Berufsbegleitende Weiterbildung
zur Kommunikationspädagogin / zum Kommunikationspädagogen


Grafische Symbole  

Referenten: Irene Leber, Brigitte Pertl-Wulf

Die TeilnehmerInnen lernen die Voraussetzungen für die Kommunikation über grafische Symbole kennen. Die unterschiedlichen Indikationen für den Einsatz von Gebärden und Bildsymbolen werden miteinander verglichen. Es wird ein Überblick über unterschiedliche grafische Sammlungen und Systeme gegeben. Kriterien für Kommunikationsinhalte und die Vokabularauswahl werden zusammengestellt. Die TeilnehmerInnen befassen sich mit kommunikativen Funktionen und dem Einsatz von UK im Alltag. Werkzeuge zum Erstellen von Hilfsmitteln (Kommunikationstafeln, -büchern etc.) werden vorgestellt und erprobt. Die Voraussetzungen von „Ja" und „Nein" in der Kommunikation werden erarbeitet. Als diagnostisches Instrumentarium lernen die TeilnehmerInnen die Aspekte Inhalt, Form und Funktion zu unterscheiden und für den Informationsgewinn nutzen.    


Themenschwerpunkte
- Voraussetzungen für den Einsatz von Objekten und grafischen Symbolen
Kommunikation über Gegenstände
- Überblick über Sammlungen grafischer Bildsymbole und von Symbolsystemen sowie Kriterien für
  deren Auswahl
- Kommunikationsinhalte und Vokabularauswahl
- Kommunikationsfunktionen: Einsatzmöglichkeiten von Symbolhilfsmitteln im Alltag
- Kriterien für das Erstellen von Karten, Tafeln und Ordnern
- Werkzeuge zum Erstellen von Symbolhilfsmitteln
- Übungen zum Einsatz von Kommunikationshilfen mit grafischen Symbolen
- Ansteuerung von Symbolhilfsmitteln
- Tagebücher und Ich-Bücher
- Vor- und Nachteile von grafischen Symbolen im Vergleich zu anderen Kommunikationsformen wie
  z.B. Gebärden
- Voraussetzungen für die Anwendung von „Ja" und „Nein"
- Grafische Symbole und Diagnostik