Sensibilisierungskampagne zum Thema „Arbeiten, Zusammenarbeiten und Führen mit Behinderung / gesundheitlicher Beeinträchtigung an der Universität zu Köln“

Ziele

Als Folge der demographischen Entwicklung stehen Unternehmen und Betriebe vor der Herausforderung, dass sie immer mehr Mitarbeitende mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen beschäftigen. Universitäten stellen hier keine Ausnahme dar. An der Universität zu Köln besteht daher eine Zielsetzung im Rahmen des Aktionsplan Inklusion darin, Mitarbeitende aus Wissenschaft, Technik und Verwaltung für das Thema „Arbeiten, Zusammenarbeiten und Führen mit Behinderung/gesundheitlicher Beeinträchtigung“ zu sensibilisieren und Verbesserungsmaßnahmen anzustoßen.

Umsetzung

Die Sensibilisierungskampagne zum Thema „Arbeiten, Zusammenarbeiten und Führen mit Behinderung / gesundheitlicher Beeinträchtigung an der Universität zu Köln“ umfasst drei Phasen.

In der ersten Phase (2017-2018) wurde im Rahmen partizipativ ausgerichteter Workshops gemeinsam mit Akteuren aus dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement, dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement, der Diversity-Stabsstelle, der Personalabteilung, dem Personalrat sowie mit der Schwerbehindertenvertretung und Mitarbeitenden mit Beeinträchtigungen das Konzept für die Sensibilisierungskampagne erarbeitet. Es wurde festgelegt, dass als erster Sensibilisierungsschritt und Grundlage für weitere bedarfsgerechte Maßnahmen eine universitätsweite Mitarbeitendenbefragung durchgeführt werden soll.
In der zweiten Phase (2018-2019) wird diese Mitarbeitendenbefragung konzipiert und durchgeführt. Ziel ist es einerseits mehr über den Status quo des Arbeitens, Zusammenarbeitens und Führens mit Behinderungen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen an der Universität zu Köln zu erfahren und andererseits Anregungen für die Reduzierung von Barrieren und die bessere Gestaltung des Zusammenarbeitens zu gewinnen bzw. abzuleiten.

In der dritten Phase (2019) werden schließlich die Befragungsergebnisse aufbereitet und an die Teilnehmenden der Befragung sowie an die Universitätsöffentlichkeit zurückgemeldet. Zudem werden Handlungsempfehlungen abgeleitet und konkrete Maßnahmen angestoßen.

Förderung

Die Kosten für die Sensibilisierungskampagne werden aus Mitteln gedeckt, die im Rahmen der BEM-Auszeichnung, verliehen durch den Landschaftsverband Rheinland, zur Verfügung gestellt wurden (10.000 Euro).

Leitung

Prof.’in Dr. Mathilde Niehaus

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen

M. A. Susanne Groth, Dr. Jana Bauer, M. Sc. Veronika Chakraverty, M. Sc. Anja Greifenberg, M. Sc. Dominic Dyck

Laufzeit

2017-2019

Kontakt

zusammen-arbeiten(at)uni-koeln.de