Prüfung der Invarianzannahme des Prozessdissoziationsmodells beim impliziten Lernen
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Verantwortlich

Prof. Dr. Christoph Stahl christoph.stahl[uk]uni-koeln.de

Zeitraum

01.11.2012-31.03.2015

Beschreibung

Eine der zentralen, jedoch umstrittenen Annahme der impliziten Lernforschung ist, dass implizitem und explizitem Lernen distinkte Systeme zugrunde liegen. Ziel des hier anvisierten Projekts ist es, Modelle der Prozessdissoziation für die implizite Lernforschung nutzbar zu machen, um so die Annahme distinkter Systeme erneut zu prüfen. In der Prozessdissoziation ist eine implizit zugrunde liegende Annahme, dass automatische (implizite) und kontrollierte (explizite) Prozesse in der Inklusions- und Exklusionsaufgabe invariant sind. Diese implizite, aber zentrale Annahme der Prozessdissoziation soll für die in der Forschung zum impliziten Sequenzlernen häufig eingesetzte Generierungsaufgabe mithilfe mathematischer Modellierung geprüft weden. gilt die Invarianzannahme für die Generierungsaufgabe, so kann es anhand bisheriger Befunde als gerechtfertigt gelten, distinkte Lernsysteme anzunehmen. Das Projekt liefert damit einen Beitrag zur impliziten Lernforschung einerseits und zu Einsatzmöglichkeiten der Prozessdissoziationsmodelle andererseits.