Professur Rosen

Professur Rosen

 

Schwerpunkte in Forschung und Lehre

Eine zentrale Aufgabe des Arbeitsbereiches Erziehungswissenschaft besteht darin, das für die international und interkulturell vergleichende Erziehungswissenschaft kennzeichnende Missverhältnis zwischen einer stark entwickelten Programmatik und einer demgegenüber deutlich geringer entfalteten Empirie abzubauen. Konkret geht es um die Analyse der Folgen, die im Kontext internationaler Migration, europäischer Integration sowie der Globalisierung für Erziehung und Bildung in sozial, kulturell und sprachlich heterogenen und komplexen Gesellschaften entstehen, als auch um Fragen der professionellen Gestaltung von inklusiven Bildungsprozessen. Eine zentrale Perspektive ist die der Intersektionalität, also die Berücksichtigung und empirische Reflexion mehrerer Dimensionen sozialer Ungleichheit und von Differenzkategorien, neben Migration insbesondere Geschlecht und sexuelles Begehren, Schicht, Klasse und Milieu sowie (dis)ability.

Die Forschungsschwerpunkte der Professur „Erziehungswissenschaft“ und der daran geknüpften wissenschaftlichen Leitung der Inklusiven Universitätsschule liegen in empirisch fundierten und intersektionellen Studien zu Inklusion- und Ungleichheitsfragen in verschiedenen pädagogischen Handlungsfeldern, insbesondere der Schule. Mittels kontrastiver (insbesondere internationaler) Vergleiche werden Differenzen in Bildungsverläufen und –biographien von Kindern und Jugendlichen untersucht als auch Prozesse des Differenzierens und der interaktiven Aushandlung von Differenzkonstruktionen in (inklusiven) Bildungsinstitutionen und -settings. Insbesondere geht es um die Analyse der Folgen, die im Kontext internationaler (Flucht-)Migration, europäischer Integration sowie der Globalisierung für Erziehung und Bildung in sozial, kulturell und sprachlich heterogenen und komplexen Gesellschaften entstehen, als auch um Fragen der professionellen Gestaltung von inklusiven Bildungsprozessen. Eine zentrale Perspektive stellt die der Intersektionalität dar, also die Berücksichtigung und empirische Reflexion mehrerer Dimensionen sozialer Ungleichheit und von Differenzkategorien, neben Migration insbesondere Geschlecht und sexuelles Begehren, Schicht, Klasse und Milieu sowie (dis)ability.
Damit verzahnt sind die Schwerpunkte in der Lehre:
•    Soziale Ungleichheiten, Bildung und Diversität in Jugend und Adoleszenz
•    Differenzsensible Professionalisierung, Professionalität und Schulentwicklung in Migrationsgesellschaften
•    Migrationsbedingte Mehrsprachigkeit in Familien und (inklusiven) Schulen
•    Forschendes Lernen anhand qualitativer und international vergleichende Bildungsforschung in Migrationsgesellschaften

 

 

Kontakt

Postadresse:

Universität zu Köln
Humanwissenschaftliche Fakultät
Gronewaldstr. 2
D-50931 Köln

Fon: 0221-470-4735

 

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