Forschung

Warum Krankheitsangstforschung wichtig ist

Exzessive Ängste an einer schweren Erkrankung zu leiden sind persönlich belastend und bringen hohe gesellschaftliche Kosten mit sich. Studien weisen darauf hin, dass Krankheitsangststörungen häufig lange andauern, wenn keine geeignete Behandlung erfolgt. Oftmals ist die Erkrankung chronisch, bevor Patient*innen sich in psychotherapeutische Behandlung begeben.


Die Effektivität von Verhaltenstherapie ist wissenschaftlich belegt aber ausbaufähig. Wissenschaftliche Untersuchen helfen das Verständnis für Krankheitsangststörungen zu verbessern. Wenn das Wissen über krankheitsangstverstärkende Faktoren ausgebaut wird, können langfristig auch Behandlungen verbessert werden. Forschungsergebnisse und Öffentlichkeitsarbeit sollen außerdem zu einer Verringerung von Vorurteilen gegenüber Krankheitsangstpatient*innen führen.


Eine veränderte Körperwahrnehmung wird als wichtiger Einflussfaktor auf Krankheitsängste diskutiert. In mehreren Studien wurde gezeigt, dass von Krankheitsängsten Betroffene Menschen anders auf verschiedene Körperreize reagieren, als Personen ohne Krankheitsängste.

Sie können helfen das Wissen über Krankheitsangststörungen zu verbessern. Informieren Sie sich gerne über unsere aktuelle Studie. Wir freuen uns auf Sie und bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmer*innen.