Gesamter Arbeitsbereich:

- Systematische Review zur Identifikation und Analyse von Verfahren zur Messung der Lebensqualität bei erworbenen neurogenen Sprach-/Sprech- und Kommunikationsstörungen

- Kommunikationsbezogene Lebensqualität (CrQoL)

 

Dr. Kristina Jonas:

- Analyse von Wortgenerierungsleistungen zur Diagnose kommunikativ kognitiver Defizite

- Untersuchung nicht-traditioneller Auswertungsparameter von Wortgenerierungsaufgaben hinsichtlich ihrer diagnostischen Relevanz

 

Dr. Anna Rosenkranz:

- Vom BMBF gefördertes Projekt "Ergänzende Methoden in etablierten Untersuchungen in der Erkennung von Beeinträchtigungen der Wortfindung bei dementiellen Erkrankungen und Schizophrenie - eine klinisch-linguistische Aufarbeitung"

- Der Beitrag exekutiver und linguistischer Komponenten in Wortgenerierungsaufgaben bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

- Erforschung des Wortabrufprozesses sowie die Rolle nicht-linguistischer kognitiver Ressourcen bei gesunden Sprechern und bei Sprechern mit Aphasie

- Untersuchung des Einflusses (psycho-)linguistischer Merkmale des Vorgabematerials auf die Überprüfung der Benennungsgeschwindigkeit (Rapid Automatized Naming) (RAN-Projekt)

- Im Rahmen der Arbeitsgruppe „Kognitive Kommunikationsstörungen“ der Gesellschaft für Aphasieforschung und Behandlung (GAB) werden Standards zur Diagnostik kognitiver Kommunikationsstörungen entwickelt 

  

Dr. Sandra Neumann:

- Adaption von internationalen Fragebögen (SPAA-C, KiddyCAT, FOCUS, ICS, FBA 6-10) internationaler Kooperationspartner ins Deutsche und deren psychometrische Evaluierung   (LAPUKI-Projekt)

- Untersuchungen zur  Lebensqualität, kommunikative Partizipation und das sprachliche Wohlbefinden  bei Kindern mit sprachlich-kommunikativem Unterstützungsbedarf (3;0-5;11 Jahre) im Vergleich zu sprachgesunden Kindern

- Untersuchung  der kommunikativen Partizipation und sozialen Integration von Kindern und Jugendlichen mit Stottersymptomatik bzw. spezifischer Sprachentwicklungsstörung (SSES) im Schulalter (6;0-9;11 Jahre) (ComPaSchool-Projekt).

- Evaluation der ersten deutschsprachigen sprachlichen Intensivtherapie bei Kindern mit LKGSF, die jeweils 2016 & 2017 in Kooperation mit der Uniklinik Salzburg (SALK) durchgeführt wurde und nach Evaluation 2018 erneut modifiziert durchgeführt wird. Daraus soll ein evidenzbasiertes Therapie-/Förderkonzept entwickelt werden, dass zukünftig 4-wöchige Intensivbetreuungen der Kinder und Eltern in Deutschland etabliert.

- In Kooperation mit Prof. Dr.Fox-Boyer (EUFH Rostock) werden zur Verbesserung der pädiatrischen Entscheidungsfindung im Hinblick auf evtl. benötigte Verordnung von Sprachtherapie zu den Zeitpunkten der kinderärztlichen kindlichen Früherkennung (U7a, U8 und U9) aktuell mit Hilfe des normierten PLAKSS-II Pädiatrie-Screenings (Fox-Boyer, 2013) und der ICS, in Kooperation mit niedergelassen Pädiatern, Daten von Vorschulkindern (2;10-5;4 Jahre) erhoben.

- In einer internationalenKooperation mit Prof. Dr. Ellen Gerrits & Dr. Hayo Terband (beide University of Utrecht) und Prof. Dr. Sharynne McLeod wird aktuell eine 'ICS app' für den Einsatz anhand von Smartphones/Tablets erstellt, die ab Sommer 2018 Anwendung in den Sprachen Deutsch, Englisch und Niederländisch findet.

- Evaluationen zur sprachtherapeutischen Therapieeffektivität bei Menschen mit Stottersymptomatik ('Bonner Stottertherapie').

 

Jana Quinting (M.Sc.):

- Multiple Einzelfallstudie zur Interpretation figurativer Sprache bei Menschen mit Kognitiven Kommunikationsstörungen nach Schädel-Hirn-Trauma

- Im Rahmen des internationalen ROMA-COS Projekts (Research Outcome Measurement in Aphasia – Core Outcome Set) zur Entwicklung international einheitlicher Diagnostikstandards, entwickelt ein Arbeitskreis der Gesellschaft für Aphasieforschung und Behandlung (GAB) ein nationales, multizentrisches Projekt (n=1000) zur Adaption und Evaluation von kommunikativ-pragmatischen, linguistischen und partizipationsorientierten Diagnostikverfahren.

- Im Rahmen der Arbeitsgruppe „Kognitive Kommunikationsstörungen“ der Gesellschaft für Aphasieforschung und Behandlung (GAB) werden Standards zur Diagnostik kognitiver Kommunikationsstörungen entwickelt.

 

Lisa Gerhards (M.A.):

- Untersuchung des Einflusses (psycho-)linguistischer Merkmale des Vorgabematerials auf die Überprüfung der Benennungsgeschwindigkeit (Rapid Automatized Naming) (RAN-Projekt)

 

Dr. Katharina Albrecht:

- Entwicklung des Türkischen Phonologietests (TPT) für in Deutschland lebende türkischsprachige Kinder

- Untersuchung des unauffälligen und auffälligen Phonologieerwerbs türkisch-deutsch bilingualer Kinder inklusive der Identifikation klinischer Marker für einen auffälligen Erwerb

 

Dr. Ilona Rubi-Fessen:

- Untersuchung des Einflusses der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) auf die Aphasietherapie

- Vergleich der transkraniellen Magnetstimulation (rTMS) und der transkraniellen Gleichstromstimulation (tDCS) in Kombination mit Aphasietherapie

- Kooperationspartnerin des internationalen RELEASE-Projekts (Rehabilitation and recovery of people with aphasia after stroke) unter Federführung von Prof. Marian Brady, Glasgow. Aus mehr als 170 Studien zur Aphasie wurde eine Datenbasis von über 6000 individuellen Datensets geschaffen. Diese Datenbasis ermöglicht Meta-Analysen, die Einsicht in Prädiktoren, fördernde und hemmende Faktoren des Rehabilitationsverlaufs sowie effektive Therapiemethoden bei Aphasie erwarten lassen, um daraus bestmögliche Standards für eine sowohl effiziente, als auch ökonomische individuelle Rehabilitation bei Aphasie abzuleiten.

- ROMA-COS Projekts (s. Jana Quinting)

- Arbeitsgruppe „Kognitive Kommunikationsstörungen“ der Gesellschaft für Aphasieforschung und Behandlung (GAB)  (s. Jana Quinting)