Der Einfluss von Sprache auf numerische Kognition bei unbeeinträchtigten und geistig beeinträchtigten Kindern

Gefördert durch: Universität zu Köln (UoC Postdoc Grant, Zukunftskonzept Universität zu Köln)

Laufzeit: 01.04.2014 bis 31.03.2016

Projektleitung: Dr. Sarah Verlage (Universität zu Köln), Prof. Dr. Martina Penke (Universität zu Köln)

Zahlen und Mathematik sind unsere ständigen Begleiter: Wir benötigen Zahlen, um Uhren zu lesen, Geld zu zählen oder die Fernbedienung zu benutzen, aber auch um komplexere Rechnungen durchzuführen. Zahlreiche Studien belegen, dass sprachliche Fähigkeiten einen Einfluss auf numerische Kompetenzen haben können. In unserem Projekt möchten wir untersuchen, welche spezifischen sprachlichen Faktoren mathematische Fähigkeiten, wie Zählen oder Rechnen, vorhersagen können und inwieweit mathematische Begabungen mit sprachlichen Fähigkeiten in Verbindung stehen. Unter anderem stehen folgende Teilfragen im Zentrum der Betrachtung:

1. Welche sprachlichen Fähigkeiten sagen numerische Fähigkeiten bei unbeeinträchtigten und geistig beeinträchtigten Kindern vorher?

2. Sagen diese sprachlichen Fähigkeiten ausschließlich "exakte" numerische Fähigkeiten (wie z.B. Zählen) vorher?

3. Inwieweit unterscheiden sich geistig beeinträchtigte Kinder mit verschiedenen Syndromen (Down-Syndrom und Williams-Beuren-Syndrom) in Hinblick auf sprachliche und numerische Kognition?

Zusätzlich zu theoretischen Erkenntnissen gilt es herauszufinden, wie mathematische Fähigkeiten von Kindern durch passgenaue Förderung unterstützt werden können.

Ansprechpartnerinnen:

Lea Ostrowski, B.A., lea.ostrowski@uni-koeln.de

Christina Winter, M.A., christina.winter@uni-koeln.de