Spätmoderne Jugend - Erziehung des Beratens - Wohlbefinden: Eltern als erziehende Berater und jugendliches Wohlbefinden im Kontext von Optimierung, sozialer Beschleunigung und Selbstkontrolle.
Verantwortlich
Prof.'in Dr. Jutta Ecarius Jecarius[uk]uni-koeln.de
Zeitraum
01.01.2014-31.12.2017
Beschreibung
Sekundäranalyse der NRW-Studie „Jugend.Leben“, Clusteranalyse zum Well-being der Heranwachsenden sowie Clusteranalyse zur Erziehung des Beratens. Thesen: Das spätmoderne Unternehmerische enthält für Heranwachsende neue Herausforderungen. Optionsvielfalt und der Anspruch des Optimierens erfordern Strategien des Evaluierens. Vater und Mutter avancieren so zu zentralen Beratern. Aber auch subjektives Wohlbefinden und Selbstkontrolle, die Vergewisserung über eigene Fähigkeiten gewinnen an Bedeutung. Anhand der Sekundäranalyse mit 10-18 Jährigen in NRW wurde diesen Fragen nachgegangen: Welche Bedeu-tung haben für Heranwachsende Vater und Mutter als BeraterIn in den Lebensbe-reichen Familie, Freunde und Schule und wie ist ihr subjektives Wohlbefin-den/Wellbeing? Welches Muster einer Erziehung des Beratens zeichnet sich ab? (siehe: Ecarius, Jutta; Berg, Alena, Serry, Katja; Oliveras, Ronnie (2017). Spät-moderne Jugend – Erziehung des Beratens – Wohlbefinden. Wiesbaden: Springer Fachmedien; weiter: Ecarius, Jutta (2018): Vom Verhandlungs- zum Beratungs-haushalt: Familie in der Spätmoderne und verantwortete Elternschaft. In: Kapella, Olaf, u.a. (Hrsg.): Familie – Bildung – Migration. Familienforschung im Span-nungsfeld zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis. Opladen-Berlin-Toronto, Verlag Barbara Budrich. S. 139-153)