Kompetenzzentrum für Inklusion und Diversity in der Arbeitswelt

Nachrichten aus dem Bereich Arbeit und Berufliche Rehabilitation :

Das Buch basiert auf einer Zusammenarbeit des wissenschaftlichen Netzwerks „Soziale Netzwerke und gesundheitliche Ungleichheiten (SoNegU)“, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 2016 für eine Laufzeit von drei Jahren gefördert und mittlerweile bis Ende 2020 verlängert wurde. Das Netzwerk besteht aus Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen und hat zum Ziel, die soziologische Netzwerkforschung in der deutschsprachigen Gesundheitsforschung bekannter und die Netzwerkperspektive für die Erklärung gesundheitlicher Ungleichheiten fruchtbar zu machen.

Frau Prof. Niehaus hat gemeinsam mit Dr. Stefan Zapfel und Dr. Nancy Reims das Kapitel „Soziale Netzwerke und Behinderung – Zugang und Stabilisierung der Einbindung in den allgemeinen Arbeitsmarkt“ (S.347-368) beigetragen.

Das Buch kann ab sofort im Open Access des Springer-Verlags ohne Zugriffsbeschränkungen abgerufen werden
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The book is based on a collaboration of the scientific network "Social Networks and Health Inequalities (SoNegU)" which has been funded by the German Research Foundation (DFG) since 2016 for a period of three years and has since been extended until the end of 2020. Researchers from different research fields are working together in order to disseminate the use of social network analysis in health research in Germany to use the network perspective for explaining the reproduction of health inequalities.

Prof. Niehaus, together with Dr. Stefan Zapfel and Dr. Nancy Reims, contributed the chapter „Soziale Netzwerke und Behinderung – Zugang und Stabilisierung der Einbindung in den allgemeinen Arbeitsmarkt“ [Social Networks and Disability - Access and Stabilisation of Inclusion in the General Labour Market] (p.347-368).

The book is available for free on the Springer website

Die Professorin für Arbeit und berufliche Rehabilitation Mathilde Niehaus ist zum Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des 3. Teilhabeberichtes der Bundesregierung berufen worden / Der Beirat soll die Bundesregierung bei der Erstellung des Berichtes unterstützen

Professorin Mathilde Niehaus ist von Bundesminister Hubertus Heil in den Wissenschaftlichen Beirat für den Dritten Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen berufen worden. Der Beirat besteht aus renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die die Erstellung des Teilhabeberichts unterstützen und begleiten und eigene Stellungnahmen erarbeiten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden Einblick in aktuelle wissenschaftliche behinderungsspezifische Diskurse geben und Erwartungen an die Inklusionspolitik im Bund formulieren.

Mathilde Niehaus ist eine national wie international anerkannte Rehabilitationsforscherin, die ein großes wissenschaftliches Portfolio mit Erfahrungen in der Kommissionsarbeit verbindet. Professorin Niehaus hat bereits in der Vergangenheit eine Reihe von Projekten für das Bundesministerium für Soziales durchgeführt, deren Schwerpunkt auf den tatsächlichen Auswirkungen der neuen Paragraphen des Sozialgesetzbuches IX in der Arbeitswelt im Sinne einer Rechtswirkungsforschung lag. Sie war außerdem Mitglied in der Wissenschaftlichen Fachgruppe des Ministeriums für das Projekt RehaFutur, in dem die zukünftige Weiterentwicklung erörtert wurden, die beruflichen Möglichkeiten von Menschen mit Behinderung zu gestalten.

Die Bundesregierung erstellt unter Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) alle vier Jahre einen Bericht über die Lage von Menschen mit Beeinträchtigungen in Deutschland. Damit wird die im Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (§ 88 SGB IX) und Artikel 31 des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) festgelegte Berichtspflicht erfüllt.

Das Prognos Institut wird die Datenanalyse für den Dritten Teilhabebericht vornehmen. In den Wissenschaftlichen Beirat des Dritten Teilhabeberichts wurden zehn Vertreterinnen und Vertreter verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen berufen, drei von ihnen sind auf Vorschlag des Deutschen Behindertenrats ernannt worden.

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Mathilde Niehaus, professor for labour and vocational rehabilitation at the University of Cologne, has been appointed a member of the Scientific Advisory Board of the 3rd Participation Report of the Federal Government / The Advisory Board is to support the Federal Government in preparing the report

Professor Mathilde Niehaus has been appointed by Federal Minister Hubertus Heil to the Scientific Advisory Board for the Third Participation Report of the Federal Government on the situation of people with disabilities. The Advisory Board consists of renowned scientists who support and accompany the preparation of the Participation Report. The scientists will provide insights into current disability-specific discourses and formulate expectations for the inclusion policy in the federal government.

Mathilde Niehaus is a nationally and internationally renowned rehabilitation researcher who combines a large scientific portfolio with experience in commission work. Prof. Dr. Niehaus has already conducted a number of projects for the Federal Ministry of Labour and Social Affairs in the past. She was also a member of the Ministry’s Scientific Experts for the RehaFutur Project, which discussed the future development of occupational opportunities for people with disabilities.

The Federal Government Report on Participation is released every four years focusing on the situation of people with disabilities in Germany. This complies with the reporting requirements laid down in German legislation (Sozialgesetzbuch; § 88 SGB IX) and Article 31 of the Convention on the Rights of Persons with Disabilities (UNCRPD).

The Prognos Institute will perform the data analysis for the Third Participation Report. Ten representatives of various scientific disciplines were appointed to the Scientific Advisory Board of the Third Participation Report, three of whom were appointed following the suggestion of the German Disability Council.

Bei der zweiten Beiratssitzung am 12.09.2019 wurden in Workshops und angeregten Diskussionsrunden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Projekt besprochen. Es ging unter anderem darum, welche Sprache angemessen ist, um die angestrebte breite Zielgruppe zu erreichen und um Stolpersteine bei der Umsetzung von Webprojekten. Durch die Unterstützung der Beiratsmitglieder mit ihrer Expertise aus unterschiedlichen Bereichen (Rehabilitation, Selbsthilfe, Interessenvertretung, Medizin, Versorgung- und Datenmanagement) sind wir in der Entwicklung der Online-Reflexionshilfe wieder ein Stück weitergekommen.

Weitere Informationen: Projekthomepage

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The advisory board of our project "To tell or not to tell? Working with chronic (health) conditions." met for the 2nd time on 12.09.2019. In workshops and panel discussions we addressed relevant topics and current challenges of the project. Among other things, we took a closer look at what kind of language is best to use in order to reach our broad target audience and discussed possible issues and barriers that can arise during the implementation of web-projects. Thanks to the support of the advisory board members with their expertise in different areas (rehabilitation, self-help, advocacy, medicine, care and data management) we were able to move another step forward in the development of the online reflection aid.

Further information: project homepage

Am 01.10.2019 erscheint im Rahmen der Zeitschrift des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der Hans-Böckler-Stiftung (WSI-Mitteilungen) ein Schwerpunktheft mit dem Thema "Gesundheit im Betrieb. Konzepte, Erfahrungen, Strategien". In diesem Schwerpunktheft wird das Präventions- und Wiedereingliederungsgeschehen im Sozialraum Betrieb aus einer akteurszentrierten Perspektive beleuchtet. Im Vordergrund stehen empirische Analysen zu den Möglichkeiten und Grenzen, eine Weiterbeschäftigung bzw. Wiedereingliederung in den Betrieb trotz gesundheitlicher Einschränkungen zu unterstützen. Auch der Lehrstuhl für Arbeit und Berufliche Rehabilitation ist mit einem Beitrag im Rahmen des Projekts "Schwerbehindertenvertretungen: Allianzpartner in Netzwerken" vertreten.

Weitere Infos dazu im Flyer (PDF zum Download) des Verlags.

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The journal of the Institute of Economic and Social Research of the Hans-Böckler-Foundation (WSI-Mitteilungen) is going to release a special issue titled "Health at Work. Concepts, Experiences, Strategies" on 01.10.2019. The special issue will focus on the prevention and reintegration processes in the social context of organisations from an actor-centred perspective. It will highlight empirical analyses of possibilities and limitations of supporting continued employment or reintegration into the company despite health impairments. The Chair of Labour and Vocational Rehabilitation has also contributed an article to the special issue within the scope of the project "The Representative Bodies of Employees with Disabilities: Alliance partners in networks.".

For further information see the flyer (PDF for Download) of the publishing house.

Im Rahmen des Projektes „Schwerbehindertenvertretungen: Allianzpartner in Netzwerken“ ist ein Handlungsleitfaden für Schwerbehindertenvertretungen zur Zusammenarbeit in Netzwerken entstanden. Der Handlungsleitfaden ist aus der Praxis für die Praxis entwickelt worden, um die konkrete Zusammenarbeit in Netzwerken zu unterstützen.

Der Handlungsleitfaden steht hier online zum Download zur Verfügung.

Wir bedanken uns bei den beteiligten Schwerbehindertenvertretungen und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) für die Zusammenarbeit sowie bei der Hans-Böckler-Stiftung für die Förderung und Unterstützung.

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Within the framework of the project "The Representative Bodies of Employees with Disabilities: Alliance partner in networks", an action guideline for the Representative Bodies of Employees with Disabilities to maintain cooperation in networks has been developed. In order to support the specific cooperation in networks, this guideline has been developed from practice for practice.

The action guideline can be downloaded here.

We would like to thank the Representative Bodies of Employees with Disabilities and the Mining, Chemical and Energy Industries Union (IG BCE) for their cooperation, as well as the Hans Böckler Foundation for its sponsorship and support.