Methoden der Bildungs- und Sozialforschung unter bes. Berücksichtigung der Genderforschung  /  Soziologie

Department Erziehungs- und Sozialwissenschaften

 

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Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2021

Kritische Diskursanalyse

Sprache hat einen Einfluss auf unser Denken und Handeln und damit eine performative, wirklichkeitskonstituierende Macht. Untersuchungsgegenstand der Kritischen Diskursanalyse ist das Verhältnis zwischen Sprache und Herrschaft mit dem Ziel soziale Exklusionsprozesse offenzulegen. Sie beschäftigt sich mit sozialen Problemen und untersucht diskursiv konstituierte Machtbeziehungen.
Das Seminar wird einen einführenden Einblick in die Theorie und Praxis der Kritischen Diskursanalyse geben. Neben theoretischen und methodologischen Grundlagentexten und dem Kennenlernen diskursanalytischer Grundbegriffe, wird ein eigenes diskursanalytisches Projekt durchgeführt.

Schreiben von Bachelor- und Masterarbeiten

In diesem Kolloquium haben die Studierenden, die bei Thamar Klein oder Claudia Nikodem ihre Bachelor- bzw. Masterarbeit schreiben die Möglichkeit, alle Fragen rund um das Thema Abschlussarbeit zu besprechen.

Alle Studierende haben die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen und mit den Dozent*innen und anderen Studierenden zu diskutieren. Dabei geht es nicht darum, fertige Arbeiten zu präsentieren, sondern wir möchten Sie in Ihrem Schreibprozess - mit all seinen Schwierigkeiten - unterstützen.

Die inhaltliche und methodische Betreuung der Arbeiten findet in diesem Kolloquium und nicht in der Sprechstunde statt.

Qualitative Interviews und ihre Auswertung (BMF)

Interviews gehören mit zu den wichtigsten Instrumenten der qualitativen Sozialforschung, doch was unterscheidet zum Beispiel ein narratives Interview von einem leitfadengestützten Interview? Studierende werden verschiedene Interviewformen kennen lernen und in kleinen Übungen umsetzen. Wir werden uns mit der Erstellung von Erzählaufforderungen, Datenschutz, Interviewführung, Transkription und Datenauswertung auseinandersetzen. Darüber hinaus wird es eine kurze Einführung in die computergestützte Datenanalyse mittels MAXQDA geben.

Es empfiehlt sich, zusätzlich zu dieser Veranstaltung das Praxisprojekt bei Susanne Völker oder Claudia Nikodem zu belegen.

Diskursanalyse - Übung im BMF

Bitte diese Übung zusammen mit dem Praxisprojekt Diskursanalyse (14389.0014) besuchen!

Sprache hat einen Einfluss auf unser Denken und Handeln und damit eine performative, wirklichkeitskonstituierende Macht. Untersuchungsgegenstand der Kritischen Diskursanalyse ist das Verhältnis zwischen Sprache und Herrschaft mit dem Ziel soziale Exklusionsprozesse offenzulegen. Sie beschäftigt sich mit sozialen Problemen und untersucht diskursiv konstituierte Machtbeziehungen.
Das Seminar wird einen einführenden Einblick in die Theorie und Praxis der Kritischen Diskursanalyse geben. Neben theoretischen und methodologischen Grundlagentexten und dem Kennenlernen diskursanalytischer Grundbegriffe, wird parallel dazu in Veranstaltung Nr. 14389.0014 ein eigenes diskursanalytisches Projekt durchgeführt.

Praxisprojekt Diskursanalyse

Bitte das Praxisprojekt nur gleichzeitig mit der Verastaltung Nr. 14389.0013 (Diskursanalyse - Übung im BMF) besuchen - oder wenn in einem vergangenen Semester schon einmal die Übung "Einführung in die kritische Diskursanalyse" besucht worden ist.

Ziel des Projektseminars ist es, die Studierenden an die eigenständige Forschungsarbeit heran zu führen. In diesem Seminar geht es daher nicht um die Vermittlung der Forschungsmethode, sondern bereits um die Entwicklung von studentischen Forschungsprojekten mit der kritischen Diskursanalyse.
Dabei sollen die in den zuvor besuchten Überblicksveranstaltungen zur empirischen Sozialforschung und in der parallel besuchten Verastaltung Nr. 14389.0013 (Diskursanalyse - Übung im BMF) gewonnenen Erkenntnisse in einem eigenständig entwickeltem Projekt umgesetzt werden. Dieses Praxisprojekt umfasst daher die Entwicklung einer eigenen Forschungsfrage / -perspektive, die Entwicklung des Forschungsinstruments, die praktische Durchführung des Projekts, die Auswertung sowie die Diskussion der inhaltlichen Ergebnisse und der gemachten forschungspraktischen Erfahrungen.

Forschungswerkstatt Qualitatives Forschen

Im Mittelpunkt des Seminars steht die kollegiale Beratung der (geplanten, begonnenen) Forschungsarbeiten der Studierenden. Dazu werden in der Auseinandersetzung mit anspruchsvollen methodischen Fragen der Bildungsforschung Verfahren der qualitativen Forschung theoretisch und anwendungsbezogen erarbeitet und an exemplarischen Forschungsbeispielen erprobt.
Ziel des Seminars ist, dass die Studierenden auf der Grundlage fortgeschrittener Methodenkenntnisse in der Lage sind, Forschungsdesigns und Ergebnisse von Studien der qualitativ ausgerichteten Bildungs- und Sozialforschung zu verstehen und diese auf ihre methodische Qualität hin zu beurteilen.

Leitfadeninterviews und ihre Auswertung. BM2

Leitfadeninterviews gehören zu den Standardinstrumenten der qualitativen Sozialforschung. Darunter werden ganz allgemein qualitative teil- bzw. halb-standardisierte Interviews verstanden, bei denen durch Erzählaufforderungen Befragte gebeten werden, über bestimmte Themen zu sprechen. Wir werden uns mit der Erstellung von Leitfäden, Interviewführung, Transkription und Datenauswertung auseinandersetzen. Darüber hinaus wird es eine kurze Einführung in die computergestützte Datenanalyse geben.

Sie werden in dieser Veranstaltung alleine oder vorzugsweise mit anderen im Team ein Forschungsprojekt unter Anleitung durchführen. Teams können während des Seminars gebildet werden.

Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2020/21

Kolloquium für Abschlussarbeiten

In diesem Kolloquium haben die Studierenden, die bei Thamar Klein oder Claudia Nikodem ihre Bachelor- bzw. Masterarbeit schreiben die Möglichkeit, alle Fragen rund um das Thema Abschlussarbeit zu besprechen.

Alle Studierende haben die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen und mit den Dozent*innen und anderen Studierenden zu diskutieren. Dabei geht es nicht darum, fertige Arbeiten zu präsentieren, sondern wir möchten Sie in Ihrem Schreibprozess - mit all seinen Schwierigkeiten - unterstützen.

Die inhaltliche und methodische Betreuung der Arbeiten findet in diesem Kolloquium und nicht in der Sprechstunde statt.

Diskursanalyse. Übung

Bitte diese Übung nur zusammen mit dem Praxisprojekt Diskursanalyse (14389.0017) besuchen!

Sprache hat einen Einfluss auf unser Denken und Handeln und damit eine performative, wirklichkeitskonstituierende Macht. Untersuchungsgegenstand der Kritischen Diskursanalyse ist das Verhältnis zwischen Sprache und Herrschaft mit dem Ziel soziale Exklusionsprozesse offenzulegen. Sie beschäftigt sich mit sozialen Problemen und untersucht diskursiv konstituierte Machtbeziehungen.
Das Seminar wird einen einführenden Einblick in die Theorie und Praxis der Kritischen Diskursanalyse geben. Neben theoretischen und methodologischen Grundlagentexten und dem Kennenlernen diskursanalytischer Grundbegriffe, wird parallel dazu in Veranstaltung Nr. 14389.0017 ein eigenes diskursanalytisches Projekt durchgeführt.

Kritische Diskursanalyse (Reine Zoom-Veranstaltung)

Sprache hat einen Einfluss auf unser Denken und Handeln und damit eine performative, wirklichkeitskonstituierende Macht. Untersuchungsgegenstand der Kritischen Diskursanalyse ist das Verhältnis zwischen Sprache und Herrschaft mit dem Ziel soziale Exklusionsprozesse offenzulegen. Sie beschäftigt sich mit sozialen Problemen und untersucht diskursiv konstituierte Machtbeziehungen.
Das Seminar wird einen einführenden Einblick in die Theorie und Praxis der Kritischen Diskursanalyse geben. Neben theoretischen und methodologischen Grundlagentexten und dem Kennenlernen diskursanalytischer Grundbegriffe, wird ein eigenes diskursanalytisches Projekt durchgeführt.

Leitfadeninterviews und ihre Auswertung (Reine Zoom-Veranstaltung)

Leitfadeninterviews gehören zu den Standardinstrumenten der qualitativen Sozialforschung. Darunter werden ganz allgemein qualitative teil- bzw. halb-standardisierte Interviews verstanden, bei denen durch erzählgenerierende Fragen Befragte gebeten werden, über bestimmte Themen zu sprechen. Wir werden uns mit der Erstellung von Leitfäden, Datenschutz, Interviewführung, Transkription und Datenauswertung auseinandersetzen. Darüber hinaus wird es eine kurze Einführung in die computergestützte Datenanalyse mittels MAXQDA geben.

Sie werden in dieser Veranstaltung alleine oder vorzugsweise mit anderen im Team ein Forschungsprojekt unter Anleitung durchführen. Teams können während des Seminars gebildet werden.

Qualitative Interviews

Interviews gehören mit zu den wichtigsten Instrumenten der qualitativen Sozialforschung, doch was unterscheidet zum Beispiel ein narratives Interview von einem leitfadengestützten Interview? Studierende werden verschiedene Interviewformen kennen lernen und in kleinen Übungen umsetzen. Wir werden uns mit der Erstellung von Erzählaufforderungen, Datenschutz, Interviewführung, Transkription und Datenauswertung auseinandersetzen. Darüber hinaus wird es eine kurze Einführung in die computergestützte Datenanalyse mittels MAXQDA geben.

Diskursanalyse Praxisprojekt

Bitte das Praxisprojekt nur gleichzeitig mit der Verastaltung Nr. 14389.0012 (Diskursanalyse, Übung) besuchen - oder wenn in einem vergangenen Semester schon einmal die Übung "Einführung in die kritische Diskursanalyse" besucht worden ist.

Ziel des Projektseminars ist es, die Studierenden an die eigenständige Forschungsarbeit heran zu führen. In diesem Seminar geht es daher nicht um die Vermittlung der Forschungsmethode, sondern bereits um die Entwicklung von studentischen Forschungsprojekten mit der kritischen Diskursanalyse.
Dabei sollen die in den zuvor besuchten Überblicksveranstaltungen zur empirischen Sozialforschung und in der parallel besuchten Verastaltung Nr. 14389.0012 (Diskursanalyse, Übung) gewonnenen Erkenntnisse in einem eigenständig entwickeltem Projekt umgesetzt werden. Dieses Praxisprojekt umfasst daher die Entwicklung einer eigenen Forschungsfrage / -perspektive, die Entwicklung des Forschungsinstruments, die praktische Durchführung des Projekts, die Auswertung sowie die Diskussion der inhaltlichen Ergebnisse und der gemachten forschungspraktischen Erfahrungen.

Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2019/20

Leitfadeninterviews

Leitfadeninterviews gehören zu den Standardinstrumenten der qualitativen Sozialforschung. Darunter werden ganz allgemein qualitative teil- bzw. halb-standardisierte Interviews verstanden, bei denen durch erzählgenerierende Fragen Befragte gebeten werden, über bestimmte Themen zu sprechen. Wir werden uns mit der Erstellung von Leitfäden, Datenschutz, Interviewführung, Transkription und Datenauswertung auseinandersetzen. Darüber hinaus wird es eine kurze Einführung in die computergestützte Datenanalyse mittels MAXQDA geben.

Einführung in die soziale Netzwerkanalyse

Ob Bildungswesen, Wirtschaft, Politik, Kultur - Netzwerke sind überall. Die soziale Netzwerkanalyse erfasst Netzwerke, indem Beziehungen zwischen Akteur*innen, deren Muster und Bedeutungen fokussiert werden. Soziale Strukturen wie Gruppen, Organisationen, politische Entscheidungsträger*innen, Märkte oder soziale Bewegungen können als Netzwerke konzipiert und hinsichtlich weiterer Konzepte wie z.B. Sozialkapital oder Machtdynamiken analysiert werden.

Das Seminar liefert eine systematische Einführung in die Fragestellungen, Konzepte, Modelle und Methoden der sozialen Netzwerkanalyse. Es werden sowohl theoretische als auch anwendungsbezogene Komponenten im Vordergrund stehen. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, anhand von Lektüre und gezielten Übungen Studierende mit den wesentlichen Grundzügen der sozialen Netzwerkanalyse sowie mit ihren Grenzen und Herausforderungen vertraut zu machen. Teilnehmende lernen, was Netzwerkanalyse kann und ist, sie kennen ihre wichtigsten Konzepte und sind in der Lage, netzwerkanalytische Analysen zu verstehen und selber auszuführen.

Leitfadeninterviews und ihre Auswertung

Leitfadeninterviews gehören zu den Standardinstrumenten der qualitativen Sozialforschung. Darunter werden ganz allgemein qualitative teil- bzw. halb-standardisierte Interviews verstanden, bei denen durch erzählgenerierende Fragen Befragte gebeten werden, über bestimmte Themen zu sprechen. Wir werden uns mit der Erstellung von Leitfäden, Datenschutz, Interviewführung, Transkription und Datenauswertung auseinandersetzen. Darüber hinaus wird es eine kurze Einführung in die computergestützte Datenanalyse mittels MAXQDA geben.

Einführung in die Diskursanalyse

Sprache hat einen Einfluss auf unser Denken und Handeln und damit eine performative, wirklichkeitskonstituierende Macht. Untersuchungsgegenstand der Kritischen Diskursanalyse ist das Verhältnis zwischen Sprache und Herrschaft mit dem Ziel soziale Exklusionsprozesse offenzulegen. Sie beschäftigt sich mit sozialen Problemen und untersucht diskursiv konstituierte Machtbeziehungen.

Das Seminar wird einen einführenden Einblick in die Theorie und Praxis der Kritischen Diskursanalyse geben. Neben theoretischen und methodologischen Grundlagentexten und dem Kennenlernen diskursanalytischer Grundbegriffe, wird ein eigenes diskursanalytisches Projekt durchgeführt.

Praxisprojekt

Ziel des Projektseminars ist es, die Studierenden an die eigenständige Forschungsarbeit heran zu führen. In diesem Seminar geht es weniger um die Vermittlung einer spezifischen Methode, als um die Entwicklung und Beratung zu Forschungsprojekten der Studierenden.

Dabei sollen die in den zuvor besuchten Überblicksveranstaltungen zur empirischen Sozialforschung und den Seminaren zu spezifischen Methoden gewonnenen Erkenntnisse in einem eigenständig entwickeltem Projekt umgesetzt werden. Dieses Praxisprojekt umfasst daher die Entwicklung einer eigenen Forschungsfrage / -perspektive, die Auswahl einer angemessenen Forschungsmethode, die Entwicklung des Forschungsinstruments, die praktische Durchführung des Projekts, die Auswahl und Erprobung von Auswertungsmethoden sowie die Diskussion der inhaltlichen Ergebnisse und der gemachten forschungspraktischen Erfahrungen.

Queere Perspektiven auf Normalitätsvorstellungen zu Geschlecht und Sexualität in der Medizin

Wir werden aus medizinsoziologischer Perspektive Normalitätsvorstellungen zu Geschlecht und Sexualität in der Medizin hinterfragen. Wie werden Körper, Geschlecht und Sexualität in unterschiedlichen Gesellschaften gedacht? Welche Auswirkung hat die Dominanz einer weißen dyacis-heteronormativen (dyacis => dyadisch, nicht inter* und cis*, nicht trans*) Geschlechterordnung auf die Gesundheitsforschung und die Medizin? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen gehen damit einher?

Intersectional - More than Race, Class, Gender

Die Vortragsreihe (Ringvorlesung) „Intersectional – More than Race, Class, Gendet“; wendet sich fakultätsübergreifend an alle Universitätsangehörige (Studierende, Mitarbeitende aus Technik, Verwaltung, Forschung und Lehre), die sich für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Ungleichheiten und Machtverhältnissen interessieren. Für die unterschiedlichen theoretischen und epistemologischen Perspektiven sind Referent*innen eingeladen worden, die einen analytischen Blick auf ihre Disziplinen/Felder werfen. Die Vorbereitung erfolgt durch einen theoretischen Text, der im Vorfeld im Ilias Kurs zur Verfügung gestellt wird, auf den sich die Referent*innen beziehen werden. Diese postkolonialen Blickwinkel (in welchen intersektional Ungleichheiten sichtbar werden) sollen gleichzeitig dazu dienen Wertschätzung von personeller Vielfalt und Gerechtigkeit an der Universität zu betrachten. Dadurch werden auch gleichzeitig (wissenschaftliche) Blickwinkel erweitert und geschärft. Voraussetzung dafür ist Offenheit für das Eintreten aller Teilnehmer*innen in einen intersektionalen Dialog, der aus der Veranstaltungsreihe in die eigenen Arbeits- und Lebensbereiche weitergetragen werden kann.
Parallel zur Vortragsreihe wird ein eintägiger Workshop (insgesamt 60 TN) zum Thema „Intersektionalität und Gleichstellung“ im Rahmen einer Blockveranstaltung für Studierende angeboten.
Das Projekt wird gefördert aus dem Finanzfonds zur Umsetzung des gesetzlichen Gleichstellungsauftrages der Universität zu Köln.

Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2019

Gruppendiskussion

Das Seminar beschäftigt sich mit der empirischen Methode der Gruppendiskussion. Dazu werden zu Beginn des Seminars studentische Forschungsgruppen gebildet, die begleitend zum Seminar eigenständig Gruppendiskussionen durchführen.

Nach einer theoretischen und methodischen Einführung werden die Forschungsgruppen angeleitet, eigene Gesprächsleitfäden für eine Gruppendiskussion zu entwickeln. Gleichzeitig wird der gesamte Forschungsablauf von der Rekrutierung der Diskussionsteilnehmer_innen über die Durchführung und Moderation der Gruppendiskussion bis hin zur Auswertung der Daten im Seminar thematisiert und auch praktisch durchgeführt.

Einführung in die soziale Netzwerkanalyse

Ob Bildungswesen, Wirtschaft, Politik, Kultur - Netzwerke sind überall. Die soziale Netzwerkanalyse erfasst Netzwerke, indem Beziehungen zwischen Akteur_innen, deren Muster und Bedeutungen fokussiert werden. Soziale Strukturen wie Gruppen, Organisationen, politische Entscheidungsträger_innen, Märkte oder soziale Bewegungen können als Netzwerke konzipiert und hinsichtlich weiterer Konzepte wie z.B. Sozialkapital oder Machtdynamiken analysiert werden.
Das Seminar liefert eine systematische Einführung in die Fragestellungen, Konzepte, Modelle und Methoden der sozialen Netzwerkanalyse. Es werden sowohl theoretische als auch anwendungsbezogene Komponenten im Vordergrund stehen. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, anhand von Lektüre und gezielten Übungen Studierende mit den wesentlichen Grundzügen der sozialen Netzwerkanalyse sowie mit ihren Grenzen und Herausforderungen vertraut zu machen. Teilnehmende lernen, was Netzwerkanalyse kann und ist, sie kennen ihre wichtigsten Konzepte und sind in der Lage, netzwerkanalytische Analysen zu verstehen und selber auszuführen.

Forschungswerkstatt Qualitatives Forschen

Im Mittelpunkt des Seminars steht die kollegiale Beratung der (geplanten, begonnenen) Forschungsarbeiten der Studierenden. Dazu werden in der Auseinandersetzung mit anspruchsvollen methodischen Fragen der Bildungsforschung Verfahren der qualitativen Forschung theoretisch und anwendungsbezogen erarbeitet und an exemplarischen Forschungsbeispielen erprobt.

Ziel des Seminars ist, dass die Studierenden auf der Grundlage fortgeschrittener Methodenkenntnisse in der Lage sind, Forschungsdesigns und Ergebnisse von Studien der qualitativ ausgerichteten Bildungs- und Sozialforschung zu verstehen und diese auf ihre methodische Qualität hin zu beurteilen.

Die Macht der Worte und die Worte der Macht: Einführung in die Diskursanalyse

Sprache hat einen Einfluss auf unser Denken und Handeln und damit eine performative, wirklichkeitskonstituierende Macht. Untersuchungsgegenstand der Kritischen Diskursanalyse ist das Verhältnis zwischen Sprache und Herrschaft mit dem Ziel soziale Exklusionsprozesse offenzulegen. Sie beschäftigt sich mit sozialen Problemen und untersucht diskursiv konstituierte Machtbeziehungen.

Das Seminar wird einen einführenden Einblick in die Theorie und Praxis der Kritischen Diskursanalyse geben. Neben theoretischen und methodologischen Grundlagentexten und dem Kennenlernen diskursanalytischer Grundbegriffe, wird ein eigenes diskursanalytisches Projekt durchgeführt.

Leitfadeninterviews und ihre Auswertung

Leitfadeninterviews gehören zu den Standardinstrumenten der qualitativen Sozialforschung. Darunter werden ganz allgemein qualitative teil- bzw. halb-standardisierte Interviews verstanden, bei denen durch Erzählaufforderungen Befragte gebeten werden, über bestimmte Themen zu sprechen. Wir werden uns mit der Erstellung von Leitfäden, unterschiedlichen Interviewformen, Interviewführung, Transkription und Datenauswertung auseinandersetzen. Darüber hinaus wird es eine kurze Einführung in die computergestützte Datenanalyse mittels MAXQDA geben.

Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2018/19

Einführung in die Diskursanalyse

Sprache hat einen Einfluss auf unser Denken und Handeln und damit eine performative, wirklichkeitskonstituierende Macht. Untersuchungsgegenstand der Kritischen Diskursanalyse ist das Verhältnis zwischen Sprache und Herrschaft mit dem Ziel soziale Exklusionsprozesse offenzulegen. Sie beschäftigt sich mit sozialen Problemen und untersucht diskursiv konstituierte Machtbeziehungen.

Das Seminar wird einen einführenden Einblick in die Theorie und Praxis der Kritischen Diskursanalyse geben. Neben theoretischen und methodologischen Grundlagentexten und dem Kennenlernen diskursanalytischer Grundbegriffe, wird ein eigenes diskursanalytisches Projekt durchgeführt.

Gruppendiskussionen und ihre Auswertung

Das Seminar beschäftigt sich mit der empirischen Methode der Gruppendiskussion. Dazu werden zu Beginn des Seminars studentische Forschungsgruppen gebildet, die begleitend zum Seminar eigenständig Gruppendiskussionen durchführen.

Nach einer theoretischen und methodischen Einführung werden die Forschungsgruppen angeleitet, eigene Gesprächsleitfäden für eine Gruppendiskussion zu entwickeln. Gleichzeitig wird der gesamte Forschungsablauf von der Rekrutierung der Diskussionsteilnehmer_innen über die Durchführung und Moderation der Gruppendiskussion bis hin zur Auswertung der Daten im Seminar thematisiert und auch praktisch durchgeführt.

Leitfadeninterviews und ihre Auswertung

Leitfadeninterviews gehören zu den Standardinstrumenten der qualitativen Sozialforschung. Darunter werden ganz allgemein qualitative teil- bzw. halb-standardisierte Interviews verstanden, bei denen durch Erzählaufforderungen Befragte gebeten werden, über bestimmte Themen zu sprechen. Wir werden uns mit der Erstellung von Leitfäden, Interviewführung, Transkription und Datenauswertung auseinandersetzen. Darüber hinaus wird es eine kurze Einführung in die computergestützte Datenanalyse mittels MAXQDA geben.

Praxisprojekt

Ziel des Projektseminars ist es, die Studierenden an die eigenständige Forschungsarbeit heran zu führen. In diesem Seminar geht es weniger um die Vermittlung einer spezifischen Methode, als um die Entwicklung von / Beratung zu Forschungsprojekten der Studierenden.

Dabei sollen die in den zuvor besuchten Überblicksveranstaltungen zur empirischen Sozialforschung und den Seminaren zu spezifischen Methoden gewonnenen Erkenntnisse in einem eigenständig entwickeltem Projekt umgesetzt werden. Dieses Praxisprojekt umfasst daher die Entwicklung einer eigenen Forschungsfrage / -perspektive, die Auswahl einer angemessenen Forschungsmethode, die Entwicklung des Forschungsinstruments, die praktische Durchführung des Projekts, die Auswahl und Erprobung von Auswertungsmethoden sowie die Diskussion der inhaltlichen Ergebnisse und der gemachten forschungspraktischen Erfahrungen.

 

Einführung in die soziale Netzwerkanalyse

Ob Bildungswesen, Wirtschaft, Politik, Kultur - Netzwerke sind überall. Die soziale Netzwerkanalyse erfasst Netzwerke, indem Beziehungen zwischen Akteur_innen, deren Muster und Bedeutungen fokussiert werden. Soziale Strukturen wie Gruppen, Organisationen, politische Entscheidungsträger_innen, Märkte oder soziale Bewegungen können als Netzwerke konzipiert und hinsichtlich weiterer Konzepte wie z.B. Sozialkapital oder Machtdynamiken analysiert werden.

Das Seminar liefert eine systematische Einführung in die Fragestellungen, Konzepte, Modelle und Methoden der sozialen Netzwerkanalyse. Es werden sowohl theoretische als auch anwendungsbezogene Komponenten im Vordergrund stehen. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, anhand von Lektüre und gezielten Übungen Studierende mit den wesentlichen Grundzügen der sozialen Netzwerkanalyse sowie mit ihren Grenzen und Herausforderungen vertraut zu machen. Teilnehmende lernen, was Netzwerkanalyse kann und ist, sie kennen ihre wichtigsten Konzepte und sind in der Lage, netzwerkanalytische Analysen zu verstehen und selber auszuführen. 

 

Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2018

Praxisprojekt: Netzwerkanalyse und soziale Ungleichheit

Ziel des Projektseminars ist es, die Studierenden an die eigenständige Forschungsarbeit heran zu führen. In diesem Seminar geht es weniger um die Vermittlung einer spezifischen Methode, als um die Entwicklung und Beratung zu Forschungsprojekten der Studierenden.
Dabei sollen die in den zuvor besuchten Überblicksveranstaltungen zur empirischen Sozialforschung und den Seminaren zu spezifischen Methoden gewonnenen Erkenntnisse in einem eigenständig entwickeltem Projekt umgesetzt werden. Dieses Praxisprojekt umfasst daher die Entwicklung einer eigenen Forschungsfrage / -perspektive, die Auswahl einer angemessenen Forschungsmethode, die Entwicklung des Forschungsinstruments, die praktische Durchführung des Projekts, die Auswahl und Erprobung von Auswertungsmethoden sowie die Diskussion der inhaltlichen Ergebnisse und der gemachten forschungspraktischen Erfahrungen.

Medizinische Perspektiven auf queere Lebenswelten

Wir werden aus medizinsoziologischer Perspektive Normalitätsvorstellungen zu Geschlecht und Sexualität in der Medizin hinterfragen. Wie werden Körper, Geschlecht und Sexualität in unterschiedlichen Gesellschaften gedacht? Welche Auswirkung hat die Dominanz einer weißen(1) dyacis-heteronormativen (dyacis => dyadisch, nicht inter* und cis*, nicht trans*) Geschlechterordnung auf die Gesundheitsforschung und die Medizin? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen gehen damit einher?

Einführung in die soziale Netzwerkanalyse

Ob Bildungswesen, Wirtschaft, Politik, Kultur - Netzwerke sind überall. Die soziale Netzwerkanalyse erfasst Netzwerke, indem Beziehungen zwischen Akteur_innen, deren Muster und Bedeutungen fokussiert werden. Soziale Strukturen wie Gruppen, Organisationen, politische Entscheidungsträger_innen, Märkte oder soziale Bewegungen können als Netzwerke konzipiert und hinsichtlich weiterer Konzepte wie z.B. Sozialkapital oder Machtdynamiken analysiert werden.
Das Seminar liefert eine systematische Einführung in die Fragestellungen, Konzepte, Modelle und Methoden der sozialen Netzwerkanalyse. Es werden sowohl theoretische als auch anwendungsbezogene Komponenten im Vordergrund stehen. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, anhand von Lektüre und gezielten Übungen Studierende mit den wesentlichen Grundzügen der sozialen Netzwerkanalyse sowie mit ihren Grenzen und Herausforderungen vertraut zu machen. Teilnehmende lernen, was Netzwerkanalyse kann und ist, sie kennen ihre wichtigsten Konzepte und sind in der Lage, netzwerkanalytische Analysen zu verstehen und selber auszuführen.

Forschungswerkstatt Qualitatives Forschen

Im Mittelpunkt des Seminars steht die kollegiale Beratung der (geplanten, begonnenen) Forschungsarbeiten der Studierenden. Dazu werden in der Auseinandersetzung mit anspruchsvollen methodischen Fragen der Bildungsforschung Verfahren der qualitativen Forschung theoretisch und anwendungsbezogen erarbeitet und an exemplarischen Forschungsbeispielen erprobt.
Ziel des Seminars ist, dass die Studierenden auf der Grundlage fortgeschrittener Methodenkenntnisse in der Lage sind, Forschungsdesigns und Ergebnisse von Studien der qualitativ ausgerichteten Bildungs- und Sozialforschung zu verstehen und diese auf ihre methodische Qualität hin zu beurteilen.

Die Macht der Worte und die Worte der Macht: Einführung in die Diskursanalyse

Sprache hat einen Einfluss auf unser Denken und Handeln und damit eine performative, wirklichkeitskonstituierende Macht. Untersuchungsgegenstand der Kritischen Diskursanalyse ist das Verhältnis zwischen Sprache und Herrschaft mit dem Ziel soziale Exklusionsprozesse offenzulegen. Sie beschäftigt sich mit sozialen Problemen und untersucht diskursiv konstituierte Machtbeziehungen.
Das Seminar wird einen einführenden Einblick in die Theorie und Praxis der Kritischen Diskursanalyse geben. Neben theoretischen und methodologischen Grundlagentexten und dem Kennenlernen diskursanalytischer Grundbegriffe, wird ein eigenes diskursanalytisches Projekt durchgeführt.

Leitfadeninterviews und ihre Auswertung

Leitfadeninterviews gehören zu den Standardinstrumenten der qualitativen Sozialforschung. Darunter werden ganz allgemein qualitative teil- bzw. halb-standardisierte Interviews verstanden, bei denen durch Erzählaufforderungen Befragte gebeten werden, über bestimmte Themen zu sprechen. Wir werden uns mit der Erstellung von Leitfäden, unterschiedlichen Interviewformen, Interviewführung, Transkription und Datenauswertung auseinandersetzen. Darüber hinaus wird es eine kurze Einführung in die computergestützte Datenanalyse mittels MAXQDA geben.

Studienprojekt I

Im Mittelpunkt des Seminars stehen das Forschende Lernen sowie die Entwicklung/Vorbereitung des Studienprojekts.
Die Studierenden
• entwickeln eigene Fragestellungen und Zugänge zur Operationalisierung und Umsetzung.
• erarbeiten und begründen ergebnisorientierte Forschungs- und Interventionsdesigns.
• Stellen ihr Vorhaben dar und evaluieren und korrigieren ggf. dessen Methodologie und Verlauf.
• entwickeln durch den Vergleich zu anderen Projekten Differenzierungs- und Spezifizierungskompetenzen im Hinblick auf die eigene Fragestellung und Perspektive.

In diesem Seminar geht es weniger um die Vermittlung einer spezifischen Methode, als um die Entwicklung und Beratung der jeweiligen Forschungs- bzw. Praxisprojekte. Dabei sollen Erkenntnisse, die Sie im Basismodul III (Überblicksvorlesung zu Methoden und ausgewählte Methoden vertiefendes Seminar) gewonnen haben, in einem eigenständig entwickelten Projekt umgesetzt werden. Die Konzeption und Durchführung der Projekte in Kleingruppen wird ausdrücklich unterstützt.

 

Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2017/18

Einführung in die Diskursanalyse

Sprache hat einen Einfluss auf unser Denken und Handeln und damit eine performative, wirklichkeitskonstituierende Macht. Untersuchungsgegenstand der Kritischen Diskursanalyse ist das Verhältnis zwischen Sprache und Herrschaft mit dem Ziel soziale Exklusionsprozesse offenzulegen. Sie beschäftigt sich mit sozialen Problemen und untersucht diskursiv konstituierte Machtbeziehungen.

Das Seminar wird einen einführenden Einblick in die Theorie und Praxis der Kritischen Diskursanalyse geben. Neben theoretischen und methodologischen Grundlagentexten und dem Kennenlernen diskursanalytischer Grundbegriffe, wird ein eigenes diskursanalytisches Projekt durchgeführt.

 

GeMachte Körper

In diesem Seminar befassen wir uns mit einer Reihe von Texten, Filmen und Fallbeispielen zu Politiken der Klassifizierung in Bezug auf den gegenderten Körper. Der Blick auf Normierung und Normalisierung von Körpern in unterschiedlich kulturell-zeitlichen Dimensionen eröffnet wichtige Fragestellungen hinsichtlich Hierarchien, Privilegien, Widerstand und Agency. Wir werden das „Normale“ zum Objekt des kritisch-sozialwissenschaftlichen Blicks machen. Davon ausgehend werden wir uns u. a. mit der De-Kolonialisierung von Körpern, queeren Körpern, dem Körper als „Baustelle“ (Körpermodifikationen, Schönheitschirurgie bei dyacis-identifizierten Menschen, chirurgische Interventionen bei als inter* und trans* identifizierten Menschen) und der Vermarktung von Körpern (Leihmutterschaft, Transplantation, Werbung, Sexindustrie) auseinandersetzen.

 

Leitfadeninterviews und ihre Auswertung

Leitfadeninterviews gehören zu den Standardinstrumenten der qualitativen Sozialforschung. Darunter werden ganz allgemein qualitative teil- bzw. halb-standardisierte Interviews verstanden, bei denen durch Erzählaufforderungen Befragte gebeten werden, über bestimmte Themen zu sprechen. Wir werden uns mit der Erstellung von Leitfäden, Interviewführung, Transkription und Datenauswertung auseinandersetzen. Darüber hinaus wird es eine kurze Einführung in die computergestützte Datenanalyse mittels MAXQDA geben.

 

Einführung in die soziale Netzwerkanalyse

Ob Bildungswesen, Wirtschaft, Politik, Kultur - Netzwerke sind überall. Die soziale Netzwerkanalyse erfasst Netzwerke, indem Beziehungen zwischen Akteur_innen, deren Muster und Bedeutungen fokussiert werden. Soziale Strukturen wie Gruppen, Organisationen, politische Entscheidungsträger_innen, Märkte oder soziale Bewegungen können als Netzwerke konzipiert und hinsichtlich weiterer Konzepte wie z.B. Sozialkapital oder Machtdynamiken analysiert werden.

Das Seminar liefert eine systematische Einführung in die Fragestellungen, Konzepte, Modelle und Methoden der sozialen Netzwerkanalyse. Es werden sowohl theoretische als auch anwendungsbezogene Komponenten im Vordergrund stehen. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, anhand von Lektüre und gezielten Übungen Studierende mit den wesentlichen Grundzügen der sozialen Netzwerkanalyse sowie mit ihren Grenzen und Herausforderungen vertraut zu machen. Teilnehmende lernen, was Netzwerkanalyse kann und ist, sie kennen ihre wichtigsten Konzepte und sind in der Lage, netzwerkanalytische Analysen zu verstehen und selber auszuführen.

 

Praxisprojekt

Ziel des Projektseminars ist es, die Studierenden an die eigenständige Forschungsarbeit heran zu führen. In diesem Seminar geht es weniger um die Vermittlung einer spezifischen Methode, als um die Entwicklung von / Beratung zu Forschungsprojekten der Studierenden.

Dabei sollen die in den zuvor besuchten Überblicksveranstaltungen zur empirischen Sozialforschung und den Seminaren zu spezifischen Methoden gewonnenen Erkenntnisse in einem eigenständig entwickeltem Projekt umgesetzt werden. Dieses Praxisprojekt umfasst daher die Entwicklung einer eigenen Forschungsfrage / -perspektive, die Auswahl einer angemessenen Forschungsmethode, die Entwicklung des Forschungsinstruments, die praktische Durchführung des Projekts, die Auswahl und Erprobung von Auswertungsmethoden sowie die Diskussion der inhaltlichen Ergebnisse und der gemachten forschungspraktischen Erfahrungen.

 

Praxisprojekt Geschlecht und Gesellschaft

Ziel des Projektseminars ist es, die Studierenden an die eigenständige Forschungsarbeit heran zu führen. In diesem Seminar geht es weniger um die Vermittlung einer spezifischen Methode, als um die Entwicklung von / Beratung zu Forschungsprojekten der Studierenden.

Dabei sollen die in den zuvor besuchten Überblicksveranstaltungen zur empirischen Sozialforschung und den Seminaren zu spezifischen Methoden gewonnenen Erkenntnisse in einem eigenständig entwickeltem Projekt umgesetzt werden. Dieses Praxisprojekt umfasst daher die Entwicklung einer eigenen Forschungsfrage / -perspektive, die Auswahl einer angemessenen Forschungsmethode, die Entwicklung des Forschungsinstruments, die praktische Durchführung des Projekts, die Auswahl und Erprobung von Auswertungsmethoden sowie die Diskussion der inhaltlichen Ergebnisse und der gemachten forschungspraktischen Erfahrungen.

 

Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2017

Medizinische Perspektiven auf queere Lebenswelten

Wir werden aus queerer und medizinsoziologischer Perspektive einen Blick auf die Rolle und Bedeutung von Befindensweisen und Körperlichkeiten in der Gesellschaft und den Formen und Folgen ihrer gesellschaftlichen sowie medizinischen Behandlung werfen. Dabei werden wir u.a. den folgenden Fragen nachgehen: Wo werden gesellschaftliche Kategorien wie bspw. Geschlecht und sexuelle Orientierung als ein wesentliches Unterscheidungskriterium betrachtet, das Erkrankungsrisiken, Krankheitsverläufe und Therapien entscheidend beeinflusst? Welche Auswirkung hat die Dominanz einer heteronormativen Geschlechterordnung auf die Gesundheitsforschung und die Medizin? Welche Deutungsmacht hat die Medizin in Bezug auf Körper und Geschlecht? Welche Auswirkungen hat das für trans* oder inter* Menschen?

Einführung in die soziale Netzwerkanalyse

Ob Bildungswesen, Wirtschaft, Politik, Kultur - Netzwerke sind überall. Die soziale Netzwerkanalyse erfasst Netzwerke, indem Beziehungen zwischen Akteur_innen, deren Muster und Bedeutungen fokussiert werden. Soziale Strukturen wie Gruppen, Organisationen, politische Entscheidungsträger_innen, Märkte oder soziale Bewegungen können als Netzwerke konzipiert und hinsichtlich weiterer Konzepte wie z.B. Sozialkapital oder Machtdynamiken analysiert werden.
Das Seminar liefert eine systematische Einführung in die Fragestellungen, Konzepte, Modelle und Methoden der sozialen Netzwerkanalyse. Es werden sowohl theoretische als auch anwendungsbezogene Komponenten im Vordergrund stehen. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, anhand von Lektüre und gezielten Übungen Studierende mit den wesentlichen Grundzügen der sozialen Netzwerkanalyse sowie mit ihren Grenzen und Herausforderungen vertraut zu machen. Teilnehmende lernen, was Netzwerkanalyse kann und ist, sie kennen ihre wichtigsten Konzepte und sind in der Lage, netzwerkanalytische Analysen zu verstehen und selber auszuführen.

Forschungswerkstatt Qualitatives Forschen

Im Mittelpunkt des Seminars steht die kollegiale Beratung der (geplanten, begonnenen) Forschungsarbeiten der Studierenden. Dazu werden in der Auseinandersetzung mit anspruchsvollen methodischen Fragen der Bildungsforschung Verfahren der qualitativen Forschung theoretisch und anwendungsbezogen erarbeitet und an exemplarischen Forschungsbeispielen erprobt.
Ziel des Seminars ist, dass die Studierenden auf der Grundlage fortgeschrittener Methodenkenntnisse in der Lage sind, Forschungsdesigns und Ergebnisse von Studien der qualitativ ausgerichteten Bildungs- und Sozialforschung zu verstehen und diese auf ihre methodische Qualität hin zu beurteilen.

Leitfadeninterviews und ihre Auswertung

Leitfadeninterviews gehören zu den Standardinstrumenten der qualitativen Sozialforschung. Darunter werden ganz allgemein qualitative teil- bzw. halb-standardisierte Interviews verstanden, bei denen durch erzählgenerierende Fragen Befragte gebeten werden, über bestimmte Themen zu sprechen. Wir werden uns mit der Erstellung von Leitfäden, unterschiedlichen Interviewformen, Interviewführung, Transkription und Datenauswertung auseinandersetzen. Darüber hinaus wird es eine kurze Einführung in die computergestützte Datenanalyse mittels MAXQDA geben.

Gruppendiskussionen und ihre Auswertung

Das Seminar beschäftigt sich mit der empirischen Methode der Gruppendiskussion. Dazu werden zu Beginn des Seminars studentische Forschungsgruppen gebildet, die begleitend zum Seminar eigenständig Gruppendiskussionen durchführen.
Nach einer theoretischen und methodischen Einführung werden die Forschungsgruppen angeleitet, eigene Gesprächsleitfäden für eine Gruppendiskussion zu entwickeln. Gleichzeitig wird der gesamte Forschungsablauf von der Rekrutierung der Diskussionsteilnehmer_innen über die Durchführung und Moderation der Gruppendiskussion bis hin zur Auswertung der Daten im Seminar thematisiert und auch praktisch durchgeführt.

 

Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2016/17

Praxisprojekt Bildungsbiografien

Ziel des Projektseminars ist es, die Studierenden an die eigenständige Forschungsarbeit heran zu führen. In diesem Seminar geht es weniger um die Vermittlung einer spezifischen Methode, als um die Entwicklung und Beratung zu Forschungsprojekten der Studierenden.

Dabei sollen die in den zuvor besuchten Überblicksveranstaltungen zur empirischen Sozialforschung und den Seminaren zu spezifischen Methoden gewonnenen Erkenntnisse in einem eigenständig entwickeltem Projekt umgesetzt werden. Dieses Praxisprojekt umfasst daher die Entwicklung einer eigenen Forschungsfrage / -perspektive, die Auswahl einer angemessenen Forschungsmethode, die Entwicklung des Forschungsinstruments, die praktische Durchführung des Projekts, die Auswahl und Erprobung von Auswertungsmethoden sowie die Diskussion der inhaltlichen Ergebnisse und der gemachten forschungspraktischen Erfahrungen.

Einführung in die Diskursanalyse

 

Das Seminar wird einen einführenden Einblick in die Theorie und Praxis der (Kritischen) Diskursanalyse geben. Neben theoretischen und methodologischen Grundlagentexten und dem Kennenlernen diskursanalytischer Grundbegriffe, werden am Beispiel von medial vermittelten Bildern über Schule, Lehrerende und Schüler_innen verschiedene diskursanalytische Werkzeuge gemeinsam erprobt und reflektiert.

 

Politiken der Klassifizierung: Intersektionale Perspektiven auf gegenderte Körper

In diesem Seminar befassen wir uns mit einer Reihe von Texten, Filmen und Fallbeispielen zu Politiken der Klassifizierung in Bezug auf den gegenderten Körper. Der Blick auf Normierung und Normalisierung von Körpern in unterschiedlich kulturell-zeitlichen Dimensionen eröffnet wichtige Fragestellungen hinsichtlich Hierarchien, Privilegien, Widerstand und Agency. Wir werden das „Normale“ zum Objekt des kritisch-sozialwissenschaftlichen Blicks machen. Davon ausgehend werden wir uns u. a. mit der De-Kolonialisierung von Körpern, queeren Körpern, dem Körper als „Baustelle“ (Körpermodifikationen, Schönheitschirurgie, chirurgische Interventionen bei als Inter* und Trans* identifizierten Menschen) und der Vermarktung von Körpern (Leihmutterschaft, Transplantation, Werbung, Sexindustrie) auseinandersetzen.

Einführung in die soziale Netzwerkanalyse

 

Ob Bildungswesen, Wirtschaft, Politik, Kultur - Netzwerke sind überall. Die soziale Netzwerkanalyse  erfasst Netzwerke, indem Beziehungen zwischen Akteur_innen, deren Muster und Bedeutungen fokussiert werden. Soziale Strukturen wie Gruppen, Organisationen, politische Entscheidungsträger_innen, Märkte oder soziale Bewegungen können als Netzwerke konzipiert und hinsichtlich weiterer Konzepte wie z.B. Sozialkapital oder Machtdynamiken analysiert werden.

Das Seminar liefert eine systematische Einführung in die Fragestellungen, Konzepte, Modelle und Methoden der sozialen Netzwerkanalyse. Es werden sowohl theoretische als auch anwendungsbezogene Komponenten im Vordergrund stehen. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, anhand von Lektüre und gezielten Übungen Studierende mit den wesentlichen Grundzügen der sozialen Netzwerkanalyse  sowie mit ihren Grenzen und Herausforderungen vertraut zu machen. Teilnehmende lernen, was Netzwerkanalyse kann und ist, sie kennen ihre wichtigsten Konzepte und sind in der Lage, netzwerkanalytische Analysen zu verstehen und selber auszuführen.

Queer Theory

Einst bezeichnete der Begriff "queer" umgangssprachlich homosexuelle Menschen und/oder wurde als Schimpfwort genutzt. Heute vertritt queer inhaltlich eine identitätskritische Position, die nicht nur eine Vielfalt an geschlechtlichen Identitäten ermöglichen (inklusive der "Übertretung" der jeweils zugeschriebenen sozialen, erotischen, juristischen und physiologischen Geschlechtsrolle und im Gegensatz zum herrschenden monosexuellen 2-Geschlechter-Modell), sondern auch andere Diskriminierungen auflösen soll. Im Seminar werden wir uns den damit verbundenen Theorien nähern und einen vergleichenden Blick auf Geschlechterkonstruktionen auch außerhalb Europas werfen.

 

 

Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2016

Praxisprojekt Bildungsbiographien

Ziel des Praxisprojekts ist es, die Studierenden an die eigenständige Forschungsarbeit heran zu führen. In diesem Seminar geht es weniger um die Vermittlung einer spezifischen Methode, als um die Entwicklung und Beratung zu Forschungsprojekten der Studierenden. Voraussetzung für die Teilnahme sind bereits bestehende Methodenkenntnisse.

Forschungswerkstatt qualitatives Forschen

Einführung in die soziale Netzwerkanalyse

Ob Bildungswesen, Wirtschaft, Politik, Kultur - Netzwerke sind überall. Die soziale Netzwerkanalyse  erfasst Netzwerke, indem Beziehungen zwischen Akteur_innen, deren Muster und Bedeutungen fokussiert werden. Soziale Strukturen wie Gruppen, Organisationen, politische Entscheidungsträger_innen, Märkte oder soziale Bewegungen können als Netzwerke konzipiert und hinsichtlich weiterer Konzepte wie z.B. Sozialkapital oder Machtdynamiken analysiert werden.

Das Seminar liefert eine systematische Einführung in die Fragestellungen, Konzepte, Modelle und Methoden der sozialen Netzwerkanalyse. Es werden sowohl theoretische als auch anwendungsbezogene Komponenten im Vordergrund stehen. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, anhand von Lektüre und gezielten Übungen Studierende mit den wesentlichen Grundzügen der sozialen Netzwerkanalyse  sowie mit ihren Grenzen und Herausforderungen vertraut zu machen. Teilnehmende lernen, was Netzwerkanalyse kann und ist, sie kennen ihre wichtigsten Konzepte und sind in der Lage, netzwerkanalytische Analysen zu verstehen und selber auszuführen.

Einführung in die Diskursanalyse

Das Seminar wird einen einführenden Einblick in die Theorie und Praxis der (Kritischen) Diskursanalyse geben. Neben theoretischen und methodologischen Grundlagentexten und dem Kennenlernen diskursanalytischer Grundbegriffe, werden am Beispiel von medial vermittelten Bildern über Schule, Lehrerende und Schüler_innen verschiedene diskursanalytische Werkzeuge gemeinsam erprobt und reflektiert.

Digital Gender

 

Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2015/16

Einführung in die Diskursanalyse

Das Seminar wird einen einführenden Einblick in die Theorie und Praxis der (kritischen) Diskursanalyse geben. Neben theoretischen und methodologischen Grundlagentexten und dem Kennenlernen diskursanalytischer Grunbegriffe, werden am beispiel von mideal vermittelten Bildern über Schule, Lehrende und Schüler_innen verschiedene diskursanalytishe Werkzeuge gemeinsam erprobt und reflektiert.

 

Einführung in die soziale Netzwerkanalyse

Ob Bildungswesen, Wirtschaft, Politik, Kultur - Netzwerke sind überall. Die soziale Netzwerkanalyse erfasst netzwerke, indem Beziehungen zwischen Akteur_innen, deren Muster und bedeutungen fokussiert werden. soziale Strukturen wie Gruppen, Organisationen, politische Entscheidungsträger_innen, Märkte oder soziale Bewegungen können als Netzwerke konzipiert und hinsichtlich weiterer Konzepte wie z.B. Sozialkapital oder Machtdynamiken analysiert werden.

Das Seminar liefert eine systematische Einführung in die Fragestellungen, Konzepte, Modelle und Methoden der sozialen Netzwerkanalyse. Es werden sowohl theoretische als auch anwendungsbezogene Komponenten im Vordergrund stehen. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, anhand von Lektüre und gezielten Übungen Studierende mit den wesentlichen Grundzügen der sozialen Netzwerkanalse sowie mit ihren Grenzen und Herausforderungen vertraut zu machen. Teilnehmende lernen, was Netzwerkanalyse kann und ist, sie kennen ihre wichtigsten Konzepte und sind in der Lage, netzwerkanalytische Analysen zu verstehen und selber auszuführen.

 

Leitfadeninterviews und ihre Auswertung

Leitfadeninterviews gehören zu den Standardinstrumenten der qualitativen Sozialforschung. Darunter werden ganz allgemein qualitative teil- bzw. halbstandardisierte Interviews verstanden, bei denen durch erzählgenerierende Fragen Befragte gebeten werden, über bestimmte Themen zu sprechen. Inhaltlich werden vor allem das Narrative und das Problemzentrierte Interview im Vordergrund stehen. Darüber hinaus wird es eine kurze Einführung in die computergestützte Datenanalyse mittels MAXQDA geben.

 

Empirische Sozialforschung und Bildungsungleichheiten am Beispiel Rechtsstatus und Bildungschancen

Kinder mit Migrationshintergrund haben in Deutschland schlechtere Bildungschancen als Kinder ohne Migrationshintergrund. Gleichzeitig bestehen große Bildungsungleichheiten zwischen verschiedenen Gruppen von Kindern mit Migrationshintergrund. Wir werden uns in diesem Seminar mit der Rolle unterschiedlicher Rechtsstatus bei Bildungsungleichheiten befassen.

Da dieses Seminar im Bereich der Methodenausbildung angesiedelt ist, werden wir uns exemplarisch mit ein paar diesbezüglichen Studien und den angewendeten Methoden beschäftigen.

 

Praxisprojekt: Forschen zu Bildungsbiografien

Ziel des Projektseminars ist es, die Studierenden an die eigenständige Forschungsarbeit heran zu führen. In diesem Seminar geht es weniger um die Vermittlung einer spezifischen Methode, als um die Entwicklung und Beratung zu Forschungsprojekten der Studierenden.

Dabei sollen die in den zuvor besuchten Überblicksveranstaltungen zur empirischen Sozialforschung und den Seminaren zu spezifischen Mehtoden gewonnen Erkenntnisse in einem eigenständig entwickeltem Projekt umgesetzt werden. Dieses Praxisprojekt umfasst daher die Entwicklung einer eigenen Forschungsfrage/ -perspektive, die Auswahl einer angemessenen Forschungsmethode, die Entwicklung des Forshcungsinstruments, die praktische Durchführung des Projekts, die Auswahl und Erprobung von Auswertungsmethoden sowie die Diskussion der inhaltlichen Ergebnisse und der gemachten forschungspraktischen Erfahrungen.