Der Vortrag „Decolonial Futures: Rethinking Africa, Music, Art, and Academic Practices“ fragt danach, wie Museen, Sammlungen und akademische Wissenspraktiken neu gedacht werden können, wenn afrikanische Kunst und Musik nicht länger in eurozentrische Kategorien eingeordnet, sondern als eigenständige Wissenssysteme ernst genommen werden. Ausgehend vom Iwalewahaus der Universität Bayreuth und seiner Gründungsidee, Kunst und Musik nicht als exotische Objekte, sondern in ihrer „Iwa“, nämlich ihrem Charakter sowie ihrer epistemischen und sozialen Bedeutung zu verstehen, entwickelt der Vortrag eine dekoloniale Perspektive auf Sammlung, Interpretation und institutionelle Verantwortung.