Ausgehend von seinem (auto-)ethnografischen Dissertationsprojekt zeigt Lukas Sonnemann Einblicke in die komplexe prozessuale Struktur und Dynamik von Ausstellungserfahrung. Dort stellt er dar, wie sich (ästhetische) Erfahrungen in Ausstellungen als probende Antwortversuche zeitigen und wissenschaftlich rekonstruieren lassen. Dabei unterstreicht er die situative Verankerung dieser Erfahrungsweisen, die sowohl die expositorischen Infrastrukturen und displays, als auch die räumliche Situierung und subjektive Perspektivierung miteinschließt. Über seine Arbeit hinausweisend entwickelt er hieran anschließend Impulse für ein in grundlegender Weise situiertes Verständnis ästhetischer Bildungsprozesse.
Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Studierenden, Lehrenden, Mitarbeitenden, externen Interessierten etc. sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in Ilias. (Externe Interessierte melden sich bitte per mail bei Nabi Wenke: Nwenke@smail.uni-Koeln.de