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Universität zu Köln

Humanwissenschaftliche Fakultät

Dewey-Center Köln

Literaturempfehlungen

Dewey-Center Köln


Die Dewey-Forschung, aber insbesondere die Pragmatismus- und Konstruktivismusforschung, sind so zahlreich an interessanten Werken, dass jede Literaturempfehlung problematisch ist, weil kein Werk alle Seiten beachten oder bearbeiten kann. Insoweit muss jede Forscherin oder jeder Leser seinen eigenen spezifischen Zugang wählen.

Warnen müssen wir sehr deutlich vor einigen deutschen Ausgaben, die durch Übersetzungsfehler der Werke Deweys ein sehr verzerrtes Bild erzeugen können. Dies gilt insbesondere für die Ausgaben von »Kunst als Erfahrung«, »Demokratie und Erziehung«, »Psychologische Grundlagen der Erziehung« und auch für die von Jürgen Oelkers unüberarbeitet herausgegebenen Aufsatzsammlungen. Sehr viel besser sind dagegen die in den letzten Jahren von Martin Suhr übersetzten Arbeit, die bei Suhrkamp erschienen sind.

Auf englisch gibt es sehr umfangreiche und viel umfassendere, oft auch aktuellere Literatur als auf deutsch. Insoweit kann die Forschung ohnehin nur unter Rezeption der englischsprachigen Literatur erfolgen. Hier können die deutschen Einführungen nur erste Schritte vorbereiten helfen.

 

Auf deutsch gibt es z.B. folgende Einführungen:

Kommentar: Bohnsack ist ein sehr guter Kenner Deweys und gibt eine prägnante Einführung.

Kommentar: Hier wird sowohl eine Einführung gegeben als auch das gegenwärtig aktuell diskutierte Verhältnis von Pragmatismus und Konstruktivismus besprochen. Es werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet.

Kommentar: Bei Joas geht es eher um theoretische Bezüge zur Demokratiediskussion. Ein guter Einstieg. Hier wären aber auch einige neuere Bücher aus der englischsprachigen Forschung zusätzlich zu empfehlen.

Kommentar: Jörke gibt eine Einführung aus der Sicht der Politikwissenschaft.

Kommentar: Bei Sandbothe geht es stärker um den Neopragmatismus.

Kommentar: Als kompetenter Übersetzer hat Suhr einen guten Einblick in das Werk gefunden. Zusammen mit Bohnsack und Hickman/Neubert/Reich erhält man eine gute Einführung.