Die Fakultät stellt sich vor

Nachrichten aus dem Bereich Humanwissenschaftliche Fakultät :

Im Rahmen der Gastvortragsreihe im Department konnten folgende
Referenten/-innen gewonnen werden:

11.10.: Prof. Dr. Jürgen Wilbert (Universität Potsdam): „Die Beziehung
zwischen sonderpädagogischem Förderbedarf, sozialer Integration und
sozialer Ausgrenzung im Klassenzimmer“

08.11.: PD Dr. Ralph Weidner (Institut für Neurowissenschaften und
Medizin am Forschungszentrum Jülich)

29.11.: Prof. Dr. Tim Klucken (Universität Siegen): „Affektives
Lernen: Von der Grundlagenforschung bis zur Klinischen Anwendung“

Weitere geplante Termine: 20.12. sowie 17.01.

Die Vorträge finden jeweils um 14 Uhr in Raum S 107 statt
(IBW-Gebäude, Herbert-Lewin-Str. 2, 3. OG). Je nach Interesse kann der
Gastvortrag auch in den Hörsaal H 115 (IBW) verlegt werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) hat dem Department
Psychologie gemäß dem Statut für die Vergabe des "Qualitätssiegels für
psychologische Bachelorstudiengänge an deutschsprachigen Hochschulen"
das Qualitätssiegel für den Bachelorstudiengang Psychologie verliehen.

Ab 17.10.2017 bietet die Humanwissenschaftliche Abteilung der Universitäts- und Stadtbibliothek wieder Bibliotheksführungen und Kurse an der HF an. Weitere Informationen und Termine finden Sie auf den folgenden Seiten:

Kompaktkurs für Anfänger: http://www.ub.uni-koeln.de/infothek/schulungen/kurse/hwa1/index_ger.html

Kompaktkurs Thematische Recherche:
http://www.ub.uni-koeln.de/infothek/schulungen/kurse/hwa2/index_ger.html

Tagung "Gewalt - Vernunft - Angst"
Graduiertenschule der Humanwissenschaftlichen Fakultät
in Kooperation mit der Professur für Kindheitsforschung im Department Erziehungs- und Sozialwissenschaften (Prof. Dr. Jutta Ecarius) und der Professur für Pädagogik an der Kunstakademie Düsseldorf (Prof. Dr. Johannes Bilstein)
Donnerstag, 16. November / Freitag, 17. November 2017

weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer bzw. unserer Homepage unter http://www.hf.uni-koeln.de/39030

In Zeiten zunehmender politischer und gesellschaftlicher Unsicherheiten geraten die subjektiven Bewältigungsformen von Kontingenzen und Lebensrisiken mehr und mehr unter Veränderungsdruck - auch, da spätmoderne Lebensbedingungen mit Anforderungen des Optimierens bei gleichzeitiger Zunahme von gewaltförmigen Diskursen konfrontiert sind. Unsicherheiten, Gewaltphantasien und Ängste können die Folge sein. Daraus ergeben sich politische, soziale, biographische und pädagogische Probleme.

Gewalttätige und kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Menschen oder Staaten werden mehr und mehr präsent. Dies verstärkt die Wahrnehmung von Gewalt und physisch ausagierter Willkür und produziert neben vernünftigen Auseinandersetzungen Gefühle von Angst und Abwehr. Zugleich bieten medial verbreitete Imaginationen vielfältige Möglichkeiten zum Ausleben und Miterleben von Gewalt- und Angstphantasien in einem nie gekannten Ausmaß und in neuartiger Intensität. Angesichts dessen stehen die klassischen, mit der europäischen Tradition verknüpften vernunftbasierten Diskurs- und Bewältigungsformen vor neuen, bisher nicht gekannten Herausforderungen.

Unter spätmodernen Bedingungen von Heterogenität und Vielfältigkeit „vernünftig" auf die anscheinend ausufernde Gewalt zu reagieren, „vernünftig" mit den eigenen und fremden Ängsten umzugehen - auch mit den Faszinationen, die mit Gewaltphänomenen verbunden sind - , scheint zunehmend schwierig und stellt alle Formen des pädagogischen und sozialen Handels vor neue Herausforderungen. Nicht nur einzelne Personen sind damit konfrontiert und zur Stellungnahme aufgerufen, sondern auch Lebensbereiche wie Familie, Schule, Medienleben und Alltagshandeln sind davon betroffen.

 

 

Nachrichten aus dem Bereich des Dekanats:

...Zur Zeit liegen keine aktuellen Mitteilungen für diesen Bereich vor.