Laufende Projekte

"Making, Fabbing, Hacking II" 

Januar 2020 - Dezember 2020 | Finanzierung: Grimme Forschungskolleg | Kooperation: Wolfgang Zielinski & Denise Gühnemann (Grimme Medienbildung) | Mitarbeit: Saskia Draheim & Paul Weinrebe

Das Projekt „Making, Fabbing, Hacking II“ entwickelt einen systematischen Zugang zur forschungsbasierten Gestaltung von Lern- und Bildungsprozessen in Makerspaces und Fablabs. Hierzu schließt das Vorhaben an die Ergebnisse des Vorgängerprojektes an: Einerseits wurde deutlich, wie vielfältig und komplex die konstitutiven Strukturen und Prozesse von Makerspaces sowohl auf Mikroebene der materiell-diskursiven Praktiken als auch auf organisationaler Ebene sind. Andererseits konnten potenzielle Handlungsfelder und blinde Flecken im Kontext von ‚Making‘ identifiziert werden. Das Folgeprojekt „Making, Fabbing, Hacking II“ greift dies auf, um in Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Erwachsenenbildung sowie weiteren wissenschaftlichen Akteur*innen und Praxispartner*innen ein Verbundforschungsprojekt zu entwickeln, welches in Form einer Verzahnung von Forschung und Gestaltung (Design-Based Research) das Augenmerk auf die Zusammenarbeit von Makerspaces und Bildungseinrichtungen richtet.


Abgeschlossene Projekte 

"Making, Fabbing, Hacking – Neue Formen der Subjektivierung im Kontext postdigitaler Medienkulturen"

Januar 2019 - Dezember 2019 | Finanzierung: Grimme Forschungskolleg | Kooperation: Wolfgang Zielinski & Denise Gühnemann (Grimme Medienbildung) | Mitarbeit: Saskia Draheim; Ellen Witte; Simon Meier

Das Projekt erforscht auf Grundlage eines ethnographischen Zugangs konstitutive Praktiken von Makerspaces und FabLabs. Hierzu werden unterschiedliche Kontexte in Form von teilnehmenden Beobachtungen explorativ untersucht. Durch die eingenommene Analyseperspektive, die gezielt auf das Zusammenwirken von sozio-medial-materiellen Entitäten gerichtet ist und sich auf Ansätze bezieht, welche Phänomene hinsichtlich deren performativer Relationalität betrachtet (Latour, Barad), wird ein bis dato in der erziehungswissenschaftlichen Medienforschung kaum beschrittener Zugang gewählt. Durch die Verschränkung einer praxeologischen Analyseeinstellung mit einem diskursanalytischen Zugang werden unterschiedliche Ebenen und Formen bzw. "Aggregatzustände" (Reckwitz) von Wissensordnungen untersucht, die heterogene Verknüpfungen zwischen Menschen, Dingen und Diskursen de-, re- oder (in)stabilisieren können.

Ziel des Projektes ist sowohl ein vertieftes Verständnis von Formen der Subjektivierung in Makerspaces und FabLabs als auch eine Weiterentwicklung des methodischen und methodologischen Repertoires, mit dem diese erschlossen und beschrieben werden können. 

 

"Posthumanistische Medienbildung? Bildungstheoretische Positionen nach Anthropozentrismus und Humanismus"

Januar 2019 - Dezember 2019 | Finanzierung: Grimme Forschungskolleg | Kooperation: Prof. Dr. Manuel Zahn (Universität zu Köln); Dr. Harald Gapski (Grimme-Institut) | Mitarbeit: Lea Dinger; Lisa Steck

Das zweitägige Symposium "Posthumanistische Medienbildung? Bildungstheoretische Positionen nach Anthropozentrismus und Humanismus" bringt Wissenschaftler*innen unterschiedlicher disziplinärer Hintergründe zusammen, die in den Themenfeldern Posthumanismus, Medien- und Bildungstheorie und Digitalisierung tätig sind. Ziel ist es zuerst, verschiedene trans- und posthumanistische Positionen kritisch zu diskutieren. Darüber hinaus werden An- und Ausschlüsse, Passungen und Reibungspunkte zwischen Posthumanismus, Medien- und Bildungstheorie eruiert, um Anregungspotentiale für die Theoriegenerierung im Bereich der Ästhetischen Bildung und der Medienpädagogik auszuloten.