Mo.Ki „inklusiv“ – Das Kind im Blick – multiprofessionelles und systemübergreifendes Inklusionskonzept für Kinder und Jugendlichen im Schulalter

Verantwortlich

Prof. Dr. Thomas Hennemann

Zeitraum

01.08.2020-30.07.2023

Förderung

Mo.Ki „inklusiv“ ist ein Projekt der Bergischen Diakonie und wird durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert. Die Durchführung des Projekts findet an der Peter-Ustinov-Gesamtschule und der Grundschule am Lerchenweg, an der die AWO Träger des Ganztages ist, statt. Weitere Projektpartner sind die Stadt Monheim am Rhein, die Universität zu Köln und die Westfälische-Wilhelms-Universität Münster sowie die Heilpädagogische Akademie für Erziehungshilfe und Lernförderung e.V.

Beschreibung

Für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen stellt neben dem familiären Umfeld der Lebensraum Schule einen entscheidenden Faktor dar. Blickt man allerdings auf diejenigen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf, sind die schulischen Angebote allein in der Regel nicht ausreichend. Hier ist eine präventiv ausgerichtete Kooperation von inner- und außerschulischen Professionen zentral, um den Kindern, Jugendlichen und deren Familien eine bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen. Dementsprechend stellen Erziehungs- und Bildungspartnerschaften, die neben den Erziehungsberechtigten und den innerschulischen Professionen auch das schulische Umfeld mit seinen Hilfesystemen einbeziehen, eine entscheidende Rolle dar. Daher benötigt eine präventiv ausgerichtete, koordinierte und qualitativ hochwertige Unterstützung der Kinder und Jugendlichen sowie Familien eine in der schulischen Infrastruktur etablierte Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure. Diese sollte im Sinne einer kokonstruktiven Kooperation dadurch geprägt sein, dass die verschiedenen Akteure in einen intensiven professionellen Austausch kommen, in dem sie ihr individuelles Wissen aufeinander beziehen, damit neues Wissen erwerben und gemeinsame Handlungsstrategien entwickeln. Die Zielsetzung des Projektes liegt darin, eine koordinierte und multiprofessionelle Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Schule und den kommunalen Eingliederungshilfen am Lebensort Schule unter Einbezug des Familiensystems zu etablieren und zu evaluieren.

Description

In addition to the family environment, the school environment is a decisive factor for the development of children and young people. However, if one looks at those with increased support needs, the school offers alone are usually not sufficient. Here, a preventive cooperation of professions within and outside of school is central in order to provide the children, young people and their families with the best possible help. Accordingly, educational partnerships that include not only parents and guardians and the professions within the school but also the school environment with its support systems play a decisive role. Therefore, preventive, coordinated and high-quality support for children and young people as well as families requires an established cooperation of the different actors in the school infrastructure. In the sense of a co-constructive cooperation, this should be characterised by the fact that the different actors enter into an intensive professional exchange in which they relate their individual knowledge to each other, thus acquiring new knowledge and developing joint strategies for action. The aim of the project is to establish and evaluate a coordinated and multi-professional cooperation between youth welfare services, schools and the municipal integration support services in the school setting, including the family system.