Dr. Jan Frederik Bossek
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Raum
4.20
Brieffach
Adresse
Innere Kanalstraße 15 (Triforum)
50823 Köln
Sprechstunde
Offene Telefonsprechstunde (einfach anrufen unter +4922147091169): dienstags, 10-11 Uhr
Ein aktuelles Curriculum Vitae finden Sie hier.
ACHTUNG: Die Plätze für die Erstbetreuung von Bachelor- und Masterarbeiten sind bei mir für das SoSe 26 und WiSe 26/27 leider komplett besetzt. Anfragen hierzu werden nicht beantwortet.
Vita
Seit 2025: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Schulforschung mit dem Schwerpunkt Jugend (Prof.in Dr.in Sina-Mareen Köhler), Universität zu Köln
2025: Promotion an der Universität zu Köln, Department Erziehungs- und Sozialwissenschaften – summa cum laude (0,0). Titel der Dissertationsschrift: „Geschwisterkonflikte und Familienerziehung. Eine rekonstruktive Studie zur Konfliktpraxis zwischen Geschwistern als Thema der Erziehung“ (Veröffentlichung: https://doi.org/10.1007/978-3-658-50272-0). Erstgutachterin: Prof. Dr. Jutta Ecarius (Universität zu Köln), Zweitgutachter: Prof. Dr. Uwe Uhlendorff (TU Dortmund).
2018-2025: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Familien-, Jugend- und Generationenforschung (Prof. Dr. Jutta Ecarius), Universität zu Köln
Homepage: https://www.hf.uni-koeln.de/39722
2022-2023: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrgebiet Allgemeine Bildungswissenschaft der FernUniversität in Hagen (Vertretung der Professur durch Dr. Marc Fabian Buck)
Homepage: https://e.feu.de/144
2021-2022: Lehrbeauftragter am Lehrgebiet Allgemeine Bildungswissenschaft der FernUniversität Hagen (Vertretung der Professur durch Dr. Anja Schierbaum)
2018: Abschluss Master of Arts Erziehungswissenschaft. Schwerpunkt Allgemeine Erziehungswissenschaft und Erwachsenenbildung/Weiterbildung, Universität zu Köln
2015–2018: Studentische Hilfskraft an der Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Familien-, Jugend- und Generationenforschung (Prof. Dr. Jutta Ecarius), Universität zu Köln
2014: Abschluss Bachelor of Arts. Fächer: Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft (Komparatistik) und Erziehungswissenschaft, Ruhr-Universität Bochum
2012–2014: Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Prof. Dr. Klaus Harney, Ruhr-Universität Bochum
Forschungsschwerpunkte
- Erziehungswissenschaftliche Familienforschung mit dem Schwerpunkt Familienerziehung, Familienkonflikte, Familie und Corona
- Geschwisterforschung (Geschwisterkonflikte, Geschwisterbeziehungen in Viel-Kind-Familien, Geschwister als Vorbilder)
- Erziehungswissenschaftliche Jugendforschung (Doing Youth, politische Sozialisation Jugendlicher)
- Der (Neue) Wehrdienst aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive: Übergänge in den Wehrdienst, Peerkultur zwischen jugendlichen Wehrdienstleistenden (in Bezug auf Sorge und Erziehung), pädagogische Beziehungen zwischen jugendlichen Wehrdienstleistenden und ihren Ausbilder:innen (Erziehung)
- Erziehungstheorie und empirische Erforschung von Erziehung
- Konfliktforschung im Kontext von Familie, Generationenkonflikte, Gewalt in Familie, Konkurrenz und Rivalität zwischen Geschwistern, Versöhnungspraxis
- Übergangsforschung (pädagogische Gestaltung der Übergangsphase der Geburt eines Geschwisters)
- Strömungen und Denkstile der Pädagogik und Erziehungswissenschaft
Methoden der qualitativ-rekonstruktiven Sozialforschung:
- Erhebungsmethoden: Biographische, narrative und problemzentrierte Interviews (u.A. Schütze, Witzel), Gruppendiskussionen
- Auswertungsmethoden: Dokumentarische Methode, Narrationsstrukturanalyse
Seit 2026: Der (Neue) Wehrdienst als Statuspassage Jugendlicher
Spätestens mit Russlands Angriff auf die Ukraine und den fragiler werdenden internationalen Beziehungen, etwa zu den Vereinigten Staaten, werden in Deutschland neue Fragen in der Sicherheitspolitik diskutiert. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, im Kriegsfall eine verteidigungsfähige Armee gewährleisten zu können. Aufgrund bestehender personaler und ressourcenbezogener Missstände in der Bundeswehr fordert der Verteidigungsminister Boris Pistorius 2023, dass Deutschland „kriegstüchtig“ werden und die Bundeswehr und die Gesellschaft hierfür aufgestellt werden müsse[1]. Eine Maßnahme, die zur Erreichung dieses Ziels umgesetzt wurde, ist die Einführung des „Neuen Wehrdienstes“[2].
Nachdem im Jahr 2011 die Wehrpflicht unter Anderem mit der Begründung, dass „eine unmittelbare territoriale Bedrohung Deutschlands mit konventionellen militärischen Mitteln […] unwahrscheinlich“ ist (BMVg, 2011c, S. 1f. in Haß, 2016, S. 19-20), ausgesetzt wurde, kann der zum 01.01.2026 eingeführte „Neue Wehrdienst“ als Ausdruck einer veränderten Sicherheitslage interpretiert werden. Mit ihm wird die Wehrpflicht zwar nicht reaktiviert, jedoch erhalten künftig alle 18-Jährigen einen Fragebogen zur Erklärung ihrer Bereitschaft und Fähigkeit zur Ableistung des Wehrdienstes. Für männliche Jugendliche ist das Ausfüllen dieses Fragebogens sowie ab dem Jahr 2027 die Musterung verpflichtend. Ziel ist die Schließung personaler Engpässe der Bundeswehr. Begleitend sollen „attraktivitätssteigernde Maßnahmen“[3] – etwa die Anhebung des Solds von ca. 1.800€ auf ca. 2.600€ brutto[4] – sowie verstärkte politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, etwa in Schulen, umgesetzt werden[5] [6].
Für Jugendliche erscheint der Wehrdienst verstärkt als Option im Lebensverlauf auf. Gestützt wird dies durch aktuelle Zahlen. In den ersten Monaten des Jahres 2026 verzeichnete die Bundeswehr einen Zuwachs von 15% Wehrdienstleistenden gegenüber 2025[7]. Aktuelle repräsentative Studien dokumentieren, dass rund ein Viertel der 18- bis 30-Jährigen ohne bisherige Wehrdiensterfahrung Interesse an einer sechsmonatigen Grundausbildung bekundet und circa ein Drittel dies als Möglichkeit ansieht (Brettfeld et al. 2025, S. 8). Andere Studien belegen, dass die Bereitschaft, sich zu verpflichten, gerade bei jüngeren Menschen am höchsten ist (Elbe, 2025, S. 29). Die Bundeswehr steht für Jugendliche an dritter Stelle der vertrauenswürdigen Institutionen (Schneekloth/Albert, 2024, S. 70).
Darüber, wie Wehrdienstleistende den Wehrdienst erfahren, wie sie darin sozialisiert und erzogen werden, ist wenig bekannt. Dieses Desiderat nimmt das Projekt, das seit 2026 läuft, als Ausgangspunkt. Interviewt werden junge Menschen, die in den letzten 5 Jahren den Wehrdienst absolviert haben oder gerade absolvieren. Ausgewertet werden die Interviews mit der Dokumentarischen Methode. Ziel ist eine sinngenetische Typik.
[1] https://www.youtube.com/watch?v=ZCmpbDbYO8A (Zugriff 06.05.26).
[3] https://www.bmvg.de/de/neuer-wehrdienst (Zugriff 06.05.26).
[4] https://www.infranken.de/ratgeber/karriere-geld/neuer-wehrdienst-soldaten-bundeswehr-bezuege-brutto-art-6257857; https://www.bundeswehr.de/de/menschen-karrieren/freiwilliger-wehrdienst (Zugriff 06.05.26).
[5] https://www.rnd.de/politik/bundeswehr-wirbt-in-schulen-linke-beklagt-militaerpropaganda-im-klassenzimmer-U52UYKR73BAH7K6HIPDDRM2L74.html (Zugriff 06.05.26).
[6] https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/bundeswehr-schule-besuche-verteidigung-unterricht-100.html (Zugriff 06.05.26).
[7] https://www.bmvg.de/de/presse/positiver-personaltrend-bundeswehr-haelt-jahresvergleich-an-6081834 (Zugriff 06.05.26).
Seit 2026: Mitarbeit im Projekt „Lebenswelten Jugendlicher und der Umgang mit KI (LeJuKI)“, Professur für Schulforschung mit dem Schwerpunkt Jugend, Universität zu Köln (Gestartet am 01.03.2026, Finanzierung: Anschubmittel der Universität zu Köln)
Informationen zum Projekt finden Sie auf der offiziellen Homepage.
Aufgaben:
- Führen von Interviews
- Rekonstruktion von Interviews mit der Dokumentarischen Methode
- Posterpräsentationen
2018-2025 Dissertationsprojekt (abgeschlossen)
Dissertationsprojekt: „Geschwisterkonflikte und Familienerziehung. Eine rekonstruktive Studie zu Konflikten zwischen Geschwistern als Thema der Erziehung in der Familie“ (abgeschlossen, 2018-2025)
Die Dissertation wurde im November 2025 unter dem Titel "Geschwisterkonflikte und Familienerziehung. Eine rekonstruktive Studie zur Konflikterziehung in Familien mit Geschwistern" in der Reihe "Erziehungswissenschaftliche Familienforschung" im Verlag Springer VS veröffentlicht: https://doi.org/10.1007/978-3-658-50272-0.
An aktuellen Medieninhalten, Diskursen auf Social Media und der Nachfrage nach Erziehungsratgebern lässt sich erkennen, dass das Thema ,Geschwisterkonflikte‘ und der Umgang mit diesen in der Erziehung gesellschaftlich von Interesse ist. In Medien wie Büchern oder Filmen ist der Geschwisterkonflikt ein traditionsreicher soziokultureller Topos, der bis heute Aktualität besitzt (vgl. Schneider et al. 2015; Onnen-Isemann/Rösch 2006) . Auf Social Media sind unter Hashtags wie #siblings, #geschwister, #siblingfights oder #siblingconflict Videos zu finden, die Facetten des Themas humoristisch aufarbeiten. Dass viele Eltern Bedarf haben, sich über das Thema auszutauschen, lässt sich an einschlägigen Beiträgen in Elternforen wie urbia.de erkennen . Auch Erziehungsratgeber wie der Bestseller „Geschwister als Team“ (Schmidt 2018) sind gefragt.
Dem gesellschaftlichen Interesse steht eine prekäre Studienlage und mangelnde Theoriebildung zum Thema ,Geschwisterkonflikte‘ in der Erziehungswissenschaft gegenüber (vgl. Bossek 2022). Nicht nur Geschwisterkonflikte, sondern innerfamiliale Konflikte im Allgemeinen sind in der Erziehungswissenschaft „in ihrer konkreten Bewältigung noch zu wenig erforscht“ (Witzke/Macha 2013, S. 730).
Die Existenz (und der Erfolg) der benannten Erziehungsratgeber und anderer Medien ist ein Indiz dafür, dass die Konfliktpraxis augenscheinlich nicht das (alleinige) Ergebnis selbstläufiger kognitiver Entwicklung ist. Kinder verfügen nicht über ein ,genetisches Erbe‘, dass die ,Kompetenzen‘ dafür, Konflikte ,konstruktiv‘ zu lösen, in sich enthält und das sich im Laufe der Entwicklung vom Kind zum:zur Jugendlichen entfaltet. Kinder, so Steck und Cizek (2001, S. 174, zit. n. Lamnek et al. 2012, S. 168), „werden nicht mit der Fähigkeit zur verbalen Konfliktaustragung geboren“. Das heißt, dass Kinder lernen müssen, wie sie streiten können. Dieser Lernprozess, so zeige ich in dieser Studie, wird nicht nur durch Sozialisation unter den Geschwistern, sondern durch Erziehung in der intergenerationalen Eltern-Kind(er)-Beziehung gestaltet.
Die Studie fokussiert daher den Zusammenhang von Familienerziehung und Geschwisterkonflikten. Sie verfolgt die Fragestellung, wie Eltern ihren Kindern vermitteln, wie sie mit Geschwisterkonflikten umgehen, und wie die Geschwister untereinander Konflikte bewältigen. Grundlage der Studie sind 82 problemzentrierte Interviews (vgl. Witzel/Reiter 2022) mit Eltern und Kindern aus 22 Familien. Ausgewertet wurden die Interviews mit der Dokumentarischen Methode (vgl. Nohl 2017). Ergebnis ist eine sinngenetische Typologie, die drei Typen der Konflikterziehung umfasst.
Publikationen
Monographien
- Bossek, Jan Frederik (2025): Geschwisterkonflikte und Familienerziehung. Eine rekonstruktive Studie zur Konflikterziehung in Familien mit Geschwistern. Wiesbaden: Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-658-50272-0.
Sammelbände
- Buck, Marc Fabian/Bossek, Jan Frederik (Hrsg.) (i.V.): Strömungen und Denkstile der Pädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. https://stroemungenunddenkstile.wordpress.com
- Krüger, Franziska/Bossek, Jan Frederik/Gräfe, Christian/Lokk, Christina/Yıldızlı, Elif (Hrsg.) (2024): Familie in pandemischen Zeiten. Zur Deutung, Aushandlung und Bewältigung der Corona-Krise in der Familie. Weinheim: Beltz Juventa.
- Schierbaum, Anja/Oliveras, Ronnie/Bossek, Jan Frederik (2023) (Hrsg.): Erziehung, quo vadis? Entwicklungen und Kontroversen in der Erziehungsforschung. Weinheim: Beltz Juventa. https://www.beltz.de/fachmedien/erziehungswissenschaft/produkte/details/48685-erziehung-quo-vadis.html
Schwerpunkthefte in Zeitschriften
- Bossek, Jan Frederik/Budde, Jürgen/Schmolke, Rebecca (Hrsg.) (2025): Geschwistersozialisation in Viel-Kind-Familien. Schwerpunktheft Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 20(4). DOI: https://doi.org/10.3224/diskurs.v20i4
Beiträge, Zeitschriftenartikel (double-blind-peer-reviewed)
- Bossek, Jan Frederik (2026): Konflikterziehung im Übergang zur Geschwisterschaft. Ergebnisse einer rekonstruktiven Studie. In: Eling, Vera/Meier, Michelle/Molina Ramirez, Magdalena/Baron, Franka: Konflikte in der Praxis der Pädagogik der frühen Kindheit. Verschiedene Sichtweisen auf ein ,alltägliches‘ Phänomen. Weinheim: Beltz Juventa. S. 59-80.
- Bossek, Jan Frederik (2025): Geschwisterkoalitionen und Konflikterziehung in Viel-Kind-Familien. Eine explorative rekonstruktive Annäherung. In: Bossek, Jan Frederik/Budde, Jürgen/Schmolke, Rebecca (Hrsg.): Geschwistersozialisation in Viel-Kind-Familien. Schwerpunktheft Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 20(4), S. 491-505. DOI: https://doi.org/10.3224/diskurs.v20i4.04
- Wester, Nadia/Bossek, Jan Frederik (2025): Inspiration oder Abgrenzung. Jugendliche und ihre Vorbilder in Familie und sozialen Medien. In: Magazin Schüler, Schwerpunktthema „Identität“, S. 16-18.
- Jäde, Sylvia/Bossek, Jan Frederik (2024): Der Übergang zum Geschwisterkind als pädagogische Gestaltungsaufgabe von Eltern. In: Frühe Bildung, 2024, 13(4) (Themenschwerpunkt „Bildung und Erziehung in der Familie“). S. 194-200. https://doi.org/10.1026/2191-9186/a000683
- Bossek, Jan Frederik (2024): „irgendwas muss ja passieren, dass die damit aufhören“ Geschwisterkonflikte als Thema der Familienerziehung. In: KonfliktDynamik, 2024, 13(1) (Themenschwerpunkt „Konflikte in Familien und zwischen Generationen“). S. 29-36. https://doi.org/10.5771/2193-0147-2024-1-29
Beiträge, Zeitschriftenartikel (peer-reviewed)
- Bossek, Jan Frederik (i.E.): Familienerziehung rekonstruktiv erforschen. Die Erziehungsgestalt als Heuristik zur dokumentarischen Analyse von problemzentrierten Interviews. In: Ecarius, Jutta/Euteneuer, Matthias/Krinninger, Dominik/Schierbaum, Anja/Uhlendorff, Uwe (Hrsg.): Was Familie ist. Theorien der Familie, konzeptionelle Überlegungen und empirische Zugänge in der Erziehungswissenschaft. Wiesbaden: Springer VS.
- Bossek, Jan Frederik/Budde, Jürgen/Schmolke, Rebecca (2025): Editorial: Geschwistersozialisation in Viel-Kind-Familien. In: Bossek, Jan Frederik/Budde, Jürgen/Schmolke, Rebecca (Hrsg.): Geschwistersozialisation in Viel-Kind-Familien. Schwerpunktheft Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 20(4), S. 447-456. DOI: https://doi.org/10.3224/diskurs.v20i4.01
- Krüger, Franziska/Bossek, Jan Frederik/Gräfe, Christian/Lokk, Christina/Yıldızlı, Elif (2024): Einleitung. Familie und qualitative Familienforschung in pandemischen Zeiten – eine Retrospektive. In: Krüger, Franziska/Bossek, Jan Frederik/Gräfe, Christian/Lokk, Christina/Yıldızlı, Elif (Hrsg.): Familie in pandemischen Zeiten. Zur Deutung, Aushandlung und Bewältigung der Corona-Krise in der Familie. Weinheim: Beltz Juventa. S. 7-36.
- Bossek, Jan Frederik/Ecarius, Jutta (2023): Die Erziehungsgestalt in der Familie. Eine konzeptionelle Annäherung. In: Schierbaum, Anja/Ecarius, Jutta/Krinninger, Dominik/Uhlendorff, Uwe (Hrsg.): Familie, wozu? Eine Bestandsaufnahme konzeptioneller und theoretischer Perspektiven in der erziehungswissenschaftlichen Forschung zu Familie. Wiesbaden: Springer VS. S. 109-124. https://doi.org/10.1007/978-3-658-41352-1_7
- Schierbaum, Anja/Oliveras, Ronnie/Bossek, Jan Frederik (2023): Erziehung, quo vadis? In: Schierbaum, Anja/Oliveras, Ronnie/Bossek, Jan Frederik (2023) (Hrsg.): Erziehung, quo vadis? Entwicklungen und Kontroversen in der Erziehungsforschung. Weinheim: Beltz Juventa. S. 7-16.
https://www.beltz.de/fachmedien/erziehungswissenschaft/produkte/details/48685-erziehung-quo-vadis.html - Bossek, Jan Frederik/Wester, Nadia (2022): Bericht zur Tagung „Pädagogische Institutionen des Jugendalters in der Krise?“ vom 23. bis 24. Juni 2022 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 42(4), S. 431-434. https://doi.org/3262/ZSE2204429
- Bossek, Jan Frederik (2022): Geschwister in Familien. In: Ecarius, Jutta/Schierbaum, Anja (Hrsg.): Handbuch Familie. Band 1: Gesellschaft, Familienbeziehungen und differentielle Felder. Wiesbaden: Springer VS. S. 473-491. https://doi.org/10.1007/978-3-531-19985-6_25
- Schierbaum, Anja/Bossek, Jan Frederik (2020): Lebensphasen. In: Sebastian Schinkel/Hösel, Fanny/Köhler, Sina-Mareen/König, Alexandra/Schilling, Elisabeth/Schreiber, Julia/Soremski, Regina/Zschach, Maren (Hrsg.): Zeit im Lebensverlauf. Ein Glossar. Bielefeld: Transcript. . S. 191-196. https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-4862-1/zeit-im-lebensverlauf/
- Oliveras, Ronnie/Bossek, Jan Frederik (2020): Familienerziehung in der Spätmoderne: Die Erziehung des Beratens. In: Thorsten Fuchs, Alena Berg & Anja Schierbaum (Hrsg.): Jugend, Familie und Generationen im Wandel. Erziehungswissenschaftliche Facetten. Wiesbaden: Springer VS. S. 173-189. https://doi.org/10.1007/978-3-658-24185-8_11
Rezensionen
- Bossek, Jan Frederik (2020): 50 Jahre nach 1968: Aktuelle Studien zu Emanzipation und Erziehung. In: Windheuser, Jeanette/Kleinau, Elke (Hrsg.): Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung: Generation und Sexualität (16/2020). Opladen, Berlin & Toronto: Barbara Budrich. S. 133-140. https://www.budrich-journals.de/index.php/fgfe/article/view/35054
Vorträge
- „,Wenn wir nach Hause gefahren sind ham wir wirklich geweint‘. Ergebnisse einer rekonstruktiven Studie zur Sorge zwischen Peers im Wehrdienst“, Vortrag im Rahmen der AdHoc-Gruppe „Der Neue Wehrdienst. Erziehungswissenschaftliche Perspektiven auf Jugend, Generationengerechtigkeit und das disziplinäre Selbstverständnis vor dem Hintergrund aktueller Bedrohungslagen“ (Organisiert von Dr. Jan Frederik Bossek und Prof.in Dr.in Sina-Mareen Köhler), 30. Kongress der DGfE in München, 25.03.26 (zusammen mit Prof.in Dr.in Sina-Mareen Köhler)
- „Alltägliche Lebensführung und Zukunftsgestaltung von Jugendlichen aus praxeologischer Perspektive rekonstruktiv erfasst und vermittelt“, Vortrag auf der Tagung „Erziehungswissenschaft und Nachhaltigkeit – Widerstände bearbeiten. Zukünfte gestalten. Auftakttagung der DGfE-Arbeitsgemeinschaft „Nachhaltigkeit bzw. Nicht-Nachhaltigkeit und planetare Zukünfte“, 29.09-01.10.25, Universität zu Köln (zusammen mit Prof.in Dr.in Sina-Mareen Köhler und Nadia Wester)
- „Die Erziehungsgestalt als Heuristik zur empirischen Rekonstruktion von Familienerziehung.
Eine praxeologische Weiterentwicklung und Anwendung des Konzepts“, Vortrag auf der Tagung des Netzwerks Erziehungswissenschaftliche Familienforschung, 08.06.24, Universität Osnabrück - „Geschwisterkonflikte in Viel-Kind-Familien als Herausforderung für die Familienerziehung“, Vortrag auf der Arbeitstagung „Geschwistersozialisation in Viel-Kind-Familien“, 06.-07.10.23, Europa-Universität Flensburg
- „,ich hatte die Sorge dass die sich gegenseitig im Haus umbringen‘ – Krisen in der Familienerziehung durch gewaltvolle Geschwisterkonflikte“, Vortrag auf der Jahrestagung der Kommission Qualitative Bildungs- und Biographieforschung (DGfE): „Krisenthematisierungen in der qualitativen Bildungsforschung – Krise der Differenz(en) – Differenz(en) der Krise?“, 14.-16. September 2022, Europa-Universität Flensburg
- „,also ich glaub meistens hat einer von uns dann angefangen zu petzen?‘ – Der Umgang mit Geschwisterstreit als Thema der Familienerziehung am Beispiel der Familie Brockmann", Vortrag auf der Tagung des Netzwerks Familienforschung (https://www.hf.uni-koeln.de/40288) „Erziehung und Bildung in der Familie“ an der Universität Dortmund, 14.11.20
- „Erziehungsmuster in Geschwisterfamilien. Eine qualitative Studie“, Vortrag auf dem Online-Einführungstag der Graduiertenschule der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, 13.11.20
- „Geschwistererziehung und Geschwisterbeziehung. Eine qualitative Studie zur Erziehung in Mehrkindfamilien und ihrer Auswirkungen auf die Geschwisterbeziehung“, Vortrag am Präsentationstag für Dissertationsprojekte der Graduiertenschule der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln, 05.04.2019