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Kurs 2/2014:

Diagnostik und Förderung bei Kindern und Jugendlichen mit kognitiven Beeinträchtigungen

Das Erscheinungsbild der geistigen Behinderung ist sehr vielfältig und betrifft meist mehrere Entwicklungsbereiche. So können sich z.B. Einschränkungen in den Bereichen Denken und Handeln, Gedächtnis, Sprache, Motorik sowie in der Entwicklung adaptiver und sozialer Kompetenzen zeigen. Zusätzlich tragen Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Behinderung ein erhöhtes Risiko, Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln (z.B. Verweigerung, Ängstlichkeit, aggressives oder selbstverletzendes Verhalten). Kinder und Jugendliche mit kognitiven Einschränkungen zeigen daher große interindividuelle Unterschiede in ihrer jeweiligen Lernausgangslage. Hierdurch ergeben sich besondere Anforderungen an die Unterrichtsgestaltung in der Arbeit mit heterogenen Lerngruppen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderung.

Der eintägige Workshop bietet einen Überblick über Verfahren der Basis- und Förderdiagnostik um individuelle Entwicklungsprofile und Lernausgangslagen zu bestimmen.

Darüber hinaus werden Förderkonzepte für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung vorgestellt (z.B. Strukturierungshilfen nach TEACCH, Förderung kommunikativer Kompetenz, Unterstützung im Erwerb adaptiver Kompetenzen, Förderung sozialer Fertigkeiten und der Beziehungsgestaltung mit anderen Kindern) und es werden Möglichkeiten aufgezeigt wie „problematischem Verhalten“ im Unterricht begegnet werden kann.

Kursleiter: Dipl. Heilpäd. Simone Kessel und Michael Kostulski (Sonderschullehrer)

Datum/Termine: 21. 06. 2014, 10.00h-17.00h

Teilnehmerzahl: 15

Anmeldung: über zedif-fortbildung@uni-koeln.de (bitte beachten Sie die Hinweise unter Anmeldung)

Teilnahmegebühr: 60 Euro

Anmeldefrist: 31.05.2014

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