitsphasen im Unterricht. In dem Forschungsprojekt wird die Effektivität des KlasseKinderSpiels als Interventionsmaßnahme zur Verminderung von Unterrichts- und Verhaltensstörungen in Grundschulklassen evaluiert. |
Vieles ist möglich – Tandempartner in der Wissenschaftverantwortlich: Prof. Dr. Dr. Mathilde Niehaus Kategorien: Pädagogik Psychologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 01.05.2005 - 31.12.2007E-Mail: Mathilde.Niehaus@uni-koeln.deInternet: http://www.hf.uni-koeln.de/31931Förderer: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Europäischer SozialfondsMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Der Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation evaluiert gemeinsam mit der Firma Univation GmbH in Köln die EQUAL-Entwicklungspartnerschaft „Vieles ist möglich – Tandempartner in der Wissenschaft“. Ziel der Entwicklungspartnerschaft ist die Verbesserung von Zugangschancen für schwerbehinderte Jugendliche und Hochschulabsolventen auf dem Arbeitsmarkt „Wissenschaft und Forschung“. |
Evaluation der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft \"Übergangsmanagement Schule-Beruf\" Kölnverantwortlich: Prof. Dr. Dr. Mathilde Niehaus Kategorien: Pädagogik Psychologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 01.08.2006 - 31.12.2007E-Mail: mathilde.niehaus@uni-köln.deInternet: http://www.hf.uni-koeln.de/31932Förderer: Europäische Gemeinschaftsinitiative EQUAL (2. Förderrunde)Mitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Die EQUAL- Entwicklungspartnerschaft (EP) „Übergangsmanagement Schule-Beruf - Regionales Mainstreaming“ hat sich das Ziel gesetzt, durch vielfältige Initiativen und Aktivitäten benachteiligte Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund zu fördern, um ihnen den Zugangs zum bzw. die Rückkehr auf den Arbeitsmarkt zu erleichtern (EQUAL-Themenbereich 1a). Die laufende Evaluation der EP in der 2. EQUAL-Förderrunde umfasst die gemeinsame Entwicklung der Evaluationsziele, die Analyse von Kommunikations-/ Kooperations-Prozessen und Synergie-Effekten innerhalb des gesamten Netzwerkes unter Einbeziehung der nationalen und transnationalen Kooperationspartner sowie die Beratung und Rückkopplung in fachlichen bzw. organisatorischen Belangen über den gesamten Projektzeitraum. Dabei wird einerseits ein begleitender nutzerorientierter (formativ) und andererseits ein abschließend bewertender (summativ) Evaluationsansatz verfolgt.
Projektleitung:
Prof. Dr. Dr. Mathilde Niehaus
Wissenschaftliche MitarbeiterInnen:
Dipl.-Psych. Elena Brinkmann, Dipl.-Heilpäd. Christian Geipel |
SIGMA: Zur Situation gehörloser Menschen im Alterverantwortlich: Prof. Dr. Thomas Kaul Kategorien: Pädagogik Psychologie Soziologie Gerontologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 01.10.2006 - 30.09.2008E-Mail: thomas.kaul@uni-koeln.deInternet: http://sigma.uni-koeln.deFörderer: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendMitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Beschreibung:Das Projekt SIGMA untersucht die besondere Situation gehörloser Menschen im Alter. Im höheren Alter ist bei eingeschränkter Mobilität der Zugang zur eigenen Sprach- und Kulturgruppe häufig eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich. Viele der sehr alten oder hochbetagten gehörlosen Menschen verfügen nicht über ein familiäres soziales Netzwerk, da sie aufgrund der Zwangssterilisation im Nationalsozialismus kinderlos sind. Besonders problematisch scheint die Situation für gehörlose Menschen in Alten- und Pflegeheimen zu sein, wenn sie dort keine Kontakte zu anderen gehörlosen Menschen haben und ihre sprachlich-kulturellen Bedürfnisse nicht berücksichtigt werden. In der ersten Phase des Projektes soll ermittelt werden, unter welchen Bedingungen die Zielgruppe heute lebt und welche spezifischen Angebote bereits existieren. In der zweiten Phase wird der Bedarf an zukünftigen Angeboten und Maßnahmen erhoben. Dazu werden insbesondere die Betroffenen selbst in qualitativen Interviews zu ihren Wünschen und Bedürfnissen hinsichtlich ihrer Situation im Alter befragt. |
Wohnen für Hilfeverantwortlich: Dr. H.C. Berghaus Kategorien: Pädagogik Gerontologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: Start nicht angegeben - Ende nicht angegebenE-Mail: cberghaus-gerontologie@hrf.uni-koeln.deInternet: http://www.wfh-koeln.de/Förderer: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW.Mitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Studierende können Examensarbeit anfertigen Beschreibung:Den Hund Gassi führen oder den Rasen mähen und Unkraut jäten, Einkäufe erledigen oder einfach nur Gesellschaft leisten, statt Miete zu zahlen - so lässt sich in aller Kürze die Grundidee des Projekts "Wohnen für Hilfe" beschreiben.
Senioren und Studenten, also Hilfeleistungs-Suchende und Wohnungs-Suchende werden zusammengebracht. Hierbei stellt der Senior Wohnraum zur Verfügung und erhält im Gegenzug alltägliche Unterstützung (ausgenommen Pflegeleistungen) durch den Studierenden. |
Betriebliches Eingliederungsmanagementverantwortlich: Prof. Dr. Dr. Mathilde Niehaus Kategorien: Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 01.10.2006 - 30.09.2007E-Mail: mathilde.niehaus@uni-koeln.deInternet: http://www.hf.uni-koeln.de/31172Förderer: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, DeutschlandMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Mit dem 2004 gesetzlich normierten Betrieblichen Eingliederungsmanagement (§ 84 Abs. 2 SGB IX) sollen möglichst frühzeitig präventive Maßnahmen zur Förderung, Erhaltung und Wiederherstellung der Teilhabe am Arbeitsleben eingeleitet werden. Bislang liegen jedoch noch keine systematisierten Erfahrungswerte über den Nutzen, die Praktikabilität und die innerbetriebliche Akzeptanz vor. Ziel dieser Studie ist es, sowohl quantitative Aussagen zur Verbreitung des BEM als auch qualitative Aussagen über die Art und Weise, mit der die Betriebe bzw. die verschiedenen Beteiligten dieses Instrument realisieren, zu erfassen. Es soll untersucht werden, wie das Instrument in der Praxis aufgegriffen und gehandhabt wird und welche Möglichkeiten und Grenzen sich daraus ergeben. Insbesondere sind die Faktoren von Interesse, die ein BEM begünstigen und in der Praxis zum Erfolg führen.
Projektleitung:
Prof. Dr. Dr. Mathilde Niehaus & Unternehmensberatung Magin
Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Psych. B. Marfels, Dipl.-Psych. G.E. Vater, Dr. E. Werkstetter
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Soziale Teilhabe in Europa: Eine Studie zu den Ordnungsprinzipien europäischer Sozial- und Gleichstellungspolitik am Beispiel der Politiken für behinderte Menschen auf supranationaler und nationaler Ebeneverantwortlich: Prof. Dr. Anne Waldschmidt Kategorien: Soziologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 01.04.2007 - 31.03.2009E-Mail: disability-studies@uni-koeln.deInternet: http://idis.uni-koeln.de/forschung/projekte/Förderer: RheinEnergieStiftung Jugend/ Beruf, Wissenschaft, KölnMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Behindertenpolitik ist kein klar abgrenzbares Politikfeld, sondern existiert vielmehr als komplexer "policy mix" im Spannungsfeld von Existenzsicherung (sozialpolitische Absicherung), Rehabilitation (Arbeitmarktintegration) und Gleichstellung (Bürgerrechtspolitik). Außerdem macht sich der wachsende Einfluß der Europäischen Union als supranationaler Akteur - zum Beispiel bei der Verabschiedung des Gleichbehandlungsgesetzes in Deutschland - bemerkbar. Vor diesem Hintergrund werden in dem Forschungsprojekt behindertenpolitisch relevante Dokumente der EU analysiert, um die Genese der europäischen Behindertenpolitik auf programmatischer und institutionell-struktureller Ebene zu rekonstruieren. Außerdem wird untersucht, inwieweit sich die europäischen Ordnungsprinzipien in nationalen Politiken wiederfinden und welche Rolle die EU-Vorgaben in den nationalen Implementationsprozessen spielen. Zu diesem Zweck werden auf der Basis der Wohlfahrtsstaatstypologie von Esping-Andersen (1990) drei Länderprofile erstellt: Deutschland für den konservativ-korporatistischen Wohlfahrtsstaatstyp, Großbritannien für den wirtschaftsliberalen Typ und Schweden für den sozialdemokratisch-universalistischen Typ. Die Länderanalysen fragen nach dem Spannungsverhältnis zwischen der sozialpolitisch ausgerichteten Behindertenpolitik und der Bürgerrechts- und Gleichstellungspolitik. |
Prävention von Verhaltensstörungen - Entwicklung und Evaluation eines selektiven Trainings zur Förderung emotional-sozialer Kompetenzen für Schulanfängerverantwortlich: Prof. Dr. C. Hillenbrand, Dr. T. Hennemann & Sonja Hens Kategorien: Pädagogik Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 20.09.2001 - 20.04.2030E-Mail: sonja.hens@web.deInternet: http://www.hrf.uni-koeln.de/de/e/content/687.htmFörderer: beantragt bei der Carl-Richard-Montag-StiftungMitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Studierende können Examensarbeit anfertigen Beschreibung:In Anlehnung an das Training für den vorschulischen Bereich wird derzeit eine Weiterentwicklung speziell für risikobelastete Schulanfänger konzipiert. Auch für Risikokinder in der Schuleingangsphase liegen bislang im deutschsprachigen Raum nur wenige evaluierte, spezifisch selektive Präventionsprogramme zur systematischen Vermittlung von emotional-sozialen Kompetenzen vor. Projektziel ist die Entwicklung und Evaluation eines selektiven Präventionstrainings zur Förderung der sozial-kognitiven Informationsverarbeitung und Emotionsregulation von Kindern in der 1. und 2. Grundschulklasse, das über einen Zeitraum von ca. sechs Monaten im Schuleintritt der Kinder durchgeführt wird. |
Barrierefreie Dienstleistungen – Benachteiligungen von behinderten Menschen beim Zugang zu Dienstleistungen privater Unternehmenverantwortlich: Prof. Dr. Anne Waldschmidt Kategorien: Soziologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 01.02.2011 - 31.12.2012E-Mail: disability-studies@uni-koeln.deInternet: Förderer: Antidiskriminierungsstelle des Bundes, BerlinMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Auch fünf Jahre nach Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) befindet sich die deutschsprachige Diskriminierungsforschung mit Bezug auf behinderte Menschen in einem Entwicklungsstadium. Nach wie vor fehlen fundierte sozialwissenschaftliche Untersuchungen und somit valide Erkenntnisse darüber, welche Mechanismen, Strukturen und Prozesse im Fall von Behinderung zu Diskriminierung führen. Dies gilt insbesondere für die empirische Erfassung von Benachteiligungen in Geschäften des täglichen Lebens und bei Dienstleistungen.
Zielsetzung der Studie ist eine empirische Untersuchung der aktuellen Praxis der Diskriminierung behinderter Menschen in Deutschland, um im Ergebnis Empfehlungen zur Verbesserung der empirischen Datenlage formulieren, möglichen Handlungsbedarf für die Rechtspraxis erkennen und Perspektiven für die Diskriminierungsforschung aufzeigen zu können. Die Expertise fokussiert auf die Benachteiligungen, die behinderten Menschen in Deutschland widerfahren, wenn sie in sogenannte Massengeschäfte eintreten wollen. Die Studie ist in drei Arbeitspakete unterteilt: Zum einen wird die bisherige Forschungslage mit dem Ziel einer annotierten Bibliographie systematisch erfasst. Zum anderen werden möglichst alle in Deutschland gemeldeten Diskriminierungsfälle behinderter Menschen zusammengetragen und systematisch analysiert. Des Weiteren sollen zur Datenvalidierung behinderte Menschen, die Diskriminierungserfahrungen haben, in (Telefon-) Interviews befragt werden. |
Durchführung einer psychologischen Untersuchung zur Überprüfung der Wirkung extremistischer Internetpropaganda auf unterschiedliche Gruppen und zur Identifikation relevanter Moderatorvariablenverantwortlich: Gary Prof. Dr. Bente Kategorien: Psychologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 01.01.2011 - 31.12.2011E-Mail: bente@uni-koeln.deInternet: http://www.uni-koeln.de/phil-fak/psych/diff/index.Förderer: Beschaffungsamt des BundesinnenministeriumsMitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Studierende können Examensarbeit anfertigen Beschreibung:Das Internet ermöglicht heute eine weitgehend ungefilterte und räumlich unbegrenzte Verbreitung politischer Meinungen und Weltanschauungen. Dabei werden Internetnutzer zum Teil auch mit extremen oder radikalen Positionen etwa in Form von Videoclips bei You-Tube oder in speziellen Foren konfrontiert.
Ausgehend von eigenen Arbeiten zur Medienwirkung werden im Rahmen des Projektes relevante Inszenierungsmerkmale extremistischer Propaganda unterschiedlicher weltanschaulicher Positionen identifiziert und in Ihrer Wirkung auf unterschiedliche junge Menschen untersucht. Hierbei geht es nicht um die Stigmatisierung bestimmter Reaktionsweisen, sondern vielmehr um die Identifikation allgemeiner propagandistischer Mechanismen und der Anziehungskräfte, die ihnen innewohnen.
Obwohl extremistische Organisationen zunehmend das Internet und vor allem Videoclips nutzen um ihre Botschaften zu verbreiten gibt es derzeit nur sehr wenig Forschung zu möglichen Effekten dieser Strategie.
Die gewählte Medienpsychologische Perspektive, sowie der Rückgriff auf sozialpsychologische Ansätze der Persuasions- und Gruppenforschung und die Hinzunahme gut belegter Persönlichkeitsvariablen aus vorhergehenden Arbeiten zu extremistischen Einstellungen und Verhaltensweisen, kann diese Lücke schließen und kann somit zu einem tieferen Verständnis der Attraktion extremer Positionen beitragen.
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BiK - Bewegung in der frühen Kindheitverantwortlich: Klaus Prof. Dr. Fischer Kategorien: Pädagogik Bildungs/Medienforschung Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 01.06.2011 - 30.11.2013E-Mail: Klaus.Fischer@uni-koeln.deInternet: http://www.hf.uni-koeln.de/34623Förderer: Bundesministerium für Bildung und ForschungMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:In einem Verbundvorhaben der Universitäten Köln und Dortmund, der Hochschule Niederrhein und der FH Koblenz wird der Frage nachgegangen, ob der aktuell
international und interdisziplinär hoch bewertete Stellenwert des Faktors Bewegung für inklusive frühkindliche Bildungs- und Entwicklungsprozesse einen adäquaten Niederschlag in der frühpädagogischen Aus- und Weiterbildungslandschaft findet und welche Kriterien für eine fachwissenschaftlich fundierte Qualifizierung zugrunde gelegt werden müssen. Ziel des Forschungsprojektes ist eine kompetente Neuprofilierung des Qualifikationsrahmens zum Themenbereich "Bewegung". |
Beteiligungsförderung und Sozialraumorientierung in der Grundbildungverantwortlich: Prof. Dr. Klaus Künzel Kategorien: Pädagogik Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 01.11.2007 - 30.09.2010E-Mail: klaus.künzel@uni-koeln.deInternet: http://www.hf.uni-koeln.de/31851Förderer: Bundesministerium für Bildung und ForschungMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Das Forschungsprojekt Beteiligungsförderung und Sozialraumorientierung ist Teil des vom BMBF geförderten Verbundvorhabens Pages (Projekt Alphabetisierung und Grundbildung für Erwachsene im Sozialraum). Im Zentrum des Forschungsinteresses steht die Frage, wie die gesellschaftlichen Teilhabekompetenzen von Deutschsprachigen
und Fremdsprachigen ohne oder mit geringer Schriftsprachkenntnis vertieft und erweitert werden können. Von besonderem Interesse sind die beteiligungsfördernden und motivationsstärkenden sozialräumlichen Strukturen und Ressourcen, die sich für eine erfolgreiche Adressatenansprache und nachhaltige Bildungsbeteiligung erschließen lassen. Im Rahmen der Forschung sollen Zugangsbarrieren, die Teilnahme an Grundbildung verhindern, aufgedeckt und Umstände, die zu einem Kursabbruch führen, ermittelt werden. Darüber hinaus werden individuelle, familiale, institutionelle
und informelle Ressourcen für eine verbesserte Teilnehmeransprache und die Entwicklung zielgruppengerechter Lernarrangements produktiv aufgegriffen. Um Ressourcen und Barrieren zu identifizieren, ist es dabei für das forschende Vorgehen entscheidend, sowohl den Sozialraum als Möglichkeitsfeld mit seinem Ensemble
an Strukturen und Versorgungsangeboten, als auch den aus der Nutzerperspektive der Zielgruppen wahrgenommenen Raum zu untersuchen und integriert darzustellen.
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GeiGE: Gelingensbedingungen individueller Förderung im Rahmen von JeKi – eine empirische Untersuchung an Grundschulen in Essenverantwortlich: PD Dr. Anne Niessen Kategorien: Pädagogik Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 01.01.2009 - 31.07.2012E-Mail: anne.niessen@uni-koeln.deInternet: http://www.jeki-forschungsprogramm.de/forschungsprFörderer: Bundesministerium für Bildung und ForschungMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Eine der zentralen Zielsetzungen der musikpädagogischen Maßnahme „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi) besteht darin, Grundschülerinnen und -schüler aus bildungsfernen Schichten und insbesondere Kinder mit Zuwanderungsgeschichte zu fördern. Das von den Universitäten Münster, Köln und Bielefeld durchgeführte interdisziplinäre Verbundvorhaben greift dieses Anliegen auf, indem es als Evaluationsstudie JeKi im Kontext der jeweils allgemeinen und fachlichen grundschulpädagogischen Konzeptionen individueller Förderung auf verschiedenen Ebenen in den Blick nimmt:
In der ersten Teilstudie (Münster, Prof. Dr. Martin Bonsen, Monika Cloppenburg) werden mit Hilfe quantitativer und qualitativer Verfahren Voraussetzungen, Prozesse und Effekte der individuellen Förderung an 20 JeKi-Grundschulen der Stadt Essen untersucht, die unter pädagogisch besonders herausfordernden Bedingungen arbeiten. Im Zentrum der Teilstudie steht die Frage, inwieweit es den Grundschulen gelingt, JeKi in ihr spezifisches Schulprofil und ein schulinternes Curriculum individueller Förderung zu integrieren.
Im zweiten Teilprojekt (Köln, PD Dr. Anne Niessen, Katharina Lehmann) rückt die Sichtweise der Lehrenden in den Mittelpunkt. Es wird mit qualitativen Methoden erforscht, über welches Konstrukt der „individuellen Förderung“ die beteiligten Grund- und Musikschullehrenden verfügen und wie sich dieses Konstrukt in der Teilnahme an JeKi konkretisiert.
Die Instrumentenwahl der Schülerinnen und Schüler am Ende des ersten JeKi-Jahres wird im dritten Teilprojekt (Bielefeld, Prof. Dr. Ulrike Kranefeld, Melanie Schönbrunn) als exemplarisches Moment gedeutet, in dem sich individuelle Förderung in der Vermittlung von Entscheidungskompetenz im Unterricht konkretisieren kann. Auf der Mikroebene des Unterrichts werden Methoden der Instrumentenvorstellung analysiert und zu den am Ende des Jahres entwickelten Instrumentenpräferenzen der Schülerinnen und Schüler in Beziehung gesetzt. |
Sozialer Vergleichverantwortlich: Thomas Mussweiler Kategorien: Psychologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 04.04.2008 - 04.04.2008E-Mail: thomas.mussweiler@uni-koeln.deInternet: http://social-cognition.uni-koeln.de/Förderer: Deutsche ForschungsgemeinschaftMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Diese Projekt befaßt sich mit den sozialkognitiven Mechanismen, die sozialen Vergleichsprozessen zugrunde liegen. Ausgehend von eigenen Vorarbeiten zu Vergleichsprozessen im Paradigma der Urteilsverankerung sowie ersten Arbeiten zu sozialen Vergleichsprozessen, soll ein integratives Modell entwickelt und überprüft werden. Grundannahme ist dabei, daß sich soziale Vergleichsprozesse im Rahmen fundamentaler sozialkognitiver Prozesse abbilden lassen. Eine „social cognition“-Perspektive auf soziale Vergleichsprozesse erlaubt eine klare Konzeptualisierung der zugrundeliegenden psychologischen Prozesse, bietet die Möglichkeit der Integration dieses Forschungsbereiches mit der „social cognition“-Forschung und erlaubt gleichzeitig die Ableitung einer Vielzahl neuer Vorhersagen. |
Psychological Relativity – Comparison Processes in Judgment, Affect, and Behaviorverantwortlich: Thomas Mussweiler Kategorien: Psychologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 04.04.2008 - 04.04.2008E-Mail: thomas.mussweiler@uni-koeln.deInternet: http://social-cognition.uni-koeln.de/Förderer: European Science FoundationMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:The proposed research will examine the role comparison processes play in human judgment, behavior and affect. Psychological research has established that comparisons play a fundamental role in these domains. While emphasizing the importance of comparisons, however, previous theories simultaneously limit their scope by also emphasizing the deliberate and strategic nature of comparisons. Deviating from this classic notion, recent evidence, demonstrates that comparisons occur so natural and spontaneous that they are engaged even if they are unlikely to yield valuable information, if processing resources are scarce and even if target and standard are not consciously perceived. This suggests that comparisons may play a more fundamental role than is often assumed. We will investigate this essential relativity of human judgment, behavior, and affect. Specifically, we will examine (a) why comparisons play such a fundamental role and (b) how and by what mechanisms they shape judgment, behavior and affect. In doing so we seek to establish that many core phenomena of psychological research are produced by the two fundamental comparison mechanisms of similarity and dissimilarity testing (Mussweiler, 2003, Psychological Review). Specifically, we will examine how these mechanisms contribute to knowledge accessibility effects, stereotyping, automatic behavior, stereotype threat and emotional contagion. To do so we will use a variety of established and newly developed experimental methods from social cognition research and will supplement them with methods from cognitive neuroscience (EEG, fMRI). The proposed research will simultaneously solve a number of concrete theoretical and empirical enigma and establish a simple and parsimonious process model which allows to integrate a multitude of diverse psychological phenomena. In this respect, the proposed research will shed new light on the essential relativity of human judgment, behavior, and affect. |
Externe Evaluation des Modellversuches „Hand-Werk-Lernen“: Einschätzungen nachschulischer Akteureverantwortlich: Prof. Dr. Dr. Mathilde Niehaus Kategorien: Pädagogik Psychologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 01.01.2005 - 30.06.2007E-Mail: arbeit-reha@uni-koeln.deInternet: http://www.hf.uni-koeln.de/31941Förderer: RheinEnergie Stiftung KölnMitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können Examensarbeit anfertigen Beschreibung:Der Modellversuch "Hand-Werk-Lernen" (HWL) in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, hat zum Ziel, SchülerInnen der Förderschule Schwerpunkt Lernen durch den schulischen Einsatz von PraktikerInnen den Übergang ins Erwerbsleben zu erleichtern. Das von der Stiftung der Energiewirtschaft (GEW) Köln geförderte Forschungsprojekt evaluiert die Wirkung des Modellversuches HWL auf die arbeitsrelevanten Kompetenzen der Jugendlichen in der nachschulischen Phase. Die Daten von sechs Schulen des Modellprojekts (Experimentalgruppe) und sechs Schulen ohne Modellprojekt (Kontrollgruppe) der Entlassjahrgänge 2003/2004 und 2004/2005 werden erhoben (N=592). |
Corpus Kölner Bortenverantwortlich: Prof. Dr. Marita Bombek Kategorien: Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 03.09.2008 - 01.12.2009E-Mail: Marita.Bombek@uni-koeln.deInternet: http://hf.uni-koeln.de/32036Förderer: Stiftung RheinenergieMitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Beschreibung:Seit dem Frühjahr 2007 wird am Institut für Textilgestaltung und Textilwissenschaft der
Universität zu Köln in Zusammenarbeit mit dem Institut für historische Textilien (Köln)
an einem Corpus der Kölner Borten unter Leitung von Prof. Dr. Marita Bombek,
Dr. Gudrun Sporbeck und Dr. Thomas Blisniewski gearbeitet. Dieses Projekt wird bis 2009
den Bestand an Kölner Borten erfassen, der sich im Gebiet der Stadt Köln befindet.
Link: http://www.hf.uni-koeln.de/32036 |
1000 Fragen zur Bioethik. Auswertung der Ergebnisse aus partizipationstheoretischer und wissenssoziologischer Sichtverantwortlich: Prof. Dr. Anne Waldschmidt Kategorien: Medizin Bildungs/Medienforschung Soziologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 20.10.2004 - 31.03.2009E-Mail: disability-studies@uni-koeln.deInternet: http://www.hf.uni-koeln.de/31600Förderer: Aktion Mensch, BonnMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Im Oktober 2002 initiierte die Förderorganisation "Aktion Mensch" das Internetforum "1000 Fragen zur Bioethik". Als ein innovativer Beitrag zum Bioethikdiskurs in Deutschland geht es in der öffentlichen Kampagne um die Partizipation der Bevölkerung an der gesellschaftlichen Debatte über die ethischen Probleme der modernen Medizin sowie der Gen- und Fortpflanzungstechnologie. Bisher haben über 500.000 Besucher rund 16.000 Fragen und etwa 60.000 Kommentare abgegeben. Im Rahmen der 78 „Patenschaften“ für ausgewählte Fragen entstanden weitere 20.000 Kommentare. Die ersten 10.000 dieser Fragen einschließlich der auf sie bezogenen Kommentare und das Material der „Patenschaften“ sind Gegenstand der Forschungsarbeit. Das empirische Material wird aus wissenssoziologischer, partizipationstheoretischer und diskursanalytischer Perspektive mit dem Instrumentarium qualitativer und quantitativer Sozialforschung untersucht. Ziel der Forschungsarbeit ist es, die Diskursordnung des Onlineforums zu rekonstruieren, um zentrale Themen und Strukturen der öffentlichen Rede über Bioethik sichtbar werden zu lassen. Was wird in alltagsnahen Debatten eigentlich unter "Bioethik" verstanden? Welche Wissensformen - spezielle, interdiskursive und alltägliche - kommen zum Tragen, welche Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Erkenntnisstilen lassen sich rekonstruieren? In welcher Weise gelingt es dem Alltagswissen, sich ein zu bringen; welche Rolle spielen persönliche Erfahrungen und Meinungen? Kann die Zielsetzung des Projektträgers, den zivilgesellschaftlichen Diskurs zu Bioethik anzuregen und zu fördern, erreicht werden?
Junge, Torsten (2012): Rezension: Anne Waldschmidt, Anne Klein & Miguel Tamayo Korte (2009). Das Wissen der Leute. Bioethik, Alltag und Macht im Internet. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 13(2), Art. 11. |
Soziale Informationsverarbeitung und Kultur. Eine interdisziplinäre Untersuchung von Selbstkonstrukten, Fremdverstehen, sozialer Interaktion und den kulturellen Einflussfaktorenverantwortlich: Gary Prof. Dr. Bente Kategorien: Psychologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 01.09.2010 - 31.08.2013E-Mail: bente@uni-koeln.deInternet: http://www.uni-koeln.de/phil-fak/psych/diff/index.Förderer: VolkswagenStiftungMitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Studierende können Examensarbeit anfertigen Beschreibung:Das Hauptziel dieses Forschungsprojekts ist es, die Rolle von kognitiven und kulturellen Faktoren für Selbstkonstruktion, Fremdwahrnehmung/Fremdverstehen und Kommunikation herauszuarbeiten unter interdisziplinärer Vernetzung von Philosophie des Geistes, kulturvergleichender Kommunikationspsychologie und sozial- kognitiver Neurowissenschaft. Das Projekt strebt eine neue integrative Theorie sozial kognitiver Leistungen an, die empirisch plausibel und heuristisch fruchtbar ist. Zu den komplexesten kognitiven Leistungen des Menschen gehört die Verarbeitung sozialer Information, die uns Menschen ein Leben in Gemeinschaften ermöglicht. Wir konzentrieren uns in diesem Projekt auf die Alltagsfähigkeit, Personen einzuschätzen und zu verstehen. Dazu zählen wir 1. das Sich-selbst-Verstehen mit Hilfe eines expliziten Selbstkonstrukts, 2. das Fremdverstehen, d.h. das Erfassen und Beschreiben einer anderen Person bezüglich ihrer mentalen und körperlichen Merkmale und Zustände und 3. das Verstehen einer sozialen Interaktion, d.h. die konsensfähige Interpretation von Handlungen, Verständigungssignalen und sozialen Rollen. Menschliche Kommunikation ist zudem wesentlich in kulturelle Kontexte eingebettet und wird von ihnen geprägt; zugleich aber formt sie den kulturellen Hintergrund, dem die einzelnen Kommunikationspartner angehören. |
Nation und Geschlecht. Konstruktionen nationaler Identität in autobiographischen Zeugnissen deutscher Lehrerinnen an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundertverantwortlich: Prof. Dr. Elke Kleinau Kategorien: Pädagogik Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 01.09.2004 - 31.08.2008E-Mail: elke.kleinau@uni-koeln.deInternet: http://www.hf.uni-koeln.de/30760Förderer: DFG-ProjektMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:In dem Forschungsprojekt werden autobiographische Zeugnisse deutscher Lehrerinnen untersucht, die sich zur Zeit des Kaiserreichs zeitweise im Ausland aufhielten. Ausgehend von der Erkenntnis, dass in der Konfrontation mit dem »Fremden« der Blick auf »Eigenes« und »Vertrautes« gelenkt wird, gehen wir einerseits von der Hypothese aus, dass die Auslandsaufenthalte nicht etwa zu einem förderlichen Kulturaustausch führten, sondern dass sie eher eine Festigung der nationalen Identität reisender Lehrerinnen bewirkten. Andererseits eigneten sich die Lehrerinnen im Ausland die fremde Kultur aktiv an und fungierten zudem in mehrfacher Hinsicht als Kulturvermittlerinnen -- indem sie etwa ausländische Kinder in deutscher Sprache unterrichteten oder pädagogische Ideen aus Deutschland ins Ausland zu transferieren suchten. Die Kulturvermittlung der Lehrerinnen erfolgte auch in Richtung Heimatland: Mitunter ausführlich berichteten sie in Fachzeitschriften über Fortbildungsmöglichkeiten im Ausland oder über innovative Ansätze im ausländischen Bildungswesen. Aus diesen Kontexten heraus ergibt sich die Frage, wie sich fremdkulturelle Aneignungs- und Vermittlungsprozesse auf der Folie nationalkultureller Vorstellungen und Prägungen vollziehen. |
Spracherwerb bei schwerhörigen Kindernverantwortlich: Prof. Dr. Martina Penke Kategorien: Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 01.03.2009 - 31.10.2012E-Mail: martina.penke@uni-koeln.deInternet: Förderer: DFGMitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können Examensarbeit anfertigen Beschreibung:Schwerhörigkeit infolge einer seit Geburt bestehenden Schallempfindungsstörung beider Ohren gehört mit einer Prävalenz von 1,5 auf 1000 Geburten zu den häufigsten Schädigun-gen im Kindesalter. Ein intaktes Gehör ist die Grundvoraussetzung für den Lautspracher¬werb. Diese Voraussetzung ist für die betroffenen Kinder, die überwiegend in „hörende“ Familien geboren werden, nicht gegeben. Trotz der hohen Prävalenzrate liegen bislang – weder im deutschen Sprachraum, noch international – detaillierte Erkenntnisse über den Spracherwerb und mögliche Beeinträchtigungen des Spracherwerbs schwerhöriger Kinder vor, die über eher allgemeine Feststellungen einer erheblichen Sprachentwicklungsverzögerung hinausgehen. Ziel des Projektes ist es, zur Schließung dieser Lücke beizutragen. Das Projekt will zum einen untersuchen, wie der Spracherwerb schwerhöriger Kinder verläuft und für ausgewählte sprachliche Bereiche prüfen, ob sie in ihrer Entwicklung von der Schwer-hörigkeit betroffen sind. Zum anderen soll untersucht werden, welche Rolle der Zeitpunkt von Diagnose, apparativer Versorgung und sprachlicher Frühförderung und Therapie auf den Verlauf des Spracherwerbs und die erworbenen sprachlichen Fähigkeiten hat.
Abstracts:
Poster:
Veröffentlichungen: |
integer - Integrativer Unterricht behinderter und nichtbehinderter Kinderverantwortlich: Prof. Dr. Walther Dreher Kategorien: Pädagogik Bildungs/Medienforschung Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: Start nicht angegeben - Ende nicht angegebenE-Mail: walther.dreher@uni-koeln.deInternet: http://integer.pa-linz.ac.at/integerneu.htmFörderer: EUMitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Das Projekt INTEGER ist ein CDI-Projekt zur Entwicklung eines Curriculums für eine integrative LeherInnenausbildung in Europa und wird von der Pädak des Bundes OÖ in Linz koordiniert. |
Gesundheitsbezogene Lebensqualität (HrQoL), sprachliche Aktivität/Partizipation und beeinflussende Umweltfaktoren (ICF-CY) bei Kindern mit unterschiedlicher Sprachstörungsgenese im Vorschulalter (3-6 J.) verantwortlich: Dr. Sandra Neumann Kategorien: Pädagogik Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 01.03.2012 - 31.12.2013E-Mail: sandra.neumann@uni-koeln.deInternet: http://www.hf.uni-koeln.de/35140Förderer: Mitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Studierende können Semesterarbeit anfertigen Studierende können Examensarbeit anfertigen Beschreibung:In dem vorliegenden Forschungsprojekt soll die gesundheitsbezogene Lebensqualität, die sprachliche Aktivität/Partizipation und beeinflussende Umweltfaktoren von gesunden Kindern (n= 250) im Vergleich zu Kindern mit Sprachstörungen unterschiedlicher Genese im Vorschulalter (3-6 Jahre, n = 200) erhoben werden. Die Analyse soll trianguliert anhand von der Selbsteinschätzung der Kinder, deren Eltern und SprachtherapeutInnen erfolgen. |
Grammatische Fähigkeiten von Kindern mit Down-Syndromverantwortlich: Kategorien: Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 08.03.2012 - 01.05.2015E-Mail: Internet: Förderer: Mitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Gute Kenntnisse der Grammatik sind wichtig, um im alltäglichen Leben, in der Schule und im Beruf sprachlich kommunizieren zu können. In unserer wissenschaftlichen Studie möchten wir untersuchen, welche spezifischen grammatischen Bereiche für Kinder mit Down-Syndrom schwierig sind. Solche Erkenntnisse können es ermöglichen, die Sprachentwicklung von Kindern mit Down-Syndrom möglichst früh durch zielgenaue Förderung zu unterstützen und ihre kommunikativen Möglichkeiten zu verbessern.
Es handelt sich um ein Forschungsprojekt an der Universität zu Köln, das durch die Ethikkommission der Universität zu Köln zustimmend bewertet wurde (Schreiben vom 08.03.2012). Bei der Suche nach Studienteilnehmern wenden wir uns an die Mitgliedsvereine des Down-Syndrom Netzwerks Deutschland e.V. sowie an örtliche Selbsthilfegruppen und Schulen in NRW. |
Forschungsprojekt TiPi - Tiergestützte Förderpädagogikverantwortlich: Dr. Klaus Fitting-Dahlmann Kategorien: Pädagogik Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: Start nicht angegeben - Ende nicht angegebenE-Mail: Internet: http://www.tipi-koeln.deFörderer: Mitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Beschreibung: |
Didaktisch-methodische Innovationen in Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung in NRWverantwortlich: Dr. H. Ricking & Dr. T. Hennemann Kategorien: Pädagogik Bildungs/Medienforschung Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 20.07.2001 - 20.08.2030E-Mail: hennemann@hrf.uni-koeln.deInternet: http://www.hrf.uni-koeln.de/de/e/content/700.htmFörderer: Mitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Studierende können Examensarbeit anfertigen Beschreibung:Der Unterricht mit Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensstörungen erfordert ein hohes Maß an didaktisch-methodischer Kompetenz der LehrerInnen. In einer länderübergreifenden empirischen Untersuchung soll daher den folgenden zentralen Forschungsfragen nachgegangen werden:
1. Welche didaktisch-methodischen Innovationen werden in den einzelnen Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung realisiert (im Sinne einer Rekonstruktion)? Hierzu sollen eine Vielzahl von Bedingungsfaktoren für „gut funktionierenden“ Unterricht mit Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensstörungen aus der Sicht der Lehrkräfte in Erfahrung gebracht werden.
2. Darauf aufbauend erfolgt eine vertiefende qualitative Begleituntersuchung (geplant: N = 20 Schulen), in der mit Hilfe von Schulbesuchen vor Ort der konkrete Unterrichtsalltag in seinen unterschiedlichen Facetten unter Einsatz von qualitativen Interviews sowie Unterrichtsbeobachtungen erfasst werden soll. |
Pädagogische Ausgestaltung des Jugendarrestsverantwortlich: Anne Bihs Kategorien: Pädagogik Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 18.06.2009 - 18.06.2010E-Mail: anne.bihs@uni-koeln.deInternet: Förderer: Mitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Beschreibung: |
Hochschullehre im Brennpunkt aktueller Entwicklungenverantwortlich: Denise Kempen Kempen Kategorien: Pädagogik Bildungs/Medienforschung Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 17.07.2008 - 17.07.2010E-Mail: denise.kempen@uni-koeln.deInternet: Förderer: Mitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Beschreibung:Die Hochschullehre ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit des wissenschaftlichen Personals an Hochschulen. Die kompetente Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen, die erfolgreiche Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten, die methodische und mediale Unterstützung von Lehr-Lernprozessen, die angemessene Förderung, Bewertung und Prüfung studentischer Leistungen sind nur einige der zahlreichen didaktischen Anforderungen, denen es als Lehrende oder Lehrender in einer Hochschule professionell zu begegnen gilt. Tagtäglich gilt es, die Lehre in Hochschulen erfolgreich und effizient zu bewältigen und sich dabei neuen Herausforderungen selbstbewusst und motiviert zu stellen. Im Kontext aktueller Entwicklungen (siehe Abbildung unten) ist gute Lehre inzwischen zu einem entscheidenden Qualitätsmerkmal und zentralen Wettbewerbsfaktor an deutschen Hochschulen geworden. Viele Hochschulgesetze fordern mittlerweile den Nachweis einer didaktischen Qualifikation des wissen¬schaftlichen Personals.
Dementsprechend beschäftigen sich gegenwärtig nicht mehr nur die Lehrpersonen selbst mit dieser komplexen Tätigkeit. Die Notwendigkeit, die Lehrkompetenzen des wissenschaftlichen Personals an Hochschulen zielgerichtet zu entwickeln und kontinuierlich zu verbessern, ergibt sich mittlerweile aus verschiedenen Perspektiven. Während sich die Hochschuldidaktik schon seit geraumer Zeit um wirkungsvolle Konzepte zur Ausbildung und Verbesserung von Lehrkompetenzen bemüht, arbeiten im Zuge der aktuellen Entwicklungen und Veränderungen in der Hochschullandschaft zunehmend auch Personen aus Bildungspolitik, Hochschulmanagement, Organisationsentwicklung, Personalentwicklung und Qualitätsmanagement intensiv an Modellen und Lösungen zur Steigerung der Qualität der Lehre an deutschen Hochschulen. Ob es den Hochschulen im Spannungsfeld von Wissenschaft und Forschung, Ausbildung und „Employability“ zukünftig gelingen wird, den gestiegenen Anforderungen an die Hochschullehre professionell zu entsprechen, steht nicht nur in engem Zusammenhang mit der Frage, ob sie Strukturen und Organisationsformen finden werden, mit denen diese Aufgabe bewältigt werden kann. Ebenso relevant ist auch die Frage, inwieweit die Lehrenden über ausreichend Kapazitäten und Eifer zur Bewältigung der gestiegenen Anforderungen und Verantwortungen für die Gestaltung der Hochschullehre verfügen. Schließlich stellen sie zusammen mit den Studentinnen und Studenten die zentralen Akteure in der Hochschullehre dar.
Neben einer theoretischen Beleuchtung der Hochschullehre aus unterschiedlichen Blickfeldern erhebt die Arbeit daher in einem empirischen Teil den Bedarf und die Nachfrage der Lehrenden zur Ausbildung didaktischer Kompetenzen sowie Ihre subjektive Einschätzung zum Stellenwert und zur Qualität von Hochschullehre.
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Identitätsentwicklung hochbegabter Jugendlicher: Achiever und Underachiever im Vergleichverantwortlich: Dr. Hella Schick Kategorien: Psychologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Ja Details
Laufzeit: 20.10.2008 - 20.07.2009E-Mail: hella.schick@uni-koeln.deInternet: http://www.hf.uni-koeln.de/32237Förderer: Mitwirkungsmöglichkeiten: Studierende können mitarbeiten Beschreibung:Das Jugendalter stellt eine Phase innerhalb des Lebenszyklus dar, in der einerseits die Entwicklung in besonderem Maße unter dem Einfluss von Veränderungen steht, der andererseits eine besondere Bedeutung für die Entfaltung der Leistungsexzellenz zukommt. Für hoch begabte Jugendliche ist die Umsetzung von Begabung in Leistungshandeln im Einklang mit den eigenen Interessen und unter Herausbildung der eigenen Identität und Persönlichkeit zu bringen als eine der zentralen Entwicklungsaufgaben dieser Altersphase anzusehen. Im Falle eines Underachievements wird diese jedoch nicht gelöst, parallel werden Störungen in der Identitäts- und Persönlichkeitsbildung beobachtet.
Dass die Ausbildung eines Underachievements zu den problematischsten Fehlentwicklungen bei vorliegen einer intellektuellen Hochbegabung zählt und von verschiedenen dysfunktionalen Entwicklungen der Persönlichkeit begleitet ist, gilt mittlerweile als gut belegt. Unklar sind jedoch größtenteils Entstehungsursachen und Verlauf. In einer vorangegangenen querschnittlichen Untersuchung von 1500 Gymnasiasten der 9. Schulstufe, konnten neue Erkenntnisse zu Identitätsbildung von hoch begabten Achievern und Underachievern gewonnen werden. Zudem wurden lern- und leistungsmotivationale Besonderheiten in der Gruppe der Underachiever beobachtet. Darüber hinaus konnten erstmals minderleistende Mädchen und Jungen verglichen werden. Die bisherigen Ergebnisse sind jedoch insoweit unvollständig, als sie keine Aussagen über den weiteren Entwicklungsverlauf zulassen.
Eine längsschnittliche und qualitativ angelegte Anschlussuntersuchung greift diese Desiderata auf und untersucht insbesondere die Stabilität der sich abzeichnenden Entwicklungstendenzen, die beobachteten Geschlechtereffekte und die allgemeine Persönlichkeitsentwicklung in der Zeit zwischen dem 14. und 18. Lebensjahr. 600 Jugendliche der ursprünglichen Stichprobe aus dem Köln-Bonner Raum werden erneut angesprochen, darunter 60 ursprünglich als Underachiever und 80 als hoch begabt identifizierte Jugendliche. Neben einer erneuten Intelligenztestung sowie Vorlage eines Fragebogens bildet die Durchführung eines standardisierten Interviews mit offenen und halboffenen Fragen das Kernstück der Datenerhebung.
Die Untersuchungsergebnisse versprechen zum einen in theoretischer Hinsicht wesentliche Beiträge zum Verständnis der Identitätsentwicklung intellektuell hoch begabter Jugendlicher im Allgemeinen und der Struktur, Genese und Auswirkung des Underachievementsyndroms im Besonderen. In praktischer Hinsicht können die Ergebnisse des Projekts einen substanziellen Beitrag zur Sicherung der Qualität und Effizienz der Beratung von hoch begabten Jugendlichen und ihren Eltern leisten. Sie liefern zudem Ansätze für die Optimierung von sowohl Diagnostik als auch Behandlung bei schulischer Minderleistung. Darüber hinaus können sie für die Aus- und Fortbildung des schulischen Personals nutzbar gemacht werden. |
Heilpädagogische Kunsttherapie in der Arbeit mit hörgeschädigten Kindernverantwortlich: Rabea Müller Kategorien: Pädagogik Psychologie Mitwirkung von Studierenden möglich: Nein Details
Laufzeit: 11.10.2010 - 01.03.2011E-Mail: rabea.mueller@uni-koeln.deInternet: Förderer: Mitwirkungsmöglichkeiten: Beschreibung:Ein Projekt der Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät, Seminar für
Heilpädagogische Kunsterziehung/Kunsttherapie in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten der Johann-Joseph-Gronewald-Schule für hörgeschädigte Kinder in Köln.
Heilpädagogische Kunsttherapie als Indikation bei begrenzter sprachlicher Artikulationsmöglichkeit und Hörwahrnehmung mit schwerem Zugang zu Gefühlen und frühen Störungen
In Zusammenarbeit mit dem Kindergarten für hörgeschädigte Kinder und dem Lehrstuhl für Heilpädagogische Kunsterziehung und Kunsttherapie der Universität zu Köln entstand aus der spezifischen Bedarfslage der Kinder die Idee eines kunsttherapeutischen Angebotes über die Dauer von 12 Sitzungen zur Erweiterung der Kommunikations- und Ausdrucksfähigkeit der Kinder. Das Kunsttherapeutische Setting als Einzelkontakt von Kunsttherapeut und Kind wird dabei evaluiert, um die Wirkkraft der Kunsttherapie für Hörgeschädigte festzuhalten. Im Vordergrund stehen neben entwicklungsfördernden Aspekten die Ressourcenstärkung der Kinder, sowie Prävention und der stark rehabilitative Wert der heilpädagogisch orientierten Kunsttherapie. Neben diesen allgemeinen Zielen wie Kommunikationsförderung, Stärkung der sozialen und emotionalen Entwicklung, Ich-Stärkung, (Selbst) Wahrnehmungsförderung werden auch am einzelnen Kind orientierte spezifisch subjektbezogene festgelegt, die in Form von unterschiedlichen Verfahren sicher gestellt werden sollen.
Projektleitung: Frau Dr. H. Amlen-Haffke |