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Workshops der Lernwerkstatt

Die Lernwerkstatt bietet jedes Semester ein umfangreiches Workshopangebot an. Die Teilnahme ist kostenlos und wird Ihnen bescheinigt.

Für alle Workshops ist eine Anmeldung bei der Lernwerkstatt unbedingt erforderlich. Die Anmeldung ist ausschließlich über unsere Website möglich. 

Hier geht es zur Anmeldung!

Sie erhalten bei der Anmeldung ausschließlich eine automatische Anmeldebestätigung. Sollten Sie für eine Veranstaltung nur einen Platz auf der Warteliste bekommen, dann erhalten Sie eine weitere E-Mail von uns!

Hier ist der aktuelle Lernwerkstatt-Flyer für das Sommersemester 2026 zu finden.

Die Lernwerkstatt, das Department für Heilpädagogik und Rehabilitation der Universität zu Köln und der VDS, Regionalverband Köln, laden Sie herzlich zur ihrer gemeinsamen Veranstaltungsreihe Praxis & Forschung IM DIALOG ein.
Mit regelmäßigen Workshops und Vorträgen soll nach der Leitidee Ideen aus der Praxis - für die Praxis der Austausch zwischen Lehrkräften, Studierenden und Forschenden ermöglicht werden.

Die Anmeldung erfolgt unter  https://www.verband-sonderpaedagogik-koeln.de/fortbildung.html

 

Workshops im Sommersemester 2026

 

Termin: 13.04.2026, 17:45 - 19.30 Uhr
Ort:

Raum S110

Herbert-Lewin-Haus (Studierendenwohnheim) 

Herbert-Lewin-Straße 6, 50931 Köln 

Teilnehmerzahl: max. 20
Marlen Dambach Marlen Dambach, Motologin M.A. und Körperpsychotherapeutin. Lehrt und promoviert an der Universität zu Köln seit März 2024 im Arbeitsbereich Bewegungsentwicklung und Psychomotorik im Bachelor Frühförderung und Sonderpädagogik. Ihr Hauptziel ist das dialogische Verständnis des eigenen Leibkörpers.

Psychomotorische Impulse

Dieser WKS soll für Grenzen im Bewegungs-Miteinander sensibilisieren. Über kleine Experimente und körperorientierte Angebote werden Inhalte zum Thema verdeutlicht und über das eigene Erfahren reflektiert. Hierbei ergeben sich im gemeinsamen Gespräch Impulse für den Praxistransfer mit der eigenen Zielgruppe.

 

Termin:

20.04.2026, 17:45 - 19:15 Uhr
Ort:

Raum S110

Herbert-Lewin-Haus (Studierendenwohnheim) 

Herbert-Lewin-Straße 6, 50931 Köln 

Teilnehmerzahl: max. 30
Dr. Tobias Hagen Dr. Tobias Hagen arbeitet im Arbeitsbereich Erziehungshilfe und sozial-emotionale Entwicklungsförderung der Uni Köln. Er hat als Förderschullehrer in einem Schulverweigererprojekt gearbeitet und zur Prävention von Schulabbruch promoviert.
Schulabsentismus - Wenn Schüler*innen dem Unterricht fernbleiben

Der Workshop gibt einen Überblick über die Ursachen und Bedingungsfaktoren sowie die Erscheinungsformen und die Häufigkeit von Schulabsentismus, also das unerlaubte Fernbleiben von der Schule. Daran anknüpfend werden schulbasierte Maßnahmen der Prävention und frühen Intervention erarbeitet. Ausgehend von den erforderlichen schulischen Rahmenbedingungen erfolgt hierzu eine Auseinandersetzung mit konkreten pädagogischen Handlungsmöglichkeiten, die zur Förderung der schulischen Partizipation und Prävention von Schulabsentismus beitragen.

 

Termin: 27.04.2026, 17:45 - 19:15 Uhr
Ort:

Raum S110

Herbert-Lewin-Haus (Studierendenwohnheim) 

Herbert-Lewin-Straße 6, 50931 Köln 

Teilnehmerzahl: max. 25
Bianca Lehnard & Aliena Wagner 

Bianca Lehnard ist Schauspielerin, Regisseurin und Grafikdesignerin und leitet den Weiterbildungsbereich Theaterpädagogik im LATIBUL.

Aliena Wagner ist ursprünglich Gymnasiallehrerin, Theaterpädagogin, Regisseurin und leitet den Freizeitbereich Theaterpädagogik im LATIBUL. 

Theaterpädagogik Schnupperangebot

Wir nähern uns in einem Impulsworkshop theaterpädagogischem Arbeiten und was das bedeuten kann. Wir werden selbst einige Methoden ausprobieren und gemeinsam ins Spiel kommen.

 

Termin: 04.05.2026, 17:45 - 20:30 Uhr
Ort:

Raum S110

Herbert-Lewin-Haus (Studierendenwohnheim) 

Herbert-Lewin-Straße 6, 50931 Köln 

Teilnehmerzahl: max. 18
Frank Stähler

Frank Stähler, St. Ansgar Schule Hennef (FS ES), ist u.a. Sonderpädagoge, Erlebnispädagoge, Dozent, Trainer für Gruppendynamik und Vater von drei Kindern. In seiner „Erlebnispädagogischen Station“ arbeitet er mit Unterstützung durch Studierende der Kölner Hochschulen. Über das Pädagogische hinaus ist er als Führungskräftetrainer und Therapeut tätig. 

Praktische Erlebnispädagogik an der Förderschule ESE – Lernen gestalten und moderieren

Im Workshop wird Frank Stähler erlebnispädagogische Übungen, Reflexionsansätze und Konzepte aus seiner Praxis der Förderschule ES anbieten. Die Teilnehmer_innen werden die Elemente zum Teil selbst miteinander durchleben und in der Gruppe reflektieren. Konzeptbausteine werden im Spiegel der „CJG Adventure Challenge“ beleuchtet, deren Konzept dabei im Vordergrund stehen wird.   Es gibt anschließend die Möglichkeit, noch im Juni bei einer von zwei mehrtägigen Veranstaltungen mitzuarbeiten. Der Workshop wird teils draußen, teils drinnen stattfinden, so dass wetterfeste Kleidung und geeignetes Schuhwerk von Nutzen sein werden.

 

Termin: 09.05.2026, 10:00 - 16:00 Uhr (Samstag)
Ort:

Raum S135

Gebäude 216 (HF - Hauptgebäude)

Gronewaldstraße 2, 50931 Köln

Teilnehmerzahl: max. 25
Alexander Lang Alexander Lang wirkt nach dem Studium in Köln (ESE) und dem Referendariat in Hamburg (ESE, Sachunterricht und Geschichte) seit zwei Jahrzehnten vom studentischen Praktikanten bis zur vieljährigen Mitwirkung in der Schulleitung an einer Förderschule ESE sowohl im Sekundarstufe I und mittlerweile im Primarbereich in Emotionale und soziale Entwicklung. Seit 2016 arbeitet er in der sonderpädagogischen Lehrkräfteausbildung in NRW als Fachleiter für die Fachrichtung Emotionale und soziale Entwicklung. Er führt zudem den ESE-Fach Blog www.dasistes.info.

Souveräner (re)agieren bei Störungen durch aggressiv-eskalierendes SuS-Verhalten, bzw. pädagogisch schwierig erreichbare SuS (Tagesworkshop)

Sie werden u. a. anhand des Baumannschen Modells (Prof. Dr. Menno Baumann) zur raschen aber systematischen Einschätzung aggressiv-eskalierenden SuS-Verhaltens (angeleitet und eigenständig) anhand von konkreten Fallbeispielen diagnostische Einschätzungen vornehmen. Auf Grundlage dieser Einschätzungen werden Sie Ihr zukünftiges pädagogisches (Re-)Agieren systematischer planen und durchführen können (indem Sie sich konkrete Handlungsoptionen bei aggressiv-eskalierenden Unterrichtsstörungen theoriegeleitet erschlossen haben).
Auf einer den Workshop begleitenden Taskcard werden Ihnen Literaturtipps, Workbook-Auszüge aus dem Buch "Souverän unterrichten bei schwierigem Verhalten" und Raum für das Notieren Ihrer persönlichen Arbeitsergebnisse zur Verfügung gestellt. Sie sind eingeladen, eigene Fallbeispiele mitzubringen - im Workshop werden Sie bei der Generierung von Handlungsmöglichkeiten begleitet und Sie bekommen bewährte Alternativen vermittelt (wie z. B. ein Repertoire an Bewältigungsstrategien und co-regulativer Unterstützung).

 

Termin:

11.05.2026, 17:45 - 19:15 Uhr

Ort:

Raum S110

Herbert-Lewin-Haus (Studierendenwohnheim) 

Herbert-Lewin-Straße 6, 50931 Köln 

Teilnehmerzahl: max. 24
Cedric Lawida

Workshop mit Cedric Lawida, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache. Ausgebildeter Lehrer für die Fächer Deutsch und Niederländisch an Gymnasien u. Gesamtschulen.

Den Methodenpool zur sprachsensiblen Unterrichtsgestaltung nutzen

Sie sind auf der Suche nach einer Methodensammlung, die Ihnen die Unterrichtsgestaltung erleichtert?
Dann sind Sie in diesem Workshop richtig! Sie lernen den Online-Methodenpool für sprachsensiblen Unterricht kennen, der Ihnen dabei hilft, das fachliche und sprachliche Lernen Ihrer Schüler:innen in allen Fächern und Schulformen zu unterstützen.
In der Veranstaltung machen Sie sich einerseits mit den Funktionsweisen des Methodenpools vertraut: Mithilfe von Filtern unterstützt der Methodenpool Sie dabei, Unterrichtsmethoden passgenau für Ihre Lerngruppen auszuwählen. Die Methoden lassen sich grundsätzlich analog durchführen, für eine Vielzahl an Methoden stehen auch digitale Umsetzungsmöglichkeiten bereit.
Außerdem erhalten Sie im Workshop die Gelegenheit, einige Methoden vertieft kennenzulernen, sodass Sie sie im Anschluss direkt in Ihrem Unterricht einsetzen können.
Zur Teilnahme benötigen Sie ein Tablet oder einen Laptop, mit dem Sie auf den Online-Methodenpool zugreifen können.

 

Termin:   18.05.2026, 17:45-19:45 Uhr
Ort:

Raum S110

Herbert-Lewin-Haus (Studierendenwohnheim) 

Herbert-Lewin-Straße 6, 50931 Köln 

Teilnehmerzahl: max. 30
Sophie Roggenbuck Mein Name ist Sophie Roggenbuck. Ich habe an der Universität zu Köln Sonderpädagogik im Bachelor studiert und schreibe aktuell meine Masterarbeit im Schwerpunkt Komplexe Behinderung in Rehabilitationswissenschaften. Seit 2022 bin ich zertifizierte Sexualpädagog:in (ISP). Aktuell arbeite ich als Teil der Gruppenleitung in einem Wohnprojekt der Lebenshilfe Köln und berate im Rahmen dessen seit 2023 Bewohner:innen und Fachkräfte hinsichtlich sexualitätsbezogener Themen wie Umgang mit Sexualität im Wohnkontext, Verhütung, Partner:innenschaft, Sexualbegleitung, geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, uvm.. 
Durch meine zusätzliche Arbeit im Gewaltschutzteam der Lebenshilfe Köln berate ich Fachkräfte und Bewohner:innen auch zum Thema sexualisierte Gewalt. 
Nebenbei gebe ich auf Anfrage Fortbildungen zum Thema sexuelle Bildung.

Tabu oder Anerkennung - Sexualpädagogische Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung

Der Begriff „Sexualität“ ruft bei Pädagog:innen häufig ein ambivalentes Gefühl hervor. Wie lässt sich dem Bedürfnis angemessen begegnen? Oftmals fehlt es an Wissen und grundlegenden Vorgaben der Institutionen, wie mit diesem Bedürfnis umgegangen werden soll bzw. kann. Menschen mit Beeinträchtigung sind auch in diesem Lebensbereich auf deren Unterstützungspersonen angewiesen. Fehlende Angebote sexueller Bildung, wenige Vorbilder, unzureichende Privatsphäre sowie mögliche Kommunikationsbarrieren erschweren die (psycho-) sexuelle Entwicklung und können zu herausfordernden Verhaltensweisen führen bzw. beitragen. Umso bedeutender scheint es sich mit diesem sensiblen Thema auseinanderzusetzen. Nicht nur im Wohnkontext zeigt sich der Wunsch nach Sexualität. Auch in der Kita, Schule oder der Freizeitassistenz können Gefühle des Verliebt-seins, Exploration des eigenen und der Körper Anderer sowie Fragen zu Verhütung und sexueller Orientierung eine Rolle spielen. In dem Workshop sollen häufig aufkommende Fragen geklärt, mögliche Methoden besprochen und erprobt sowie ein Transfer zur individuellen Praxis hergestellt werden. 
Wie gehe ich mit dem Bedürfnis nach selbstbestimmter Sexualität um? Wo liegen meine Grenzen bzw. die der Personen mit Unterstützungsbedarf? Welche rechtlichen Grundlagen gibt es? Wie und wo erhalte ich professionelle Unterstützung? Anhand ausgewählter Materialien und Literatur soll die Relevanz sexualpädagogischer Begleitung für den Personenkreis herausgestellt und ein Bewusstsein für die persönliche Reflexion hinsichtlich des Themas angestoßen werden. Ziel des Workshops ist es, eine gewisse Handlungssicherheit in der Beantwortung sexualitätsbezogener Fragen zu erlangen und Toleranz gegenüber Vielfalt sowie dem generellen Wunsch nach Sexualität zu entwickeln.

 

Termin: 01.06.2026, 17:45-19:15 Uhr
Ort:

Online via Zoom

Teilnehmerzahl: keine Begrenzung
Sandra Greiffendorf Abgeordnete Sonderpädagogin im Hochschuldienst, Berufserfahrung an Förderschule,  Klinikschule und einer inklusiven Gesamtschule, Trägerin des Deutschen Lehrerpreises, Ausbildung zur Beratungslehrerin, zertifizierte Traumapädagogin, Expertise in Pädagogik bei Krankheit

Depression und Angst: Umgang mit Schüler:innen mit internalisierenden Verhaltensweisen in der Schule

Zwei bis vier Prozent der Grundschulkinder und 14 Prozent der Jugendlichen in Deutschland sind an Depressionen erkrankt. Dabei unterscheiden sich die Symptome und Verhaltensweisen je nach Alter und Geschlecht der Kinder und Jugendlichen deutlich voneinander, so dass eine Depression nicht sofort erkannt wird. Häufig gehen Depressionen auch mit einer Angstproblematik einher. Wie können wir als Lehrkräfte diesen Schüler:innen gerecht werden? In diesem Workshop lernen Sie diese Störungsbilder und ihre unterschiedlichen Symptomatiken sowie mögliche schulische Maßnahmen kennen, um diesen Schüler:innen in Schule angemessen begegnen zu können. 

 

Termin: 08. 06. 2026, 17:45 - 20:15 Uhr
Ort:

Raum S110

Herbert-Lewin-Haus (Studierendenwohnheim) 

Herbert-Lewin-Straße 6, 50931 Köln 

 

Unter Umständen findet der Workshop online via Zoom statt. Dies entscheidet sich in den kommenden Tagen. Sie werden darüber an dieser Stelle informiert. Sollten Sie sich dann bereits angemeldet haben, erhalten Sie eine Mail von uns.

Teilnehmerzahl: max. 30
 Hanna Schoneberg und Onur Özgen

Hanna Schoneberg, unterrichtet im Bereich DaZ an einer Bremer Oberschule, seit circa 2013 immer wieder in der außerschulischen (politischen) Jugendbildungsarbeit tätig mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Onur Özgen (@ONUROEZGEN) ist Speaker, Moderator und Bildungsreferent, der europaweit sowie online Workshops und Vorträge für staatliche Einrichtungen, Vereine und Unternehmen durchführt. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit digitalen, politischen und aktuellen Bildungsthemen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Jugend- und Multiplikator:innenarbeit im Kontext digitaler Medien und Europa.

Methodenworkshop zur aktivierenden Jugendarbeit

In diesem Methodenworkshop zur aktivierenden Jugendarbeit (Netzwerk Verstärker) der Bundeszentrale für politische Bildung werden praxisnahe Ansätze der politischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen vermittelt. Teilnehmende erproben ausgewählte Methoden, tauschen Erfahrungen aus und reflektieren ihre eigene Praxis. Ziel ist es, Multiplikator:innen zu stärken und Bildungsprozesse adressat:innengerecht sowie niedrigschwellig zu gestalten.
Der Workshop wird von Hanna Schoneberg und Onur Özgen durchgeführt.

 

Termin: 15. 06. 2026, 17:45 - 19:15 Uhr
Ort:

Raum S110

Herbert-Lewin-Haus (Studierendenwohnheim) 

Herbert-Lewin-Straße 6, 50931 Köln 

Teilnehmerzahl: max. 30
Anna Rödiger Mein Name ist Anna Rödiger und ich bin seit 2021 freischaffende Schauspielerin. Ich spiele sowohl in der freien Kölner Theaterszene als auch am Stadttheater Hagen. Außerdem gebe ich Workshops zum Thema Körpersprache.

Körpersprache

Im Zentrum des Workshops steht das Training zur optimalen Atmung für ein selbstbewusstes Auftreten, sowie Erläuterung und praktische Übungen zur Körpersprache, durch die sich Teilnehmende bewusster wahrnehmen und Handlungsoptionen ableiten können. Wir haben einen Körper, um ihn zu benutzen und intuitive Gesten sind meist richtig, wenn sie sich richtig anfühlen. Trotzdem ist es sinnvoll zu wissen, welche Kraft Mimik und Gestik haben kann und wie ich mit Körpersprache und klarer Stimme unterstreichen kann, was ich sagen möchte.

 

Termin: 22. 06. 2026, Uhrzeit kommt bald
Ort:

Raum S110

Herbert-Lewin-Haus (Studierendenwohnheim) 

Herbert-Lewin-Straße 6, 50931 Köln 

Teilnehmerzahl:  
Tobias Schuh Beschreibung kommt bald.

Spielräume! Rhythmisierung, Aktivierung und kreative Unterrichtsgestaltung

Beschreibung kommt bald.

 

Termin: 29.06.2026, 17:45 - 19:45 Uhr
Ort:

Online via Zoom

Teilnehmerzahl: max. 30
Ralf Neier

Ralf Neier beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema und bietet Fort- und Weiterbildungen sowie Teamberatungen und -coachings an. Alles über seinen beruflichen Werdegang und seinen Kontakt zu dem Thema finden Sie auf seiner Webseite.

Fetale Alkoholspektrum Störung

Die fetale Alkoholspektrum Störung – FASD – ist die häufigste angeborene Behinderung in Deutschland. Alle 41 Minuten kommt in Deutschland ein Kind mit FASD zur Welt. Die hirnorganische Schädigung entsteht durch mütterlichen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft. Ca. 80 % der Menschen mit FASD bedürfen lebenslanger Unterstützung. Die hirnorganischen Dysfunktionen stellen die Menschen mit FASD und uns im Alltag vor große Herausforderungen. Unverständnis, Unwissenheit und fehlende Erfahrungen im Umgang mit dieser unsichtbaren Behinderung sind Ursache für Krisen. Viele der Menschen mit FASD starten so unfreiwillig ihre Drehtürkarriere und entwickeln sekundäre Schäden. Herausfordernde Situationen begleiten uns im pädagogischen Alltag. Menschen mit FASD, die Ihre Wut und Verzweiflung – ihre Gefühle – kaum zum Ausdruck bringen können, binden unsere Aufmerksamkeit. Die Unterstützenden beschreiben diese Situation mit Worten wie: ‚Hilflosigkeit‘ und ‚Ohnmacht‘. So manch einen bringt es an die eigene Belastungsgrenze oder darüber hinaus… was dann?
Es braucht ein Umdenken in der Unterstützung, es braucht Wissen über die hirnorganischen Schäden und vor allem über die Ressourcen der Menschen. Wir werden keine Lösungen haben, aber wir können Strategien für den Alltag mit Ihnen und den Menschen mit FASD entwickeln. Wir können deren Stärken erforschen.

Wichtige Information zu diesem Workshop: Vor dem Termin erhalten Sie eine Sammlung von Videos zu dem Thema. Um die Zeit des Workshops gewinnbringend nutzen zu können und gemeinsam in den Austausch zu kommen, würden wir uns freuen, wenn Sie sich die Videos - soweit es Ihnen möglich ist - vorher anschauen.

 

Termin: 06.07.2026, 17:45 - 19:15 Uhr
Ort:

Online via Zoom

Teilnehmerzahl: max. 12
Nicole Giefer

Nicole Giefer begleitet Menschen und Teams im Gesundheitswesen sowie in Einrichtungen der Sozialen Arbeit. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Entwicklung von gelingender Kommunikation im beruflichen Kontext. Kreativität, Respekt und Neugier zeichnen sie aus.

Professionelle Präsenz

Der Workshop gibt eine kurze Einführung in das Konzept der professionellen Präsenz und beleuchtet zentrale Aspekte wie die Wirkung der eigenen Haltung sowie die Rolle von Körperhaltung und Sprache – insbesondere in Stress- und Konfliktsituationen. Außerdem wird der Blick auf hilfreiche Qualitäten in der Beziehung zu Schüler*innen und Eltern sowie auf einen systemischen Umgang mit Lehrer-Eltern-Konflikten gerichtet. 
Kurze Übungen und Austausch laden dazu ein, das eigene Auftreten zu reflektieren und neue Handlungsmöglichkeiten für den schulischen Alltag zu erproben.

 

Termin: 13.07.2026, 17:45 - 19:45 Uhr
Ort:

Raum S110

Herbert-Lewin-Haus (Studierendenwohnheim) 

Herbert-Lewin-Straße 6, 50931 Köln 

Teilnehmerzahl: Max. 10
Meli Zimmer

Mein Name ist Meli Zimmer, geboren im Jahr 1976.
Seit 26 Jahren unterrichte ich mit Leib und Seele als Sonderpädagogin vor allem im Anfangsunterricht an der Förderschule ESE; seit 10 Jahren bin ich an der Förderschule Berliner Straße.
Mein Anliegen ist es, Erfahrungen aus meinem Berufsalltag an die Studierenden weiterzugeben und mit praktischen Übungen auf die herausfordernde Praxis vorzubereiten. Ich möchte auf die Grundkompetenz dieses Berufes aufmerksam machen: empathisch sein und Brücken bauen können.
Nur wenn wir die Kinder fühlen und lesen können, ist es uns als Lehrpersonen möglich, eine Verhaltensmodifikation herbeizuführen.

In meiner Freizeit bin ich Ensemblemitglied der Theatergruppe Gruppe FREItag beim Verein Theaterweltenerschaffen e.V am Theas Theater in Bergisch Gladbach.
Während meines Referendariates in den Jahren 2000 bis 2002 machte ich eine Ausbildung zur Psychodrama-Assistentin bei Hans-Werner Geßmann in Duisburg.

„Inneres Erleben“ – was kann ich tun bei einem Kind im Anfangsunterricht, welches in Krise ist? Was braucht das Kind, was brauche ich als Lehrperson?  Kind in Krise - Rollenspiele und Improtheater

In diesem Workshop versetzen wir uns mit Hilfe des Rollenspiels und des Improtheaters in Kinder, die im schulischen Kontext in Krise geraten sind. Wir erfühlen, wie es dem Kind vermutlich geht und schwingen in der Krise des Kindes mit. Gleichzeitig beobachten wir unser Erleben aus professioneller Sicht. Wie geht es uns gerade? Was fühlen wir in uns?
Anhand von vielen Fallbeispielen bekommen wir einen Eindruck, wie sich sonderpädagogisches Arbeiten an Förderschule ESE anfühlt und wie wir uns selbst stärken und wahrnehmen können, so dass wir in Krise des Kindes handlungssicher bleiben.

Benötigt wird bequeme Kleidung und bequemes Schuhwerk, sowie die Bereitschaft, sich im Rollenspiel zu öffnen und die Freude am Improvisieren von vorgegebenen Rollen.

 

Termin: 20.07.2026, 17:45 - 20:30 Uhr 
Ort:

Format wird noch bekannt gegeben.

Teilnehmerzahl: Max. 20
Hannah Huesmann Trulsen Hannah Huesmann Trulsen (M.A.) ist Sozialpädagogin und arbeitet als Fachreferentin bei der GERNE ANDERS Fachstelle NRW. Sie sensibilisiert freie und öffentliche Träger der Jugendhilfe zu Themen der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt. 
Lebenswelt junger LSBTIN*

LSBTIN* - was steckt hinter der Buchstabenkette? Was bedeutet es für junge Menschen, wenn sie feststellen, dass sie sich außerhalb der heteronormativen / cisgeschlechtlichen Norm empfinden?
Mit der „Ehe für alle“, der dritten Option für den Geschlechtereintrag und dem Selbstbestimmungsgesetz sind Lesben, Schwule, Bisexuelle sowie trans*, inter* und nicht-binäre Personen (LSBTIN*) vor dem Gesetz (fast) gleichgestellt, auch wenn das nicht alle richtig finden, die Mehrheit ist dafür. Warum also noch drüber reden? Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen  - das denken zumindest viele. Aber mit Gesetzesänderungen verschwinden Ausgrenzung und Diskriminierung nicht automatisch aus dem Lebensumfeld Jugendlicher.