Prosodische Sensitivität und PhonologischeBewusstheit als Prädiktoren für Lese-Rechtschreibschwierigkeiten

Projektleitung: Dr. Barbara M. Schmidt & Prof. Dr. Alfred Schabmann

In Kooperation mit: Petra Breuer-Küppers, Doris Vahlhaus-Aretz und Anja Obergfell

Die Sensitivität für Betonungs- und Längenmuster in der gesprochenen Sprache (prosodic sensitivity, PS) wird zunehmend neben der Phonologischen Bewusstheit (phonological awareness, PA) als bedeutsamer Faktor  für das Lesen diskutiert. Zieldes vorliegenden Projekts ist es,  bisherige Befunde zum Effekt der PS auf das Lesen bei Kindern und Erwachsenen in Hinblick auf ein mögliches Wirkmodell unter Einbeziehung der vieldiskutieren „Prädiktoren“ des Lesens (z.B. phonologische Bewusstheit, Benennungsgeschwindigkeit, basale auditive Informationsverarbeitung) zu untersuchen. Durchgeführt wurden bislang mehrere Experimente und Quasiexperimente.

Seit August 2017 läuft die Erhebung einer Längsschnittstudie. Ziel ist es die PS in die Kausalkette(n) der Leseentwicklung einzuordnen. Hierzu werden die Kinder über die gesamte Grundschulzeit begleitet und in regelmäßigen Abständen entsprechende Testverfahren durchgeführt.

Aktuelle Informationen finden Sie hier:  

  • Vahlhaus-Aretz, Schmidt & Schabmann
  • Obergfell, Schmidt & Schabmann
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    Studierende können im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten im Projekt mitwirken.