Workshops

 

Die Lernwerkstatt bietet jedes Semester ein umfangreiches Workshopangebot an. Die Workshops im Sommersemester 2019 finden in der Herbert-Lewin-Str. 2 im Raum S.101 (Modulbau) statt. Die Teilnahme ist kostenlos und wird Ihnen bescheinigt. 

Für alle Workshops ist eine Anmeldung in der Lernwerkstatt unbedingt erforderlich!

Anmelden können Sie sich per E-Mail an lernwerkstatt.hf@uni-koeln.de, telefonisch oder persönlich während unserer Öffnungszeiten.

Sie erhalten von uns immer eine Anmeldebestätigung.


Workshops im Sommersemester 2019:

 

Termin: 08.04.2019, 17:45-19:45 Uhr        
Ort: Herbert-Lewin-Str. 2, S.101, Gebäude 211 IBW
Teilnehmerzahl  4-20
Vildan Cetin

Bilder, Grafiken und Videos im Internet finden und für den Unterricht nutzen - kostenfrei und legal

 

Urheber- und Nutzungsrechte sind meist ein Quell großer Verwirrung. In diesem Workshop stelle ich Ihnen Alternativen zum herkömmlichen Copyright vor, zeige Ihnen wo und wie Sie offene/kostenfreie Materialien im Internet finden und sie korrekt für den Unterricht nutzen. Ich führe Sie in das Thema Open Educational Resources ein.


 

 

Termin: 15.04.2019, 17:45-20:00 Uhr        
Ort: Herbert-Lewin-Str. 2, S.101, Gebäude 211 IBW
Teilnehmerzahl  maximal 40
Dr. Benjamin Schmidt & Antonio Caruso 

Deeskalierend in Alltagssituationen reagieren

Welche Handlungen in der Interaktion wirken Schüler*innen mit aggressivem Verhalten wirklich entgegen. 

Veranstaltung der Fachschaft - für weitere Informationen besuchen Sie die Infoseiten der Fachschaft ES.

 


 
 
 
Termin: 29.04.2019, 17:45-19:15 Uhr  
Ort: Herbert-Lewin-Str. 2, S.101, Gebäude 211 IBW
Teilnehmerzahl  4-20
Alexander Küpper

Experimentieren im inklusiven Naturwissenschaftsunterricht der Orientierungsstufe       

In der Lernumgebung „Mit dem Licht durch unser Sonnensystem und darüber hinaus“, die für den inklusiven Physikunterricht entwickelt wurde, ergründen die Schüler*innen mit Hilfe eines Experimentierkoffers und unterstützt von einem elektronischen Hilfesystem astronomische Problemstellungen. Zu Beginn des Workshops wird die Lernumgebung „Mit dem Licht durch unser Sonnensystem und darüber hinaus“ kurz vorgestellt. Im Anschluss haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops die Möglichkeit die astronomischen Problemstellungen mit Hilfe des Experimentierkoffers selber zu lösen, sowie das elektronische Hilfesystem zu testen und auf diese Weise einen Einblick in die Materialien zu erhalten. Der Workshop endet mit einer Diskussion über die vorgestellten Materialien.


 
 
Termin: 02.05.2019, 17:45-20:00 Uhr
Ort: Klosterstr. 79, S176, Gebäude 255
Teilnehmerzahl  ca. 40
Andreas Hens

Das kollegiale Unterstützungssystem - mehr als ein pädagogischer Konsens.

 

Andreas Hens stellt in diesem Workshop das Konzept des kollegialen Unterstützungssystems vor.
Grundannahme: Der Umgang mit wiederkehrenden krisenhaften Entwicklungen bei der Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit externalisierenden Verhaltensstörungen muss zum Schutz aller am Lernprozess Beteiligten professionell organisiert und in einem Gesamtkonzept eingebettet sein! Das kollegiale Unterstützungs- und Begleitsystem bietet die Möglichkeit, bereits frühzeitig in sich krisenhaft entwickelnden Situationen deeskalierend einzuwirken, und sichert allen Beteiligten (Mitarbeiter*innen und Schüler*innen) ein Höchstmaß an Handlungsfähigkeit, Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Schutz.


 
 
 
Termin: 06.05.2019, 17:45-20:45 Uhr
Ort: Herbert-Lewin-Str. 2, S.101, Gebäude 211 IBW
Teilnehmerzahl  10-40
Ralf Neier

FAS – Verhaltensweisen und Strategien im Umgang mit dem Fetalen Alkoholsyndrom

 

In Deutschland wird jährlich ca. 3000mal FASD – Fetale Alkoholspektrum Störung – diagnostiziert. Die Dunkelziffer liegt erheblich höher.

Bei der Fortbildung werden die ‚typischen‘ Verhaltensweisen der FASD Betroffenen verständlicher. Mit dem Wissen wird es leichter, hilfreiche, entlastende und angemessene Strategien zu schaffen. Das Leben mit FASD ist dann FASzinierend, wenn es gelingt, den Blick auf die Ressourcen und Lösungen der Betroffenen und deren ‚Betreuer‘ zu richten.

Ebenso ist es ist notwendig, durch Prävention die Katastrophe FASD zu verhindern. Paare, die über die Wirkung von Alkohol auf das ungeborene Kind informiert sind, können eine verantwortliche Entscheidung treffen. FASD ist zu 100% vermeidbar.
 
  

Termin:  13.05.2019, 17:45-20:00 Uhr
Ort:  Herbert-Lewin-Str. 2, S.101, Gebäude 211 IBW
Teilnehmerzahl  10-30
Marita Fremmer
Traumapädagogik - Herausforderndem Verhalten sicher begegnen

 

Kinder und Jugendliche, die in hochbelastenden Lebenskontexten lebten oder leben, fallen auf. Sie werden häufig als besonders schwierig, provokativ, aggressiv oder enthemmt wahrgenommen und stellen Fachkräfte mit ihrem Verhalten vor hohe Herausforderungen. Oft stellt sich die Frage, wie Schulen angesichts des Auftrags der inklusiven Bildung diesen Aufgaben und Anforderungen gerecht werden sollen.  

Der Workshop möchte für Traumata im Kindes- und Jugendalter sensibilisieren.  Die Erkenntnisse aus der Neurobiologie, Psychotraumatologisches Grundwissen und Traumapädagogik werden als hilfreiche Verstehens- und Handlungsansätze vorgestellt. Daneben soll auch die Frage nach hilfreichen Gelingensbedingungen - notwendigen Ressourcen und institutionellen Strukturen - thematisiert und diskutiert werden. 

 
 
Termin:  20.05.2019, 17:45-19:15 Uhr
Ort:  Herbert-Lewin-Str. 2, S.101, Gebäude 211 IBW
Teilnehmerzahl  6-30

 Phillip Kostka

Bleib sauber - Werd Erwachsen aber nicht kriminell! - Ein Brettspiel zur Thematisierung von Jugendkriminalität in der Schule.  

Darstellung des Brettspiels „Bleib Sauber!“ zur Prävention von Jugendkriminalität.

Beim Spiel des Brettspiels werden die Spielenden mit Risiko- und Schutzfaktoren für delinquente Lebensläufe konfrontiert und müssen deren Konsequenzen diskursiv abwägen, bzw. erleben die Auswirkungen auf den eigenen Lebensweg.

Im Workshop kann das Spiel praktisch erlebt und anschließend diskutiert werden.

  
 
Termin:  27.05.2019, 17:45-19:45 Uhr
Ort:  Herbert-Lewin-Str. 2, S.101, Gebäude 211 IBW
Teilnehmerzahl  10-30
Sylvia Tölle
DEMOKRATIE WAGEN!! Klassenrat und Schülerparlament in der Grund- und Förderschule
Die Teilnehmer werden auf sehr anschauliche Weise die Organe der Schüler-mitwirkung in der Primarstufe kennenlernen, erprobt in einer Förderschule Sprache: Klassensprecher/in, Klassenrat, Schülerparlament. (Für die Grund-schule würden wir gemeinsam im Seminar die Strukturen übertragen.)
Kinder können sich schon in diesem Alter auf ganz erstaunliche Weise in den Gremien einbringen und sie selbstbestimmt gestalten. Insbesondere für die Entwicklung der kommunikativen und sozial-emotionalen Fähigkeiten bietet die  Schülermitwirkung hochwirksame Strukturen. Die SchülerInnen lösen im Klassenrat Konflikte und gestalten ihr Klassenleben. Im Schülerparlament erleben sie, wie sie als die Gemeinschaft aller KlassensprecherInnen ernst genommen werden und Einfluss auf das Schulleben nehmen können.

 
Termin: 03.06.2019, 17:45-20:00 Uhr
Ort:  Herbert-Lewin-Str. 2, S.101, Gebäude 211 IBW
Teilnehmerzahl  5-20
Sandra Günther
Bevor die Stimme versagt! – praxisorientiertes Stimmtraining für Lehrkräfte

 

„In einer […] Studie aus dem Jahr 2005 gaben 29 Prozent der Lehrer an, dass sie mindestens 1x pro Woche stimmliche Probleme hätten“ (http://starke-stimme.de/lehrerstimme/).

Um diesen Problemen vorzubeugen, bieten wir einen Workshop rund um das Thema Stimmtraining an. Euch erwarten:

  • Kurze fachliche Hintergrundinformationen zum Thema Stimme und Stimmorgane
  • Praktische Übungen zur Stimmpflege
  • Tipps zur Stimmhygiene (Erste Hilfe für die Stimme, „Do’s and Dont’s“)

  
 
Termin:  17.06.2019, 17:45-20:00 Uhr
Ort:  Herbert-Lewin-Str. 2, S.101, Gebäude 211 IBW
Teilnehmerzahl  8-25
Jana Falkenstein
Essstörungen bei Mädchen und jungen Frauen

 

Viele Mädchen verbinden Schlanksein mit Glücklich sein. Sie orientieren sich an Formaten wie Germany‘s Next Topmodel, probieren die erste Diät mit 12 und fühlen sich hilflos, wenn sich der Körper in der Pubertät verändert. Eine Folge davon kann ein ungesundes Essverhalten sein, was nicht selten zu einer Essstörung führt.

Der Workshop greift diese Aspekte auf und möchte für das Thema Ess-Störungen sensibilisieren. Es werden die verschiedenen Formen der Essstörung erläutert und Handlungsoptionen gegeben, wie man als Lehrkraft reagieren kann und welche Hilfsangebote es für Betroffene gibt.

    


 
 
Termin:

24.06.2019, 17:45-20:45 Uhr

Ort: Herbert-Lewin-Str. 2, S.101, Gebäude 211 IBW
Teilnehmerzahl 4-16
Nicole Ebrecht Fuß
„Liebe, Lust u. Leidenschaft – Pimmel, Scheide u. Co“ – sexualpädagogisches Grundwissen u. methodenorientierter Workshop eingebettet in Erfahrungswissen

Es erwartet euch ein Workshop zu verschiedenen sexualpädagogischen Themen, z.B.:

  •  Körperwissen
  •  Sexuelle Identität/Vielfalt
  •  Verhütungsmethoden/Kondomführerschein
  •  Körpergefühl/Schönheitsideale
  •  Kommunikation
  •  Sexuell übertragbare Infektionen
  •  U.v.m.

Sexualpädagogik ist mehr als nur Aufklärung. In diesem sexualpädagogischen Workshop werden fachkundig Informationen vermittelt und Impulse für die konkrete Arbeit mit Heranwachsenden gegeben. Ein respektvoller Umgang miteinander, die offene Gesprächsführung und Auseinandersetzung mit der eignen (sexuellen) Biografie spielen dabei ebenso eine Rolle wie die vielfältigen spielerischen, kreativen und anschaulichen Methoden. Gespickt wird mein Workshop mit spannenden Erfahrungsberichten aus der Praxis. Umfangreiches Material, sowie Literatur wird gezeigt. Alle Teilnehmer*innen bekommen Materialien zum Mitnehmen.

Ich bin offen für Wünsche und Themen!! (Bis zum 01.06.19)

 
 
Termin: 01.07.2019, 17:45-20:45 Uhr
Ort: Herbert-Lewin-Str. 2, S.101, Gebäude 211 IBW
Teilnehmerzahl 12-30
Jacqueline Liesenberg-Kühn
Einblicke in die tiergestützte Pädagogik: Berufliche Qualifikation, Auswahl und Wohl des Tieres und praktische Hilfen

Es gibt unzählige Praxisberichte, die uns vor Augen führen, wie wichtig und nützlich die Beziehung zu Tieren gerade auch für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf in ihrer sozial-emotionalen Entwicklung sein kann.

Tiere im pädagogischen und therapeutischen Praxisfeld einzusetzen bedarf jedoch ausgiebiger Planung, fundiertem Wissen und Engagement.

In der Veranstaltung erhalten Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Einführung in theoretische Grundlagen der Tiergestützten Pädagogik sowie deren rechtlichen und versicherungstechnischen Rahmenbedingungen. Im Anschluss werden anhand praktischer Beispiele über konkrete Fragen beantwortet und erste praktische Hilfen gegeben.

Sofern möglich, wird ein Hund im Seminar anwesend sein.
 
 
 

 Termin:

08.07.2019, 17:45-20:00 Uhr
Ort: Herbert-Lewin-Str. 2, S.101, Gebäude 211 IBW
Teilnehmerzahl 15-30
Sandra Greiffendorf
Depression und Angst – eine vernachlässigte Störungsform in allen Schulformen  
Zwei bis vier Prozent der Grundschulkinder und 14 Prozent der Jugendlichen in Deutschland sind an Depressionen erkrankt. Dabei unterscheiden sich die Symptome und Verhaltensweisen je nach Alter und Geschlecht der Kinder und Jugendlichen deutlich voneinander, so dass eine Depression nicht sofort erkannt wird. Häufig gehen Depressionen vor allem im jugendlichen Alter auch mit einer Angstproblematik einher. Wie können wir als Lehrer diesen Schülerinnen und Schülern gerecht werden? Um angemessen auf depressive und ängstliche SchülerInnen eingehen zu können, ist es wichtig, diese Störungsbilder und ihre unterschiedlichen Symptomatiken zu kennen. In einem nächsten Schritt erörtern wir anhand von Fallbeispielen angemessene Umgangs- und Beratungsmöglichkeiten in der Schule.