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Übergänge gestalten – Brücken bauen zur schulischen Teilhabe für und mit erkrankten Schüler:innen (BRÜCKEN)

Bildung ermöglichen; Rückkehr unterstützen; Übergänge gestalten; Chancen schaffen; Kooperation fördern; Erkrankte Schüler:innen begleiten; Netzwerke stärken

 

Ansprechpartner: Dr. Robert Langnickel (Projektleitung), Prof. Dr. René Schroeder (Projektleitung Arbeitspaket 4.1)

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen:
Stefanie Elbracht, Friederike van Zadelhoff

 

Kooperationspartner:innen (Auswahl):

  • Pädagogische Hochschule Luzern (Dr. Robert Langnickel)
  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Prof. Dr. Annett Thiele)
  • Pädagogische Hochschule Salzburg (Dr.in Nicola Sommer)
  • Universität zu Köln (Prof.in Dr. Sophia Falkenstörfer)
  • Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Katja Höglinger)
  • Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik (Prof. Dr. Melanie Willke)

 

Projektbeschreibung

Im Rahmen des von Movetia geförderten Forschungsprojektes „BRÜCKEN“ bearbeitet der Arbeitsbereich das Arbeitspaket 4.1 mit dem Fokus auf eine quantitative Erhebung zum aktuellen Stand schulischer Übergangsprozesse nach längerer Krankheit im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Im Zentrum steht die systematische Erfassung von Herausforderungen, Bedarfen und bestehenden Praktiken aus der Perspektive von Lehrkräften an Klinikschulen sowie an aufnehmenden Regelschulen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der engen Verzahnung von Forschung und Praxis. Praktiker:innen werden im Rahmen praxisbezogener Validierungs- und Rückkopplungsprozesse aktiv eingebunden. Dies umfasst unter anderem Feedbackschleifen zur Verständlichkeit und Relevanz des entwickelten Fragebogens, die Beteiligung an Pretests sowie Unterstützung bei Rekrutierung und Feldzugang. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Erhebungsinstrumente sowohl wissenschaftlichen Qualitätskriterien entsprechen als auch die schulische Realität angemessen abbilden.

Die gewonnenen Daten liefern eine differenzierte empirische Grundlage zur schulischen Wiedereingliederung nach längerer Erkrankung. Die Ergebnisse fließen in die evidenzbasierte Weiterentwicklung konkreter Produkte und Tools zur Unterstützung krankheitsbezogener Übergänge ein. Ziel ist es, strukturierte, praxistaugliche und nachhaltige Unterstützungsangebote zu entwickeln, die den komplexen Anforderungen dieser Übergangssituationen gerecht werden.

Das Projekt zeichnet sich insbesondere durch seine länderübergreifende Perspektive sowie durch die systematische Verbindung von Forschung, Professionalisierung und Netzwerkbildung aus. Durch die Zusammenarbeit von Hochschulen, Klinikschulen und Regelschulen werden bestehende Strukturen analysiert und weiterentwickelt sowie institutionelle Kooperationsbeziehungen gestärkt.

 

Ziele des Projekts

Im Vordergrund steht die Verbesserung der schulischen Integration und Teilhabe von Schüler:innen, die aufgrund chronischer oder akuter Erkrankungen vor besonderen Herausforderungen im Schulalltag stehen.

Konkret verfolgt das Projekt folgende Zielsetzungen:

  • auf der Ebene der Schüler:innen: Verbesserung der schulischen Integration, Stabilisierung der Bildungsbiografie sowie Förderung von Teilhabe und Chancengerechtigkeit bei krankheitsbedingten Übergängen,
  • auf der Ebene der Lehrkräfte und Schulen: Entwicklung und Implementierung strukturierter, evidenzbasierter Konzepte zur Gestaltung krankheitsbezogener Übergänge sowie Stärkung professioneller Handlungssicherheit,
  • auf der Ebene der Institutionen und Netzwerke: Ausbau und Verstetigung der Kooperation zwischen Klinikschulen, Regelschulen und Hochschulen sowie nachhaltige Verankerung krankheitsbezogener Übergangsprozesse in inklusiven Schulkonzepten.

Durch die systematische Datengrundlage und die enge Vernetzung der beteiligten Akteur:innen wird erwartet, dass die Qualität und Effektivität krankheitsbedingter schulischer Übergänge nachhaltig verbessert wird.

Laufzeit: 12/2025 – 12/2027