Willkommen im Arbeitsbereich der Professur "Erziehungshilfe und Soziale Arbeit" (Univ.-Prof.'in Dr. Nadia Kutscher)

 

 

Nachrichten aus dem Bereich Lehrstuhl für Erziehungshilfe und Soziale Arbeit :

Eltern kritisieren das didaktische Niveau von Pädagog*innen, Lehrkräfte bemängeln die digitale Ausstattung an Schulen und Bildungsstudien wie der Bildungsbericht der OECD oder die Pisa-Studie bescheinigen dem deutschen Bildungssystem seit Jahren eine Abhängigkeit des Bildungserfolgs vom Elternhaus, während es an (außer)schulischer Förderung mangelt. Fest steht: die Missstände im Bildungssystem gehen besonders zulasten der Kinder und Jugendlichen, die ohnehin benachteiligt sind. Lockdowns und Teilbeschulung im Corona-Jahr haben ihre Situation zusätzlich verschärft.

Was also tun? Welche Konzepte und Maßnahmen müssen her, um Bildungsungleichheit entgegenzuwirken? Welche Faktoren sind überhaupt dafür verantwortlich, dass Kinder unterschiedlich erfolgreich sind? Wie sieht es vor Ort an den Schulen aus? Und was können Politik, Wissenschaft und Gesellschaft konkret tun?

Mit diesen Fragen befasst sich die Talkrunde des ZfL am 25. Mai 2021 um 18.00 Uhr
Weitere Informationen:
https://www.zfl-themenjahr.de/side-events/talkrunde/

Gäste:

Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung Hamburg
Prof.’ Dr.’ Nadia Kutscher, Lehrstuhl für Erziehungshilfe und Soziale Arbeit, Universität zu Köln
Dr. Dieter Dohmen, Gründer, Inhaber und Direktor des FiBS, Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie Berlin
Xueling Zhou, Schülersprecherin des Genoveva-Gymnasiums und Mitglied der Landesschüler*innenvertretung NRW
Astrid Krämer, Leiterin Praxisphasen Zentrum für LehrerInnenbildung, Universität zu Köln
Moderation: Armin Himmelrath (Deutschlandfunk, Der Spiegel)

Im Rahmen der neuen Förderrunde des Grimme-Forschungskollegs ist der Lehrstuhl für Erziehungshilfe und Soziale Arbeit am gerade startenden fakultätsübergreifenden Projekt Fragmentierte Öffentlichkeit. Interdisziplinäre Untersuchungen zu den medialen Bedingungen unserer Demokratie" beteiligt.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Stephan Packard (Philosophische Fakultät), Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer (Rechtswissenschaftliche Fakultät) sowie Aycha Riffi und Lars Gräßer vom Grimme-Institut fokussiert das einjährige Projekt die Frage, wie Demokratie und Rechtsstaat in einer postdigitalen Gesellschaft möglich sind. In einem breiten transdisziplinären Verbund aus Medienwissenschaft, Medienrecht, Medienbildung und Mediensoziologie werden aktuelle Forschungsfragen und praktische Handlungsbedingungen in öffentlichen Podien und Forschungworkshops mit Expert*innen diskutiert.

Schwerpunkte sind dabei u.a. Öffentlichkeitstheorie, die Erforschung medialer Kontrolle sowie aktuelle Konzepte digitaler Souveränität und der kritischen Sichtbarmachung asymmetrischer gesellschaftlicher Teilhabe. Damit verbindet das Projekt Wissenschaftskommunikation und -diskurs in der Öffentlichkeit mit interdisziplinären Wissenschaftsdebatten und will damit zu einer vertieften Auseinandersetzung mit der Transformation von Öffentlichkeit(en) im Kontext der digitalen Transformation beitragen.

Die digitale Dokumentation der Fachkonferenz zum Gute-Kita-Gesetz vom 2.Oktober 2020 ist online verfügbar:
https://www.gute-kita-portal.de/gute-kita-gesetz/digitale-fachkonferenz

Vom 27.01.2021-05.02.2021 findet das diesjährige Symposium#5 der Universität Wuppertal zum Thema "Potenziale und Risiken einer umfassenden Digitalisierung der Bildung" statt. Am 29.01.2021 hielt Prof. Dr. Kutscher einen Vortrag zum Thema "Digitalisierung als Gerechtigkeitsmotor oder neuer Wein in alten Schläuchen?" im Rahmen des Symposiums#5 ""Potenziale und Risiken einer umfassenden Digitalisierung der Bildung", veranstaltet durch die Universität Wuppertal. Den Stream der Veranstaltung finden Sie auf YouTube unter
https://www.youtube.com/watch?v=_tgOujKPbH8&list=PLMt-Y-jitrdn5Y5SkPtlgsA_5JGHXsj8W&index=3

Weitere Informationen unter https://www.digitalisierung.education/potenziale-risiken-digitalisierung/

Durch die Corona-Pandemie wird die soziale Frage wieder aufgerufen, wenn auch in veränderter Weise. Sozialpädagogik als Disziplin und Profession analysiert gesellschaftliche Entwicklungen kritisch und setzt sich zu diesen ins Verhältnis, um das Soziale mitzugestalten.

Der Fokus dieses Blogs liegt darin, sich zunächst einmal über das, was geschieht, reflexiv zu vergewissern, um dann mögliche Gestaltungen bzw. Positionierungen der Sozialen Arbeit zu diskutieren. Es werden – auch unfertige und unbeständige – Überlegungen zu den vielfältigen gegenwärtigen Fragen, die sich angesichts der Corona-Pandemie stellen, veröffentlicht. Die Beiträge verstehen sich als Einladung, hier und anderswo weiterzudenken und weiterzudiskutieren.

Hier geht es zum Blog: https://sozpaed-corona.de/

Die Keynotes des für Mai 2020 geplanten Fachkongresses „Kita digital – Medienkompetenz in der Frühpädagogik stärken“ sind nun digital verfügbar. Hier geht es zu den digitalen Vorträgen.

Darunter auch ein Beitrag von Prof. Dr. Nadia Kutscher zum NRW-Landesmodellprojekt "Digitale Medien in der frühkindlichen Bildung".

In der Podcast-Reihe der Kinderschutzzentren zur COVID-19-Pandemiesituation ist ein Interviewpodcast mit Prof. Dr. Nadia Kutscher erschienen, in dem Digitalisierungsentwicklungen und damit verbundene Herausforderungen dargestellt werden.
Link zum Podcast: https://soundcloud.com/diekinderschutzzentren/covid-19-prof-nadia-kutscher-uber-digitalisierung-und-kinderschutz

Der Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung des Modellprojekts des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI NRW) "Digitale Medien in der frühkindlichen Bildung" ist veröffentlicht: Ergebnisse des NRW-Modellprojekts "Digitale Medien in der frühkindlichen Bildung"

Das Bundesjugendkuratorium, dem Prof. Dr. Nadia Kutscher angehört, berät als Sachverständigengremium mit bis zu 15 Expertinnen und Experten aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittsfragen der Kinder- und Jugendpolitik.
Die Beratungsergebnisse des BJK werden der Bundesregierung, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der (Fach-)Öffentlichkeit in Form von Positionspapieren und Stellungnahmen zur Verfügung gestellt.

Informationen zum Bundesjugendkuratorium finden Sie hier: https://bundesjugendkuratorium.de/

Die aktuellen Stellungnahmen u.a. finden Sie hier: https://bundesjugendkuratorium.de/stellungnahmen

Kutscher, N./Ley, T./Seelmeyer, U./Siller, F./Tillmann, A./Zorn, I. (Hrsg.) (2020): Handbuch Soziale Arbeit und Digitalisierung. Beltz/Juventa: Weinheim.

Das Handbuch Soziale Arbeit und Digitalisierung ist das erste Standardwerk, das den Stand der Forschung und der Theorieentwicklung zu Digitalisierungsentwicklungen im Kontext der Sozialen Arbeit dokumentiert. Das Buch ist ab sofort als Printversion und als Open Access-E-Book verfügbar: Handbuch Soziale Arbeit und Digitalisierung