Methoden der Bildungs- und Sozialforschung unter bes. Berücksichtigung der Genderforschung  /  Soziologie

Department Erziehungs- und Sozialwissenschaften

 

Veranstaltungen im Sommersemster 2021:

Praxisprojekt zum Thema "Coronakrise" mit Interviews, Bild- und Textanalyse

Praxisprojekt bedeutet, dass mehrere Gruppen eigenständig kleinere qualitative Forschungsprojekte zum Thema entwickeln und selbstständig durchführen. Im Seminar selbst soll es thematische Anregungen für die Entwicklung von Projektideen, methodische Hilfestellungen und Austausch geben. Die grundlegenden erforderlichen methodischen Kompetenzen sollten allerdings in anderen Methodenveranstaltungen schon erworben sein bzw. im Laufe des Seminars erweitert und angewendet werden. Abgeschlossen wird das Praxisprojekt mit einem Projektbericht. Die konstruktive Beteiligung an den jeweiligen Projekten ist nachzuweisen.

Konfliktregelung

Da Konflikte allgegenwärtig sind, ist es auch die Frage nach erfolgreicher Konfliktregelung. In diesem Seminar soll deutlich werden, was es bei Konflikten zu beachten gilt, welche Formen der Konfliktregelung es gibt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Probleme wiederum dabei beachtet werden müssen. Es sollen verschiedene sozialwissenschaftliche Ansätze vorgestellt und anhand konkreter Beispiele deren Umsetzung gezeigt werden. Die Palette möglicher Themen reicht von Regelungsverfahren bei gewaltsamen internationalen Konflikten bis zur Mediation auf dem Schulhof.

Qualitative Interviews

Interviews gehören zu den wichtigsten Instrumenten der qualitativen Sozialforschung, doch im Dschungel der verschiedenen Ansätze und Formen von Interviews kann man leicht den Überblick verlieren. Was unterscheidet zum Beispiel ein narratives Interview von einem Experteninterview? Woran bemisst sich die Qualität von Interviews? Ist das überhaupt Wissenschaft, wenn einer dem anderen was erzählt? Und nicht zuletzt: Was muss man bei Interviews beachten? Was tun? Und was besser nicht? Das Seminar ersetzt nicht eine grundlegende Einführung in qualitative Methoden, aber wir wollen versuchen auf diese und weitere Fragen Antworten zu finden – und die Konzeption, Durchführung und Auswertung von Leitfadeninterviews selbst auszuprobieren.

Veranstaltungen im Wintersemester 2020/2021:

Einführung in die Methoden der qualitativen Sozialforschung: Leitfadeninterviews

Interviews gehören zu den wichtigsten Instrumenten der qualitativen Sozialforschung, doch im Dschungel der verschiedenen Ansätze und Formen von Interviews kann man leicht den Überblick verlieren. Was unterscheidet zum Beispiel ein narratives Interview von einem Experteninterview? Woran bemisst sich die Qualität von Interviews? Ist das überhaupt Wissenschaft, wenn einer dem anderen was erzählt? Und nicht zuletzt: Was muss man bei Interviews beachten? Was tun? Und was besser nicht? Das Seminar ersetzt nicht eine grundlegende Einführung in qualitative Methoden, aber wir wollen versuchen auf diese und weitere Fragen Antworten zu finden – und die Konzeption, Durchführung und Auswertung von Leitfadeninterviews selbst auszuprobieren.

Risiko - Krise - Sicherheit

Klimawandel, Covid 19, Finanzkrisen, Artensterben, Armut, Kriege, Nukelartechnik usw. - unsere Welt, in der die Menschheit eine historisch einmaliges Maß an Technik- und Naturbeherrschung erlangt hat und mehr denn je global vernetzt ist, ist - trotzdem oder deswegen? - voller existentieller Gefahren und Krisen. Politik scheint mehr und mehr zum Krisenmanagement, das immer auch Risikoeinschätzung ist, zu werden, und eine der Hauptforderungen an sie ist die nach Sicherheit. Was haben eigentlich sozialwissenschaftliche Theorien dazu zu sagen? Eine ganze Menge und dies nicht erst seit Neuestem. So prägte Ulrich Beck schon 1986 den Begriff der „Risikogesellschaft“ für unsere Gesellschaft, die in eine „zweite Moderne“ eingetreten sei. In diesem Seminar wollen wir uns mit diesem Ansatz und anderen sozialwissenschaftlichen Theorien zur Thematik von „Risiko – Krise – Sicherheit“ auseinandersetzen.

Methoden der qualitativen Sozialforschung: Text- und Bildanalyse

Gerade angesichts von Digitalisierung und der Entstehung virtueller Welten nimmt die Bedeutung von Text- und Bildanalyse immer weiter zu. Das Deuten, Verstehen und Dekonstruieren von Text und Bild gehört jedoch seit langem zu den Standardverfahren qualitativer Forschung, denn Texte und Bilder konstruieren unsere soziale Wirklichkeit, zeugen somit gleichermaßen von Interpretationen sozialer Wirklichkeit wie sie uns Interpretationen anbieten, und erzeugen so immer schon selbst den „sinnhaften Aufbau der sozialen Welt“ (Alfred Schütz 1932). In der Tradition von Hermeneutik und Phänomenologie stehend, gibt es ein breites methodisches Spektrum, zu dem auch die Grounded Theory gehört, auf die wir uns in dieser Übung stützen wollen. Doch auch andere Verfahren (z.B. Qualitative Inhaltsanalyse, Metaphernanalyse) sollen in dieser Übung erprobt werden anhand von kleinen Forschungsprojekten, deren Konzipierung, Durchführung und Auswertung eingeübt werden soll.

Veranstaltungen im Sommersemster 2020:

Qualitative Interviews

Interviews gehören zu den wichtigsten Instrumenten der qualitativen Sozialforschung, doch im Dschungel der verschiedenen Ansätze und Formen von Interviews kann man leicht den Überblick verlieren. Was unterscheidet zum Beispiel ein narratives Interview von einem Experteninterview? Woran bemisst sich die Qualität von Interviews? Ist das überhaupt Wissenschaft, wenn einer dem anderen was erzählt? Und nicht zuletzt: Was muss man bei Interviews beachten? Was tun? Und was besser nicht? Das Seminar ersetzt nicht eine grundlegende Einführung in qualitative Methoden, aber wir wollen versuchen auf diese und weitere Fragen Antworten zu finden – und die Konzeption, Durchführung und Auswertung von Interviews selbst auszuprobieren. Daher ist dies ein Seminar mit Übungen.

Praxisprojekt Polizeiforschung und Kriminologie

Praxisprojekt bedeutet, dass mehrere Gruppen eigenständig kleinere qualitative Forschungsprojekte zum Thema entwickeln und selbstständig durchführen. Im Seminar selbst soll es thematische Anregungen für die Entwicklung von Projektideen, methodische Hilfestellungen und Austausch geben. Die grundlegenden erforderlichen methodischen Kompetenzen sollten allerdings in anderen Methodenveranstaltungen schon erworben sein bzw. im Laufe des Seminars erweitert und angewendet werden. Abgeschlossen wird das Praxisprojekt mit einem Projektbericht. Die konstruktive Beteiligung an den jeweiligen Projekten ist nachzuweisen.

Konfliktregelung

Da Konflikte allgegenwärtig sind, ist es auch die Frage nach erfolgreicher Konfliktregelung. In diesem Seminar soll deutlich werden, was es bei Konflikten zu beachten gilt, welche Formen der Konfliktregelung es gibt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Probleme wiederum dabei beachtet werden müssen. Es sollen verschiedene sozialwissenschaftliche Ansätze vorgestellt und anhand konkreter Beispiele deren Umsetzung gezeigt werden. Die Palette möglicher Themen reicht von Regelungsverfahren bei gewaltsamen internationalen Konflikten bis zur Mediation auf dem Schulhof.

Qualitatives Praxisprojekt zum Thema "Heldentum"

Die Teilnahme am Praxisprojekt ist gekoppelt mit der Teilnahme am Seminar "Einführung in die soziale Netzwerkanalyse".
Ziel des Projektseminars ist es, die Studierenden an die eigenständige Forschungsarbeit heran zu führen. Dabei sollen die in der besuchten Veranstaltungen "Einführung in die soziale Netzwerkanalyse" gewonnenen Erkenntnisse in einem eigenständig entwickelten Projekt umgesetzt werden. Dieses Praxisprojekt umfasst daher die Entwicklung einer eigenen Forschungsfrage / -perspektive, die Auswahl eines angemessenen Samples, die Entwicklung des Forschungsinstruments, die praktische Durchführung des Projekts, die Auswahl und Anwendung von Auswertungsmethoden sowie die Diskussion der inhaltlichen Ergebnisse und der gemachten forschungspraktischen Erfahrungen.

Forschungswerkstatt Qualitatives Forschen

Im Mittelpunkt des Seminars steht die kollegiale Beratung der (geplanten, begonnenen) Forschungsarbeiten der Studierenden. Dazu werden in der Auseinandersetzung mit anspruchsvollen methodischen Fragen der Bildungsforschung Verfahren der qualitativen Forschung theoretisch und anwendungsbezogen erarbeitet und an exemplarischen Forschungsbeispielen erprobt.
Ziel des Seminars ist, dass die Studierenden auf der Grundlage fortgeschrittener Methodenkenntnisse in der Lage sind, Forschungsdesigns und Ergebnisse von Studien der qualitativ ausgerichteten Bildungs- und Sozialforschung zu verstehen und diese auf ihre methodische Qualität hin zu beurteilen.

Gewaltfreier Widerstand - Ziviler Ungehorsam

Das letzte Jahrzehnt hat mehrere, oft länderübergreifende Protestbewegungen hervorgebracht, die komplett oder überwiegend auf gewaltfreie Protestformen zurück gegriffen haben. So vielfältig die Protestbewegungen sind, so vielfältig sind auch gewaltfreie Protestformen. Doch was heißt überhaupt „Gewaltfreiheit“, „Widerstand“ oder „ziviler Ungehorsam“? Welche Menschenbilder und welche Politikverständnisse liegen dem zugrunde? Wie haben sich die Formen im Laufe der Zeit gewandelt und inwiefern sind sie kontextgebunden oder verallgemeinerbar?
In diesem Seminar wollen wir uns einerseits historisch, ideengeschichtlich und konzeptionell mit solchen Fragen auseinandersetzen. Andererseits soll anhand von Fallanalysen das erworbene Wissen angewandt und kritisch reflektiert werden.

Einführung in die Grounded Theory

Achtung: Dies ist ein Seminar im Modul "Empirische Sozialforschung". Es geht dabei um den Erwerb von Kenntnissen zu Forschungsmethoden. Die SNA (Soziale Netzwerkanalyse) ist eine Forschungsmethode. Wir werden uns NICHT mit sozialen Netzwerken im Sinne von Onlinediensten oder social media auseinandersetzen.

Ob Bildungswesen, Wirtschaft, Politik, Kultur - Netzwerke sind überall. Die soziale Netzwerkanalyse erfasst Netzwerke, indem Beziehungen zwischen Akteur_innen, deren Muster und Bedeutungen fokussiert werden. Soziale Strukturen wie Gruppen, Organisationen, politische Entscheidungsträger_innen, Märkte oder soziale Bewegungen können als Netzwerke konzipiert und hinsichtlich weiterer Konzepte wie z.B. Sozialkapital oder Machtdynamiken analysiert werden.
Das Seminar liefert eine systematische Einführung in die Fragestellungen, Konzepte, Modelle und Methoden der sozialen Netzwerkanalyse. Es werden sowohl theoretische als auch anwendungsbezogene Komponenten im Vordergrund stehen. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, anhand von Lektüre und gezielten Übungen Studierende mit den wesentlichen Grundzügen der sozialen Netzwerkanalyse sowie mit ihren Grenzen und Herausforderungen vertraut zu machen. Teilnehmende lernen, was Netzwerkanalyse kann und ist, sie kennen ihre wichtigsten Konzepte und sind in der Lage, netzwerkanalytische Analysen zu verstehen und selber auszuführen.

Veranstaltungen im Wintersemester 2019/2020:

Einführung in die Methoden der qualitativen Sozialforschung: Schwerpunkt Ethnografische Forschung

Qualitative Sozialforschung ist immer auch Feldforschung. Allerdings treten deren Grundprinzipien und -ideen innerhalb ethnografischer Ansätze besonders deutlich hervor. Im Seminar werden wir primär uns mit den Möglichkeiten und Grenzen ethnografischer Forschung befassen. Im Vordergrund steht eine Beschäftigung mit der Theorie und Praxis ethnografischer Forschung sowie Übungen.

Zu den Lernzielen des Seminars gehören: Eine erste Orientierung im Bereich der ethnografischen Forschung zu vermitteln. Dazu gehört ein Verständnis was ethnografische Sozialforschung ist und was nicht. Die Teilnehmenden sollen qualifiziert entscheiden können, für welche Fragestellungen sich eine ethnografische Vorgehensweise eignet, wie der Forschungs-prozess aussehen kann sowie welche Prozeduren und Techniken innerhalb des For-schungsprozesses zur Anwendung kommen können.

Sozialwissenschaftliche Konflikttheorien

Konflikte sind allgegenwärtig, vom Streit über Putzpläne in WGs, Prügeleien auf Schulhöfen, über den Bau von Bahnhöfen bis hin zu Kriegen. Was haben die Sozialwissenschaften zu ihren Ursachen, ihren Akteuren, ihren Dynamiken und Eskalationen zu sagen? Wie kann man Konflikte analysieren? Welche verschiedenen sozialwissenschaftlichen Theorien gibt es? Dieses Seminar soll einen Überblick geben und zu einer Auseinandersetzung mit den sozialwissenschaftlichen Antworten anregen. Dabei beginnen wir mit den Klassikern Hobbes, Marx, Weber und Simmel bevor wir uns aktuellen Theorien zuwenden.

Methoden der Polizeiforschung und Kriminologie

Unser Wissen über unsere Polizei, ihre Aufgaben, Arbeit, Methoden usw. beziehen die meisten von uns wohl in erster Linie aus einschlägig bekannten Fernsehproduktionen. Dies ist gelinde gesagt bedenklich angesichts der Tatsache, dass sie als Teil der Exekutive Hüterin des staatlichen Gewaltmonopols ist, für Sicherheit, Ordnung und Recht sorgen soll oder kurz gesagt grundlegende Aufgaben übernimmt, die unser Zusammenleben regeln und unsere Rechte und unseren Rechtsstaat schützen sollen, ja uns sogar sanktionieren darf.

In diesem Seminar wollen wir uns einerseits mithilfe empirischer Studien einen Einblick verschaffen. Neben Studien über die Polizei wird das Thema Jugendkriminalität ein Schwerpunkt sein. Andererseits wollen wir anhand dieser Studien methodische Kompetenzen erwerben und uns methodisch und inhaltlich kritisch mit ihnen auseinandersetzen.

Praxisprojekt Film zum Thema "Helden"

In diesem Praxisprojekt wollen wir uns zunächst ausgehend von dem Dokumentarfilm "10%: What makes a hero?" (Israel 2013) von Yoav Shamir mit dem Genre des Dokumentarfilms und der Frage nach "Helden", nach "gut und böse" nicht zuletzt aus sozialwissenschaftlicher Sicht, auseinandersetzen. In Gruppenarbeit wird das Praxisprojekt darin bestehen, einen eigenen kleinen Dokumentarfilm mit wissenschaftlichem Begleitheft zum Thema zu erstellen.

"Fünf Jahre lang ist Yoav Shamir mit der Kamera unterwegs gewesen, ist von San Francisco nach New York, in den Kongo, über Deutschland nach Südafrika und zurück nach Israel und Palästina gereist, um die unterschiedlichsten Charaktere zu treffen. Er traf die, deren Arbeit sich ganz um die Helden dreht, die die Helden und ihre Geschichten verwalten; er sprach mit Primatologen, Biologen, Neurologen und Genetikern. Er lernte Egoisten kennen, aufrechte Kämpfer, Alltagshelden, Freiheitskämpfer und zu guter Letzt auch einen gewandelten Helden. Und dann bekam er exklusiven Zugang zu einer revolutionären Verhaltensstudie, durchgeführt von zwei führenden Psychologen: Professor Philip G. Zimbardo (Stanford) und Professor Rony Berger (Tel-Aviv). Wie schon in seinen früheren Filmen führen Yoav Shamirs Fragen und seine Suche nach Antworten zu lustigen, dramatischen und überraschenden Situationen und an Orte, die ihn auch mit harten und verwirrenden Tatsachen konfrontieren. "10% Helden" wird jeden von uns auf seine Weise erreichen; denn der Film regt an, nachzudenken, wie wir uns selbst verhalten - oder verhalten würden: in unseren Beziehungen, Gemeinden und in der jeweiligen Rolle, die wir im öffentlichen Leben spielen. Der Blick aufs Heldentum lohnt sich, auch dank faszinierender Einblicke in die menschliche Natur." (https://programm.ard.de/?sendung=2810711451106443)

Veranstaltungen im Sommersemster 2019:

Leitfadeninterviews

Interviews gehören zu den wichtigsten Instrumenten der qualitativen Sozialforschung, doch im Dschungel der verschiedenen Ansätze und Formen von Interviews kann man leicht den Überblick verlieren. Was unterscheidet zum Beispiel ein narratives Interview von einem Experteninterview? Woran bemisst sich die Qualität von Interviews? Ist das überhaupt Wissenschaft, wenn einer dem anderen was erzählt? Und nicht zuletzt: Was muss man bei Interviews beachten? Was tun? Und was besser nicht? Das Seminar ersetzt nicht eine grundlegende Einführung in qualitative Methoden, aber wir wollen versuchen auf diese und weitere Fragen Antworten zu finden – und die Konzeption, Durchführung und Auswertung von Interviews selbst auszuprobieren. Daher ist dies ein Seminar mit Übungen.

Praxisprojekt Polizeiforschung und Kriminologie

Praxisprojekt bedeutet, dass mehrere Gruppen eigenständig kleinere qualitative Forschungsprojekte zum Thema entwickeln und selbstständig durchführen. Im Seminar selbst soll es thematische Anregungen für die Entwicklung von Projektideen, methodische Hilfestellungen und Austausch geben. Die grundlegenden erforderlichen methodischen Kompetenzen sollten allerdings in anderen Methodenveranstaltungen schon erworben sein bzw. im Laufe des Seminars erweitert und angewendet werden. Abgeschlossen wird das Praxisprojekt mit einem Projektbericht. Die konstruktive Beteiligung an den jeweiligen Projekten ist nachzuweisen.

Konfliktregelung

Da Konflikte allgegenwärtig sind, ist es auch die Frage nach erfolgreicher Konfliktregelung. In diesem Seminar soll deutlich werden, was es bei Konflikten zu beachten gilt, welche Formen der Konfliktregelung es gibt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Probleme wiederum dabei beachtet werden müssen. Es sollen verschiedene sozialwissenschaftliche Ansätze vorgestellt und anhand konkreter Beispiele deren Umsetzung gezeigt werden. Die Palette möglicher Themen reicht von Regelungsverfahren bei gewaltsamen internationalen Konflikten bis zur Mediation auf dem Schulhof.

Veranstaltungen im Wintersemester 2018/2019:

Sozialwissenschaftliche Konflikttheorien

Konlikte sind allgegenwärtig, vom Streit über Putzpläne in WGs, Prügeleien auf Schulhöfen, über den Bau von Bahnhöfen bis hin zu Kriegen. Was haben die Sozialwissenschaften zu ihren Ursachen, ihren Akteuren, ihren Dynamiken und Eskalationen zu sagen? Wie kan man Konflikte analysieren? Welche verschiedenen sozialwissenschaftlichen Theorien gibt es? Dieses Seminar soll einen Überblick geben und zu einer Auseinandersetzung mit den sozialwissenschaftlichen Antworten anregen. Dabei beginnen wir mit den Klassikern Hobbes, Marx, Weber und Simmel bevor wir uns aktuellen Theorien zuwenden.

Methoden der Polizeiforschung und Kriminologie

Unser Wissen über unsere Polizei, ihre Aufgaben, Arbeit, Methoden usw. beziehen die meisten von uns wohl in erster Linie aus einschlägig bekannten Fernsehproduktionen. Dies ist gelinde gesagt bedenklich angesichts der Tatsache, dass sie als Teil der Exekutive Hüterin des staatlichen Gewaltmonopols ist, für Sicherheit, Ordnung und Recht sorgen soll oder kurz gesagt grundlegende Aufgaben übernimmt, die unser Zusammenleben regeln und unsere Rechte und unseren Rechtsstaat schützen sollen, ja uns sogar sanktionieren darf.

In diesem Seminar wollen wir uns mithilfe empirischer Studien einen Einblick verschaffen. Diese Studien sind zum Teil Studien über Polizei, und zum Teil Studien von der Polizei zu den verschiedenen relevanten Themengebieten. Mit diesen Studien wollen wir uns methodisch und inhaltlich kritisch auseinandersetzen.

Praxisprojekt Fim zum Thema "Helden" 

In diesem Praxisprojket wollen wir uns zunächst ausgehend von dem Dokumentarfilm "10%: What makes a hero?" (Israel 2013) von Yoav Shamir mit dem Genre des Dokumentarfilms und der Frage nach "Helden", nach "gut und böse" nicht zuletzt aus sozialwissenschsftlicher Sicht, auseinandersetzen. In Gruppenarbeit wird das Praxisprojket darin bestehen, einen eigenen kleinen Dokumentarfilm mit wissenschaftlichem Begleitheft zum Thema zu erstellen.

"Fünf Jahre lang ist Yoav Shamir mit der Kamera unterwegs gewesen, ist von San Francissco nach New York, in den Kongo, über Deutschland nach Südafrika und zurück nach Israel und Palästina gereist, um die unterschiedlichsten Charaktere zu treffen. Er traf die, deren Arbeit sich ganz um die Helden dreht, die die Helden und ihre Geschichten verwalten; er sprach mit Primatologen, Biologen, Neurologen und Genetikern. Er lernte Egoisten kennen, aufrechte Käpfer, Alltagshelden, Freiheitskämpfer und zu guter Letzt auch einen gewandtelten Helden. Und dann bekmam er exklusiven Zugang zu einer revolutionären Verhaltensstudie, durchgeführt von zwei führenden Psychologen: Professor Philip G. Zimbardo (Standford) und Professor Rony Berger (Tel-Aviv). Wie schon in seinen früheren Filmen führen Yoav Shamirs Fragen und seine Suche nach Antworten zu lustigen, dramatischen und überraschenden Situationen und an Orte, die ihn auch mit harten und verwirrenden Tatsachen konfontieren. "10% Helden" wird jeden von uns auf seine Weise erreichen; denn dr Film regt an, nachzudenken, wie wir uns selbst verhalten - oder verhalten würden: in unseren Beziehungn, Gemeinden und in der jeweiligen Rolle, die wir im öffentlichen Leben spielen. Der Blick auf Heldentum lohnt sich, auch dank faszinierender Einblicke in die menschliche Natur." (http://programm.ard.de/?sendung=2810711451106443)  

Veranstaltungen im Sommersemster 2018:

Qualitative Interviews

Interviews gehören zu den wichtigsten Instrumenten der qualitativen Sozialforschung, doch im Dschungel der verschiedenen Ansätze und Formen von Interviews kann man leicht dern Überblick verlieren. Was unterscheidet zum Beispiel ein narratives Interview von einem Experteninterview? Woran bemisst sich die Qualität von Interviews? Ist das überhaupt Wissenschaft, wenn einer dem anderen was erzählt? und nicht zuletzt: Was muss man bei Interwies beachten? Was tun? Und was besser nicht? Das Seminar ersetzt nicht eine grundlegende Einführung in qualitative Methoden, aber wir wollen versuchen auf diese und weitere Fragen Antworten zu finden - und die Konzeption, Durchführung und Auswertung von Interviews selbst auszuprobieren. Daher ist dies ein Seminar mit Übungen.

Praxisprojekt Polizeiforschung

Praxisprojekt bedeutet, dass mehrere Gruppen eigenständig kleinere qualitative Forschungsprojekte zum Thema entwickeln und selbstständig durchführen. Im Seminar selbst soll es thematische Anregungen für die Entwicklung von Projektideen, methodische Hilfestellungen und Austausch geben. Die grundlegenden erforderlichen methodischen Kompetenzen sollten allerdings in anderen Methodenveranstaltungen schon erworben ssein bzw. im Laufe des Seminars erweitert und angewendet werden. Abgeschlossen wird das Praxisprojekt mit einem Projektbericht. Die konstruktive Beteiligung an den Projekten ist nachzuweisen.

Politische Radikalisierung und ihre Mediale Darstellung am Bsp. der Serie "Bruder-schwarze Macht"

Die jihadistische Radikalisierung ist mittlerweile nicht nur ein beachtetes Thema in deutschen Medien, sondern auch eine Herausforderung für angehende PädagogInnen. Doch wie sieht diese mediale Darstellung aus? Entspricht sie dem Stand der Forschung zum Thema? Die vierteilige zdf-neo Serie "Bruder - schwarze Macht" scheint diesen Anspruch zu erheben, aber kann sie ihn auch einlösen? In diesem Seminar wollen wir uns einerseits medienkritisch mit der medialen Darstellung auseinandersetzen, andererseits den Stand der Forschung und Ansätze zur Prävention erarbeiten und diese in die allgemeine Thematik politischer Radikalisierung einordnen.

Konfliktregelung

Da Konflikte allgegenwärtig sind, ist es auch die Frage nach erfolgreicher Konfliktregelung. In diesem Seminar soll deutlich werden, was es bei Konflikten zu beachten gilt, welche Formen der Konfliktregelung es gibt, welche Vorraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Probleme wiederum dabei beachtet werden müssen. Es sollen verschiedene sozialwissenschaftliche Ansätze vorgestellt und anhand konkreter Beispiele deren Umsetzung gezeigt werden. Die Palette möglicher Themen reicht von Regelungsverfahren bei gewaltsamen internationalen Konflikten bis zur Mediation auf dem Schulhof.

Veranstaltungen im Sommersemester 2016:

Sozialwissenschaftliche Konflikttheorien

Konflikte sind allgegenwärtig, vom Streit über Putzpläne in WGs, Prügeleien auf Schulhöfen, über den Bau von Bahnhöfen bis hin zu Kriegen. Was haben die Sozialwissenschaften zu ihren Ursachen, ihren Akteuren, ihren Dynamiken und Eskalationen zu sagen? Wie kann man Konflikte analysieren? Welche verschiedenen sozialwissenschaftlichen Theorien gibt es? Dieses Seminar soll einen Überblick geben und zu einer Auseinandersetzung mit den sozialwissenschaftlichen Antworten anregen. Dabei beginnen wir mit den Klassikern Hobbes, Marx, Weber und Simmel bevor wir uns aktuellen Theorien zuwenden, nicht zuletzt aus dem Bereich der Internationalen Beziehungen.

Qualitative Methoden: Interviews – ein Seminar mit Übungen

Interviews gehören zu den wichtigsten Instrumenten der qualitativen Sozialforschung, doch im Dschungel der verschiedenen Ansätze und Formen von Interviews kann man leicht den Überblick verlieren. Was unterscheidet zum Beispiel ein narratives Interview von einem Experteninterview? Woran bemisst sich die Qualität von Interviews? Ist das überhaupt Wissenschaft, wenn einer dem anderen was erzählt? Und nicht zuletzt: Was muss man bei Interviews beachten? Was tun? Und was besser nicht? Das Seminar ersetzt nicht eine grundlegende Einführung in qualitative Methoden, aber wir wollen versuchen auf diese und weitere Fragen Antworten zu finden – und die Konzeption, Durchführung und Auswertung von Interviews selbst auszuprobieren.

Da dies ein Seminar mit Übungen ist, besteht Anwesenheitspflicht, Pflicht zur Teilnahme an den Übungen sowie Beteiligung an den Vor- und Nachbereitungen der Übungen.

Praxisprojekt zum Thema „Flüchtlinge in Köln“

Praxisprojekt bedeutet, dass mehrere Gruppen eigenständig kleinere qualitative Forschungsprojekte zum Thema entwickeln und selbstständig durchführen. Im Seminar selbst soll es thematische Anregungen für die Entwicklung von Projektideen, methodische Hilfestellungen und Austausch geben. Die grundlegenden erforderlichen methodischen Kompetenzen sollten allerdings in anderen Methodenveranstaltungen schon erworben sein bzw. im Laufe des Seminars erweitert und angewendet werden. Abgeschlossen wird das Praxisprojekt mit einem Projektbericht. Die konstruktive Beteiligung an den jeweiligen Projekten ist nachzuweisen.

 

 

 

Veranstaltungen im Wintersemester 2015/16:

Praxisprojekt Film(analyse): Everyday Rebellion

In diesem Praxisprojekt wollen wir uns in den ersten Wochen des Seminars einerseits am Beispiel des Dokumentarfilms "Everyday Rebellion" Instrumente der Filmanalyse erarbeiten und uns andererseits mit der Thematik des Films - gewaltloser Widerstand - auseinandersetzen. So gerüstet sollen die Praxisprojekte selbst aus eigenen kleinen Filmprojekten bestehen, welche die Thematik des Films aufgreifen.

"Everyday Rebellion" (Österreich / Schweiz 2014) "kartografiert die unterschiedlichen Formen des gewaltlosen Widerstands, mit denen Aktivisten aus aller Welt auf ungewöhnliche Weise gegen die herrschenden Verhältnisse protestieren. .... Der Film beschränkt sich dabei nicht auf Agit-Prop-Bilder, sondern gewährt auch Einblicke in die Theorie des gewaltlosen Widerstands. ... Everyday Rebellion ist Teil eines Crossmedia-Projekts, das Arash und Arman Riahi zur Vernetzung von Aktivisten in aller Welt initiiert haben. Die iranisch-stämmigen Brüder wollen dem gewaltfreien Widerstand einen Kommunikationskanal zur Verfügung zu stellen. Sie sehen sich allerdings nicht als objektive Beobachter, sondern als Teil der Bewegung." http://www.kinofenster.de/filme/filmarchiv/everyday-rebellion-nik-film/

Sozialwissenschaftliche Methoden der Polizeiforschung und Kriminologie

Unser Wissen über unsere Polizei, ihre Aufgaben, Arbeit, Methoden usw. beziehen die meisten von uns wohl in erster Linie aus einschlägig bekannten Fernsehproduktionen. Dies ist gelinde gesagt bedenklich angesichts der Tatsache, dass sie als Teil der Exekutive Hüterin des staatlichen Gewaltmonopols ist, für Sicherheit, Ordnung und Recht sorgen soll oder kurz gesagt grundlegende Aufgaben übernimmt, die unser Zusammenleben regeln und unsere Rechte und unseren Rechtsstaat schützen sollen, ja uns sogar sanktionieren darf.

In diesem Seminar wollen wir uns mithilfe empirischer Studien einen Einblick verschaffen. Diese Studien sind zum Teil Studien über die Polizei, und zum Teil Studien von der Polizei zu den verschiedenen relevanten Themengebieten. Mit diesen Studien wollen wir uns methodisch und inhaltlich kritisch auseinandersetzen.

Religion und Gewalt in der globalisierten Welt

Das Verhältnis von Religion und Gewalt gehört zu den heiß diskutierten Themen unserer Zeit. In diesem Seminar wollen wir uns sowohl mit diesem Verhältnis als auch mit diesen Diskussionen auseinandersetzen. Wir werden uns dazu mit den Merkmalen von alten und neuen Fundamentalismen beschäftigen, der Rolle von Religion in politischen Konflikten, den Wechselwirkungen von Religion und Globalisierung und anderen Erklärungen für die andauernde Relevanz von Religion, insbesondere politisierter Religion, in der Politik. Dabei wird ein Schwerpunkt auf gewalttätigen religiösen Bewegungen / Organisationen liegen, ihren Rekrutierungs- und Propagandastrategien.

 

 

Veranstaltungen im Sommersemester 2015:

Qualitative Methoden: Interviews

Interviews gehören zu den wichtigsten Instrumenten der qualitativen Sozialforschung, doch im Dschungel der verschiedenen Ansätze und Formen von Interviews kann man leicht den Überblick verlieren. Was unterscheidet zum Beispiel ein narratives Interview von einem Experteninterview? Woran bemisst sich die Qualität von Interviews? Ist das überhaupt Wissenschaft, wenn einer dem anderen was erzählt? Und nicht zuletzt: Was muss man bei Interviews beachten? Was tun? Und was besser nicht?

Das Seminar ersetzt nicht eine grundlegende Einführung in qualitative Methoden, aber wir wollen versuchen auf diese und weitere Fragen Antworten zu finden - und sie an uns selbst auszuprobieren.

 

Praxisprojekt: Polizeiforschung und Kriminologie

Dieses Seminar ist das Praxisprojekt zu dem Seminar "Polizeiforschung und Kriminologie" (Forschendes Lernen: fachliche Inhalte) vom WS 2014/15. Praxisprojekt bedeutet, dass ein oder mehrere Gruppen eigenständig kleinere Forschungsprojekte zum Thema entwickeln und selbstständig durchführen während es im Seminar selbst Hilfestellung gibt. Die erforderlichen methodischen Kompetenzen sollten in anderen Methodenveranstaltungen schon erworben sein bzw. im Laufe des Seminars erweitert und angewendet werden.

 

Konfliktregelung

Da Konflikte allgegenwärtig sind, ist es auch die Frage nach erfolgreicher Konfliktregelung. In diesem Seminar soll deutlich werden, was es bei Konflikten zu beachten gilt, welche Formen der Konfliktregelung es gibt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Probleme wiederum dabei beachtet werden müsssen. Es sollen verschiedene sozialwissenschaftliche Ansätze vorgestellt und anhand konkreter Beispiele deren Umsetzung gezeigt werden. Die Palette möglicher Themen reicht von Regelungsverfahren bei gewaltsamen internationalen Konflikten bis zur Mediation auf dem Schulhof.

 

Veranstaltungen im Wintersemester 2014/15:

 

Forschendes Lernen - Praxisprojekt: Was ist los in der Türkei? 

Praxisprojekt bedeudet, dass die Teilnehmenden eigene kleine Forschungsprojekte planen und durchführen, wobei Methodenkenntnisse schon vorausgesetzt werden bzw. spätestens im Laufe des SoSe in anderen Veranstaltungen erworben werden sollten. Die Projekte sollen einen Bezug zum Thema Türkei aufweisen bzw. zu den im letzten Jahr beobachtbaren Protesten und Auseinandersetzungen in der Türkei, oder deren Wahrnehmung in Deutschland.

Dies ist die Fortsetzung des Seminars "Forschendes Lernen - Fachliche Inhalte: Was ist los in der Türkei?" vom WS 2013/14. Im SoSe werden in Gruppenarbeiten die Praxisprojekte durchgeführt, wofür schon von Teilnehmenden des Seminars im WS Ideen entwickelt wurden. Von Interessierten, die am Seminar im WS nicht teilgenommen haben, wird erwartet, dass sie sich mit Hilfe von Ilias (ab Anfang März verfügbar) über die Themen und Materialien des WS informieren. Die "Neuen" können sich einer der schon vorhandenen Projektgruppen anschließen oder - falls es mehrere sind - eigene Projektgruppen bilden.

 

Konfliktregelung

Da Konflikte allgegenwärtig sind, ist es auch die Frage nach erfolgreicher Konfliktregelung. In diesem Seminar soll deutlich werden, welche Formen der Konfliktregelung es gibt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Probleme dabei beachtet werden müsssen. Es sollen verschiedene sozialwissenschaftliche Ansätze vorgestellt und anhand konkreter Beispiele deren Umsetzung gezeigt werden. Die Palette möglicher Themen reicht von Regelungsverfahren bei gewaltsamen internationalen Konflikten bis zur Mediation auf dem Schulhof.

 

Qualitative Methoden: Interviews

Interviews gehören zu den wichtigsten Instrumenten der qualitativen Sozialforschung, doch im Dschungel der verschiedenen Ansätze und Formen von Interviews kann man leicht den Überblick verlieren. Was unterscheidet zum Beispiel ein narratives Interview von einem Experteninterview? Woran bemisst sich die Qualität von Interviews? Ist das überhaupt Wissenschaft, wenn einer dem anderen was erzählt? Und nicht zuletzt: Was muss man bei Interviews beachten? Was tun? Und was besser nicht?

Dies ist ein Seminar mit Übungen. Es ersetzt nicht eine grundlegende Einführung in qualitative Methoden, aber wir wollen versuchen auf diese und weitere Fragen Antworten zu finden - und sie an uns selbst auszuprobieren.