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02.12.2026

Migration anders erzählen – Identität, Herkunft und Flucht im Spiegel neuer Migrationsliteratur

Die Gesprächsreihe „Migration anders erzählen“ stellt Autor*innen mit Zuwanderungsgeschichte vor, die durch ihre Werke neue Perspektiven auf Migration, Identität und Herkunft bieten. Obwohl sie in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, thematisieren sie Integrationsschwierigkeiten, Heimat- und Identitätssuche sowie aktuelle Themen wie Bildungsungleichheit, Rassismus und Geschlechterverhältnisse, oft autobiographisch. Die Literatur ist emotional, persönlich und politisch, da sie alternative Erzählweisen zu gesellschaftlichen Debatten über Migration schafft.

Jede Sitzung beginnt mit Lesungen der eingeladenen Autor*innen, gefolgt von einer moderierten Diskussion. Die Reihe richtet sich an Studierende, Hochschulangehörige und die breite Öffentlichkeit. Sie ist kostenfrei und ohne Anmeldung zugänglich. Durch die interdisziplinäre Ausrichtung bietet sie eine sozial-, erziehungs- und literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Diversität anhand auto(sozio)biographischer und fiktionaler Erzählformen.