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Projekt "Lebenswelten Jugendlicher und der Umgang mit KI, (LeJuKI)" (Gestartet: 01.03.2026, Finanzierung: Anschubmittel der Universität zu Köln)

Material und Methode: Standardisierte Online-Umfrage, narrative Interviews, Gruppendiskussionen, Dokumentarische Methode

Sample: 16- bis 17-Jährige, verschiedener Schulformen und Sozialindexstufen

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst Teil des Alltags junger Menschen. Ob in der Schule oder in der Freizeit – KI-Anwendungen werden zunehmend genutzt und entwickeln sich im rasanten Tempo weiter. So konnte die JIM-Studie (2025) bereits einen Zuwachs der KI-Nutzung von 27% gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Wonach 84% der befragten 12- bis 19-Jährigen ChatGPT verwendet haben. Im Zusammenhang mit der schulischen Leistungserbringung verwenden 54% KI-Anwendungen (mpfs 2025, 62). Trotz dieser repräsentativen Befunde stehen wissenschaftliche Untersuchungen zu ihrem konkreten Nutzen und ihrer Bedeutung für Jugendliche noch am Anfang.

Vor diesem Hintergrund werden im Projekt LeJuKi mit einem gestuften Samplingverfahren die Erfahrungen und Sichtweisen von 16- bis 17-Jährigen im Hinblick auf KI-Anwendungen untersucht. Ziel des Projekts ist es, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, wie häufig KI-Anwendungen genutzt werden und welche Bedeutung sie im Leben von Jugendlichen einnehmen. Basierend auf einem praxeologisch wissenssoziologischen Zugang können zudem Hinweise auf die Bedeutung von Bildungsorientierung und Schule gewonnen werden.

 

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen: Deborah Falsaperna, Anna Lena Winkler

Hilfskräfte: Julian Bauer, Dominique Furcht