Eribon revisited - Perspektiven der Gender und Queer Studies
Verantwortlich
Prof. Dr. Susanne Völker susanne.voelker[uk]uni-koeln.de
Zeitraum
01.01.2018-01.12.2019
Beschreibung
Auf der Phänomenebene sozialer Prozesse und Praktiken zeigen sich fortdauernde und zugleich in ihren Verknüpfungen und Gewichtung immer wieder auch neue Konstellationen sozialer Ungleichheiten. Aktuelle Forschungen hierzu sowie deren theoretische und methodologische Reflexion haben weitgehende Verschiebungen in der analytischen Fassung sozialer Ungleichheiten motiviert: etwa zu der Verschränkung vielfältiger Dimensionen und Dynamiken sozialer Klassifizierung (Intersektionalitätsforschung), zu der geopolitischen Verortung von Ungleichheitsdebatten (Einsprüche aus post- und dekolonialer Perspektive) oder zum Zusammenhang von Sexualität und sozialen Klassen (zuletzt die Arbeiten von Didier Eribon). Unser Anliegen ist es, die Schriften von Eribon zum Ausgangspunkt zu machen und zu fragen, in welcher Weise sie zur Neufigurierung der Debatten um soziale Ungleichheit und Bildungsprozesse beitragen. Wir haben Forscher*innen verschiedener Disziplinen aus der Schweiz, Österreich und Deutschland eingeladen, diese Debatte mit uns im Rahmen eines Workshops und einer Publikation zu führen.