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Lehre in den Fächern...

B.Sc. Psychologie und B.A. Erziehungswissenschaften

  • Vorlesung „Einführung in die Pädagogische Psychologie“.

In der Vorlesung werden die grundlegenden Prinzipien des Lernens und des Lehrens erarbeitet. Auf dieser Grundlage werden das selbstgesteuerte Lernen auf der einen und das von außen angeleitete Lernen auf der anderen Seite in den Blick genommen. Ausgehend von diesem Wissen zum Lernen werden Besonderheiten des Lernens fokussiert, die von Lernschwierigkeiten auf der einen bis hin zur Hochbegabung auf der anderen Seite reichen. Interventionsmöglichkeiten für verschiedene Fragestellungen werden vorgestellt.

  • Seminar „Achtsamkeit – Konzept, Empirie und Meditationspraxis“.

Im Fokus des Seminars steht das Konzept der Achtsamkeit aus theoretischer, empirischer und praktischer Perspektive. Im Seminar werden Achtsamkeitsübungen erprobt und reflektiert, das Konzept von verschiedenen Perspektiven aus betrachtet und empirische Daten analysiert, die Zusammenhänge mit anderen Konstrukten überprüfen.

  • Seminar „Herausforderung Klimawandel“.

In der Pädagogischen Psychologie geht es darum, wie Menschen in verschiedenen Kontexten Wissen und Kompetenzen erwerben. Ein aktueller Kontext ist der Umgang mit den Herausforderungen, die sich uns durch veränderte klimatische Bedingungen stellen. Welches Wissen stellt die Psychologie, und hierin insbesondere die Pädagogische Psychologie bereit, um Menschen im Umgang mit der Klimakrise zu stützen, zu stärken und beim Handeln zu fördern? Welche Kompetenzen braucht es angesichts dieser Gegebenheiten? Und welche empirischen Belege gibt es zu Mechanismen, die uns das Handeln erschweren und solchen, die uns beim Handeln unterstützen?

M.Sc. Psychologie

  • Projektseminar.

In diesem Seminar wählen Studierende interessengeleitet Fragestellungen, zu denen sie im Semesterverlauf selbstständig ein Studiendesign planen, umsetzen und die Ergebnisse auswerten und interpretieren.

B.A. Bildungswissenschaften

  • Vorlesung „Leistungsmessung und -beurteilung“.

In der Vorlesung werden die theoretischen und empirischen Grundlagen zur Bearbeitung der folgenden Fragen gelegt:

    • Wie können Beurteilungsprozesse eingesetzt werden, um die Lernprozesse von Schüler*innen zu optimieren (Assessment for Learning)? Welche Methoden der Messung und der Rückmeldung stehen uns hierfür zur Verfügung?
    • Wie können Schüler*innen lernen, diesen Prozess durch Selbsteinschätzung zu unterstützen (Assessment as Learning)?
    • Wie können Beurteilungsprozesse eingesetzt werden, um Qualifikationen zu erteilen (Assessment of Learning)? Welche Fehlerquellen gibt es und wie können wir diese Ungenauigkeiten minimieren?
    • Welche Rollen spielen Ziffernnoten und Zeugnisse hierbei und wie können diese erstellt und genutzt werden?
  • Übung „Leistungsmessung und -beurteilung“.

Das Ziel der Lehrveranstaltung ist es, ausgewählte Inhalte der Vorlesung zu vertiefen, anzuwenden und zu ergänzen. Studierende können am Ende der Lehrveranstaltung die Objektivität, Reliabilität und Validität von Beurteilungsprozessen in der Schule einschätzen sowie optimieren und haben eine konstruktiv-kritische Haltung zur Beurteilungspraxis entwickelt. Weiterhin sind sie in der Lage, standardisierte Test auszuwerten und zu interpretieren.