Methoden der Bildungs- und Sozialforschung unter bes. Berücksichtigung der Genderforschung / Soziologie
Department Erziehungs- und Sozialwissenschaften
Empirische Methodenlehre
Ihre Ansprechpartner*innen für Methodenberatung bei uns
Hier finden Sie die empirischen Methoden, die in unseren Veranstaltungen vermittelt werden und/oder für die Sie sich im Rahmen Ihrer Abschlussarbeiten bei uns beraten lassen können. Unsere Sprechzeiten finden Sie auf der Seite der jeweiligen Person.
Claudia Nikodem und Thamar Klein bieten außerdem für Studierende, die bei ihnen ihre (empirischen) Abschlussarbeiten schreiben, jedes Semester Kolloquien an. Sie können sich dafür per E-Mail direkt bei den Dozent*innen anmelden.
Prof.*in Dr.*in Susanne Völker
Methodenschwerpunkte im Bereich der praxeologischen Soziologie, Habitusanalyse und Biographieforschung sowie des feministischen Spekulierens;
Erhebungsmethoden: Narrative Interviews (biographische Interviews, Leitfadeninterviews, Expert*inneninterviews), Ethnographien;
Auswertungsverfahren: Sequenzanalyse und Grounded-Theory-Methodology, Habitusanalyse, Narrationsanalyse
Textanalyse sowie Schreibtechniken: spekulative Fabulationen und diffraktive Methodologien des feministschen New Materialism.
Dr.*in Thamar Klein
Methodenschwerpunkte: Qualitative Interviews (narrative Interviews, biographische Interviews, Leitfadeninterviews, Expert*inneninterviews), Grounded-Theory-Methodologie,
Gruppendiskussionen, Kritische Diskursanalyse, Soziale Netzwerkanalyse;
Auswertungsverfahren: Sequenzanalyse und Grounded-Theory-Methodology, qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring, Soziale Netzwerkanalyse, Kritische Diskursanalyse;
Analysesoftware: MAXQDA, UCINET
Dr.in Claudia Nikodem
Methodenschwerpunkte im Bereich der praxeologischen Soziologie, Habitusanalyse und Biographieforschung
Erhebungsmethoden: Narrative Interviews (Leitfadeninterviews, Expert*inneninterviews);
Auswertungsverfahren: Sequenzanalyse und Grounded-Theory-Methodology, qualitative Inhaltsanalyse; Analysesoftware: MAXQDA, UCINET
Lernmodul Datensicherheit, Datenschutz und Forschungsethik
Am Lehrbereich wurde das Lernmodul Datensicherheit, Datenschutz und Forschungsethik für Studierende entwickelt. Dieses gibt Ihnen einen Überblick über die Unterschiede zwischen Datensicherheit, Datenschutz und ethischen Fragestellungen. Es hilft Ihnen dabei zu entscheiden, welche Form von Daten der Zustimmung für die Erhebung und Verarbeitung bedürfen sowie eigenständig eine Einverständniserklärung nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu erstellen oder ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten anzulegen. Außerdem können Sie es nutzen, um sich für wichtige ethische Fragen zu Beginn und im Verlauf eines Forschungsprojektes zu sensibilisieren.
Weitere Informationen zum Forschungsdatenschutz an der Universität zu Köln finden sie auf der Homepage der Stabsstelle 02.3 - Datenschutz und IT-Sicherheit.
Bachelorstudiengänge
In der empirischen Methodenlehre bieten wir in den Bachelorstudiengängen in zwei verschiedenen Modulen Veranstaltungen an.
Basismodul 2: Forschungsmethoden
Im BACHELOR OF ARTS ERZIEHUNGSWISSENSCHAFT, BACHELOR OF ARTS FRÜHFÖRDERUNG und im BACHELOR OF ARTS UNTERRICHTSFACH PÄDAGOGIK finden diese Veranstaltungen im Basismodul 2: Forschungsmethoden statt. Das Modul besteht aus 2 Vorlesungen und einem Seminar, das mit einer Modulprüfung abgeschlossen wird. Die beiden Vorlesungen führen in die Wissenschaftstheorie sowie qualitative und quantitative Methodologie und Methoden der empirischen Bildungs- und Sozialforschung ein. In den Seminaren werden Studien vertiefend analysiert und ausgewählte Forschungsmethoden zur Anwendung gebracht, indem erste Schritte bei der Konzipierung und Realisierung eines (Teil-)Forschungsprojekts durchgeführt werden.
Im Basismodul 2 bieten von Seiten des Arbeitsbereichs Prof.in Dr.in Susanne Völker und Dr*in Thamar Klein regelmäßig Veranstaltungen an.
Basismodul F: Empirische Sozialforschung
Im BACHELOR OF ARTS POLITIK und BACHELOR OF ARTS SOZIALWISSENSCHAFTEN finden diese Veranstaltungen im Basismodul F Empirische Sozialforschung statt. Das Modul besteht aus einer Vorlesung, einem Seminar 1 und einem Seminar 2 (Praxisprojekt), das mit einer Modulprüfung abgeschlossen wird. Während die Vorlesung in die empirische Sozialforschung einführt, werden in Seminar 1 spezifische Methodenkenntnisse vermittelt, die dann in Seminar 2 (Praxisprojekt) in einem eigenen kleinen Forschungsprojekt eingesetzt werden. Bitte beachten Sie, dass Seminar 1 und Seminar 2 daher aufeinander abgestimmt sein müssen. Es ist NICHT möglich, verschiedene Methoden miteinander zu kombinieren.
Sie haben aber die Wahl, ob Sie die Seminare gemeinsam in einem Semester oder in aufeinanderfolgenden Semestern belegen wollen. Bitte beachten Sie, dass einige Methoden nur in bestimmten Semestern angeboten werden. Da dies immer wieder zu Verwirrung geführt hat, finden Sie hier eine Übersicht über die Kombinationsmöglichkeiten.
Angebot in jedem Semester
Seminar 1 „Qualitative Interviews“ (unterschiedliche Lehrende)
- kann im darauffolgenden Semester mit unterschiedlichen Seminaren kombiniert werden (Praxisprojekte von Susanne Völker, z.B.: „Praxisprojekt: Postmigrantische Gesellschaft“; Praxisprojekte von Sabine Korstian, z.B.: „Praxisprojekt Ethnographie“; Praxisprojekte von Claudia Nikodem, z.B.: „Praxisprojekt zum Thema Bildung. Arbeiten mit Leitfadeninterviews“)
Seminar 2 zu Interviews, die Titel können etwas variieren (Susanne Völker oder Claudia Nikodem)
Angebot nur in Wintersemestern:
Seminar 1 „Diskursanalyse I“ (Thamar Klein) und Seminar 2 „Diskursanalyse II - Praxisprojekt“ (Thamar Klein)
- Bitte diese Veranstaltungen nur gleichzeitig belegen.
Seminar 1 „Ethnographie“ (Sabine Korstian)
- Das zugehörige Seminar 2 wird immer im Sommersemester angeboten.
Seminar 2 „Praxisprojekt: Postmigrantische Gesellschaft“ (Susanne Völker)
- Das zugehörige Seminar 1 „Qualitative Interviews“ wird in jedem Semester angeboten.
Angebot nur in Sommersemestern:
Seminar 1 „Methoden der quantitativen Forschung 1“ (Thamar Klein) und Seminar 2 „Methoden der quantitativen Forschung II“ (Thamar Klein)
- Bitte diese Veranstaltungen nur gleichzeitig belegen.
Seminar 2 „Praxisprojekt Ethnographie“ (Sabine Korstian)
- Das zugehörige Seminar 1 wird nur im Wintersemester angeboten. Allerdings können Personen, die das Seminar 1 „Qualitative Interviews und ihre Auswertung“ besucht haben, auch das Seminar 2 „Praxisprojekt Ethnographie“ belegen sofern Plätze frei sind, denn Vorrang haben diejenigen, die Seminar 1 "Ethnographie" erfolgreich belegt haben.
Im Basismodul F bieten Prof.*in Dr.*in Susanne Völker, Dr.*in Thamar Klein, Dr.in Sabine Korstian und Dr.in Claudia Nikodem regelmäßig Veranstaltungen an.
Bitte um Beachtung!
Falls Sie sowohl das Basismodul 2 als auch das Basismodul F studieren müssen, kann Ihnen die Vorlesung 1 für beide Module angerechnet werden. Alle anderen Veranstaltungen müssen regulär belegt werden. Wir empfehlen bei den Seminaren darauf zu achten, im BM2 eine andere Forschungsmethode auszuwählen als im BMF. Es ist aber auch die Vertiefung einer einzelnen Methode möglich, indem alle 3 Seminare (zwei im BMF eines im BM") zu einer Methode belegt werden.
Masterstudiengänge
In der empirischen Methodenlehre bieten wir im MASTER GENDER & QUEER STUDIES in drei Modulen Veranstaltungen an.
Basismodul III: Methoden und Vermittlung
Das Modul besteht aus einer Vorlesung sowie einem Seminar, das mit einer Modulprüfung abgeschlossen wird. Beim Seminar besteht die Auswahl zwischen drei parallelen Seminaren, von denen eines wahlobligatorisch ist. Hier werden Kenntnisse der Methoden (1) der empirischen Sozialforschung, (2) der Textanalyse und (3) der Beratung und Intervention vertieft sowie anwendungs- und umsetzungsorientiert im Hinblick auf ihre erkenntnistheoretischen und methodologischen Konzeptionen, die Fallauswahl, Entwicklung einer eigenen Fragestellung und deren Bearbeitung erprobt.
Im Basismodul III bietet von Seiten des Arbeitsbereichs Prof.in Dr.in Susanne Völker und Dr*in Thamar Klein regelmäßig Veranstaltungen an.
Schwerpunktmodul I: Studienprojekt I
Das Modul besteht aus einem Seminar, das mit einer Modulprüfung abgeschlossen wird. Im Mittelpunkt des Moduls steht das Forschende Lernen sowie die Entwicklung/Vorbereitung des Studienprojekts, das im Schwerpunktmodul II: Studienprojekt II abgeschlossen wird.
Im Schwerpunktmodul I bietet von Seiten des Arbeitsbereichs Prof.in Dr.in Susanne Völker regelmäßig Veranstaltungen an.
Schwerpunktmodul II: Studienprojekt II
Die Studierenden führen (ggf. in Kooperation mit Kommillition*innen des Studiengangs) ein eigenes Projekt durch, das – je nach beruflichen Zielvorstellungen und gemäß ihres Schwerpunktes – eher forschungs- oder eher interventionsorientiert ausgerichtet ist.