Psychologie und Psychotherapie in der Heilpädagogik

Forum für Theorie- und Praxisaustausch (Mittwochsforum)

loh Im "Mittwochsforum" werden ein bis zwei Mal pro Semester ausgewählte Fragestellungen aus dem Bereich der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen in mehreren sich ergänzenden Beiträgen zur Diskussion gestellt. Zu diesem Gesprächsforum werden sowohl Hochschulangehörige als auch Praktiker aus Beratungsstellen und Schulen eingeladen. Die Veranstaltungen werden von durchschnittlich etwa 20 Gästen besucht, wobei es jeweils vom Thema abhängt, welche Teilnehmergruppe (etwa niedergelassene Praktiker, Lehrer) sich insbesondere angesprochen fühlt. Immer wieder wird großes Interesse der Teilnehmer an interdisziplinärem Austausch -auch im kleinen Gesprächskreis etwa zwischen den Vorträgen deutlich. Die Veranstaltungen finden bei vielen Teilnehmern im Repräsentationssaal der Fakultät (Klosterstr. 79b 1. Stock) statt. Bei wenigen Teilnehmern wird auf einen Seminarraum (ebenfalls im 1. Stock) ausgewichen. Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier.

Nächster Termin: folgt in Kürze!

 

Die letzten Termine waren:

Am 27.01.2010 referierten Prof. Dr. A. Gerlach und Dipl. Psych. J. Bellingrath zum Thema Angstforschung und Angststörungen.

Am 11. November 2009 berichtete Herr Prof. Dr. med. Matthias Franz (Universität Düsseldorf) zum Thema: Allein erziehend - allein gelassen? Bedarfslagen und Unterstützungmöglichkeiten für allein erziehende Mütter und ihre Kinder am Beispiel des Elterntrainings PALME.

Am 01. Juli 2009 hielten Frau Lara Slawik (Janssen-Cilag GmbH) und Frau Jennifer Breuer (Universität zu Köln) einen Vortrag zum Thema: Aufmerksamkeitsdefizit­-/ Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) bei Erwachsenen

Das Treffen ist den Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitäts- störungen bei Erwachsenen gewidmet. Diese Störung findet in der Psychotherapie zunehmend Beachtung, jedoch gibt es zurzeit erst relativ wenige Befunde darüber, welche Behandlung angemessen ist. Die Vorträge liefern wichtige Beiträge, um fundierte Behandlungsmaßnahmen abzuleiten:

Frau Slawik (Janssen-Cilag) berichtet über Methodik und erste Ergebnisse einer Patientenpräferenzstudie mit Erwachsenen ADHS-Betroffenen.

Frau Breuer (Universität zu Köln) beleuchtet, wie Behandlungserfolge erfasst werden können. Sie stellt eine Methode zur Messung von Zielerreichung (goal attainment) dar und geht auf die bisherigen Erfolge des Trainings für Erwachsene mit ADHS nach Lauth & Minsel ein.

Anhand eines Handouts, das ausliegt, wird über ein Rehabilitationsprogramm für ADHS Erwachsene berichtet, das aus insgesamt 17 Trainingssitzungen besteht. Insgesamt verspricht die Veranstaltung einen Einblick in die aktuelle Diskussion um die Behandlung von Erwachsenen mit ADHS zu geben.