In diesem Workshop stellen wir uns die Frage, was geschieht, wenn KI als interaktive Kunstfigur inszeniert wird, die Rollen, Narrative und Codes von beispielsweise Hip-Hop-, Otaku- oder Influencer-Ästhetiken in Bewegung setzt und über Sprache sowie performative Agency auf das Gegenüber wirkt. Identität erscheint hier als gestaltbar, lesbar und medial vermittelbar. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus für die ästhetische Praxis? Dies diskutieren wir anhand eines schulischen Beispielprojekts, dessen technische Voraussetzungen erläutert und anhand einer Gestaltungsanleitung für eigene Chatbot-Charaktere nachvollziehbar gemacht werden.*