
PARTIZIPATIONSBEDINGUNGEN UND BARRIEREN IN BILDUNG UND GESUNDHEIT
Unter der Zielperspektive von Inklusion rückt das Netzwerk Menschen in den Fokus, denen das Attribut „schwere Behinderung“ zugeschrieben wird und fragt nach Bedingungen und Barrieren gesellschaftlicher Partizipation. Im Zentrum stehen konzeptuelle Klärungen, interdisziplinäre Perspektiven sowie methodische Fragen, besonders mit Blick auf partizipative Forschung.
Förderer
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektnummer
535303201
FRAGENKOMPLEXE
Das Netzwerk bearbeitet drei miteinander verschränkte Fragenkomplexe
- Welche Implikationen hat das Attribut „schwere Behinderung“ und welche Konsequenzen ergeben sich für Partizipation?
- Welche Bedeutung hat Zugang zu Bildung für Partizipation und welche Möglichkeiten sowie Barrieren bestehen?
- Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Gesundheit, Gesunderhaltung und Partizipation?
WISSENSCHAFTLICHE ZIELE
- Grundlagenforschung und Begriffsklärung
- Analyse von Partizipationsbarrieren mit Fokus Bildung und Gesundheit
- Aufbau interdisziplinärer Kooperationen und Drittmittelinitiativen
- Weiterentwicklung von Methodologie und Methoden mit Blick auf partizipative Forschung
- Nachwuchsförderung durch regelmäßigen Austausch der Promovierenden.
TERMINE DER NETZWERKTREFFEN
- 17.10.2024 bis 18.10.2024 in Köln: Thema Attribuierung
- 16.05.2025 bis 17.05.2025 in Heidelberg: Thema Attribuierung
- 24.10.2025 bis 25.10.2025 in Köln: Thema Attribuierung und Bildung
- 24.04.2026 bis 25.04.2026 in Köln: Thema Bildung
- 23.10.2026 bis 24.10.2026 Online
- 07.05.2027 bis 08.05.2027 in Köln
MATERIALIEN UND EINBLICKE
Kurzprotokolle und thematische Arbeitsstände werden fortlaufend dokumentiert und hier gebündelt bereitgestellt:
- Kurzprotokoll Netzwerktreffen Oktober 2024
- Kurzprotokoll Netzwerktreffen Mai 2025
- Visualisierung Forschungsvorhaben „Attribuierung in Handlungspraktiken“
INITIATOR:INNEN UND NETZWERKMITGLIEDER
INITIATOR:INNEN
Prof. Dr. Tobias Bernasconi (Universität zu Köln)
Prof. em. Dr. Harald H. Goll (Universität Erfurt)
Prof.in Dr. Karin Terfloth (Pädagogische Hochschule Heidelberg)
Prof. Dr. Michael Wagner (RPTU Kaiserslautern-Landau)
WEITERE NETZWERKMITGLIEDER
Prof. Dr. Simon Baumann (Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen)
Prof.in Dr. Ursula Böing (Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen)
Prof. Dr. Reinhard Burtscher (Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin)
Dr. Caren Keeley (Universität zu Köln)
Dr. Nicola Maier-Michalitsch (Stiftung Leben pur, München)
Prof.in Dr. Cornelia Müller-Bösch (Hochschule für Heilpädagogik Zürich)
Prof.in Dr. Vera Munde (Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin)
Prof.in Dr. med. Tanja Sappok (Universität Bielefeld)
Prof.in Dr. Sabine Schäper (Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen)
Dr. Helga Schlichting (Universität Leipzig)
Dr. med. Jörg Stockmann (ev. Stiftung Volmarstein)
Prof.in Dr. Karin Tiesmeyer (Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe)
Prof. Dr. Erik Weber (Universität Erfurt)
Prof.in Dr. Melanie Willke (Hochschule für Heilpädagogik Zürich)
Prof. Dr. Peter Zentel (Ludwig-Maximilians-Universität München)
DOKTORAND:INNEN
Dr. Rahel Schowalter (RPTU Kaiserslautern-Landau)
M.Ed. Annalena Ziemski (Universität zu Köln)
KONTAKT UND WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
Koordination und Ansprechperson am Standort Köln:
Prof. Dr. Tobias Bernasconi
Weiterführende Informationen auf der Website der PH Heidelberg