Berufsbegleitende Weiterbildung
zur Kommunikationspädagogin / zum Kommunikationspädagogen


Kommunikation und Interaktion 

Referentinnen: Bettina Thomas, Claudia Kuhn 

In diesem Themenbereich geht es darum, wie Alltagssituationen mit unterstützt Kommunizierenden genutzt und bewusst gestaltet werden können, damit es zu einer erfolgreichen Verständigung und gesellschaftlichen Teilhabe kommen kann. Die Grundlage des Seminars bildet das Partizipationsmodell mit dem Schwerpunkt auf den Gelegenheitsbarrieren, also den Schwierigkeiten, die u.a. durch personelle, räumliche und sächliche Variablen bedingt sind und nicht durch die Fähigkeiten und Einschränkungen des unterstützt kommunizierenden Menschen. Als Hilfe für die Einschätzung der kommunikativen Kompetenz wird das Kommunikationsprofil vorgestellt. Die Besonderheiten der Gesprächssituation werden aufgezeigt, die Kriterien für ein förderliches Kommunikationsverhalten der PartnerInnen theoretisch und praktisch erfahren. Das Konzept der Personzentrierten Gesprächsführung nach Rogers wird anhand von Videobeispielen erklärt. Die Strategien zum Partnertraining aus dem niederländischen COCP-Programm zeigen, wie Bezugspersonen ein förderliches Interaktionsverhalten entwickeln können. Das InterAACtion-Programm aus Australien informiert über hilfreiche Interaktionsstrategien für jede Stufe der Kommunikation. Das zentrale Element des Seminars sind die Videobeispiele der TeilnehmerInnen, die gemeinsam im Hinblick auf das Interaktionsverhalten betrachtet und analysiert werden.   


Themenschwerpunkte 

- Bedeutung theoretischer Konzepte für die UK
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Partizipationsmodell – Umsetzung in die Praxis
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Der Triple-C-Diagnostikbogen
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Das Kommunikationsprofil (Kristen)
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Besonderheiten der Gesprächssituation
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Die personenzentrierte Gesprächsführung
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COCP-Programm aus den Niederlanden
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Interaktionsstrategien des InterAACtion-Programmes aus Australien
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Analyse von Videobeispielen der Teilnehmer/innen