Nachrichten aus dem Bereich Institut für Europäische Musikethnologie :

Im Rahmen eines Fellowships wird Ass. Prof. Dr. Panos Panopoulos im November im Rahmen des Studiengangs Musikvermittlung an der Universität zu Köln lehren. Am 22.11.2018 wird der Forscher von der University of the Aegean um 19:00 Uhr in der Volkshochschule am Neumarkt seine von Ansätzen der Sound Studies, Klangkunst und musikethnologischer Feldforschung geleiteten Forschungen zu "Klangpostkarten" von griechischen Migranten diesseits und jenseits des Atlantik vorstellen. Dabei stellt er die Frage wie Klänge zu einer kommunikativen Ressource im Kontext von Migration werden können und präsentiert anhand seines Beitrags für die documenta 14 das Potential des Zusammenwirkens von Musikwissenschaftlern und Künstlern für multisensorische Klanginstallationen.

Ass. Prof. Dr. Panayotis Panopoulos, University of the Aegean, Mytilene
Ort: VHS Studienhaus am Neumarkt, Cäcilienstr. 35, 50667 Köln
Zeit: 22.11.2018, 19:00 Uhr

This audio-visual presentation of a collaborative project, between an artist and a social anthropologist, on recorded voice will focus on the family recordings of a Greek migrant in the United States of America back in 1950s, the ethnographic journey of their return to their original audience, and their resurrection in a sonic installation at documenta 14 (June/ July 2017, Athens/ Kassel).

Eine audio-visuelle Präsentation von Ass. Prof. Dr. Panos Panopoulos (Universität der Ägäis/Griechenland) über fluktuierende Klänge zwischen den Heimatdörfern griechischer Migranten und der amerikanischen Diaspora in den 1950er Jahren. Anhand eigener ethnographischer Feldforschung über diese "Klangpostkarten" erklärt er wie diese Erinnerungen, Emotionen und soziale Bindungen (re)aktivieren. Anhand seines Beitrags zur documenta 14 in Athen und Kassel reflektiert der Gast über das künstlerische Potential dieser Klänge und die Notwendigkeit Wissenschaft und Kunst zusammen zu denken.

In Kooperation mit dem Institut für europäische Musikethnologie der Universität zu Köln, FILIA, Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln - Thessaloniki e.V. und der Südosteuropa-Gesellschaft e.V.