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25.06.2026

Kunst | Technohumane Subjektivierung. (Post)Phänomenologische Perspektiven auf das Lesen und Schreiben als wissenschaftliche (und künstlerische) Praxis in Zeiten von KI

Zu den in den letzten Jahren vieldiskutierten Entwicklungen im Bereich der generativen und konversationalen KI gehören u. a. Large Language Modells wie ChatGPT, Claude oder Gemini. Angesichts der rasanten ökonomischen Durchsetzung dieser KI-Technologie in vielen gesellschaftlichen Bereichen – nicht zuletzt im Bildungssystem – stellen sich ästhetische und bildungstheoretische Fragen. Diese zielen längst nicht mehr darauf, ob und inwieweit eine KI-Anwendung in der Lage ist, komplexere Texte oder auch andere ästhetische Artefakte hervorzubringen, sondern vielmehr darauf, wie menschliche Urteilspraktiken mit Blick auf textliche Artefakte verfasst sind und mehr noch, wie sich sprach- und schriftbasierte Bildungsprozesse des alphabetisierten Subjekts verändern, wenn generative KI sich in kulturelle Praktiken wie das Lesen und Schreiben von Texten und mithin in technohumane Kommunikationsprozesse einmischt? Der Vortrag wird diesen und verwandten Fragen nachgehen.

Manuel Kargın-Zahn ist Professor für Ästhetische Bildung am Department Kunst und Musik der Universität zu Köln. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Erziehungs- und Bildungsphilosophie, Filmbildung, Ästhetische Bildung und Kunstpädagogik in digitalen und globalen Transformationsdynamiken, Neumaterialistische Perspektiven der Ästhetischen Bildung. Weitere Infos: https://kunst.uni-koeln.de/zahn/