Berufsbegleitende Weiterbildung
zur Kommunikationspädagogin / zum Kommunikationspädagogen


Elektronische Kommunikationshilfen 

Referenten: Prof. Dr. Jens Boenisch, Dr. Stefanie K. Sachse, Melanie Willke 

Die TeilnehmerInnen lernen zunächst verschiedene elektronische Kommunikationshilfen kennen und haben im Anschluss die Möglichkeit, mit den verschiedenen Hilfen selbst zu arbeiten. Dabei werden sie sowohl deren Möglichkeiten als auch deren Grenzen für ein selbstbestimmtes Kommunizieren und Leben erkennen. Technische Kenntnisse als Voraussetzung für diesen Kursteil sind nicht erforderlich. Die TeilnehmerInnen werden im Kurs nach und nach mit den vielen technischen Möglichkeiten der Geräte vertraut gemacht, so dass sie am Ende selbst Kommunikationsoberflächen (sinnvoll) gestalten und verschiedene, einfache wie komplexe Kommunikationssysteme mit unterschiedlichen Ansteuerungssystemen bedienen können. Aspekte der gezielten Vokabularauswahl ergänzen die technischen Übungen um zentrale inhaltliche Punkte zur Optimierung der Feldbelegung bei begrenzter Oberfläche. Die TeilnehmerInnen lernen verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes einfacher und komplexer elektronischer Hilfen im Alltag kennen. Weiterhin werden Aspekte der Diagnostik mit Hilfe elektronischer Kommunikationshilfen vorgestellt und Möglichkeiten der Förderung thematisiert und ausprobiert. Vor- und Nachteile der einzelnen Hilfen werden deutlich herausgestellt.  


Themenschwerpunkte
- Sprachentwicklung und Sprachförderung mit elektronischen Kommunikationshilfen
- Gestalten und Verändern von Oberflächen / Displays unter Berücksichtigung eines die
  Sprachentwicklung fördernden Vokabulars
- Voraussetzungen für den Einsatz elektronischer Hilfen
- Aufbau, Struktur und systematische Einteilungen elektronischer Hilfen
- Bedienung, Ansteuerung und individuelle Anpassung (Positionierung)
- praktische Übungen mit den Geräten
- Diagnostik bezogen auf den Einsatz elektronischer Hilfen
- Die Beantragung von Hilfen bei den Kostenträgern