Diagnostische Ansätze zur Identifikation Kognitiver Kommunikationstörungen nach Erworbener Hirnschädigung (DiaKoKos)
Filme

Verantwortlich

Dr. Kristina Jonas kristina.jonas[uk]uni-koeln.de

Weiter verantwortlich

M. Sc. Jana Quinting jana.quinting[uk]uni-koeln.de

Zeitraum

01.04.2018-01.01.1970

Förderung

Mitwirkung für Studierende in Form von Forschungspraktika und Qualifikationsarbeiten möglich. Inhaltliche Beteiligung sowie finanzielle Unterstützung durch die Fachgesellschaften 'Gesellschaft für Aphasieforschung und -behandlung' (GAB) e.V. und Bundesverband für Klinische Linguistik (BKL) e.V. sowie finanzielle Unterstützung des Departments für Heilpädagogik und Rehabilitation, Universität zu Köln

Beschreibung

Bei Kognitiven Kommunikationsstörungen handelt es sich um sprachlich-kommunikative Auffälligkeiten, deren Symptome aus einer Störung des komplexen Interaktionsverhältnisses kognitiver, emotionaler, linguistischer, physischer, behavioraler und psychosozialer Faktoren resultieren (American Speech-Language-Hearing Association (ASHA), 2005; MacDonald 2017; Togher et al., 2014). Auffälligkeiten zeigen sich entsprechend in sprachlich-kommunikativ komplexeren Anforderungsbereichen, wie etwa im Bereich der Sozio-Pragmatik, im Diskursverhalten oder der semantischen Feindifferenzierung. Das Störungsbild der Kognitiven Kommunikationsstörungen ist in der sprachtherapeutischen Versorgung in Deutschland bislang jedoch noch nicht ausreichend etabliert: So existiert aktuell kein standardisiertes Diagnostikverfahren, das eine zuverlässige Identifikation von kognitiven Kommunikationsstörungen ermöglicht (Büttner & Glindemann, 2019). Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Erprobung von standardisierten Diagnostikverfahren zur reliablen Identifikation und Schweregradbestimmung von Symptomen kognitiver Kommunikationsstörungen. Weiterhin sollen grundlagentheoretische Fragestellungen zum Bedingungsgefüge, insbesondere dem Zusammenhang sozial-kognitiver Fähigkeiten mit kommunikativer Kompetenz bei Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen untersucht werden.