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Neuigkeiten &
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2025-12-18

frech + frei. 50 Jahre Kämpfe der Behindertenbewegung

Die Arbeitsbereiche Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies und Dolmetschen Deutsche Gebärdensprache – Deutsch laden ein: 14. Januar 2026 | 14 Uhr frech + frei. 50 Jahre Kämpfe der Behindertenbewegung Buchvorstellung und Diskussion mit Udo Sierck. Im Anschluss an die Lesung ist das Publikum eingeladen, mit dem Autor über die historische und aktuelle Relevanz der Behindertenbewegung und der Disability Studies zu diskutieren. BUCH: „Frech und frei“ zeichnet die Geschichte einer selbstbewussten und autonomen Behindertenbewegung nach, die sich gegen festgefügte Strukturen der Aussonderung, vielfältige Diskriminierungen und Entrechtung behinderter Menschen wehren musste. AUTOR: Udo Sierck ist Dozent, Publizist, Aktivist und Veteran der „deutschen Krüppelbewegung“ Ende der 1970er Jahre. Er ist ausgebildeter Diplom-Bibliothekar und studierte Ethnologie, Mittlere und Neue Geschichte sowie Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, wandte sich aber bald vom Bibliothekswesen ab und widmete sich fortan der Geschichte der deutschen Behindertenbewegung. Hierzu publizierte er zahlreiche Fachartikel und mehrere Bücher und tritt bis heute regelmäßig als Dozent auf Veranstaltungen inner- und außerhalb von Hochschulen und Universitäten auf. WO? Seminargebäude Raum S15 (1.OG) Universitätsstraße 37, 50931 Köln INFOS Der Veranstaltungsraum ist barrierearm zugänglich. Es wird eine Verdolmetschung zwischen Deutsch und Deutsche Gebärdensprache angeboten. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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2025-12-11

Symposium: Das Thema der Behinderung in japanischer und deutschsprachiger Gegenwartsliteratur

Anlässlich der deutschen Veröffentlichung des mit dem Akutagawa-Preis ausgezeichneten ­Romans „Hunchback“ von Ichikawa Saou, dessen Übersetzung von der Japan Foundation gefördert wurde, findet ein literaturwissenschaftlicher Abend statt. Die Vortragenden sprechen jeweils prägnante Beispiele der japanischen und deutschen Gegenwartsliteratur an, welche Fragen rund um Autonomie, Sexualität und gesellschaftliche Barrieren aufwerfen. Dr. Carolin Fleischer-Heininger (DIJ Tokyo): „Ichikawa Saous korrektives Porträt einer Körperbehinderung im Kontext japanischer Gegenwartsliteratur“ Dr. Johannes Görbert (Universität Freiburg (Schweiz)): „Behinderung in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur am Beispiel Christoph Kellers“ Im Anschluss an die Vorträge lädt die Übersetzerin von „Hunchback“, Katja Busson, die Vortragenden zu einem moderierten Gespräch ein. Mitveranstalter ist der Arbeitsbereich ­Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies der Universität zu Köln. Der Veranstaltungsraum ist barrierearm zugänglich. Es wird eine Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache angeboten. 27.01.2026 19:00 - 19:46 Uhr Universität zu Köln Hörsaal H112, IBW-Gebäude der Universität zu Köln Herbert-Lewin-Str. 2 50931 Köln Weitere Infos:

https://co.jpf.go.jp/veranstaltungen/kalender/das-thema-der-behinderung-in-japanischer-und-deutschsprachiger-gegenwartsliteratur/

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2025-11-11

ZeDiSplus-Ringveranstaltung: Revival Intersectional Studies 2.0 (online)

ZeDiSplus-Ringveranstaltung: Revival Intersectional Studies 2.0: Strategien gegen die systematische Demontage kritisch-emanzipatorischer Wissenschaft - Wege zur nachhaltigen Institutionalisierung der Disability Studies Termine: ab 04.11.2025, dienstags, 18.30-20.00 Uhr, digital via Zoom (der Videolink wird allen angemeldeten Teilnehmer*innen rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn zugestellt) Die Veranstaltungsreihe folgt dem bewährten ZeDiSplus-Prinzip: Betroffene sind keine Forschungsobjekte, sondern Akteur*innen des Wandels. Wissenschaftliche Analyse wird mit kritisch-emanzipatorischer und politisch-strategischer Praxis verbunden. Die Erkenntnisse sollen zur Stärkung der Disability Studies im deutschsprachigen Raum und zum Erhalt der bedrohen Zentren beitragen. Dabei ist neben der nationalen auch die internationale Perspektive bedeutsam: Gemessen an angelsächsischen Vorbildern hat Deutschland in Bezug auf die Institutionalisierung der Disability Studies, gelinde gesagt, einen massiven Aufholbedarf. Transnationale Solidarität und Vernetzung sind daher umso so wichtiger – auch mit der UN-Behindertenrechtskonvention als rechtlicher und politischer Legitimation. Weitere Informationen und Anmeldung:

https://www.zedis-hamburg.de/index.php/veranstaltungen/studium/wintersemester-2025-26/zedisplus-ringveranstaltung-revival-intersectional-studies-2-0-strategien-gegen-die-systematische-demontage-kritisch-emanzipatorischer-wissenschaft-wege-zur-nachhaltigen-institutionalisierung-der/

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