NRW Fortschrittskolleg GROW

Aktuelles aus dem Fortschrittskolleg

 

Ankündigung: 10. Juli 2017 – Fünfte Wissenschaft-Praxis-Kollegtagung zum Thema „Versorgungslandschaften“

am 10. Juli 2017 findet ab 14:00 Uhr unsere fünfte Wissenschaft-Praxis-Kollegtagung statt, zu der wir Sie herzlich einladen möchten.

Es erwarten Sie spannende Vorträge der Doktorand*innen in zwei parallel stattfindenden Themenforen zu dem Thema “Versorgungslandschaften“.

Veranstaltungsort ist wieder der Kapitelsaal im IN VIAZentrum in der Stolzestraße 1a in 50674 Köln. Das IN VIA Zentrum liegt in derNähe des Bahnhofs Köln Süd.

Wir freuen uns sehr über Ihre Zusage und bitten um Anmeldung an konstanze.arp@uni-koeln.de oder telefonisch unter 0221-470 1182.

Hier finden Sie das gesamte Programm.

 

 

30. März 2017 –  GROW und ceres sprechen mit Praxis und Bürger*innen über Hochaltrigkeit

Am 30. März richtete das „Regionale Innovationsnetzwerk RIN ‚Gesundes Altern‘“, Kooperationspartner von GROW, gemeinsam mit vier Hochschulen aus NRW die Veranstaltung „Wissensaustausch aktiv gestalten – Förderung transdisziplinärer Arbeit in  NRW“ in der Industrie- und Handelskammer zu Köln aus.

Dr. Konstanze Arp, GROW und Anna Janhsen, ceres, Universität zu Köln, sprachen mit den Teilnehmer*innen über das Thema „Hochaltrige Menschen in NRW – Fragen an die ceresStudie NRW80+ an der Universität zu Köln“. „NRW80+“ erfasst erstmals landesweit und repräsentativ, unter welchen Umständen hochaltrige Menschen leben, welche Rolle sie in unserer Gesellschaft spielen und wie sie leben möchten. Nach einer kurzen Vorstellung der Studie diskutierten sie mit den Teilnehmer*innen, welche Themen relevant sind, um das Wohlbefinden von über achtzigjährigen Menschen zu erhalten oder zu verbessern. Die besprochenen Fragen sollen nach Möglichkeit von GROW-Doktorand*innen ab 2019 wissenschaftlich bearbeitet werden.

Die weiteren Foren wurden geleitet von Prof. Dr. Guido Heuel, Katholische Hochschule NRW zu dem Thema „Entgrenzung von Erwerbsarbeit in der personennahen Dienstleistung“; Dr. Andrea Kuhlmann, Institut für Gerontologie an der Technischen Universität Dortmund mit dem Thema „‚Our Puppet‘ - Pflegeunterstützung mit einer interaktiven Puppe für informell Pflegende“; sowie Dr. Annett Horn, Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld zu dem Themenfeld „Gesundheitskompetenz bei älteren Menschen“.

Ziel der Veranstaltung war der Dialog zwischen Forscher*innen, Praxis und Bürger*innen – dieses Ziel wurde mit Erfolg erreicht. 

Eine Zusammenfassung des Forums zu Hochaltrigkeit mit Fragen an die Alternsforschung finden Sie hier.

9. März 2017 – BAGSO Fachtagung zum Thema "Versorgung älterer Menschen in Kommunen sichern – ausgewogene Mahlzeiten ermöglichen"

Bundesminister Christian Schmidt will Engagement für gesunde Ernährung und Bewegung Älterer verstärken.

Die von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) erfolgreich erprobten Maßnahmen zur Förderung einer ausgewogenen Ernährung und mehr Bewegung älterer Menschen sollten jetzt verstärkt in die Fläche gebracht werden. „Das unterstützen wir“, stellte Bundesminister Christian Schmidt im Rahmen einer BAGSO-Fachtagung zum Thema „Versorgung älterer Menschen in Kommunen sichern – ausgewogene Mahlzeiten ermöglichen“ am  9. März 2017 in Berlin fest.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der BAGSO.

8. März 2017 – Öffentlicher Vortrag und Diskussion

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Köln, des Regionalen Innovationsnetzwerkes "Gesundes Altern", der DenkfabrEthik Aachen und des NRW Fortschrittskollegs GROW

Apps und Fitnesstracker können helfen, bis ins hohe Alter aktiv zu bleiben und besser mit gesundheitlichen Risiken oder Krankheiten umzugehen. Gleichzeitig bieten die Themen Gesundheit  und Technik Gelegenheiten zum generationsübergreifenden Lernen. An fünf Stationen stellten die Kooperationspartner aktuelle Projekte vor und diskutierten mit den Teilnehmer*innen.

Den Beginn machte die Aachener DenkfabrEthik und stellte den Teilnehmer*innen verschiedene Alterssimulationen vor. Sei es in Form von Brillen, die Augenerkrankungen wie den grünen Starr nachempfinden lassen, oder ein Alterssimulationsanzug, mit dem man sich 30 bis 40 Jahre älter fühlt. Mit Hilfe dieser Technologien sollen technische Systeme in ihrer Handhabung und Gestaltung verbessert werden.

Das Projekt MobiAssist setzt sich als Ziel, die körperliche Aktivität und die geistigen Fähigkeiten von Menschen mit Demenz zu verbessern sowie die Pflegenden zu entlasten. Dies soll mit Hilfe eines entwickelten Mobilitäts-Assistenzsystem geschehen, welches zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen installiert wird. Im Mittelpunkt stehen biographische Inhalte, Bewegungen, Musik, Spiel und Emotionen.

GROW gab einen kurzen Überblick über die Forschungsschwerpunkte und hob dabei die beiden Promotionsprojekte hervor, in denen es um Beziehungen zwischen den Generationen geht. So beschäftigt sich ein Doktorand mit Großeltern, die ihre Enkel betreuen. Das andere Projekt untersucht die gegenseitige Wahrnehmung von Jung und Alt im Stadtviertel. Unter der Überschrift „Lernen zwischen Jung und Alt“ fragten wir die Teilnehmer*innen, was sie von Älteren oder Jüngeren lernen und wo die Generationen zusammenkommen.

TAVLA, ein StartUp im Bereich eHealth/Assisted Living, hat eine Software entwickelt, die den Zugang zur Technologie vereinfacht. Zu den Einsatzmöglichkeiten gehören Touchscreens in Seniorenresidenzen, über die Speispläne aufgerufen werden können. In der privaten Nutzung dokumentiert die Software Blutdruckmessungen oder erinnert an Medikamente. Dabei werden die Daten innerhalb der eigenen vier Wände abgespeichert und bleiben somit Dritten verborgen.

Hannah Muranko vom Regionalen Innovationsnetzwerk „Gesundes Altern“ stellte gemeinsam mit zwei Mitarbeiterinnen der Stadt Köln verschiedene Angebote in Köln zum Thema Technik und Gesundheit für Senior*innen vor. Ein Beispiel sind Einführungskurse für Computer, Tablet, Smartphone für Menschen ab 60 von der Volkshochschule.

 

26. Januar 2017 – Vierte Wissenschaft-Praxis-Kollegtagung mit dem Thema „Soziale Beziehungen und Familie im Alter“

Die Dokumentation zur Tagung finden Sie hier:

Dokumentation

Dokumentation (Druckversion)

Der Link zur Podiumsdiskussion finden Sie hier.


 Begrüßung

Das NRW Fortschrittskolleg GROW lud am 26. Januar 2017 zur vierten Wissenschaft-Praxis- Kollegtagung ein. Über siebzig Teilnehmer*innen aus Wissenschaft und Praxis diskutierten zusammen über soziale Beziehungen und Familie im Alter.

 Frage Sind Großeltern, die viel Zeit mit ihren Enkeln verbringen, glücklicher und gesünder? Leben ältere Menschen in Partnerschaften gesünder als Alleinstehende? Und wie blicken Menschen ohne Kinder und Partner*in auf ihr Alter? Unter anderem mit diesen Fragen beschäftigen sich unsere Doktorand*innen im Themenschwerpunkt „Soziale Beziehungen und Familie im Alter“. Merih Ates, Regina Hilz und Katrin Alert erforschen, inwiefern die Familie und soziale Beziehungen das Wohlbefinden im hohen Alter beeinflussen können. Bei der Kollegtagung präsentierten sie erste Ergebnisse aus ihren Arbeiten und beantworteten Fragen aus dem Publikum.
 Diskussion Nach den drei Vorträgen gab es eine Podiumsdiskussion mit Dr. Almut Satrapa-Schill (Mitglied im Vorstand des Kuratoriums Deutsche Altershilfe), Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer (Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen) und Franz Müntefering (Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V.) zum Thema „Freunde, Nachbarn, Ehrenamt – Wozu braucht man noch die Familie?“
In der Dokumentation finden Sie eine kurze Zusammenfassung der Vorträge und anschließenden Diskussionen mit dem Publikum und können in die Podiumsdiskussion reinlesen.
Die Videoaufzeichnung der Podiumsdiskussion in voller Länge finden Sie hier.

 

Dezember 2016 – Halbzeit für das NRW Fortschrittskolleg GROW

Fast zwei Jahre liegen hinter uns; in zwei Jahren werden hoffentlich alle unsere Doktorand*innen erfolgreich promoviert sein und sich zu neuen beruflichen Herausforderungen aufmachen. Wir haben die kalten Dezembertage genutzt, um das bisher Erlebte und Erreichte Revue passieren zu lassen und in diesem Logbuch für Sie zu dokumentieren.

Das Logbuch finden Sie hier.

 

Dezember 2016 –  Ein Beitrag unserer Doktorandinnen Anna Schlomann und Katja von Storch in der ProAlter

Moderne Technik für die Krankheitsprävention

Fitnessarmbänder können älteren Menschen dabei helfen, die eigene Aktivität zu kontrollieren, und zu mehr Bewegung motivieren. Die Studie „Motivierend oder überfordernd? Die Nutzung von Fitness Trackern zum Selbst-Monitoring älterer Menschen“ zeigt, dass Ältere durchaus motiviert sind, moderne Technikfür mehr körperliche Aktivität zu nutzen, vorausgesetzt, sie wird an die Bedürfnisse der älteren Nutzer angepasst.

ProAlter ist ein Fachmagazin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), welches viermal Mal im Jahr mit Berichten, Reportagen, Interviews und Kommentaren zu wichtigen und aktuellen Fragen rund ums Alter und Älterwerden informiert. Allen, die sich beruflich, ehrenamtlich oder privat mit Fragen des Älterwerdens beschäftigen, gibt ProAlter wertvolle Anregungen und Impulse für ihre Arbeit. Das Spektrum umfasst dabei alle Bereich der Altenhilfe und Seniorenarbeit, von der Pflege bis hin zur kommunalen Altenhilfeplanung und Bürgerschaftlichem Engagement.

Den ganzen Artikel zum Nachlesen finden Sie in der aktuellen Ausgabe der ProAlter, 04/2016, auch online erhältlich.             

 

 

14. November 2016 – Interviews zu den Promotionsprojekten von Regina Hilz und Ralf Tebest

Regina Hilz und Ralf Tebest sprachen über ihre Promotionsprojekte und das NRW Fortschrittskolleg GROW. Die Videos stehen auf dem Youtube-Channel der Universität zu Köln zur Verfügung.

Zusätzlich beschäftigt sich das Wissenschaftsmagazin "forschung 365" der Universität zu Köln aktuell mit dem Thema Altern. Unter dem Beitrag „Das vierte Lebensalter: Wie können Menschen auch im hohen Alter gut leben?“ wurde auch ein Interview mit Frau Prof. Dr. Susanne Zank, Sprecherin des NRW Fortschrittskolleg GROW, geführt.

Hier geht es zu den Videos von Regina Hilz , Ralf Tebest und Frau Prof. Dr. Susanne Zank.

Die aktuelle Ausgabe des Wissenschaftsmagazins „forschung 365“ finden Sie hier.

 

6. / 7. Oktober 2016 – Doktorand*innen präsentieren Ergebnisse auf internationaler Konferenz in Schweden

Doktorand*innen des NRW Fortschrittskollegs GROW diskutieren ihre Forschung mit internationalen Wissenschaftler*innen auf der Konferenz Aging & Society im schwedischen Norrköping. GROW ist mit drei Vorträgen und vier Postern vertreten.

Das Programm der Tagung Aging & Society finden Sie hier.

 

September 2016 – Ein Beitrag unserer Doktorandin Anna Schlohmann in den BAGSO-Nachrichten

Selbstbestimmung im Internet. Können wir entscheiden, was mit unseren Daten passiert?

Smartphones und Social Media sind ein selbstverständlicher Teil unseres Alltags geworden. Die
Digitalisierung bedeutet aber auch, dass immer mehr persönliche Daten online verfügbar sind und
Unternehmen wie Google und Facebook darauf zurückgreifen können.

Obwohl ältere Nutzer*innen die digitalen Medien anders nutzen als die „Digital Natives“, also
Jüngere, die mit dem Internet aufgewachsen sind, unterscheidet sich der Wunsch nach
Datensicherheit und Informiertheit kaum zwischen den beiden Gruppen.

BAGSO-Nachrichten: Die BAGSO – Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisation e.V. ist eine Interessensgemeinschaft der älteren Menschen in Deutschland. Viermal jährlich wird eine Fachzeitschrift für Aktive in der Seniorenarbeit und Seniorenpolitik herausgegeben. Jede Ausgabe widmet sich einem Schwerpunktthema, wie z.B. „Wohnen im Alter“, oder „körperliche  und geistige Fitness“. Berichtet wird über Projekte, Wettbewerbe, Veranstaltungen und Aktuelles aus Gesellschaft, Politik undWissenschaft.

Den ganzen Artikel zum Nachlesen finden Sie in den BAGSO-Nachrichten, 03/2016, S. 38, oder hier.

 

9. September 2016 – GROW stellt Promotionsprojekte auf dem Gerontologie und Geriatrie Kongress in Stuttgart vor

Beim Gerontologie und Geriatrie Kongress, der dieses Jahr vom 7. bis zum10. September in Stuttgart stattfand, hat sich das NRW Fortschrittskolleg GROW in einer eigenen Postersession vorgestellt. AlleDoktorand*innen von GROW haben bei der von Prof. Dr. Hans-Werner Wahl moderierten Veranstaltung erste Forschungsergebnisse mit interessierten Gerontolog*innen.

 

11. August 2016 – Ministerin Svenja Schulze besucht das Promotionsprojekt unserer Doktorandin Natalia Schulz.

Birgitt Lahaye-Reiss, Natalia Schulz, Svenja Schulze

(Bild: MIWF / Bettina Engel-Albustin)

Das Forschungsvorhaben unserer Doktorandin Natalia Schulz ist darauf ausgerichtet, die Lebenswelt älterer Spätaussiedler*innen in einem Quartier zu untersuchen. Schon vor ihrem Arbeitsbeginn im Fortschrittskolleg hat Frau Schulz den Kontakt zum Aachener Förderverein „Integration durch Sport“ aufgebaut. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit der stellvertretenden Vorsitzenden Birgitt Lahaye-Reiß, die bedarfsgerechte Angebote für ältere Spätaussiedler*innen im Stadtteil Driescher Hof entwickeln will. Am 11. August 2016 hat Svenja Schulze, Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW, ein Stadtteil-Cafe in Aachen besucht, wo sich regelmäßig ältere Frauen aus der ehemaligen Sowjetunion zum Karten spielen treffen. Mit Tee, Kuchen und viel Herzlichkeit begrüßte sie die kleine Gruppe und schlüpfte so für einen kurzen Moment in die Lebenswelt der älteren Damen. Hautnah erlebte sie die Frauen in ihrer alltäglichen Umgebung und hörte ihnen gespannt zu, als sie von ihren Biographien erzählten.

Kaffee und Kuchen mit Natalia Schulz und Svenja Schulze

(Bild: MIWF / Bettina Engel-Albustin)

Ebenso gab es ein anregendes Gespräch mit Birgitt Lahaye-Reiß vom Aachener Förderverein „Integration durch Sport“ – Praxispartnerin unserer Doktorandin Natalia Schulz. Mit viel Freude und Enthusiasmus berichteten beide Svenja Schulze, über das erste Kennenlernen und über die bisherige Zusammenarbeit. Dabei konnte sich die Ministerin ein klares Bild vor Augen führen, wie transdisziplinäre Forschung auf Praxisebene verläuft und auf welche Chancen und Herausforderungen Wissenschaft und Praxis stoßen.

Freude bei den älteren Damen

(Bild: MIWF / Bettina Engel-Albustin)

Im Großen und Ganzen war es ein sehr schöner und zugleich aufregender Tag für alle Beteiligten. Die älteren Damen haben sich – trotz anfänglicher Skepsis – wohlgefühlt und sich gefreut, Svenja Schulze persönlich kennengelernt zu haben.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein- Westfalen erstellte während des Besuchs ein ausführliches Portät unserer Doktorandin Natalia Schulz. Hier geht es zum Online-Porträt.

 

9. Juni 2016 – Dritte Wissenschaft-Praxis-Kollegtagung

zum Thema "Quartier und Bürgerschaftliches Engagement"

Die Dokumentation zur Tagung finden Sie hier:

Dokumentation      

Dokumentation (Druckversion)

Kollegtagung_1

Im Mittelpunkt der dritten Wissenschaft-Praxis-Kollegtagung des Fortschrittskollegs GROW stand die gemeinschaftliche Diskussion des Themas „Quartier und Bürgerschaftliches Engagement“.

Zum Einstieg beleuchtete der Impulsvortrag von Ursula Kremer-Preiß, Leiterin des Bereichs Wohnen und Quartier vom KDA (Kuratorium Deutsche Altershilfe), konzeptionelle Anforderungen und Herausforderung bei der Umsetzung von altengerechten Quartierskonzepten.

Demografische, ökonomische und soziale Entwicklungen sind Faktoren, die für die Strukturierung im Bereich Altenhilfe Herausforderungen darstellen. Doch auch innerhalb der Planungs- und Durchführungsphase von Quartieren kann es zu Schwierigkeiten kommen, weshalb eine Zusammenarbeit der verschiedenen Akteur*innen unerlässlich ist. Denn letztendlich sind altengerechte Quartiere für alle ein Gewinn.

 Kollegtagung_2

In den anschließenden parallelen Workshops diskutierten Doktorand*innen und Praxispartner*innen über verschiedene Aspekte der altengerechten Quartiere.

Die Ergebnisse wurden jeweils in den Gruppen zusammen erarbeitet und am Ende allen Teilnehmer*innen vorgestellt.
 Kollegtagung_3 Andrea Multmeier (der Patriätische NRW) und Petra Gräff (StadtteilGenossenschaft Vogelsang eG) moderierten den Workshop „Bürgerschaftliches Engagement im Quartier – Besonderheiten und Motivationsstrategien“. Zur Diskussion wurde die Frage gestellt „Warum engagieren sich die Menschen im Quartier?“ Die Teilnehmer*innen berichteten dabei über ihre eigenen Erfahrungen aus ihren Quartieren und nannten verschiedene Beispiele für bürgerschaftliches Engagement. Es stellte sich heraus, dass Menschen sich im Quartier besonders engagieren, weil sie ihre Lebensqualität erhöhen möchten, sich für ihr Quartier verantwortlich fühlen, Probleme erkennen und weil sie nachhaltig etwas bewirken wollen.
 Kollegtagung_4 Der Workshop „Nachbarschaftliche Ansätze im Sozialraum Innenstadt – Erste Erfahrungen zur Beteiligung von Akteuren und Quartiersbewohner*innen im Projekt‚ Entwicklung altengerechter Quartiere.NRW“, moderiert von Sandy Schilling (Caritasverband für die Region Krefeld e.V.) formulierte zu Beginn mit den Teilnehmer*innen zentrale Anliegen und Handlungsfelder in Bezug auf die Quartiersentwicklung. Dabei kam heraus, dass langfristige finanzielle Förderung sowie konkrete Zuständigkeiten für die Entwicklung des Projekts entscheidend sind. Eine Herausforderung sei das fehlende gemeinsame Bewusstsein der Bewohner*innen der Quartiere. Wichtig ist, zu erreichen, dass alle Akteure ein gemeinsames Ziel anstreben.
 Kollegtagung_5 Im Workshop „Gestaltung und Wahrnehmung niedrigschwelliger Angebote für ältere Migrant*innen im Quartier“ stellte die Moderatorin, Natalia Schulz (NRW Fortschrittskolleg GROW), verschiedene Perspektiven aus der Migrationsforschung vor. Ausgehend von der Migration als kritischem Lebensereignis, wurden das Hineinfinden in die neue Kultur und die Ambivalenz zwischen Integration und Exklusion im Ankunftsland thematisiert.  Die Teilnehmer*innen wurden nach ihren Erfahrungen und Kenntnissen zu niedrigschwelligen Angeboten für Migrant*innen gefragt. Im Falle ethnisch geschlossener Gruppen sollte die kulturelle Pflege bzw. Stärkung wertgeschätzt und respektiert werden.
 Kollegtagung_6 Andreas Bergholz (NRW Fortschrittskolleg GROW) moderierte den Workshop „Gegenseitige Wahrnehmung von Jung und Alt im Quartier“. Ausgangspunkt der Diskussion war die Feststellung, dass der demografische Wandel eine generationsübergreifende Herausforderung darstellt. Die Teilnehmer*innen stellten fest, dass es im Alltag eher wenige Kontakte zwischen den Generationen außerhalb von Familienstrukturen und konkreten Veranstaltungen oder Projekten gibt. Es sollte interessante und attraktive Angebote für alle Altersgruppen geben, um den verschiedenen Generationen Begegnungs- und Austauschmöglichkeiten zu eröffnen.

 

Publikation: Motivierend oder überfordernd? Die Nutzung von Fitness Trackern zum Selbst-Monitoring älterer Menschen

Autoren: Anna Schlomann, Katja von Storch, Peter Rasche und Christian Rietz
Erschienen in: HeilberufeScience. doi:10.1007/s16024-016-0275-6

Studien haben gezeigt, dass körperliche Aktivität durch Selbst-Monitoring gefördert werden kann. Selbst-Monitoring bezeichnet das Dokumentieren von Bewegung und Gesundheitsindikatoren mittragbaren elektronischen Geräten. Ausreichend Bewegung ist insbesonderezur Prävention von gesundheitlichen Einschränkungen im höheren Alter wichtig. Bisher ist ungeklärt, wie ältere Menschen Selbst-Monitoring nutzen und welches Feedback sie sich wünschen. Auch motivationale Aspekte und Folgen der Nutzung sind kaum untersucht.

Ziel der Studie war es, Erfahrungen, Chancen und Grenzen des Selbst-Monitorings bei älteren Menschen zu untersuchen.

Mit den Teilnehmern einer Usability-Studie (n = 6, Durchschnittsalter 71,7 Jahre) wurde ein leitfadengestütztes Gruppeninterview geführt. Diskutierte Themen waren Erfahrungen und Auswirklungen des Selbst-Monitorings auf Verhalten. Die Äußerungen wurden mithilfe von qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet.

Die Analyse ergab vier Hauptthemen: „Gründe für die Nutzung“, „Handlungsstrategien“, „Folgen der Nutzung“ und „Funktionsfähigkeit des Geräts“.

Generell sind ältere Menschen zum Selbst-Monitoring motiviert. Es zeigten sich jedoch auch problematische Aspekte wie eine fehlende Passung aktueller Geräte zu den Bedürfnissen älterer Personen. Dies kann zu möglicher Überforderung und einem erhöhten Bedarf an Unterstützung bei der Nutzung führen. Wenn diese Anforderungen berücksichtigt werden, kann Selbst-Monitoring zu einer Förderung der Bewegung im höheren Alter beitragen.

 

12. Mai 2016: Öffentlicher Vortrag und Diskussion

NRW Fortschrittskolleg GROW und Volkshochschule Köln

Unsere Gesellschaft wird zunehmend älter. Besonders Sensibilität und Aufgeschlossenheit gegenüber älteren Menschen sind notwendig, um eine altersfreundliche Kultur zu schaffen, in der auf die Belange älterer Menschen geachtet und eingegangen wird. Doktorandinnen und Doktoranden des NRW Fortschrittskollegs GROW stellten am 12. Mai 2016 im FORUM Volkshochschule, am Neumarkt, aktuelle Forschungsergebnisse und Trends vor und diskutierten diese gemeinsam mit dem Publikum.

Zu Beginn wurde das Konzept der „Altersfreundlicher Kultur“ nach Andreas Kruse dem Publikum vorgestellt. Anschließend folgte ein Vortrag von Jaroslava Zimmermann, über alternsfreundliche Arbeitswelten. Katrin Alert hielt danach einen Vortrag über ältere Menschen als Akteur*innen und Zielgruppe einer altersfreundlichen Kultur. Andreas Bergholz beleuchtete in seinem Vortrag über Partizipation älterer Menschen die Ergebnisse einer Trendanalyse, die zur Schlussfolgerung führen, dass ein positiver Zusammenhang zwischen Partizipation und der Lebensqualität Älterer vorhanden ist. Zum Schluss sprach die Doktorandin Natalia Schulz über das Thema „altersfreundliche Kultur und Migration“.

Wie kann ein gesellschaftliches Umdenken und mehr Anerkennung und Wertschätzung für Ältere, gelingen? Diese Fragen wurden mit dem Publikum zusammen diskutiert.

Die Meinungen der Zuhörer*innen waren zum Teil übereinstimmend und teilweise unterschiedlich: So wurde die Erfahrung berichtet, dass Menschen mit und ohne Migrationshintergrund jeweils in ihrer eigenen Biographie leben und das nicht immer gut nach außen vermitteln können. Biographien und unterschiedliche Milieus werden zu wenig beachtet und es besteht die Gefahr einer Kollision innerhalb und zwischen den Generationen. Eine bessere Information über vorhandene Angebote war dem Publikum sehr wichtig, allerdings fehle diese Kommunikation zwischen Angebot/Anbietenden und Nachfrage/Nachfragenden oft im Alltag.

Man dürfte allerdings auch nicht nur abwarten, bis etwas passiert. Eigenes Engagement sei sehr wichtig, um sich im späteren Lebensabschnitt wohl zu fühlen. So gab eine Dame aus dem Publikum den Hinweis auf die „Grünen Damen“, die in Krankenhäusern ehrenamtlich arbeiten und Patient*innen Besuche abstatten.

Allgemein bemängeln einige, dass in Köln zu wenig für Senior*innen getan wird. Beispielsweise werden Mehrgenerationshäuser wenig unterstützt. Langenfeld wurde dagegen positiv hervorgehoben.

Weiterhin wurde der Appell an die Doktorand*innen heran getragen, dass Wissenschaft politisch(er) werden solle, um mit den Forschungsergebnissen eine bessere Brücke zwischen Politik und Gesellschaft herzustellen.

 

11. / 12. März 2016 – Vortrag bei den 4. Wissenschaftlichen Arbeitstagen der Deutschen Palliativgesellschaft

Unsere Doktorandin Bernadette Groebe präsentierte ihr Promotionsvorhaben als Beispiel für transdisziplinäre Forschung auf den 4. Wissenschaftlichen Arbeitstagen der Deutschen Palliativgesellschaft in Erlangen. Unter dem Motto „Aus der Praxis in die Forschung – Aus der Forschung in die Praxis“ wurde diskutiert, wie Fragen aus dem klinischen Alltag den Weg in die Forschung finden und auf welche Weise Ergebnisse aus der Forschung in die Praxis zurückgeführt werden können.

 

Dezember 2015 – Newsletter NRW Fortschrittskolleg GROW

Wir blicken zurück auf ein ereignisreiches und aufregendes erstes Jahr und bedanken uns für die großartige Unterstützung durch unsere Praxispartner*innen sowie für die materielle und immaterielle Förderung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW und der Universität zu Köln.
Die ersten Meilensteine sind erreicht und können hier nachgelesen werden.

 

24. November 2015 – Ralf Tebest moderiert Workshop zur Alten- und Pflegeplanung

Unser Doktorand Ralf Tebest hat am 24. November 2015 einen Workshop der Stadt Krefeld zum Thema „örtliche Planung nach § 7 Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen“ moderiert. Die Stadt Krefeld ist Praxispartnerin seines Promotionsprojektes, in dem er die Rolle lokaler Beratungs- und Unterstützungsangebote bei der pflegerischen Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund untersucht. Beim Workshop lernte Ralf Tebest alle relevanten Stakeholder zu diesem Thema in Krefeld kennen und konnte wichtige Kontakte für seine transdisziplinäre Forschung knüpfen.

 

9. November 2015 – Vortrag auf dem 4th Global Summit on Healthcare in Dubai

Am 9. und 10. November hat Ralf Tebest, Doktorand im Fortschrittskolleg, die Konferenz „4th Global Summit on Healthcare“ in Dubai besucht. Unter dem Titel „‘Pflegestützpunkte’, care support centers in Germany. Where are we heading? Results of the evaluation of all 48 care support centers in Baden-Württemberg” stellte er am 9. November ein Instrument der deutschen Pflegeberatung vor und diskutierte Evaluationsergebnisse mit den internationalen Teilnehmer*innen der Konferenz.

 

3. November 2015 – Zweite Wissenschaft-Praxis-Kollegtagung zum Thema "Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis"

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Das Thema der zweiten Wissenschaft-Praxis-Kollegtagung des Fortschrittskollegs GROW waren die Chancen und Risiken der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis. Drei Impulsvorträge beleuchteten zum Einstieg die Wünsche der Praxispartner*innen an die Alternsforschung sowie die Erwartungen der Wissenschaft an die Praxis. Als erste stellte Cordula Theis, Koordinatorin „Demographische Entwicklung“ in der Stadtverwaltung Langenfeld, ihre Sicht auf die Schnittstelle Wissenschaft und Stadtverwaltung vor. Sie erklärte die Struktur des Systems Verwaltung mit seinen verschiedenen Hierarchieebenen und unterstrich, wie wichtig es ist, die Mitarbeiter*innen ihrer Position und ihres Bildungsniveaus angemessen in den Forschungsprozess einzubeziehen. In der Vermittlung aktueller Forschungsergebnisse sieht sie eine Möglichkeit, Sachbearbeiter*innen, die direkt mit den Bürger*innen zu tun haben, intrinsisch zu motivieren.
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Maria Hanisch sprach für die Liga der Wohlfahrtsverbände, die sich von der Arbeitsweise des Fortschrittskollegs angesprochen fühlen, die soziale Wirklichkeit partnerschaftlich zu erforschen. Grundlegend für gelingende Kooperationen ist, dass man sich auf die jeweils unterschiedlichen Strukturen einstellt. Oft bleibt im operativen Geschäft keine Zeit, Anfragen der Wissenschaft zu beantworten. Dies bedeutet aber nicht, dass die Wohlfahrtsverbände nicht an einem Austausch mit der Wissenschaft interessiert wären. Willkommen sind insbesondere Formen der Zusammenarbeit, die sich in den Arbeitsalltag integrieren lassen, wie Ergebnispräsentationen bei Fortbildungen oder bei geselligen Veranstaltungen in Seniorenclubs.
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Prof. Dr. Holger Pfaff vom Fortschrittskolleg betonte, dass auch die Forscher*innen daran interessiert sind, die Praxisakteure und ihren Arbeitsalltag besser kennenzulernen. Wichtig ist vor allem der Aufbau stabiler Partnerschaften, was jedoch im universitären Alltag eine Herausforderung darstellt. So muss man sich für Anträge auf Fördergelder oft unter großem Zeitdruck auf ein Thema einigen und Praxispartner finden. Holger Pfaff erläutert, dass die Wissenschaft die Praxis braucht: um zu lernen, wo gesellschaftliche Entwicklungen hinlaufen, um gemeinsam Fragestellungen zu genieren und nicht zuletzt für den Feldzugang. Allerdings muss auch praxisnahe Forschung wissenschaftliche Standards einhalten und im internationalen Kontext bestehen.
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In den anschließenden parallelen Themenforen diskutierten die Doktorand*innen, Praxispartner*innen und Professor*innen, wie die konkrete Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis in den Promotionsprojekten zur Zufriedenheit aller gelingen kann. Unter dem Titel „Technikeinsatz im Alter“ wurde die Frage behandelt, wie eine Sprache über Technik sein müsste, mit der einerseits angemessen und korrekt und andererseits verständlich kommuniziert werden kann. Im Themenforum „Versorgungslandschaften“ wurde erörtert, welche Praxisakteure es in verschiedenen Versorgungskontexten gibt und welche Erwartungen sie an die Forschung der Doktorand*innen haben. Mit der Frage, in welcher Phase des Forschungsprozesses der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis für beide Seiten sinnvoll und gewinnbringend ist, beschäftigte sich das Themenforum „Soziale Beziehungen“. Für den Kontext „Quartier und bürgerschaftliches Engagement“ wurden die bewusst provokant formulierten Thesen, dass die Wissenschaft die Praxis nur für den Zugang zum Feld und die Praxis die Wissenschaft nur für die Legitimation ihrer Arbeit braucht, diskutiert. Der gesellige Ausklang bei Fingerfood bot Gelegenheit, eine vielfach geäußerte Bedingung für erfolgreiche Wissenschaft-Praxis-Kooperationen direkt in die Tat umzusetzen und persönliche Beziehungen zu intensivieren.

 

28. Oktober 2015 - Fortschrittskolleg GROW bei der NRW-Landesvertretung in Brüssel

Bei der Veranstaltung „Grand Challenges: Answers from North Rhine-Westphalia - Transdisciplinary research in the area of active ageing“ des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen am 28. Oktober 2015 in Brüssel präsentierte sich das Fortschrittskolleg GROW gemeinsam mit seinen Partnern, dem Regionalen Innovationsnetzwerk „Gesundes Altern“ und dem Generali Zukunftsfonds. Prof. Dr. Susanne Zank, Sprecherin von GROW, erläuterte die Umsetzung der Strategie „Fortschritt NRW“ mit dem inter- und transdisziplinären Forschungsansatz von GROW. Unter dem Titel „Smarter, Older, Better? Mobile health technologies for the elderly“ stellten unsere Doktorandinnen Anna Schlomann und Katja von Storch ihre Tandempromotion und erste Ergebnisse vor.

 

12. Oktober 2015 - Seminar mit der Telekom zu technischen Innovationen für Ältere

In einer spannenden Seminarsitzung hat Michael Balasch, Mitarbeiter der Telekom Innovation Laboratories und Koordinator des Projektes SmartSenior, den Doktorand*innen aktuelle technische Innovationen für ältere Menschen erläutert und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben. Ein Fazit der Seminardiskussion ist, dass technische Angebote für Senior*innen ohne eine soziale Komponente oft nicht funktionieren. Gerade bei der Frage, wie ältere Menschen möglichst lange zuhause in ihrem Quartier bleiben können, muss Technik und Soziales zusammengedacht werden.


Weitere Informationen zu den Telekom Innovation Laboratories und dem Projekt SmartSenior finden Sie unter:
www.laboratories.telekom.com
www.smart-senior.de

 

29. September bis 30. Oktober 2015 – Forschungsaufenthalt unseres Kollegiaten Merih Ates beim Deutschen Zentrum für Altersfragen in Berlin

Vom 29. September bis zum 30. Oktober hat Merih Ates im Rahmen eines Forschungsaufenthaltes beim Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) mit dem Erhebungsteam des Deutschen Alterssurveys (DEAS) zusammengearbeitet. Er konnte wichtige Fragen klären und seine Forschung zum Zusammenhang zwischen der Betreuung von (Enkel-)Kindern und dem gesundheitlichen und sozialen Wohlbefinden älterer Menschen voranbringen.

 

28. September 2015 – Vernetzungstreffen der NRW Fortschrittskollegs im Duisburger inHaus

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze lud am 28. September die Sprecher*innen, Doktorand*innen und Koordinator*innen der NRW Fortschrittskollegs zum Vernetzungstreffen ins Duisburger inhaus. Nach interessanten Vorträgen zu Transdisziplinarität und Nachhaltigkeit im hochschulpolitischen Diskurs und einer Führung durchs Haus nutzten wir gern die Gelegenheit zum Austausch mit den anderen Kollegs.

 

8. September 2015 – Ergebnispräsentation des CEfAS: Bedingungs- und Handlungsfelder von ZWAR-Netzwerken

Am 8. September 2015 hat das Centrum für Alternsstudien - CEfAS der Universität zu Köln gemeinsam mit dem Projektpartner ZWAR-Zentralstelle NRW die Ergebnisse der Studie „Bedingungs- und Handlungsfelder von ZWAR-Netzwerken: Studie zur Wirkung von Interventionen zur Gestaltung des demografischen Wandels in komplexen Umwelten“ vorgestellt.

Die PPT-Folien der Ergebnispräsentation können Sie auf der Homepage von CEfAS herunterladen.     

 

13. Juli 2015 – Fortschrittskolleg meets Ort des Fortschritts

Die Stadt Langenfeld, Praxispartnerin des Fortschrittskollegs, ist dieses Jahr für ihr Gesamtkonzept zum Demographischen Wandel vom Land NRW als Ort des Fortschritts ausgezeichnet worden. Marion Prell, 1. Beigeordnete und Fachbereichsleiterin Soziales und Allgemeine Ordnung, hat am 13. Juli den Doktorand*innen des Fortschrittskollegs die verschiedenen Initiativen Langenfelds zur Gestaltung des demographischen Wandels vorgestellt. Auf besonderes Interesse stieß die Zusammenarbeit mit ZWAR - Zwischen Arbeit und Ruhestand, die ältere Menschen zusammenbringt, um selbstbestimmt gemeinsam aktiv zu werden.

 

2. - 4. Juli 2015 – 11. Deutscher Seniorentag in Frankfurt am Main

Seniorentag
                                                
Die BAGSO, Praxispartnerin des Fortschrittskollegs, lädt vom 2. – 4. Juli 2015 zum 11. Deutschen Seniorentag nach Frankfurt am Main. Schirmherrin der Veranstaltung ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Vielfältige Veranstaltungen informieren zu zahlreichen Themen aus den Bereichen Gesundheit & Pflege, Engagement & Politik sowie Wohnen & Leben.
Homepage des Seniorentages      

 

25. Juni 2015 – Vortrag auf Konferenz der Society for Ambulatory Assessment in Pennsylvania

Vom 24. bis 27. Juni haben Katja von Storch und Anna Schlomann, Doktorandinnen des Fortschrittskollegs, an der Konferenz "Frontiers in Ambulatory Assessment" teilgenommen. Diese wurde von der Society for Ambulatory Assessment in State College, Pennsylvania, USA ausgerichtet. Schwerpunktthemen der Konferenz waren unter anderem neue Möglichkeiten zum Erfassen physiologischer Parameter im Alltagskontext, kontextsensitive Messmethoden, sowie die Grenzen aktuell verfügbarer Sensorik. Unter dem Titel „Ambulatory Assessment in the Elderly“ hat Anna Schlomann erste Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit in einer der Paper Sessions präsentiert.

 

19. Juni 2015 – Pressekonferenz des Projekts „GLAS“

Am 19. Juni 2015 fand im Stadtteil Forst / Driescher Hof die erste Bekanntmachung des Projekts GLAS - „Gesunder Lebensstil – Aktiv und Selbstbestimmt“ statt. Die ersten zwei potenziellen Gesundheitsmentorinnen haben sich bereits gemeldet und freuen sich ihre Nachbarschaft in Bewegung zu bringen. Vom Fortschrittskolleg waren Natalia Schulz, die das Projekt wissenschaftlich begleitet, und die Geschäftsführerin Konstanze Kähne bei der Pressekonferenz dabei.

 

9. Juni 2015 – Erste Wissenschaft-Praxis-Kollegtagung

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Im Mittelpunkt dieser Auftaktveranstaltung für die Zusammenarbeit zwischen den Praxispartner*innen und den Doktorand*innen und Professor*innen des Fortschrittskollegs stand der Austausch über die Promotionsprojekte. Wir sind dankbar und freuen uns, dass so viele unserer Praxispartner*innen teilgenommen haben: das Regionale Innovationsnetzwerk „Gesundes Altern“, das Kuratorium Deutsche Altershilfe, die Stadt Langenfeld und die Stadt Krefeld, die Beratungsstelle „Technik im Alter“ der Stadt Solingen, das Palliativ- und Hospiznetzwerk Köln e.V., die Großeltern-Kind-Vermittlung Köln ZEIT MIT KINDERN, die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und der Paritätische NRW.
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Auch unser Kooperationspartner „Tech4Age“, eine Forschungsgruppe der RWTH Aachen, und Vertreterinnen des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW waren dabei. Auf großzügige Einladung durch unseren Praxispartner Generali Zukunftsfonds konnte die Kollegtagung im Clubraum der Generali Deutschland Holding AG über den Dächern der Kölner Innenstadt stattfinden.
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Zunächst begrüßte Christoph Zeckra, Gesamtverantwortlicher des Generali Zukunftsfonds, die Teilnehmer*innen und Prof. Dr. Susanne Zank, Sprecherin des NRW Fortschrittskollegs „Wohlbefinden bis ins hohe Alter“, erläuterte die transdisziplinäre Ausrichtung und die theoretischen Grundlagen des Fortschrittskollegs, das Wohlbefinden bis ins hohe Alter als ein Resultat der Person-Umwelt-Passung versteht.
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Auf einem Marketplace haben die Doktorand*innen ihre Projektideen auf Postern präsentiert. Vom regen Austausch zwischen Praxis und Wissenschaft nehmen die Doktorand*innen wichtige Impulse für die weitere Planung ihrer Promotionsprojekte mit. Bei der Abschlussdiskussion fassten Prof. Dr. Susanne Zank und die Doktorand*innen die Ideen aus der Praxis zusammen und die Praxispartner*innen äußerten ihre Zufriedenheit mit der Veranstaltung.

 

20. März 2015 – Workshop mit der RWTH Aachen

Am 20. März 2015 haben wir die Forschungsgruppe „Human Factors Engineering and Ergonomics in Healthcare“ (tech4age.de) der RWTH Aachen für einen interdisziplinären Kennenlern-Workshop zum Thema Messsysteme und Technik für Ältere besucht.