Jun.-Prof. Dr. phil. Johannes C. Ehrenthal

Diplom-Psychologe

Psychologischer Psychotherapeut (Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie)

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Kurzvita

Johannes Ehrenthal studierte Psychologie am Georg-Elias-Müller Institut der Universität Göttingen. Nach Abschluss des Studiums zunächst Anstellung in der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Prof. Rüger) am Universitätsklinikum Göttingen. Im Jahr 2006 wechselte er nach Heidelberg und war zehn Jahre an der dortigen Psychosomatischen Universitätsklinik (Prof. Herzog/Prof. Schauenburg) tätig, zudem parallel für ein Jahr am Institut für Psychologie der Universität Kassel (Prof. Benecke), sowie sechs Monate als Post-Doc an der Penn State University bei Prof. Kenneth N. Levy. Von 2016 bis 2018 zeitlich befristete Professur für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse an der Universität Klagenfurt. Nach seiner Rückkehr nach Heidelberg übernahm er im Frühjahr 2018 die Leitung der Ambulanz des Instituts für Medizinische Psychologie (Prof. Ditzen). Seit Dezember 2020 hat Johannes Ehrenthal die Tenure-Track Professur für Klinische Psychologie und empirisch-quantitative Tiefenpsychologie an der Universität zu Köln inne.

Johannes Ehrenthal kann auf mehr als dreizehn Jahre tatsächlicher Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Menschen mit psychischen Störungen zurückgreifen. Dabei war er zusätzlich zur ambulanten Behandlung viele Jahre in der stationären Psychotherapie sowie konsiliarisch in unterschiedlichen Bereichen eines großen Universitätsklinikums tätig. Johannes Ehrenthal bringt neben einer breiten Erfahrung in der Psychotherapie ganz unterschiedlicher Problembereiche ein besonderes Interesse an der Behandlung von Menschen mit strukturellen Störungen der Persönlichkeitsentwicklung sowie komplexen Traumafolgestörungen mit. Er verfügt zusätzlich zur Expertise in einzeltherapeutischen Behandlung über Erfahrungen in Gruppenformaten sowie paartherapeutischen Settings.

Neben der Mitgliedschaft in unterschiedlichen Fachgesellschaften ist Johannes Ehrenthal im Arbeitskreis OPD (Mitglied des Koordinationsrats) und der Arbeitsgemeinschaft Psychodynamischer Professorinnen und Professoren aktiv. Er hat langjährige Erfahrung in Konzeptualisierung und Durchführung unterschiedlicher Lehrformate in der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung und ist als Dozent an psychodynamischen und verhaltenstherapeutischen Instituten sowie bei den Lindauer Psychotherapiewochen tätig. Dabei liegt ihm insbesondere die erfahrungsbasierte und kompetenzorientierte Lehre am Herzen, was sich auch in seiner Mitarbeit an der Entwicklung des kompetenzorientierten Gegenstandskatalogs für die Psychotherapie am Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) widerspiegelt.

 

Sprechstunde: nach Vereinbarung

 

Zentrale Publikationen

Jauk, I. & Ehrenthal, J. C. (2021). Self-reported levels of personality functioning from the Operationalized Psychodynamic Diagnosis (OPD) system and emotional intelligence likely assess the same latent construct. Journal of Personality Assessment, 103, 365-379.

Dinger, U., Fuchs, M., Schauenburg, H., & Ehrenthal, J. C. (2021). Change of emotional experience in Major Depression and Borderline Personality Disorder during psychotherapy: associations with depression severity and personality functioning. Journal of Personality Disorders, 35, Supplement A, 1-20.

Ehrenthal, J. C., Nikendei, C., Huber, J., Schultz, J.-H-. Friederich, H.-C. & Dinger, U. (2020). Prädiktoren des Lernerfolges eines erfahrungsbasierten Trainingsseminars zu psychodynamischen Interventionen. Verhaltenstherapie, 30, 128-136.

Ehrenthal, J. C.*, Düx., A.*, Baie, L., & Burgmer, M. (2019). Levels of personality functioning and not depression predict decline of plasma glucose concentration in patients with type 2 diabetes mellitus. Diabetes Research and Clinical Practice, 151, 106-113. [*shared first authorship]

Ehrenthal, J. C. (2019). Erfahrungsbasiertes Lernen psychodynamischer Interventionen. Forum der Psychoanalyse, 35, 413-428.

Ehrenthal, J. C., Levy, K. N., Scott, L. N., & Granger, D. A. (2018). Attachment-related regulatory processes moderate the impact of adverse childhood experiences on stress reaction in Borderline Personality Disorder. Journal of Personality Disorders, 32 (Supplement), 93-114.

Ehrenthal, J. C., Dinger, U., Horsch, L., Komo-Lang, M., Klinkerfuß, M., Grande, T., & Schauenburg, H. (2012). Der OPD-Strukturfragebogen (OPD-SF): Erste Ergebnisse zu Reliabilität und Validität. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 62, 25-32.

Ehrenthal, J. C., Dinger, U., Lamla, A., Funken, B., & Schauenburg, H. (2009). Evaluation der deutschsprachigen Version des Bindungsfragebogens "Experiences in Close Relationships - Revised" (ECR-RD). Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie, 59, 215-223.