Aktuelle Projekte seit 2010:


    Educational Professionalism, Migration, and Multilingualism in Canada (Montreal, Québec), Germany (Cologne, North Rhine-Westphalia), and Greece (Athens and Thessaloniki)


    Principal Investigators: Prof. Dr. Argyro Panagiotopoulou, University of Cologne; Prof. Dr. Lisa Rosen , University of Cologne

    Cooperation partners: Prof. İnci Dirim, University of Vienna; Prof. Ofelia García, City University  of  New York; Prof. Claudine Kirsch, University of Luxembourg

     

    Description: Social inequalities are created in educational systems along certain lines of difference such as ethnicity and linguistic diversity. Minority and immigrant students are particularly affected by these inequalities. Thus far, we have investigated teachers'attitudes in monolingual vs. multilingual educational systems. The central question of this study has been: How are school experiences and attitudes about linguistic heterogeneity and heteroglossic practices interrelated in monolingual educational systems, such as Germany and Greece, and in a multilingual educational system such as in Québec, Canada? To date, we have conducted expert interviews with (multilingual)teachers at the German School in Thessaloniki (February-April 2013), the German School in Montreal (April 2014), and Complementary Greek Schools in Montreal (April 2014). In October 2014, this research will becontinued at the German School in Athens.

    This project is connected to SINTER (Social Inequalities and Intercultural Education)

     

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    New (Educational) Migration as a "Family Project" and a Challenge in Two Different Educational Systems - Québec, Canada and North Rhine-Westphalia, Germany


    Principal Investigators: Prof. Dr. Argyro Panagiotopoulou, University of Cologne; Prof. Dr. Lisa Rosen, University of Cologne

     

    Cooperation partners: Prof. Aspasia Chatzidaki, University of Crete; Prof. Christos Govaris, University of Thessaly; Prof. Giorgos Tsiolis, University of Crete

     

    Description: New migration movements give rise to new challenges for migration societies, especially for democratically constituted educational systems. For this project, we have been particularly interested in the experiences of families who left Greece after 2008 in the wake of the financial crisis and emigrated to Germany or Canada. We have already conducted several biographical-narrative interviews with families in Québec, Canada and in North Rhine- Westphalia, Germany, i.e.we have interviewed parents and their school-age children. Initial results of our analyses indicate that this phenomenon not only has a historic dimension, but is also "new" insofar that it is distinct from the European labour migration of the 1960s with respect to migrants' goals and motives as well as their social and socio-economic backgrounds. Additionally, it has become evident that those parents who were part of the (upper) middle class in Greece had been less concerned with issues of "social mobility" and had primarily been motivated to (re-)create "stability" through the education of their children in Germany and Canada. Our question is: From the perspectives of immigrant parents, children, and youth, how do the educational systems of these classic immigration societies (Canada and Germany) approach this shared and once again highly relevant challenge to create "educational equalityfor all"?

    This project is connected to SINTER (Social Inequalities and Intercultural Education).

     

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    Das Projekt „EFIS NRW - auf dem Weg zur Inklusion:Ethnographische Feldstudien in Schulen in NRW" wurde im Herbst 2013 ins Leben gerufen. Das Forschungsprojekt begleitet pädagogisch Professionelle und Schüler_innen in Grundschulen und weiterführenden Schulen in NRW über zwei Schuljahre (2013-2015) ethnographisch. Ziel der Forschung ist es, wichtige Themen und aktuelle Herausforderungen, die mit der bildungspolitischen Programmatik „Inklusion" und deren realer Umsetzung in der schulischen Praxis zusammenhängen, empirisch zu erfassen. Hierbei wird der Blick insbesondere auf Alltagspraktiken und Deutungen der Akteure selbst gelegt.

    Unser Forschungsteam setzt sich zusammen aus:

    Prof'in Dr. Petra Herzmann und dem wiss. Mitarbeiter M.A. Thorsten Merl vom Institut für Allgemeine Didaktik und Schulforschung

    sowie

    Prof'in Dr. Argyro Panagiotopoulou , Prof'in Dr. Lisa Rosen und der wiss. Mitarbeiterin Julia Winter vom Department Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Profilbereich II

    Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter http://www.hf.uni-koeln.de/36314

     

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    „Fremde Kinder? Bildungs- und Differenzerfahrungen ‚Schwarzer Deutscher'" (Betreuerin: Prof.'in Dr. Argyro Panagiotopoulou; Doktorand: Matthias Wagner, M.A.)

     

    Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen Bildungs- und Differenzerfahrungen ‚Schwarzer Deutscher' mittels eines biographischen Zugangs untersucht werden. Das Erkenntnisinteresse des Vorhabensbesteht darin, zu erfassen, inwiefern ‚Schwarze Deutsche' Erfahrungen von Differenz innerhalb des deutschen Bildungssystems gemacht haben und welche sozialen (Differenz-) Kategorien dabei als bedeutsam erfahren wurden, sowie in der Herausarbeitung der Relevanz dieser Erfahrungen für den Verlauf von Bildungsbiographien.

    Bisherige Arbeiten zur Lebenssituation ‚Schwarzer Deutscher' verweisen in diesem Zusammenhang auf historische Kontinuitäten sowohl hinsichtlich spezifischer rassistischer Einstellungen gegenüber Schwarzen Menschen als auch in Bezug auf die Konstruktion des „Deutsch-seins" als „Weiß-sein" (vgl. Pokos 2009). Zudem zeigen vorliegende Studien auf, dass die Institutionen des deutschen Bildungssystems häufig die Orte sind, an denen ‚Schwarze' Kinder zum ersten Mal mit Herstellungsprozessen ihrer vermeintlichen (ethnischen) Differenz konfrontiert werden (exemplarisch: Kampmann 1994; Diehm/Kuhn 2006; Madubuko 2011).

    Das Forschungsvorhaben wird  in Kooperation mit dem Forschungsprojekt  "Besatzungskinder in Nachkriegsdeutschland. Bildungs- und Differenzerfahrungen"  durchgeführt. Eine inhaltliche Nähe der beiden Forschungsvorhaben zeigt sich u.a. in den vorliegenden erziehungswissenschaftlichen Beiträgen zu bildungspolitischen Debatten um die Eingliederung der Schwarzen "Besatzungskinder" in den 1950er und 1960er Jahren (vgl. Schröder 2009). Darüber hinaus kann die Bevölkerungsgruppe ‚Schwarzer Deutscher', die als "Besatzungskinder" adressiert werden, als eine bestimmte Generation ‚Schwarzer Deutscher' betrachtet werden (vgl. Ayim 1997).

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    CoLiBi: Cognition, Literacy und Bilingualismus bei griechisch-deutschsprachigen Kindern.

     

    CoLiBi ist eine internationale Forschungskollaboration, die untersucht, wie sich verschiedene Formen bilingualer Erziehung und Bildung mit den kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten sowie Sprachverwendungspraktiken deutsch-griechisch bilingual aufwachsender Kinder zusammenhängen. Besonderes Augenmerk richtet die Studie, die Daten in Griechenland und Deutschland erhebt, auf die Schnittstelle allgemeinsprachlicher und schriftsprachlicher Kompetenzen und Praktiken.Die interdisziplinäre Aufstellung der Forschungsgruppe soll einen differenzierten Blick auf das komplexe Zusammenspiel psycholinguistischer, sozialer und bildungswissenschaftlicher Aspekte ermöglichen.

    Das Forschungsteam

    Unser Forschungsteam setzt sich zusammen aus Wissenschaftlern der Aristotles Universität, Thessaloniki (GR) und der Albertus-Magnus-Universität zu Köln:

    Prof. Ianthi Tsimpli und ihr Team sind an der Abteilung für theoretische und angewandte Linguistik des Anglistischen Instituts der Aristoteles Universität,Thessaloniki beheimatet.

    An der Universität zu Köln sind sowohl Prof.'in Argyro Panagiotopoulou, Professorin für frühkindliche Bildung und qualitative Bildungsforschung und Team (Humanwissenschaftliche Fakultät) als auch Prof. Christiane Bongartz , Professorin für anglistische Linguistik und Zweitsprachenerwerbsforschung und Team (Philosophische Fakultät) beteiligt.

    Beteiligte Mitarbeiterinnen:

    Sofia Anastasiadou
    Eva Knopp

    Projektrahmen und -ziele

    Kernziel des CoLiBi-Projektes ist die Untersuchung der Bedeutung unterschiedlicher Bildungskontexte für die Entwicklung sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten sowie Sprachverwendungspraktiken bei simultanen und sukzessiven, deutsch-griechischbilingualen Kindern. Insbesondere untersuchen wir

    (a) die Interaktion zwischen der Entwicklung von Zweisprachigkeitund non-verbalen kognitiven Fähigkeiten,

    (b) die Bedeutung unterschiedlicher Bildungskonzepte für diese Interaktion, sowie

    (c) deren Zusammenhang mit der Entwicklung allgemeinsprachlicher und schriftsprachlicher Fähigkeiten und Praktiken.

    Die Entwicklung griechisch-deutsch bilingualer Kinder im Alter von 10-12 an einsprachigen und mehrsprachigen Schulen in Griechenland und Deutschland sollen im Rahmen der folgenden vier Forschungskomponenten untersucht werden:

    (1) allgemein sprachliche und schriftsprachliche Fähigkeiten, Sprachverarbeitung und Sprachverwendung

    (2) non-verbale,kognitive Fähigkeiten, z.B. das Arbeitsgedächtnis und Inhibitorische Kontrollrollfunktionen betreffend

    (3) bilinguale Bildungskonzepte und Umgang mit Zweisprachigkeit in unterschiedlichen Bildungsinstitutionen

    (4) Umgang mit Zweisprachigkeit und Schriftsprache in der Familie.

    Die innovative Kombination psycholinguistischer, soziolinguistischer undbildungswissenschaftlicher Forschungsansätze eröffnet die Möglichkeit ein ganzheitliches Bild sprachlicher und kognitiver Fähigkeitenund ihrerInteraktion zu skizzieren. Die Untersuchung der damit in Verbindung stehenden Bildungskontexte wird es gleichzeitig ermöglichen, bereits bestehende zweisprachige Bildungskonzepte zu evaluieren und Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

    Externe Förderung von CoLiBi

    Die Projektgruppentreffen und Forschungsaufenthalte im Ausland werden im Rahmen des bilateralen IKYDA-Programms durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und die Stiftung des griechischen Bildungsministeriums (IKY) gefördert.

     

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     Forschendes Lernen in der LehrerInnenbildung

    Das Projekt "Forschendes Lernen" bietet forschungsinteressierten Studierenden der Lehrämter die Möglichkeit mit Forschung vertraut zu werden. Ihnen werden innovative Lehrformate angeboten, die ein aktives und selbsttätiges Arbeiten ermöglichen.

    Im Zentrum des Projektes steht eine Forschungsklasse (25 Personen), in welcher die Studierenden einen Einblick in die Forschungspraxis von der Planung über die Durchführung bis hin zur Auswertung eines Forschungsprojekts bekommen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Erprobung praxistauglicher Forschungsmethoden (z.B. Ethnographie, Unterrichtsvideographie) an bedeutsamen Themen (z.B. Inklusion).

    Perspektivisch sollen sich die Studierenden der Forschungsklasse an der Aufbauarbeit der IUS (Inklusiven Universitätsschule) beteiligen und dort ihre, in den Forschungsprojekten gewonnene, Erfahrung einbringen.

    Als beteiligte Lehrende bieten Frau Prof.'in Dr.Panagiotopoulou , Prof.'in Dr. Lisa Rosen und Matthias Wagner als wissenschaftlichen Mitarbeiter im Modul 1 (Forschungsmethoden) im Baustein  Ethnographie das Seminar „Ethnographische Bildungsforschung: Forschungswerkstatt" an.

     

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    HeLiE

    Das ethnographisch und international vergleichend angelegte Forschungsprojekt „HeLiE" (Heterogenität und Literalität im Übergang vom Elementar- in den Primarbereich im europäischen Vergleich) wird seit 2006 in unterschiedlichen europäischen Bildungssystemen in Einrichtungen des Elementar- und Primarbereichs durchgeführt.

    Im Mittelpunkt des Projekts steht der Übergang in die Schule. Das Erkenntnisinteresse ist dabei auf den Umgang mit migrationsbedingter Heterogenität wie auch auf die schrift-/ sprachliche Förderpraxis in Institutionen frühkindlicher und schulischer Bildung unterschiedlicher europäischer - integrativ vs. selektiv orientierter wie auch ein- vs. mehrsprachiger - Bildungssysteme ausgerichtet. Über die strukturellen und curricularen Bedingungen in den beteiligten Bildungssystemen hinaus, wird sowohl den Alltags- bzw. Förderpraktiken der Pädagog/-innenwie auch den spezifischen schrift-/sprachlichen Praktiken der (mehrsprachigen) Vor-/Schulkinder selbst nachgegangen.

    Die am Projekt beteiligten Doktorandinnen realisierten eine Reihe von ethnographischen Feldstudien und begleiteten dabei Kinder aus sozio-ökonomisch benachteiligten Zuwandererfamilien bei ihrem Übergang vom Elementar- in den Primarbereich: Nadine Christmann (Luxemburg, Deutschland/RLP), Kerstin Graf (Deutschland/RLP, Österreich) und Wiebke Hortsch (Finnland, Deutschland/RLP).

    In Kooperation mit Prof. Dr. Eleni Skourtou (Universität Ägäis, Rhodos) und der Doktorandin Panagiota Trikou werden seit Februar 2010 ethnographische Feldstudien in griechischen Bildungseinrichtungen durchgeführt.

    Seit 2011 wird das Memos-Projekt (Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz) als Anschlussprojekt in der Deutschschweiz realisiert.

    Bisher sind folgende Publikationen und Vorträge im Rahmen des HeLiE-Projekts entstanden.

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    MEMOS- Mehrsprachigkeit und Mobilität im Übergang vom Kindergarten in die Primarschule in der Schweiz

     

    In Kooperation mit Prof. lic. phil. Maria Roggenbau-Engelen, Professur Sozialisationsprozesse und Interkulturalität an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule der Nordwestschweiz (FHNW),wurde 2011-2013 das Projekt MEMOS durchgeführt.

    Angelehnt an das europäische Forschungsprojekt HeLiE ist MEMOS als Anschlussprojekt eine vergleichende ethnographische Längsstudie in der Deutschschweiz. Als Forschungsteam sind am Projekt beteiligt:

    Dr. Maria Kassis, (IP, Pädagogische Hochschule FHNW)

    Dr. Edina Krompàk , (IP, Pädagogische Hochschule, FHNW)
     

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     SprachFalltag

    Sprachen Fördern im Alltag: Praxis - Konzept - Qualifikation in Kindertageseinrichtungen

    Im Mittelpunkt des Ausbildungs- und Forschungsprojektes steht

    1) die Entwicklung eines Weiterbildungskonzeptes in enger Kooperation zwischen Kindertageseinrichtungen in Köln und dem Team der Professur für Bildung und Entwicklung in Früher Kindheit

    2) die Erarbeitung eines Konzeptes zur inklusiven, alltagsintegrierten Sprachförderung, das sich an den institutionellen Bedingungen, Zielsetzungen und Gegebenheiten von Kindertageseinrichtungen orientiert und gemeinsam mit den beteiligten ErzieherInnen evaluiert wird.

    Am Projekt beteiligte Studierende (Master + BA), die ethnographische Feldstudien im pädagogischen Alltag durchführen:

    Nidha Kochukandathil
    Maria Hammel
    Helena Armbruster
    Barbara Priewe (geb.Boden)

     

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