Kurzdarstellung des Projektes

 „Individuelle Bildungsplanung von Anfang an für Kinder mit Behinderung und drohender Behinderung"

Befragung

Um die Beratungssituation in NRW zu erfassen, findet eine schriftliche Befragung statt. Zielgruppen sind hierbei:

  1. Eltern von Kindern mit einer Behinderung oder Beeinträchtigung. Sie werden zu ihrem Beratungs- und Unterstützungsbedarf im Zusammenhang mit der Behinderung ihres Kindes befragt.
  2. Fachkräfte, die beratend tätig sind.
Ziel ist es, herauszufinden, wie gute Beratung gelingen kann und was Fachkräfte benötigen, um optimal beraten zu können.

Ergänzend zu der schriftlichen Befragung werden im Frühjahr 2014 Interviews mit Eltern und Fachkräften geführt.
Ihre Ansprechpartnerin für die Interviews ist Sophia Falkenstörfer: s.falkenstoerfer@uni-koeln.de  

Ausgangslage

Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK, Artikel 24) in Deutschland ist die Aufgabe verbunden, inklusive Bildungslandschaften zu schaffen.
Kindern mit Behinderung und drohender Behinderung soll der Zugang zu vorschulischen und schulischen Institutionen gewährt werden. Eltern bzw. Familien mit Kindern mit einer Behinderung bzw. einer drohenden Behinderung sind vor allem bei der Wahl des Bildungsangebotes auf Unterstützung und Beratung angewiesen. Derzeit existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Beratungsangebote, die zumeist nicht vernetzt sind. Eltern bzw. Familien beklagen die Unübersichtlichkeit der Beratungsangebote, die mangelnde bzw. fehlende Koordination untereinander und bewerten die Qualität der Beratungsangebote bzw. die Kompetenzen der Beratenden sehr unterschiedlich.
So entstand die übergreifende Aufgabe, die Beratungssituation in NRW genauer zu erfassen.

Ziele des Projektes

Die Beratungssituation in NRW soll am Beispiel der Stadt Düsseldorf und des Rheinisch-Bergischen Kreises erfasst werden (v.a. die Beratungsbedarfe von Eltern/Familien und die Beratungsangebote bzw. -strukturen).
Darüber hinaus sollen die Kompetenzen der Beraterinnen und Berater erhoben werden.
Die Ausarbeitung eines regional spezifischen Handlungskonzeptes und die Evaluation dessen sind für die zweite Projektphase geplant.

Ergebnisse

Eine ausführliche Beschreibung der Studie und Darstellung der Ergebnisse finden Sie unter:

http://www.lvr.de/de/nav_main/schulen/inklusion_macht_schule/team_inklusion/aktuelle_projekte/aktuelle_projekte.jsp
 

Auftraggeber und Durchführende

Auftraggeber ist der Landschaftsverband Rheinland (LVR).

Wilfried Kölzer
LVR-Dezernat Schulen
Stabsstelle Inklusion
Tel.: 0221-809-6160
Fax: 0221-8284-0826
wilfried.koelzer@lvr.de


Durchgeführt wird das Projekt von Prof'in Dr. Kerstin Ziemen und ihrem Team von der Universität zu Köln.

Projektleitung: Prof'in Dr. Kerstin Ziemen
Universität zu Köln
Department Heilpädagogik und Rehabilitation
Lehrstuhl: Pädagogik und Didaktik bei Menschen mit geistiger Behinderung
Klosterstraße 79b
50931 Köln

Sekretariat: Frau Kloosterziel
elke.kloosterziel@uni-koeln.de
Tel: 0221-470-5531

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
Projektkoordination:
Dr. Sarah Strauß
projekt-bildungsplanung@uni-koeln.de 

Weitere ProjektmitarbeiterInnen:
Andreas Bunk: andreas.bunk@uni-koeln.de
Sophia Falkenstörfer: s.falkenstoerfer@uni-koeln.de
Johanna Glaser: johanna.glaser@uni-koeln.de
Lena Karg: lkarg@uni-koeln.de
Laura Müller: laura.mueller@uni-koeln.de

Kontakt Projektbüro:
Klosterstraße 79b
50931 Köln
Tel: 0221-470-5530; Fax: 0221-470-5580
projekt-bildungsplanung@uni-koeln.de