Department Heilpädagogik und Rehabilitation

Nachrichten aus dem Bereich Department Heilpädagogik :

Nur noch wenige Wochen, das Osterfest und dann geht es los. Das Sommersemester steht in den Startlöchern.

Am 22. März 2017 um 15Uhr begrüßen wir, mit vielen Informationen und einem kleinen Präsent, die Studienanfänger_innen im B.A. Lehramt für Sonderpädagogische Förderung.

Ort: Humanwissenschaftliche Fakultät, Hauptgebäude, Hörsaal 121, Gronewaldstr. 2

Papiertueten des Departmentheilpaedagogik fuer Studienanfanger_innen
Vielen Dank an den Beltz Verlag und den Rheinhardt Verlag.
Sie stiften für unser Präsent Fachzeitschriften für den Studienstart.

Im Rahmen des von Frau Vertr.-Prof.´in Dr. Stefanie Roos und Dr. Anne Kaplan (Erziehungshilfe und Soziale Arbeit) im Teamteaching angeleiteten Projekts haben die 26 Studierenden des Master Reha einen sogenannten „Science Slam“ in inhaltlicher Hinsicht geplant und am Ende des Jahres erfolgreich einen eigenen Science Slam durchgeführt, bei dem insgesamt 56 Personen anwesend waren.

Science Slams bieten seit ca. zehn Jahren eine Plattform für junge Forscher_innen, ihre Arbeit einem breiten Publikum zu präsentieren und dafür zu interessieren. Im Gegensatz zum Poetry Slam sind hierbei Hilfsmittel erlaubt (z.B. Präsentationen, Requisiten, Live-Experimente etc.).

Im Rahmen eines vorbereitenden Kompaktseminars im WiSe 2016/2017 setzten sich die Studierenden mit modulrelevanten Themen auseinander. Daneben waren zwei Referent_innen aus der Praxis in das Seminar eingebunden, um bei der Generierung von Themen und eigenen Fragestellungen für die Science Slam-Vorträge zu unterstützen. Der Kurs hat zudem gemeinsam einen Science-Slam im Club Ehrenfeld besucht, um sich mit Methode und Art einer solchen Veranstaltung vertraut zu machen.

Zitate der Studierenden:
„Ich bin rhetorisch sicherer geworden.“
„Bei mir wurde durch die Science Slam Beiträge meiner Kommiliton_innen Interesse an anderen Themen geweckt.“
„Inhaltlich habe ich zum Thema Delinquenz und Marginalisierung leider nicht so viele neue Erkenntnisse gewinnen können.“
„Durch den Besuch eines Science Slams habe ich einen ersten Eindruck von dem Format gewinnen können.“
„Es fehlte die Zeit und der vertiefte inhaltliche Input, um die Science Slam Beiträge auf ein höheres fachliches Niveau zu bringen.“
„Ich habe gelernt, wichtige Inhalte aus einem komplexen Sachverhalt herauszufiltern und diesen in einfacher Sprache unterhaltsam zu vermitteln.“
„Die Vorbereitungszeit für den eigenen Science Slam Beitrag war zu knapp bemessen.“
„Die Atmosphäre beim Science Slam war toll.“




Fazit: Die Veranstaltung wäre besser im Sommersemester platziert gewesen, da dann bis zum Abschluss des Jahres (in dem die QV-Mittel verausgabt werden mussten) mehr Zeit gewesen wäre, die inhaltlichen Inputs hätten ausgeweitet werden und die eigenen Beiträge der Studierenden inhaltlich noch vertiefter vorbereitet werden können.

Für das Projekt konnte wie geplant Herr Dipl. Psych. Nicola Sahhar gewonnen werden, um einen Workshop im Wintersemester 2016/17 an vier Terminen zu je vier Stunden durchzuführen. Ziel war es, die theoretischen Inhalte der Module zur Entwicklungspsychologie (BM5) und Beratungskonzepten (AM6) im Bachelorstudiengang Frühförderung zu erweitern, sowie den Studierenden die Möglichkeit zu geben, einen höheren Praxisbezug zu den Themen zu erlangen.
Das Angebot richtete sich an Studierende aus den höheren Fachsemestern. Die Inhalte des Workshops waren unter anderem die Themen Bindungstheorie, Elternberatung und die Arbeit mit dem CARE-Index. In diesem Rahmen wurden in jeder Sitzung Videos aus der Praxis analysiert, sodass die Studierenden ihren Blick auf die Eltern-Kind-Interaktion schulen konnten und für Risiken in der Mutter-Kind-Beziehung sensibilisiert wurden. Herr Sahhar hat den Studierenden einen umfassenden Einblick in die praktische Arbeit mit Säuglingen und ihren Müttern gegeben, sowie von eigenen beruflichen Erfahrungen berichtet.


Dozent vor Präsenation

Die durchgeführte Evaluation zeigte auf, dass 100% der Teilnehmenden zufrieden bis sehr zufrieden mit dem Workshop im Allgemeinen waren. 78% der Studierenden sehen in dem Workshop einen Nutzen für ihr eigenes Kompetenzgefühl. Persönliche Rückmeldungen der Studierenden bezüglich des Workshops sind u. a., dass „es […] sehr spannend [war], von den beruflichen Erfahrungen des Dozenten zu hören“ und dass „viel Raum für aktive Mitarbeit“ und „konstruktive Rückmeldung durch den Dozenten“ gegeben wurde.
Insgesamt kann festgehalten werden, dass der Workshop für die Teilnehmenden sehr bereichernd war, da sie von den Erfahrungen des langjährig in der Praxis tätigen Herrn Sahhar profitieren und ihr theoretisches Wissen auf praktische Beispiele anwenden konnten. Die intensive Auseinandersetzung mit den Videos hat insbesondere die Themen des Aufbaumoduls 6 (Beratungskonzepte) optimal ergänzt und den Studierenden einen geschulteren Blick auf Eltern-Kind-Beziehung und -Interaktion ermöglicht.

Das durch QVM-Mittel des Departments finanzierte Projekt zur Verbesserung der Lehrqualität im Bachelorstudiengang Frühförderung hatte zum Ziel, den Studierenden einen größeren Praxisbezug hinsichtlich der sozial-emotionalen Entwicklung sowie deren Auffälligkeiten zu ermöglichen. Die Umsetzung im Wintersemester beinhaltete mit dem Angebot eines Workshops sowie dem Aufbau eines Beratungsangebotes für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern verschiedene Bausteine. Für die organisatorische Unterstützung wurde eine studentische Hilfskraft für den Projektzeitraum eingestellt.
Der praxisorientierte Workshop diente der Vertiefung des für den Bereich der Frühförderung relevanten Themas „Eltern-Säuglings-/Kleinkind-Beratung bei frühkindlichen Regulationsstörungen“. Zielgruppe des Workshops waren Studierende des Bachelor-Studiengangs Frühförderung. Als Referentin konnte die praxiserfahrene Dipl. Päd. Mandy Tönges gewonnen werden, die an sechs Terminen für je 4,5 Stunden die Themen Eltern-Kind-Interaktion, Regulationsstörungen und Interventionsmöglichkeiten behandelte. Die teilnehmenden Studierenden hatten nicht nur die Möglichkeit, ihr vorhandenes Wissen zu erweitern, sondern auch in zahlreichen Übungen zu erproben (s. Abbildungen).


Studierende mit Dozentin vor PinnwandStudierende am Tisch mit Materialien


Die durchgeführte Evaluation zeigte auf, dass alle Teilnehmenden mit dem Workshop im Allgemeinen und dem Praxisbezug im Besonderen zufrieden waren, einen Nutzen für ihr eigenes Kompetenzgefühl sehen und den Workshop weiterempfehlen würden. Dies zeigt auch das durchweg positive Feedback der Studierenden:
„Die einzelnen Themen wurden nochmal ganz intensiv behandelt und die Methoden waren so gewählt, dass es lehrreich war und auch Spaß gemacht hat.“

„Der Workshop hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mein Wissen zu Entwicklungsaufgaben, Regulationsstörungen und Beratung vertiefen und dieses in praktischen Übungen anwenden.“

Der zweite Projektbaustein war der Aufbau eines Beratungsangebotes für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern, die Symptome einer frühkindlichen Regulationsstörung wie beispielsweise exzessivem Schreien, Schlaf- oder Fütterproblemen aufweisen. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurden Flyer angefertigt und Kindertageseinrichtungen der Universität kontaktiert. Für die Durchführung des Beratungsangebotes unter Beteiligung von Studierenden im „Skills Lab“ des Zentrums für Diagnostik und Förderung wurde eine kleinkindgerechte Ausstattung angeschafft, die eine Wickelkommode, Kinderstuhl, Krabbeldecke sowie Spielmaterial beinhaltete. Durch bisher einen Beratungsprozess unter Beteiligung von Studierenden wurde ein direkter Praxisbezug hergestellt: „In dem Praktikum hatte ich die Möglichkeit, mein erlerntes Wissen zu erweitern und zu erfahren, wie Elternberatung in der Praxis aussieht. Ich empfinde es als sehr gewinnbringend, da wir vieles ausprobieren konnten und uns in Vor- und Nachbereitungsgesprächen mit unserer Einschätzung einbringen durften.“

Dank des Projektes konnten Studierende der Frühförderung über die regulär angebotenen Veranstaltungen hinaus Themen vertiefen und anwenden, die eine hohe Relevanz für ihren späteren Beruf haben. Durch die Erfahrungen der Referentin des Workshops, sowie der Leitung des Beratungsangebots haben die Studierenden einen umfassenden Einblick in die Praxis und spätere Berufsmöglichkeiten erhalten.

Projektkoordination und -mitarbeit: Prof. Dr. Charlotte Hanisch, Dr. Esther Schäfermeier, Dipl. Päd. Kerstin Kelberlau, Julia Neuberger (studentische Hilfskraft)

Kontakt: kerstin.kelberlau@uni-koeln.de

Termin: 12. Mai 2017 von 9:00 Uhr bis 14:30Uhr
Ort: Neues Seminargebäude, Tagungsraum 004

In 17 Vorträgen und zahlreichen Postern, wird die vielfältige Bandbreite der aktuellen Forschung präsentiert.

Sie sind herzlich eingeladen, den Forschungstag zu besuchen.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Heute, am 27. Januar 2017 hat Herr Dr. Sonntag aus dem Arbeitsbereich "Konzeption und Evaluation schulischer Förderung im Förderschwerpunkt Lernen" seine letzte Lehrveranstatung als Oberstudienrat an der Universität zu Köln gehalten.
Ein sehr guter Zeitpunkt, um stellvertretend für sehr viele Absolvent_innen, Studierende und Kolleg_innen Danke zu sagen und ihn mit einen Strauß Blumen mitten im Geschehen zu überraschen.
Gruppenbild mit Studierenden und Dr. Sonntag und einem Blumenstrauß

Wir hoffen, man sieht sich wieder.

Am 13. Januar 2017 hat Dr. Harry Fuchs von der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation einen hervorragend Vortrag zum Bundesteilhabegesetzt gehalten. Rund 110 Besucherinnen und Besucher haben den Weg in diese gelungene Veranstaltung, initiiert von Prof.´in Dr. Mathilde Niehaus und Prof. Dr. Robert Bering, gefunden.
Einladungsposter zum Vortrag von Dr. Fuchsgroßer Raum mit Zuhörenden und Dr. Fuchs


Ein Workshopangebot im Rahmen des Masterstudiums im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung.
Die Reflexion des Praxissemesters durch die Studierenden und die Evaluation der bisherigen Kohorten haben verschiedenste Erkenntnisse hervorgebracht, mit denen sich der Arbeitsbe-reich Geistigbehindertenpädagogik auch zukünftig auseinandersetzen muss.

Ein spezifischer Handlungsbedarf wurde für den Bereich der Unterstützten Kommunikation identifiziert, da die Erfahrungen im Praxisfeld Schule den Studierenden die Relevanz dieses Themenfeldes und zudem den Bedarf an individueller Handlungsfähigkeit deutlich machten.

Im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung von 20 Stunden, die zweimal angeboten wurde, stand zum Einen die Vermittlung theoretischer Grundlagen der Unterstützten Kommunikati-on mit Menschen mit geistiger Behinderung im Vordergrund, zum Anderen die (Einsatz-) Möglichkeiten Unterstützter Kommunikation an der Förderschule mit dem Förderschwer-punkt Geistige Entwicklung. Diese wurden von der erfahrenen Sonderpädagogin Verena Donajski angeboten und von den Studierenden handlungsorientiert und praxisnah erprobt.


Anschauung und Erprobung der UK Materialien
Anschauung und Erprobung standen im Mittelpunkt der Workshops


Der letzte Workshop fand in der Vorweihnachtszeit statt, so dass diese thematisch berücksichtigt wurde.


Oh Tannenbaum mit Gebärden
„Oh Tannenbaum" mit lautsprachunterstützenden Gebärden

Die Studierenden bewerteten die Veranstaltungen durchweg positiv, besonders hervorge-hoben wurden dabei der Praxisbezug, die alltagsnahe und realitätsbezogene Vermittlung und die Möglichkeit, Material zu erproben:
„Ich fand es super, dass wir alles ausprobieren konnten und Frau Donajski wirklich offen auf all unsere Fragen reagiert hat!"
„...eigentlich müsste das verpflichtend sein..."
„Ich fand es nach meinen Erfahrungen im Praxissemester total hilfreich, dass jemand aus der Praxis uns mit Problemen aus der Praxis konfrontiert hat."
„Vor allem das Gebärdenlernen hat Spaß gemacht und ich will mich jetzt selber drum küm-mern, da noch mehr zu lernen."


Kontakt: Dr. Caren Keeley - ckeeley@uni-koeln.de


Das Vorhaben hat das Ziel, den Studierenden zu ermöglichen, ihre Expertise sowohl in wissenschaftlich fundierter Praxis als auch praxisorientierter Wissenschaft zu erwerben und eine Identität der im späteren Berufskontext der Der Einsatz von ePortfolios in der Lehre und in Prüfungen erlaubt eine individuelle Lernbegleitung und Reflexion der Studierenden. Hauptbestandteil eines ePortfolios ist die Sammlung von Arbeitsergebnissen, die mit Anmerkungen von Lehrenden, Hilfskräften und Kommilitonen, Feedback-Möglichkeiten und persönlichen Reflexionen verbunden werden können. Die Lernenden tragen mithilfe der Lernplattform ILIAS im Verlauf ihres Studiums einen Materialkorpus zusammen, der ihre Entwicklung widerspiegelt. Dies ermöglicht den Studierenden sowohl Lehrveranstaltungen miteinander, als auch diese mit Praktikumserfahrungen außerhalb der Hochschule in Beziehung zu setzen und im Zusammenhang mit ihren persönlichen Zielen zu reflektieren.

Zur technischen Unterstützung im BA Studiengang Sprachtherapie wurden die Dozierenden bzw. Tutorinnen in 2 fortgeschrittenen Workshops zu E-Learning gecoacht und zusammen mit Frau Weber vom CompetenceCenter E-Learning die ILIAS-Grundlage geschaffen (s. Abb. 1). Die Studierenden erhielten die Möglichkeit des wöchentlichen online-Chats über das ILIAS-System mit einer der Tutorinnen, sowie Tutorien und eigens erarbeitete Handouts zur Verwendung von ILIAS.
Ilias Oberfläche

Abb. 1: Startseite des ePortfolio-ILIAS-Kurses zum Basismodul 8


Es erfolgte eine erste Implementierung der Methode im Basismodul (BM 8) des BA Sprachtherapie zu Qualitätsmanagement, Beratung, Didaktik und Forschungsmethoden. Die 23 Studierenden des dritten Semesters waren aufgefordert, ein eigenes "Fallbeispiel" aus der sprachtherapeutischen Praxis mit anonymisierten Hintergrunddaten und einer ausgefüllten standardisierten Sprachdiagnostik mit in den Kurs Therapiedidaktik zu bringen, woran dann über 2 Semester und in weiteren Seminaren sowie durch eine Modulabschlussprüfung (MAP) als Portfolio die erlernten theoretisch-wissenschaftlichen Inhalte an einem "Fall" praktisch angewendet werden können. Hierbei wurden theoretische Inhalte von den Studierenden als ILIAS-Test (mit Antwortpräsentation) für die anderen Komilitonen gestaltet und ein Glossar erstellt. Zuerst erfolgte die Auswertung der Diagnostik in der Kleingruppe, was als ILIAS-Übung eingereicht werden konnte. Des Weiteren wurde theoretisch ein Anamnesefragebogen für den Einsatz in der Arbeit mit Patienten erarbeitet und in einer Kleingruppe im Rollenspiel ausprobiert, gefilmt, verschriftlicht, hochgeladen, und mit den? Dozierenden reflektiert (s. Abb 2).Von Studierenden selbst gefilmte Anamnese-Situation
Abb. 2: Von Studierenden selbst gefilmte Anamnese-Situation (Rollenspiel)


Die verschriftlichten Anamnesen wurden im Peer-review reflektiert und anschließend überarbeitet. Nach einer Grobziel-Erstellung für 10 Therapieeinheiten ist ein weiteres Ergebnis die gemeinsame Entwicklung und Gestaltung einer detaillierten Therapieeinheit nach sprachtherapiedidaktischen Vorgaben, die im Sommersemester 2017 mit neuen Inhalten aus den Kursen Beratung/Therapeutenverhalten und Qualitätsmanagement weiterentwickelt wird.
Somit konnte es konsequent umgesetzt werden, Lerninhalte aus einzelnen Kursen zu lösen und übergreifend an einem praktischen Beispiel ineinanderfließen zu lassen, um den Studierenden einen noch größeren Praxisbezug in ihrem Studium zu ermöglichen.
Feedback: "Ich finde die Verbindung von den Lehrinhalten mit dem eLearning sehr gut. Die Erarbeitung der Inhalte hat Spaß gemacht, da es im Gegensatz zu anderen Seminaren eine gute Abwechslung war."
"Durch die Auseinandersetzung eines konkreten Falls in einer Kleingruppe, welcher sich durch den ganzen Kurs zieht, kann man viele Unsicherheiten noch gemeinsam diskutieren und nimmt viel mit."



Aufbauend auf den Erfahrungen mit dem Einsatz des ePortfolios im aktuellen Semester wurden bereits die Umsetzung der Methode in festen Lehraktivitäten ab Studienjahr 2017/18 konzipiert.



Projektkoordination und -mitarbeit: Dr. Sandra Neumann, Dr. Anna Stielow, Carola de Beer M.Sc., Tutorinnen: Julia Grosse & Miriam Macher  

Das Projekt ermöglicht Studierenden einen Zugang zu einer Standardsoftware zur Verhaltensbeobachtung und deren statistischer  Auswertung.  Durch  den  Einsatz  der  Beobachtungssoftware INTERACT  bieten  sich  bei  der  Ausbildung  der  Studierenden  im  Lehramt für sonderpädagogische Förderung neue Möglichkeiten innovativer Lehr- und Lernerfahrungen. So dient die Software der Veranschaulichung von diagnostischen  Prinzipien zu Verhaltensbeobachtung (z.B. Event sampling).

Desweiteren kann die Software zur Qualitätssicherung im Skills Lab angewandt werden - zur Verbesserung der Diagnostikkompetenz der Studierenden und als Unterstützungstool für die Beratung im Skills Lab angewandt werden.

Bisher wurde die Software Interact den Studierenden in der Entwicklungspsychologie und in den Veranstaltungen zur Diagnostik mit Bezug zum 1. Förderschwerpunkt vorgestellt. In GM4.1 diente sie der Veranschaulichung des Prinzips des Event Codings.

Die Rückmeldung der Studierenden auf die Frage ob das Beispiel der Verhaltenssoftware Interact geholfen habe Event sampling besser zu verstehen beantworteten z.B. in einem Seminar 19/20 Teilnehmern eindeutig mit JA und 20/20 konnten sich vorstellen die Verhaltensbeobachtungssoftware beim Schreiben einer empirischen Bachelorarbeit zum Thema Verhaltensbeobachtung zu nutzen.

Im Rahmen des Skillslabpraktikums wurde Interactzwei Studierende arbeiten am Computer auch schon zur Auswertung von Beobachtungsdaten eingesetzt. Zudem gibt es Studierende die eine empirische Bachelorarbeit unter Einsatz von Interact schreiben werden.

Kontakt: Eva.Fraedrich@uni-koeln.de


Studentin von PC am SchreibtischIm Rahmen des forschungsorientierten Master-Verbundstudiengang Versorgungswissenschaft findet im Sommersemester die Lehrveranstaltung „Anwendung einer qualitativen Methode" des Basismoduls „Methodenvertiefung" statt.


Die Studierende durchlaufen in dem qualitativen Methodenseminar alle Schritte des Forschungsprozesses - Entwicklung einer versorgungsrelevanten Forschungsfrage, Entwicklung eines Interviewleitfadens, Durchführung von Einzelinterviews, Transkription der Daten, Auswertung der Daten beispielsweise nach der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring oder Grounded Theory nach Anselm Strauss.

In der qualitativen Sozialforschung hat sich unter anderem aus qualitätssichernden Gründen das Arbeiten mit einer sogenannten Analysesoftware etabliert. Mit Hilfe der Software kann das Datenmaterial klassifiziert werden, es bestehen zudem die Möglichkeiten einer Interco-der-Übrereinstimmungsanalyse, weiterer Ähnlichkeitsanalysen sowie häufigkeitsbasierter deskriptiver Analysen.

Des Weiteren ermöglicht die Analysesoftware eine transparente Darstellung der einzelnen Auswertungsschritte, das gemeinsame Arbeiten an einem Fall (z.B. Einzelinterview, Fokusgruppe) als auch die Zusammenführung mehrerer Fälle.

Im Rahmen der QVM-Projekte 2016 des Department Heilpädagogik konnten 10 Lizenzen der Analysesoftware Max QDA erworben werden. Diese konnten bereits von der 1. Generation des Master-Verbundstudiengangs Versorgungswissenschaft genutzt werden.
Kontakt: ute.karbach@uni-koeln.de

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen hat im Juli 2106 die umfassende Broschüre "Sonderpädagogische Förderschwerpunkte in NRW. Ein Blick aus der Wissenschaft in die Praxis" veröffentlicht.
Sie gibt grundlegende Informationen zu den einzelnen Förderschwerpunkten und steht allen Schulen in NRW zur Verfügung.

Aus unserem Department haben Prof. Dr. Jens Boenisch, Gino Casale, Prof. Dr. Barbara Fornefeld, Prof. Dr. Thomas Hennemann, Prof. Dr. Thomas Kaul und Prof. Dr. Hans-Joachim Motsch an diesem gelungenen Projekt mitgewirkt.

Sie erhalten die Broschüre hier online.


Titelseite des Postionspapier zur Imklusion des Department Heilpädagogik