Schwerbehindertenvertretungen: Allianzpartner in Netzwerken. Faktoren für gelingende Kooperationen zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit

Ziele:

Die Schwerbehindertenvertretungen (SBV) stehen als Lotsen in der betrieblichen Prävention und Inklusion auf Grund von gesellschaftlichen Veränderungen vor neuen Herausforderungen. Ihr Tätigkeitsspektrum sowie innerbetriebliche und externe Allianzen, die zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit beitragen können, sollen analysiert und Faktorenfür gelingende Kooperationen sollen identifiziert werden.

Umsetzung:

In einem ersten Schritt wird mittels einer bundesweiten branchenunspezifischen Onlineerhebung das Tätigkeitsspektrum der SBVen standardisiert ermittelt. In einem zweiten Schritt werden bei 4-5 Betrieben leitfadengestützte Experteninterviews branchenspezifisch durchgeführt, um die Beziehungsstrukturen sowie deren Intensität und Qualität tiefergehend zu analysieren und zu bewerten. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der Kooperation zwischen SBV und dem Betriebsrat/Personalrat. In einem dritten Schritt werden anhand einer Zukunftswerkstatt mit Blick auf die existierenden Ressourcen Handlungsempfehlungen zur Optimierung der Kooperationen abgeleitet und Handlungsanstöße gegeben.

Alle Informationen zu dem Projekt finden Sie unter https://sbv-umfrage.de/

Förderung:

Hans-Böckler-Stiftung

Laufzeit:

2016 - 2018

Kooperationspartner:

Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE)

Ansprechpersonen:

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Marie Heide

E-Mail: sbv-projekt(at)uni-koeln.de