Die Rolle personaler Gesundheitsressourcen in Studium und Arbeitsleben

Ziele

Chronischer Stress gilt als ein bedeutsamer Risikofaktor für die Entstehung so genannter nichtübertragbarer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und psychische Störungen, die heutzutage für den Großteil der Krankheitslast in Deutschland und ganz Europa verantwortlich sind. Wie kann es gelingen, trotz psychischer Belastungen in Studium und Arbeitsleben, die mit chronischem Stress in Verbindung gebracht werden, langfristig gesund zu bleiben?

Umsetzung

Im vorliegenden Projekt wird in der Auseinandersetzung mit dieser Frage eine ressourcenorientierte Perspektive eingenommen. Auf Basis eines transaktionalen Rahmenmodells wird zunächst theoretisch dargestellt, wie die drei personalen Gesundheitsressourcen allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung, Ungewissheitstoleranz und Achtsamkeit Stress und negative psychische Beanspruchung reduzieren, konstruktive Bewältigung fördern und so langfristig zu mehr Gesundheit beitragen können. Am Beispiel des Lehramts wird der Forschungsstand zu psychischer Beanspruchung in Studium und Arbeitsleben dargestellt, wobei deutlich wird, dass bisher nur wenige Untersuchungen eine ressourcenorientierte Perspektive einnehmen. Eine eigene empirische Untersuchung (quantitative Onlinebefragung von N = 779 Lehramtsstudierenden) trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen.

Ansprechperson

Dr. Jana Bauer, E-Mail: jana.bauer(at)uni-koeln.de