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 Assistive Technologien in inklusiven Kontexten

Jun.- Prof.'in Dr. Liane Bächler

Zugrundeliegende Leitidee sowie Forschung & Lehre im Arbeitsbereich

Innerhalb des Arbeitsbereiches geht es um technologische Unterstützungsmöglichkeiten in der Heilpädagogik und Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen sowie den damit verbundenen Schwierigkeiten. Mithilfe assistiver Technologien erfährt die Personengruppe eine Stärkung ihrer Autonomie sowie eine Befähigung einer Teilhabe an Gesellschaft im weitesten Sinne, indem es primär um die Entwicklung und Entfaltung menschlicher Potentiale sowie um eine (kritische) Analyse solcher - (noch) fehlender - adäquater Unterstützungsnagebote zur Realisierung einer umfassenden Partizipation im Hinblick auf gesellschaftliche In- und Exklusionsprozesse geht.

Den Schwerpunkt am Arbeitsbereich bilden Lehre und Forschung im Bereich assistiver Technologien in schulischen sowie außerschulischen Kontexten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderungen. Dabei werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Kontext assistiver Technologien erfasst, die u.a. durch intelligentes technisches Design das Leben betroffener leichter und einfacher machen.

Ebenso geht es um die Entwicklung anwendungsbezogener Assistenztechnologien zur Ermöglichung oder Verbesserung gesellschaftlicher Teilhabe, mit denen zielgruppenspezifische Herausforderungen hinsichtlich einer allumfänglichen gesellschaftlichen Teilhabe bewältigt werden. Hierbei ist eine interdisziplinär (Rehabilitation, Sonderpädagogik, Sozialwissenschaften, Ingenieurswissenschaften, Architektur, Design, Gesundheitswirtschaft) angelegte Forschung unumgänglich, um assistive Technologien zur Förderung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen anwendungsspezifisch zu entwickeln und zu implementieren. Der zugrundeliegende Ausgangspunkt ist dabei nicht die Schädigung, Beeinträchtigung oder Behinderung, sondern das jeweils individuell - unter Hinzunahme adäquater assistiver Technologien - vorhandene und weiter zu verwirklichende Entwicklungs- und Entfaltungspotenzial, wobei eine Subjektorientierung und dessen Entwicklung und Entfaltung wissenschaftsperspektivisch der Ansatzpunkt sowie die Zielperspektive der zugrundeliegenden Leitidee darstellt.

Im Mittelpunkt der Forschung steht dabei der Mensch, seine professionelle und kompetent-fachliche Expert*innenunterstützung und somit umfassend partizipative Forschungsansätze, in denen Anwender*innen als Expert*innen fungieren.