Der Vortrag entwickelt anhand von Katzeninhalten und -metaphoriken digital-kapitalistische, subjekt- und bildungstheoretische Perspektiven und verwickelt sie in gegenwärtige Medienkulturen. Dabei werden historische und gegenwärtige Subjektbegriffe in ihrer Relationalität und Bedingtheit analysiert sowie insbesondere ihre Transformationen durch digitale Infrastrukturen und Medieninhalte diskutiert. Im Spannungsfeld von Hyperindividualisierung, Vergemeinschaftung und ökonomischer Verwertung fragt der Text nach widerspenstigen, ja kratzbürstigen (medien-)pädagogischen Subjektivitäten, die Eigensinn, Vulnerabilität und kollektive Handlungsfähigkeit betonen, ohne dabei vollumfänglich Souveränitätsbehauptungen anzuhaften. So wird Cat Dis-/Content zugleich zum Medium und zur Metapher für Aporien der Medienbildung.