Zentrum für Diagnostik und Förderung (ZeDiF)
Forschung
Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über aktuelle und abgeschlossene (Forschungs-)Projekte des ZeDiF. - Vorbeugen und Handeln- Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen mit Behinderung (SeMB)
- Hier sind wir-Kinder mit seltenen genetischen Syndromen
- SkillsLab - Wissen2
- Deutsche Normierung des Adaptive Behavior Assessment System - Second Edition (ABAS-II)
- Transition - Übergang von der kindzentrierten zur erwachsenenzentrierten Gesundheitsvorsorge von Menschen mit Behinderung
- Anwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF-CY) im schulischen Kontext- Quo vadis?
- Vielfalt im Lehrerzimmer?!
- Analyse sprachlicher Kompetenzen- Diagnoseinstrumente; Prozessbegleitende Diagnose der Schreibentwicklung
Vorbeugen und Handeln - Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen mit Behinderung (SeMB)
Nähere Informationen finden Sie unter: www.semb.eu
Laufzeit: 2013-2015
Projektleitung: Jun.-Prof. Dr. Pia Bienstein und Prof. Dr. Thomas Kaul
gefördert vom:
_______________________________________________________________
Hier sind wir - Kinder mit seltenen genetischen Syndromen
Dokumentationsfilm
Eine von vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen, die Familien von Kindern mit dem Cri-du-
Chat- und Cornelia-de-Lange Syndrom zusätzlich zu bewältigen haben, besteht in der Aufklärungsarbeit, die sie Tag täglich leisten. Denn bislang verfügen nur wenige Ärzte, Therapeuten, Erzieher sowie Lehrer über Kenntnisse von den Besonderheiten, Bedürfnissen und Entwicklungspotenzialen dieser Kinder. Dies erscheint angesichts der geringen Prävalenz von Kindern, die pro Jahr mit einem der zwei Syndrome in Deutschland auf die Welt kommen, erst einmal nicht verwunderlich, verringert hiermit jedoch nicht das Recht und Bedürfnis der Familien auf professionelle Beratung und Begleitung.
Die Dokumentation bietet Einblicke in den Alltag von Kindern, Jugendlichen/Erwachsenen mit Cri-du-Chat- und Cornelia-de-Lange Syndrom in Deutschland. Neben Interviews mit den Eltern und Geschwistern sowie Betreuern der Kinder/Jugendlichen aus Kindergarten/Schule und Arbeitsstelle, enthält die Dokumentation Experteninterviews aus dem Bereich der Humangenetik, Pädiatrie und Entwicklungspsychologie. Die Dokumentation richtet sich an Personen in sozialen und Gesundheitsberufen, Eltern von Kindern mit Cri-du-Chat- und Cornelia-de-Lange Syndrom sowie weitere Interessierte.
Im Rahmen der Verleihung des Eva-Luise und Horst Köhler Forschungspreises für seltene Erkrankungen, wurde der Trailer als Eröffnungsfilm gezeigt. Nähere Informationen sowie den Trailer finden Sie hier:
Laufzeit: 2012-2013
Projektleitung: Jun.-Prof. Dr. Pia Bienstein
Kamera: Norman Grotegut (Dipl. Kulturwissenschaftler)
gefördert durch die
_______________________________________________________________
Das SkillsLab bietet angehenden Sonder- und HeilpädagogInnen Einblicke in die Diagnostik und Förderung von Kindern mit Beeinträchtigungen. Durch die Verzahnung von Theorie, Forschung und Praxis ermöglicht das SkillsLab - im Sinne des Praxisorientierten Lernens - Studierenden der Universität zu Köln ihre Fachkenntnisse zu vertiefen und unter enger Supervision umzusetzen und zu reflektieren.
Nähere Informationen finden Sie hier.
Laufzeit: 2013-2015
Projektleitung: Jun.-Prof. Dr. Pia Bienstein und Dipl. Päd. Karla Verlinden
gefördert durch die
_______________________________________________________________
Deutsche Normierung des Adaptive Behavior Assessment System - Second Edition (ABAS-II)
Das ABAS-II ist ein im amerikanischen Raum vielfach genutztes und validiertes Instrument zur Einschätzung adaptiver Kompetenzen von Menschen mit und ohne Behinderung/psychischer Störung im Alter von Geburt bis 89 Jahren. Adaptive Fähigkeiten umfassen alle Verhaltensweisen, die für die selbstständige Bewältigung des Alltags erforderlich sind. Die dt. Normierung umfasst Kinder im Alter von 6-18 Jahren.
Laufzeit: 2013-2015
Projektleitung: Jun.-Prof. Dr. Pia Bienstein, Prof. Dr. Manfred Döpfner (Uniklinik Köln) & PD Dr. Judith Sinzig (LVR - Klinik Bonn)
_______________________________________________________________
Transition - Übergang von der kindzentrierten zur erwachsenenzentrierten Gesundheitsvorsorge von Menschen mit Behinderung
Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung, (Artikel 25) sieht vor, dass Menschen mit Behinderung Zugang zu allen Gesundheitsleistungen derselben Bandbreite, von derselben Qualität und auf demselben Standard zur Verfügung gestellt werden, wie allen anderen Menschen auch. Dieses beinhaltet auch Zugang zu all jenen Leistungen, die sie auf Grund ihrer Behinderung benötigen. Die medizinische Versorgung von Kindern mit Behinderung ist bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres Aufgabe der Sozialpädiatrischen Zentren (SPZs), sofern keine adäquate Behandlung durch niedergelassene Ärzte erfolgen kann (§119, 3, SGB V). Durch die Bündelung von unterschiedlichen Leistungen an den SPZs unter einem Dach (u.a. der Medizin, Psychologie, Heilpädagogik, Physio- und Ergotherapie, Logopädie) sollen Eltern und ihren Kindern der Zugang zu komplexen, fachspezifischen Leistungen angeboten, erleichtert und sichergestellt werden. Mit Übergang zum Erwachsenenalter bricht diese „gebündelte Leistung unter einem Dach" in Deutschland jedoch ab (mit vereinzelten Ausnahmen für Kinder mit Spina bifida). Dieses bedeutet für Eltern und ihre Kinder, dass neue, medizinisch-therapeutische Angeboten ausfindig gemacht werden müssen. Die Versorgungsleistungen und -strukturen scheinen in Bezug auf den Zugang zu entsprechenden Angeboten und deren Qualität sehr unterschiedlich in Deutschland zu sein.
Ziel der Untersuchung ist es, Informationen aus Elternsicht zum Übergang von einer kindzentrierten hin zu einer erwachsenenzentrierten Gesundheitsversorgung ihrer Kinder zu erhalten und hierdurch mögliche Verbesserungen vornehmen und erwirken zu können.
Laufzeit: 2013
Projektleitung: Jun.-Prof. Dr. Pia Bienstein, Dr. Urban Kiwit (SPZ, Sankt Augustin) & Dr. Christian Fricke (Werner-Otto-Institut)
_______________________________________________________________
Anwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF-CY) im schulischen Kontext - Quo vadis?
Laufzeit: 2012-2013
Projektleitung: Jun.-Prof. Dr. Pia Bienstein und Dipl. Psych. Ingo Jungclaussen
gefördert durch die Universität zu Köln
Forschungsprojekt in Kooperation mit dem Gesundheitsamt der Stadt Köln
Siehe ausführliche Informationen unter der Rubrik "Studierende" / "Forschendes Lernen"
Nähere Informationen erhalten Sie hier:
_________________________________________________________________________
Vielfalt im Lehrerzimmer?!Ein Workshop und Forschungsprojekt für und mit Lehramtstudentinnen mit Zuwanderungsgeschichte
Weitere Informationen unter: Flyer
_________________________________________________________________________
Analyse sprachlicher Kompetenzen - Diagnoseinstrumente; Prozessbegeleitende Diagnose der SchreibentwicklungWeitere Informationen unter: FörMig Uni Hamburg